DE173908C - - Google Patents

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DE173908C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L5/00Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles
    • B60L5/04Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles using rollers or sliding shoes in contact with trolley wire
    • B60L5/12Structural features of poles or their bases
    • B60L5/14Devices for automatic lowering of a jumped-off collector

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

mcyepicjt bc-t SaAx\w\X-\,vna
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20/. GRUPPE
JAMES HAWLEY LIMITED
in LIVERPOOL.
elektrischer Fahrzeuge.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. April 1905 ab.
Es sind Vorrichtungen bekannt, bei welchen ein unter Wirkung einer starken Feder stehender Zylinder beim Abgleiten der Kontaktrolle vom Fahrdraht in der Weise mit einer die Stromabnehmerleine aufwindenden Trommel gekuppelt wird, daß der Stromabnehmer nach abwärts gezogen wird.
Die Erfindung bezweckt nun, eine derartige Vorrichtung so auszubilden, daß es dem
ίο Wagenbegleiter unmöglich ist, den Apparat in die Arbeitsstellung einzustellen, wenn nicht der unter Federwirkung stehende Zylinder voll aufgezogen ist. Dies ist durch Anordnung einer Scheibe an dem Feststellstück einer Hemmvorrichtung, welche das Aufziehen des Zylinders regelt, erreicht. Gegen -diese Scheibe drücken die Sperrklinke, welche den -Zylinder aufgezogen hält, und ein Kontakthebel der die Kupplung des Zylinders mit der Aufwindetrommel bewirkenden elektromagnetischen Vorrichtung. Die Anordnung ist derart, daß, solange die Scheibe nicht in diejenige Stellung gekommen ist, in welcher der Zylinder voll aufgezogen ist, es dem Sperrhebel nicht möglich ist, in Eingriff mit dem Zylinder zu kommen, und es gleichzeitig nicht möglich ist, daß der Batteriestromkreis der elektromagnetischen Kupplung geschlossen wird. Der Wagenbegleiter kann daher den Apparat nicht einstellen, bevor der Zylinder voll aufgezogen ist.
Um noch eine weitere Sicherheit gegen ein Einstellen bei nur teilweise aufgezogener Zylinderfeder vorzusehen, ist an der Klinke, welche den Zylinder mit der Aufwindetrommel kuppelt, eine zusätzliche Feder befestigt. Diese Feder bewirkt eine Kupplung von Zylinder und Trommel in· allen Stellungen des Zylinders, mit Ausnahme derjenigen, in welcher der Zylinder voll aufgezogen ist. In dieser Stellung wird die Feder von dem Zylinder durch einen Stift abgehalten:
Auf den Zeichnungen ist Fig. 1 eine Ansicht der Vorrichtung. Das Gehäuse ist nach der Linie A-A der Fig. 2 geschnitten. Fig. 2 ist ein wagerechter Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 1. Fig. 3 ist ein Teil des Grundrisses, welcher die Art und Weise der Lagerung eines in Fig. 2 weggelassenen Kontakthebels zeigt. Fig. 4 ist ein Teil einer Endansicht. Fig. 5 ist ein Teil eines Schnittes durch den Hauptsperrhebel und Drückerhebel. Fig. 6 ist ein Teil einer Endansicht, aus welcher die Stellung des Kontakthebels und Sperrhebels mit Bezug auf den Daumen an dem Feststellstück der Hemmvorrichtung ersichtlich ist. Fig. 7 zeigt die Ausbildung der den Zylinder und die Trommel kuppelnden Klinke mit der diese Klinke beeinflussenden Feder. Fig. 8 zeigt die Sperrklinke und Feder einzeln. Fig. 9 und 10 sind zwei im rechten Winkel zueinander stehende
Schnitte (teilweise Ansichten des oberen Teiles der Kontaktstange). Fig. ii zeigt eine Einzelheit. ·
Der Apparat ist in dem Gehäuse ι eingeschlossen, dessen Deckel der Klarheit der Darstellung halber in den Zeichnungen weggelassen ist. 2 ist die konische Gewindetrommel, um welche die am Stromabnehmer befestigte Schnur sich bei der Drehung der
ίο Trommel windet. 4 (Fig. 2) ist die Feder dieser Trommel, deren eines Ende an der Trommel und deren anderes Ende an der festen Welle 5' befestigt ist. Auf dieser Welle drehen sich die Trommel 2 und auch der Zylinder 6. Die Feder 4 ist gerade stark genug, um die Schnur 3 gesparint zu halten, ist jedoch nicht stark genug, um die Kontaktstange nach abwärts zu ziehen. Die Feder 7 ist am einen Ende an dem Zylinder 6 und
ao am anderen Ende an der Welle 5 befestigt. Der Zylinder 6 wird nach jedesmaligem Ablauf der Feder 7 vom Schaffner so lange gedreht, bis die Feder voll aufgewunden ist. In dieser normalen Lage wird der Zylinder durch die Hauptsperrklinke 8 (Fig. 4 und 5) gesperrt. Für gewöhnlich sind die Trommel 2 und der Zylinder 6 nicht miteinander verbunden. Der Zylinder trägt indessen eine Klinke 9 (Fig. 1 und 7), die mit den Zähnen 10 an der Trommel 2 in Eingriff kommen kann. Diese Klinke wird für gewöhnlich durch die Feder 11 außer Eingriff mit den Zähnen io gehalten. Eine zweite Feder 12 sucht in allen Stellungen des Zylinders, mit Ausnahme derjenigen, in· welcher der Zylinder durch die Sperrklinke 8 gesperrt ist, die Klinke 9 in Eingriff mit den Zähnen 10 zu drücken. Wenn indessen der Zylinder voll aufgewunden ist und in Eingriff mit der Klinke 8 steht, dann kommt ein an dem Gehäuse befestigter Stift 13 in Eingriff mit der Feder 12, wie in Fig. 7 und 8 gezeigt ist.
