DE175128C - - Google Patents
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- DE175128C DE175128C DENDAT175128D DE175128DA DE175128C DE 175128 C DE175128 C DE 175128C DE NDAT175128 D DENDAT175128 D DE NDAT175128D DE 175128D A DE175128D A DE 175128DA DE 175128 C DE175128 C DE 175128C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B7/00—Heating by electric discharge
- H05B7/02—Details
- H05B7/06—Electrodes
- H05B7/08—Electrodes non-consumable
- H05B7/085—Electrodes non-consumable mainly consisting of carbon
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
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- Plasma & Fusion (AREA)
- Furnace Details (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 175128 KLASSE 21 h. GRUPPE
EDGARFIELDPRICE,
Elektrode für elektrische Öfen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. März 1905 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine für elektrische Öfen, im besonderen zur
Herstellung von Calciumcarbid, bestimmte Elektrode, die aus mehreren einzelnen, nebeneinander
angeordneten Stäben aus Kohle oder künstlichem Graphit besteht, die ihrerseits an
einem gemeinschaftlichen, als Kühlkammer ausgebildeten Halter befestigt sind.
Die bisher übliche Befestigung der einzelnen
ίο Elektrodenstäbe an dem gemeinschaftlichen
Halter, nach der die oberen Enden der einzelnen Stäbe mit dem Boden der Kühlkammer
verschraubt wurden, ohne in diese einzutreten, erwies sich insofern-als nachteilig, als ein beträchtlicher
Teil der Hitze von der Reaktionszone aufwärts zu dem aus Metall bestehenden Elektrodenhalter übertragen wird, wodurch die
Kühlung der Elektrode bezw. der einzelnen Stäbe beeinträchtigt wird. Dieser Nachteil
wird nach vorliegender Erfindung dadurch vermieden, daß die einzelnen, die Elektroden
bildenden und nebeneinander angeordneten Stäbe derart in dem gemeinschaftlichen, als
Kühlkammer ausgebildeten Halter 1 befestigt sind, daß mit ihrem oberen Ende auf eine
gewisse Länge in die Kammer 3 des Halters 1 eintreten und so durch die in dieser enthaltene
Kühlflüssigkeit umgespült werden. .
Diese Anordnung erweist sich gegenüber der oben erwähnten Einrichtung, nach der die
oberen Enden der einzelnen Elektrodenstäbe mit dem Boden der Kühlkammer verschraubt
sind, ohne in diese einzutreten, insofern als sehr vorteilhaft, als die entstehende Hitze unmittelbar
durch das in der Kühlkammer 3 liegende nackte Ende der Elektrodenstäbe oder durch
die dasselbe aufnehmende dünnwandige Hülse 9 nach der Kühlflüssigkeit, etwa Wasser,
abgeleitet wird, -so daß eine sehr wirksame Kühlung der Elektrode bezw. der einzelnen
Stäbe bewirkt wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine Elektrode nach der vorliegenden Erfindung dargestellt.
Es zeigt:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch den oberen Teil ,eines Calciumkarbidofens nach
Linie I-I in Fig. 2,
Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie II-II
in Fig. I,
Fig. 3 einen vertikalen Schnitt durch eine der Elektroden,
Fig. 4 eine Elektrode in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, und
' Fig. 5 einen Querschnitt nach Linie V-V in Fig. 4.
Der Elektrodenhalter besteht aus einem allseitig geschlossenen Gehäuse 1, das auf seiner
Oberfläche mit. einem durchlochten Ansatz 2 versehen ist. Letzterer dient als Klemme für
die betreffende Elektrode. Die Gehäusekammer 3 ist mit einem Zuflußrohr 4 und einem Abflußrohr 5 für das Kühlwasser ver-.
