DE174602C - - Google Patents

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DE174602C
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scissors
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C19/00Bedsteads
    • A47C19/12Folding bedsteads
    • A47C19/122Folding bedsteads foldable head to foot only
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C19/00Bedsteads
    • A47C19/12Folding bedsteads
    • A47C19/14Folding bedsteads of the lazy-tongs type

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  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 174602 KLASSE 34gv GRUPPE
HERMANN LUDWIG in KIEL.
ausgebildet sind.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Juli 1905 ab.
Ausziehbare Metallbettstellen, deren Seitenteile nach Art der Nürnbergerschere ausgebildet sind, sind bekannt.
Das Wesen der Erfindung wird nun in der weiteren Ausbildung derartiger Seitenteile gesehen, derart, daß beim Auseinanderziehen der Bettstelle die Seitenteile sich gleichmäßig nach beiden Enden hin verlängern, und daß eine sichere Einstellung der Seitenteile in der gewünschten Lage ermöglicht wird.
Auf den massiven Ecksäulen 31,32 des Seitenteiles sind zwei aus Rohren hergestellte Eckstücke 9 und 10 mit ihren vertikalen Schenkeln verschiebbar angeordnet, während die unteren zwei Ecken 17 und 18 auf den Ecksäulen mittels Stellschratiben 7 und 8 in ihrer Lage festgehalten werden. Diese besitzen außerdem noch horizontale, rechtwinklig abgebogene massive Arme 23 und 24 (Fig. 2) zur Aufnahme der unteren Zapfen .21, 22 der einzusetzenden Kopf- «nd Fußteile der Bettstelle.
Die horizontalen, röhrenartigen Schenkel der vier Ecken des Seitenteiles dienen zur Aufnähme der oberen und unteren Längsstange 29, 30 des Seitenteiles. Sie sind an den Enden •mit Feststellschrauben 1, 2, 3, 4 versehen, welche in Löcher der Stangen 29 und 30 eingeschraubt werden, wodurch die Bettstelle in ihrer jeweiligen Länge festgestellt wird.
Der Raum zwischen den Ecksäulen 31 und 32
und den Stangen 29 und 30 eines Seitenteiles
. ist durch eine Nürnbergerschere ausgefüllt, die aus flachen Stahlschienen mit an den Enden angebrachten Messingkloben zur Führung auf den Stangen·29 und 30 besteht. Die Anzahl der durch die Nürnbergerschere gebildeten Parallelogramme muß stets eine ungerade sein.
Die Messingkloben 19 und 20 für das mittlere Parallelogramm sind auf der Mitte der zugehörigen Stange befestigt worden, um ein gleichmäßiges Herausziehen der Stangen aus den horizontalen Schenkeln der Ecken bei einer Längenveränderung der Seitenteile zu erzielen.
Um bei einer Längenveränderung der Seitenteile eine Führung und nachträgliche Befestigung der beiden äußeren Scherenpaare im mittleren Drehpunkt 5 und 6 zu erreichen, werden diese in Schienen 15 und 16 mit Schlitzen geführt, welche ebenfalls eine Vertikalbewegung auf den Ecksäulen gestatten und zum Feststellen mit Flügelmuttern versehen sind.
Sind die Punkte 5 und 6 an dem Ende des Schlitzes nahe der zugehörigen Ecksäule angekommen, dann ist die größte Verlängerung der Seitenteile erreicht. Die beiden Ecksäulen tragen aufgeschraubte Metallknöpfe 13 und 14, nach deren Abnahme die mit Ösen 11 und 12 versehenen Fuß- und Kopfteile der "Bettstelle übergeschoben werden können.
Fig. 2 der Haupt- und Nebenzeichnung stellt ein Kopf- und Fußteil der Bettstelle dar. Soll die Bettstelle zusammengestellt werden, so werden zuerst die Metallknöpfe der Ecksäulen 13 und 14 abgeschraubt, sodann werden die Kopf- und Fußteile mit ihren Ösen 11 und 12 über die Säulen geschoben, und gleichzeitig werden die Zapfen 21 und 22 der Seitenstangen in die Spurlöcher der massiven Arme 23 und 24
der unteren festen Ecken 17 und 18 eingeführt. Ist dieses geschehen, so werden die Metallknöpfe wieder aufgeschraubt, und die Bettstelle ist nach Einstellen der gewünschten Länge fertig zum Einlegen eines verlängerbaren Bodenstückes zur Aufnahme einer Matratze.
Fig. 3 der Haupt- und Nebenzeichnung stellt die festen unteren Ecken 17 und 18 mit "den massiven Seitenarmen 23 und 24 im Grundriß dar. Ist nun die Bettstelle ganz zusammengeschoben, so haben die ausziehbaren Seitenteile ihre größte Breite erreicht, infolgedessen ist zwischen den massiven Armen der Unteren festen Ecken und dem unteren Rahmenstück des Kopf- und Fußteiles ein kleiner Zwischenraum 25 und 26 (Fig. 2) entstanden, weil sich die Zapfen 21 und 22 aus ihren Spurlöchern herausgezogen haben, nachdem die Stellschrauben 27 und 28 (Fig. 3) gelöst worden sind.
Bei der größten Verlängerung der Bettstelle wird dieser Zwischenraum 25 und 26 (Fig. 2) zu Null, und das untere Rahmenstück liegt auf den massiven Armen 23 und 24 (Fig. 2) auf. Es wird somit durch die vorgesehene Anordnung und Konstruktion des Kopf- und Fußteiles eine vertikale Verschiebung derselben in den massiven ,Armen der unteren Ecken er-
.3° reicht.
Das Auseinanderziehen der Bettstelle geschieht am besten derartig, daß nach Lösen aller Sicherungen und Feststellschrauben zwei Personen das Kopf- und Fußteil mit beiden Händen anfassen und die Bettstelle auf die gewünschte Länge auseinanderziehen.

Claims (4)

Patent-Ansprüche: :,
1. Ausziehbare Bettstelle, deren Seitenteile nach Art der Nürnbergerschere ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Nürnbergerschere jedes Seitenteiles auf zwei Längsstäben (29, 30) verschiebbar angeordnet ist, die ihrerseits in wagerechten Armen von an den Eckpfosten (31, 32) befestigten Eckstücken (7, 8, 9, 10) ausziehbar gelagert sind.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen beiden Eckstücke (9, 10) an den Eckpfosten verschiebbar, die unteren aber mittels Schrauben feststellbar angeordnet und noch mit rechtwinklig abgebogenen Armen (23, 24) versehen sind, welche Löcher zum Einsetzen der abnehmbaren und in senkrechter Richtung.verschiebbaren Kopf- und Fußteile besitzen.
3. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Eckpfosten auf- und abgleitende Schienen (15, 16) angeordnet sind, die mit Schlitzen zum Feststellen der Nürnbergerscheren versehen sind. ■ .
4. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nürnbergerscheren aus je einer ungeraden Anzahl von Parallelogrammen bestehen, von denen je das mittlere in der Mitte der Längsstangen (29, 30) befestigt ist, um beim Verlängern des Bettes ein gleichmäßiges Auseinanderziehen der Seitenteile zu ermöglichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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