DE174996C - - Google Patents

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DE174996C
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needle cylinder
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B9/00Circular knitting machines with independently-movable needles
    • D04B9/42Circular knitting machines with independently-movable needles specially adapted for producing goods of particular configuration
    • D04B9/46Circular knitting machines with independently-movable needles specially adapted for producing goods of particular configuration stockings, or portions thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 25^. GRUPPE
(Penns., V. St. A.).
Es ist bekannt, an Rundstrickmaschinen eine Einrichtung zu treffen, um den Nadelzylinder während einer Anzahl von aufeinander folgenden Umdrehungen des Schloßmantels um einen gewissen Betrag zu heben, so daß die Nadeln den Faden tiefer in den
■ Nadelzylinder hineinziehen, also lange Maschen am Strumpfe bilden. Dadurch soll eine Wade im Strumpfe ohne Minderung gebildet werden.
ίο Auch ist es bekannt, die Einrichtung so zu treffen, daß der Nadelzylinder während einer Anzahl von aufeinander folgenden Umdrehungen des Schloßmantels allmählich gehoben wird, um die Maschenlänge zu vergrößern und eine allmähliche Erbreiterung des Schaftes des gespannten Strumpfes zu erreichen.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Rundstrickmaschine, wie sie in den
ao amerikanischen Patentschriften 484737 vom 17. Oktober 1892 und 538518 vom 30. April 1895 beschrieben sind und besteht in einer sehr einfachen Einrichtung zum allmählichen Heben des senkrecht verschiebbaren Nadelzylinders, die es zugleich gestattet, die Endlänge der Maschen, also den Gesamthub des Nadelzylinders, in sehr einfacher Weise nach Belieben einzustellen.
Auf den Zeichnungen zeigt:
Fig. ι die Vorderansicht einer mit der Einrichtung ausgerüsteten Rundstrickmaschine, Fig. 2 eine Seitenansicht im größeren Maßstabe, gesehen von rechts nach links in Fig. 1, und Fig. 3 einen senkrechten Schnitt nach der Linie A-B in Fig. 2, gesehen von links nach rechts in Fig. 2 und von vorn in Fig. 1. An der bekannten zylindrischen Fassung oder Führung des senkrecht verschiebbaren Nadelzylinders 1 ist eine Platte 2 befestigt, an der bei 40 ein gekröpfter Hebel 45, 50 und bei 3 ein Winkelhebel 4 drehbar gelagert ist. In einem Vorsprunge 44 des Hebels 45, 50 ist eine Stellschraube 42 mit gezahntem Kopf 46 angebracht. Der Nadelzylinder I ist in beliebiger Weise mit einem Bolzen 41 verbunden, der mit seinem Kopfe 43 auf der Stellschraube 42 aufruht. Der Hebel 4 wird von einer Feder 6 gespannt und preßt mit seinem gegabelten Arme 5 den Kopf 43 des Bolzens 41 auf der Stellschraube 42 nieder. In einem Ansätze 49 des Hebels 45, 50 ist ein mittels Feder gespannter Riegel 48 verschiebbar angebracht, der in eine beliebige der Zahnlücken 47 eingreift und an dem Handgriffe 7 zurückgezogen werden kann. Im Ende 50 des Hebels 45 ist eine Stellschraube 8 angebracht, deren Kopf 51 auf dem Umfange einer Scheibe 52 schleift. Diese Scheibe 52 sitzt lose in der Nähe des Kettenrades 10 auf dessen Welle 9 und ist durch einen Bund 11 gegen Längsverschiebung gesichert. Die Scheibe 52 hat auf der dem Kettenrade 10 zugewendeten Seite zwei gegenüberliegende Vorsprünge 55 und 56, die übrigens nicht in der Bahn des Kopfes 51 der Stellschraube 8 liegen. Die Scheibe 52 ist auf ein Viertel des Umfanges ausgeschnitten und in diesem Ausschnitte ist ein
Segment 53 mittels einer in seinen Schlitz 55" eingreifenden Schraube 54 verstellbar angeordnet. Der Schlitz 55s ist nahezu parallel zu der einen radialen Kante des Segmentes, so daß diese Kante auf der entsprechenden Fläche des Ausschnittes gleitet und die Kante 12 des Segmentes 53 bei der Verstellung stets im Kreisumfange der Scheibe 52 bleib.t, damit bei der Umdrehung der letzteren der Kopf 51 der Stellschraube 8 nicht gegen die Kante 12 anstößt. Es ist ersichtlich, daß das Gewicht des Nadelzylinders ι samt Bolzen 41 und Hebel 45, 50 von der Scheibe 52 aufgenommen werden muß. In der Zeichnung ist angenommen, daß die Welle 9 durch eine Stütze 13 von einer beliebigen Welle oder Stange 14 gestützt werde, doch ist dies nebensächlich. Über das Kettenrad 10 läuft die bekannte endlose Anschlagkette 15 (Fig. 1), die den Wechsel von der Umdrehung des Schloßmantels 16 und Fadenführers 17 in die schwingende Bewegung und umgekehrt veranlaßt. An dieser Anschlagkette 15 sind Anschlage 57, 58 angebracht, die abwechselnd mit den Vorsprüngen 55, 56 der Scheibe 52 zusammen arbeiten können.