Die ein übermäßiges Aufziehen der Feder 7 verhindernde Hemmvorrichtung besteht aus einem gezahnten Stück 14 (Fig. 2, 7 Und 11), das an dem Zylinder 6 befestigt ist und mit ihm rotiert, und einem Feststellstück 15, welches von einem Zapfen an einem Hebel 16 getragen wird (Fig. 2 und 11). Der Hebel 16 wird an einer Drehung durch einen Arm 17, der an dem Gehäuse befestigt ist, verhindert (Fig. 11). Wenn der Zylinder 6 zwecks Aufwindung der Feder 7 gedreht wird, dann kommt, sobald die Aufwindung
■'55 vollendet ist, der Zahn des Hemmstückes 14 an den konvexen Teil des Feststellstückes 15 zu liegen (Fig. 7), so daß ein weiteres Aufziehen der Feder 7 verhindert wird. An dem Feststelistück 15 ist eine auf demselben Zapfen wie dieses sitzende Scheibe 18 befestigt, die eine Abflachung ΐ8α (Fig. 6) hat.
Diese kommt, wenn die Feder 7 voll aufgewunden ist, in die in Fig. 6 gezeigte Lage, in welcher sie dem Sperrhebel 8 und. dem Kontakthebel 19 gegenüberliegt. Sperrhebel 8 und Kontakthebel 19 können sich daher in dieser Stellung der Scheibe 18 um die radiale Größe der Abflachung i8a nach der Seite des Zylinders 6 zu bewegen. Dies bedingt, daß das obere Ende des Sperrhebels 8 unter den Sperrzahn 20 (Fig. 4) des Zylinders 6 gelangt und dadurch eine Rückdrehung des Zylinders verhindert, während der Kontakthebel .19 in der unten beschriebenen Weise den Stromkreis vervollständigt. In allen anderen Stellungen der Scheibe 18 wird der Sperrhebel 8 an einem Eingriff mit dem Zahn
20 verhindert, und der Kontakthebel 19 wird so zur Seite gehalten, daß der Kontakt iga (Fig. 6) von dem Kontakt 21" der Klemme
21 abgedrückt gehalten wird.
Das eine Ende der Wicklung des Elektromagneten 22 (Fig. 5 und 6), der nach seiner Erregung den als Anker ausgebildeten Sperrhebel 8 umsteuert, ist mit dem Kontakt I9a verbunden, und das andere Ende ist mit der Klemme 23 verbunden. Die beiden Polstücke dieses Magneten, ebenso wie der Kern und die Bewickelung, werden von einem Tragstück 24 (Fig. 4) aus ünmagnetischem Material getragen. Die Sperrklinke 8 ist auf einem Zapfen 25 drehbar (Fig. 5), der an dem Tragstück 24 befestigt ist. Das untere Ende 8a des Sperrhebels 8 bildet den Anker für den Elektromagneten. Von dem Zapfen 25 wird weiterhin ein Drückerhebel 26 getragen, dessen Anker 26 a von einem U-förmig gestalteten Eisenstück gebildet wird, welches durch Löcher in dem Anker 8a hindurchgeht (Fig. i). xoo
Der Hebel 26 legt sich gegen eine Rolle an dem langen Arm 2ja (Fig. 2, 4 und 5) des als Winkelhebel ausgebildeten Drückers 27. Der kurze Arm 27* des Drückers drückt gegen das Schwanzstück der Klinke 9, wenn sich der Zylinder 6 in der Normallage befindet (Fig. 2 und 3). Wenn der Elektromagnet
22 erregt wird, zieht er zuerst den Anker 2O3-des Drückerhebels 26 an, der dann den Drücker 27 so bewegt, daß die Klinke 9 mit den Zähnen 10 an der Trommel 2 in Eingriff kommt. Hierdurch werden der Zylinder 6 und die Trommel 2 miteinander gekuppelt. Daß der Anker 20a früher als der Anker 8aangezogen wird, wird durch entsprechende Verteilung der Anzugskräfte im Verhältnis zu den Bewegungswiderständen erreicht.
Unmittelbar nach der Kupplung des Zylinders 6 mit der Trommel 2 wird der Anker 8a angezogen und der Hauptsperrhebel 8 aus dem Zahn 20 herausgezogen, wodurch der Zylinder 6 freigegeben wird.
Alsdann dreht die starke Feder 7 den Zylinder 6, der, da er durch die Klinke 9 mit der Trommel 2 gekuppelt ist, die Drehung dieser Trommel und damit das Abwärtsziehen der Kontaktstange bewirkt.
Es ist aus dem Vorstehenden ersichtlich, daß die wirksamen Teile des Apparates nicht in die betriebsfertige Lage eingestellt sind, bevor die Feder 7 voll aufgewunden ist, da sonst die Abflachung 18 a an der Scheibe 18 nicht den Enden des Sperrhebels 8 und des Kontakthebels 19 gegenüber zu liegen kommt, wie in Fig. 6 gezeigt ist.
Zur Herstellung des Kontaktes zum Schließen des Elektromagnetstromkreises ist es vorteilhaft, die Kontaktrolle, an der Kontaktstange schwingbar anzuordnen, wie in Fig. 9 und 10 dargestellt ist. Das obere und untere Ende der Kontaktstange sind zu dem Zwecke zueinander auf der Achse 28 dreh-, bar. Eine Schraubenfeder drückt gegen Sitze an den gegeneinander stoßenden Teilen des oberen Teiles 30 und des unteren Teiles 30^. Für gewöhnlich sucht diese Feder die Achsen
der beiden Teile in eine Linie zu bringen. In diesem Falle kommen die beiden Kontaktstücke 31 urid 32 in Eingriff miteinander und schließen den Stromkreis der Batterie und des Elektromagneten. Die Verbindung ist folgende: Die Klemme 21 (Fig. 6) ist mit dem Kontakt 31 (Fig. 9 und 10) verbunden. Die Klemme 23 ist mit dem. einen Pol der Batterie und der Kontakt 32 ist mit dem zweiten Pol der Batterie verbunden. Der Stromkreis ist also: Batterie, Kontakte 32, 31,21, Elektromagnetwicklung, Kontakt 23, Batterie.
Wenn die Kontaktrolle gegen den Fahrdraht gepreßt wird, wie in Fig. 9 dargestellt, dann drehen sich die beiden Teile 30 und 30" um die Achse 28 und die Kontakte 31 und 32 werden voneinander getrennt. Wenn dagegen die Kontaktrolle den Draht verläßt, dann bringt die Spiralfeder die beiden Teile 30 und 30 a in eine Linie und die Kontakte 31 und 32 in Berührung miteinander, wodurch der Stromkreis geschlossen wird.

