DE174614C - - Google Patents

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DE174614C
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trap
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M23/00Traps for animals
    • A01M23/24Spring traps, e.g. jaw or like spring traps
    • A01M23/26Spring traps, e.g. jaw or like spring traps of the double-jaw or pincer type

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-te 174614 KLASSE 45 #. GRUPPE
Post Bösingfeld.
Die Erfindung betrifft ein Schlag- oder Fangeisen für Füchse, welches sich den bekannten gegenüber dadurch unterscheidet, daß es mit einer aus der Entfernung verstellbaren Sicherung versehen ist, so daß eine Sicherung der Falle, ohne an dieselbe näher heranzukommen, ermöglicht wird.
Das Fangen der Füchse geschieht im allgemeinen in der Weise, daß der Fuchs ungefähr einen Monat lang durch Fangbrocken mit dem Fangplatze vertraut gemacht wird. Dann wird die Falle eingegraben, wozu natürlich em Aufwühlen der Erde nötig ist. Der Fuchs, durch die aufgewühlte Erde mißtrauisch gemacht, meidet entweder jetzt den Platz ganz oder betritt ihn erst nach längerer Zeit oder nach einem starken Regen wieder. Dieser Übelstand soll durch den Erfindungsgegenstand vermieden werden. Bei demselben wird die Falle in gesichertem Zustande sogleich eingegraben, und nachdem das aufgewühlte Erdreich des Platzes alt geworden ist, der Fuchs angelockt. Alsdann Avird die Falle aus einer Entfernung von 4 bis 5 m entsichert. Der Fuchs wird in kurzer Zeit dann sicher in die Falle gehen.
Außerdem hat die Falle noch den Vorteil, daß der Förster vor einer mehrtägigen Abwesenheit seine Fallen sichern kann, so daß während dieser Zeit ein Fangen der Tiere nicht stattfindet, wodurch ein langes Quälen der gefangenen Tiere vermieden wird.
Es sind bereits Fallen mit Sicherungen bekannt, dieselben müssen jedoch unmittelbar an der Vorrichtung gestellt werden. Dies hat
die Nachteile, daß die Erde über der verdeckten Falle erst aufgewühlt werden muß und daß der Förster in .unmittelbare Nähe des Fangplatzes kommt, was vom Fuchs leicht gewittert wird.
Auf der Zeichnung stellt dar:
Fig. ι die Ansicht eines Fangplatzes mit eingegrabener, nicht verdeckter Falle,
Fig. 2 einen Schnitt durch die Falle und
Fig. 3 eine Ansicht der Falle.
Die Falle arbeitet, wie bekannt, in nicht gesichertem Zustande folgendermaßen:
Der Teller a, welcher sich im Scharnier b bewegen kann, wird durch die Nase c gehalten. Bei geringem Druck auf den Teller löst sich die Nase c aus und gibt den halbrunden Schlagbügel d, welcher mit dem gegenüberliegenden Schlagbügel e durch die Feder f einen starken Druck nach oben erhält, frei. Beide Schlagbügel schnellen alsdann in der Höhe zusammen und klemmen dadurch das den Teller berührende Glied des Tieres ein.
Soll die Falle gesichert werden, so zieht man eine Kette oder dergl. in der Richtung nach h hin, wodurch der mit der Kette verbundene Zapfen k an der Säule I eine Drehung nach h hin vollführt. Durch diese Bewegung wird der gleichfalls mit der Säule I in Verbindung stehende Zapfen m unter den Teller α geschoben und so ein Herunterdrücken des Tellers und damit ein Hochschnellen der Bänder verhindert. Zum Entsichern der Falle wird die Kette oder dergl. von der entgegengesetzten Seite, also von i aus gezogen.
In Fig. ι stellen η die Fangbrocken und 0
einen Stein dar, welcher den Zweck hat, den Fuchs über die Falle zu führen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schlageisen mit verstellbarer Tellersicherung, dadurch gekennzeichnet, daß die aus einem unter dem Teller drehbaren Zapfen
    (m) bestehende Sicherung durch Ziehen an einer an einem Arm (k) einer Säule (I) angreifenden Kette ein- oder ausgerückt werden kann, zum Zwecke, die Sicherung und Entsicherung des Schlageisens von einem entfernten Standpunkte aus vornehmen zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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