Es ist ersichtlich, daß nach Herausziehen des Riegels 48 aus der Zahnlücke 47 die Stellschraube 42 beliebig verstellt werden kann, um die Maschenlänge festzusetzen, unter der Voraussetzung, daß die Ware unten gespannt wird, in der Weise, wie in der amerikanischen Patentschrift 538518 angegeben ist. Ist die Maschenlänge eingestellt, so wird der Riegel 48 wieder freigegeben, worauf er in die gegenüberliegende Zahnlücke 47 einschnappt und so die Stellschraube 42 sichert.
Das Segment 53 wird der gewünschten Erbreiterung des Strumpf schaftes entsprechend eingestellt. Bei der Arbeit strickt die Maschine die Ware gewöhnlich in der kleineren Breite. Wenn nun bei der langsamen Bewegung der Anschlagkette 15 ein Anschlag 57 auf den Vorsprung 55 der Scheibe 52 trifft, so nimmt er die letztere mit. Der Kopf 51 der Stellschraube 8 gleitet auf der Scheibe 52 in der Ebene, wo das Segment 53 die Scheibe 52 berührt, so daß der Kopf 51 nicht gegen die Kante 12 anstoßen kann. Geht diese Kante 12 unter dem Kopfe 51 hindurch, so fängt das Segment 53 an, den Hebel 45, 50 und somit den Nadelzylinder 1 allmählich zu heben, wodurch die Maschenlänge immer größer wird, also die Breite des Strumpfschaftes zunimmt. Hat nach einer halben Umdrehung der Scheibe 52 der Anschlag 57 den Vorsprung 55 verlassen, so verharrt der Kopf 51 der Stellschraube 8 auf dem höchsten Punkt des Segments 53 so lange, als der Strumpfschaft die größere Breite haben soll. Alsdann stößt der folgende Anschlag 58 auf den anderen Vorsprung 56 und nimmt dadurch die Scheibe 52 mit, so daß der Kopf 51 der Stellschraube 8 vom Segmente 53 wieder auf die Scheibe 52 fällt und den Nadelzylinder ι wieder senkt, wodurch die Maschenlänge kürzer wird, also der Strumpf schaft wieder die kleinere Breite erhält. Die Ware sieht somit ungefähr wie ein Sägeblatt einer Bandsäge aus und wird später in üblicher Weise in Stücke zerschnitten.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Vorrichtung für Rundstrickmaschinen zum Anheben des Nadelzylinders zwecks Herstellung einer Erbreiterung in der Ware durch Vergrößerung der Maschenlänge, dadurch gekennzeichnet, daß ein allmähliches Anheben des Nadelzylinders durch eine von Anschlägen (57, 58) der Musterkette (15) mitgenommene Scheibe (52) mit verstellbarem Nocken (53) bewirkt wird, durch dessen Einstellung die Endlänge der Maschen beliebig geregelt werden kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Nadelzylinder (1) sich mit einem Kopfbolzen
    • (41,43) auf einer Stellschraube (42) ab: stützt, die von einem Hebel (45, 50) getragen wird, der einerseits am Maschinengestell angelenkt ist (Drehpunkt 40), andererseits mit einer Stellschraube (8) auf dem Umfang der verstellbaren Nockenscheibe (52) aufruht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützlage des Nadelzylinders auf seiner Stellschraube (42) durch einen am Maschinengestell drehbar gelagerten Gabelhebel (4, 5) gesichert wird, dessen Gabel mittels Federspannung (Feder 6) den Kopfbolzen (43) des Nadelzylinders auf die Stellschraube (42) aufpreßt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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