Claims (4)

  1. Pate nt-Ansprüche:
    I. Vorrichtung zum selbsttätigen Herabziehen des entgleisten Stromabnehmers elektrischer Fahrzeuge derjenigen Art, bei welcher auf elektrischem Wege durch den entgleisten Stromabnehmer ein unter Starker Federwirkung stehender Zylinder mit einer die Stromabnehmerleine aufwindenden Trommel gekuppelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß beim Aufziehen der Feder (7) des Zylinders (6) eine Scheibe (18) mit einer Abflachung (ΐ8α) so gedreht wird, daß, wenn die Feder (7) des Zylinders (6) voll aufgewunden ist, die Abflachüng(i8a) dem den Zylinder(6) in der betriebsfertigen Lage festhaltenden Sperrhebel (8) und dem Kontakthebel (19) für die elektromagnetische, die Kupplung des Zylinders (6) mit der Aufwindetrommel (2) bewirkenden Vorrichtung gegenüberliegt, so daß nur in dieser Stellung der Scheibe (18) der Zylinder (6) gesperrt ist und der die Kupplung veranlassende Stromkreis durch Kontakte (31, 32) am Stromabnehmer geschlossen werden kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Zylinder (6) eine Feder (12) derartig angeordnet ist, daß sie den den Zylinder mit der Aufwindetrommel (2) kuppelnden Sperrhebel (9) bei voll aufgezogener Feder (7) des Zylinders (6) in die Entkupplungsstellung treten läßt, sonst aber in der Kupplungsstellung zu halten sucht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Entgleisen der Kontaktrolle und dem damit verbundenen Schließen des Erregerstromkreises eines Elektromagneten (22) letzterer einen Anker (26s) anzieht, der den einen Arm (27a) eines Winkelhebels (27) zur Seite drückt, wodurch, der andere Arm (27*) des Winkelhebels die den Zylinder (6) mit der Trommel (2) kuppelnde Klinke (9) einrückt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der den Elektromagneten (22) erregende Batteriestromkreis über eine Stromschlußvorrichtung geführt ist, die in der an dieser Stelle gelenkig ausgebildeten Kontaktstange angeordnet ist und aus zwei Kontakten (31, 32) besteht, die sich berühren, wenn die Achsen der beiden gelenkig verbundenen Teile (30, 30") der Kontaktstange beim Abgleiten der Kontaktrolle vom Fahrdraht durch die Feder in eine gerade Linie gerichtet werden, dagegen durch den Druck der Rolle gegen den Draht getrennt werden, solange die Kontaktrolle ordnungsgemäß am Fahrdraht läuft.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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