sehen. Ferner erstreckt sich in der Kammer 3 eine Scheidewand 6 von dem oberen Boden
nach unten bis nahe an den unteren Boden. Der untere Boden des Gehäuses 1 ist mit einer
Anzahl von mit Gewinde versehenen Bohrungen 7 versehen, von denen eine jede zur Aufnahme
einer Büchse 8 dient. Eine jede dieser ist an ihrem unteren Ende mit Gewinde versehen
und dient zur Aufnahme je einer zur Befestigung der einzelnen Elektrodenstäbe io
dienenden Büchse 9, die sich auf eine gewisse Länge in die Büchse 8 erstreckt und von dem
in die Büchse 8 aus der Gehäusekammer 3 übertretenden Kühlwasser umspült wird. Das
obere Ende eines jeden Elektrodenstabes 3 wird vorteilhaft mit Gewmde versehen und mit
der zugehörigen Büchse 9, in der ein entsprechendes Gewinde vorgesehen ist, verschraubt,
wodurch ein guter elektrischer Kontakt erzielt wird. Da die Büchsen 8 sich nach
unten in· den Ofenraum erstrecken, können kurze Elektrodenstäbe verwendet werden. Die
verhältnismäßig schwachen Graphitelektroden sind wenig widerstandsfähig und brechen sehr
leicht; ferner werden sie leicht wegen der hohen Temperatur, die sie während des Ofenbetriebes
erreichen, oxydiert. Die Elektroden werden deshalb in geeigneter bekannter Weise
einmal gegen mechanische Einflüsse und gleichzeitig auch gegen die Oxydation geschützt. Als
zweckmäßig ■ erweist sich hierfür ein feuerbeständiger Kitt, welcher zwischen die einzelnen
Elektroden und um diese herum gebracht wird,.wobei als Träger für diesen Kitt
ein um die einzelnen Elektrodenstäbe herumgelegtes und mit diesen in geeigneter Weise ,
verbundenes leichtes, dünnes Metallnetz dient. Dieses als Träger des · feuerbeständigen
Schutzmantels 12 dienende Metallnetz 13
(Fig. 4 und 5) wirkt einerseits als Verstärkung des feuerbeständigen Schutzmantels und
sichert andererseits das feste Anhaften des Schutzmantels, so daß dieser, sobald Risse in
ihm eintreten, nicht abfällt.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, können in bekannter Weise die Elektroden auch mit einer
dicht schließenden Eisenhülse 14 umgeben werden. Die betreffende Elektrode 10 wird dann
vorteilhaft vorher mit Teer überzogen. Der. Zutritt von Luft zu dem betreffenden, in der
angegebenen Weise armierten Graphitstab ist dann ebenfalls vollständig ausgeschlossen. Das
obere Ende der Hülse 14 wird mit Gewinde versehen und in eine in der Büchse 9 vorgesehene
und mit Gewinde versehene Bohrung 11 eingeschraubt werden. Auch auf diese Weise
werden die einzelnen Elektrodenstäbe wesentlich verstärkt und gleichzeitig gegen Oxydation
■geschützt.
Claims (3)
1. Elektrode für elektrische Öfen, die
aus einzelnen nebeneinander angeordneten Stäben aus Kohle oder künstlichem Graphit
besteht und bei der die Stäbe an einem gemeinschaftlichen, als Kühlkammer ausgebildeten
Halter befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Elektrodenstäbe
(10) derart im Boden des mit der Kühlkammer (3) versehenen Halters (1)
befestigt sind, daß sie mit ihrem oberen Ende auf eine gewisse Länge in die Kühlkammer
eintreten und so unmittelbar durch das in der Kammer enthaltene Kühlmittel
umspült werden.
2. Elektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Kühlkammer
hineinragenden. Elektrodenenden in besonderen Büchsen (9) gelagert sind, die ihrerseits
mit in den Boden des gemeinsamen Halters einzuschraubenden Büchsen (8)
. dicht verbunden sind.
3. Elektrode nach Anspruch 1 und 2, bei der die einzelnen Elektrodenstäbe (10)
mit einem feuerbeständigen Schutzmantel umgeben sind, dadurch gekennzeichnet, daß
als Träger des Schutzmantels (12) (ein geeignetes Kettchen oder dergl.) ein um
die Stäbe (10) herumgelagertes, in geeigneter Weise mit diesem verbundenes,
leichtes und dünnes Metallnetz (13) dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE175128C true DE175128C (de) |
Family
ID=439808
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT175128D Active DE175128C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE175128C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE767108C (de) * | 1938-04-26 | 1952-05-15 | Aluminium Ind Ag | Gegen Abbrand geschuetzte negative Graphitelektrode fuer nach dem Dreischichtenverfahren arbeitende Aluminium-Raffinationsoefen |
-
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE767108C (de) * | 1938-04-26 | 1952-05-15 | Aluminium Ind Ag | Gegen Abbrand geschuetzte negative Graphitelektrode fuer nach dem Dreischichtenverfahren arbeitende Aluminium-Raffinationsoefen |
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