DE175142C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE175142C DE175142C DENDAT175142D DE175142DA DE175142C DE 175142 C DE175142 C DE 175142C DE NDAT175142 D DENDAT175142 D DE NDAT175142D DE 175142D A DE175142D A DE 175142DA DE 175142 C DE175142 C DE 175142C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- arm
- plate
- cutouts
- tip
- holes
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000012858 resilient material Substances 0.000 claims description 2
- 239000003550 marker Substances 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 238000010421 pencil drawing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43L—ARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
- B43L9/00—Circular curve-drawing or like instruments
- B43L9/002—Circular curve-drawing or like instruments with perforated or marked discs
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42«. GRUPPE
RICHARD MARX in PHILADELPHIA, V. St. A.
Bei Zeichnungen der verschiedensten Art ist es häufig erforderlich, wenn zwei Linienzüge
sich schneiden, einen Verbindungsbogen zu ziehen oder die zwei sich schneidende Umrisse bezeichnenden Linien als Tangenten
eines Kreisbogens darzustellen. Es ist beim Zeichnen eines solchen Bogens gebräuchlich,
einen Zirkel auf den erforderlichen Radius einzustellen und den die beiden Linien tangierenden
Bogen von einem Mittelpunkte aus zu schlagen, der erst nach vielen Versuchen •gefunden wird. Mit Hilfe der im nachstehenden
beschriebenen Vorrichtung ist man imstande, den genauen Mittelpunkt eines Bogens von (innerhalb der gebräuchlichen
Grenzen) beliebigem Radius schnell zu finden und sicher zu bezeichnen, worauf mit einem
auf den passenden Radius eingestellten Zirkel der Bogen ohne weitere Mühe und Zeitverlust
geschlagen werden kann.
Der Erfindungsgegenstand ist in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt, und zwar
ist:
Fig. ι eine Draufsicht,
Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. i,
Fig. 3 eine Ausführungsform der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung, bei der die eigenartig
geformten Ausschnitte für das Zeichnen
von Ecken weggelassen sind;
Fig. 4 zeigt eine besondere Ausführungsform der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung,
während
Fig. 5 die Vorrichtung im Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 4 darstellt.
In den Fig. I bis 3 bezeichnet A eine dünne Platte aus Blech oder dergl., die am Umfange
mit einer Anzahl Hervorragungen oder Lappen a, al, a2 usw. versehen ist, die an
ihrem Umfange nach einem Kreisbogen geformt sind. So ist die äußere Kante des Lappens α ζ. B. nach einem Radius von
Y2 Zoll ausgeschnitten. Die verschiedenen Lappen werden zweckmäßig so angeordnet,
daß sie nach und nach an Größe abnehmen. Wenn also z. B. der Lappen α nach einem
Halbmesser von Y2 Zoll hergestellt ist, hat
der Lappen α1 einen Halbmesser von 7/ie Zoll,
der Lappen a2 einen solchen von 3/8 Zoll
usf. Aus Zweckmäßigkeitsgründen ist jedoch nicht der Halbmesser, sondern der Durchmesser eines jeden Lappens durch
passende Stempelung oder sonstige Kennzeichnung der Platte A, wie in der Figur angedeutet,
bezeichnet. Die Platte kann zwisehen den aneinander liegenden Lappen mit
Ausschnitten b, b1, b'2 usw. von verschiedenen
nach und nach an Größe abnehmenden Halbmessern versehen sein. So hat der Ausschnitt
b beispielsweise einen Halbmesser von 7/32 Zoll, der Ausschnitt b1 einen solchen von
Y4 Zoll usf.
Um die Mittelpunkte, von denen aus die Bögen der verschiedenen Lappen beschrieben
werden können, zu kennzeichnen., ist ein mittels eines Nietes e drehbar befestigter
Arm C vorgesehen. Von -dem Drehpunkt dieses Armes sind die Krümmungsmittelpunkte
aller Lappen und Ausschnitte gleich weit entfernt. Die Platte ist zweckmäßig mit einer eingepreßten Höhlung a10 zur Aufnähme
des unteren Nietkopfes versehen, wodurch gleichzeitig der Arm C am inneren
Ende oberhalb der Fläche der Platte geführt wird. Der Arm C besteht aus federndem
Stoffe und hat am äußeren Ende einen Stift c1, der in eines der auf der Platte angebrachten
Löcher c2 eingreifen kann. Diese Löcher sind kreisförmig um den Drehpunkt c angeordnet,
so daß, wenn der Arm infolge des Eingreifens des Stiftes c1 in eins der Löcher
festgehalten wird, eine am äußersten Ende des Armes befindliche Markierspitze c3 in der
Verbindungslinie des Mittelpunktes des Gelenkes c mit dem betreffenden Mittelpunkt
eines Lappens oder Ausschnittes liegt.
Wie weiter unten gezeigt werden wird, ist das Ende des Armes C so gebogen, daß die
Spitze c3 für gewöhnlich 'etwas oberhalb der Ebene der Platte A gehalten wird, so daß der
Arm C ohne Beschädigung der Spitze nach jedem Punkte der Platte frei bewegt werden
kann. Im Mittelpunkte jedes einzelnen Lappens a, a1 usw. ist ein kleines Loch a11
angebracht, durch welches die Spitze c3 hindurchgeführt werden kann.
Zum Ziehen eines Bogens zur Verbindung zweier zueinander rechtwinkliger Linien wird
die Vorrichtung so gelegt, daß die gebogene Kante eines geeigneten Lappens jede der
durch den gewünschten Bogen zu verbindenden Linien berührt. Darauf wird der Arm C so
weit gedreht, bis der Stift c1 in das zu diesem Lappen gehörige Loch c2 eingreift. Wenn
diese Bedingung erfüllt ist, wird das mit der Markierspitze versehene Ende des Armes C
nach unten gedrückt, so daß die Spitze c3 durch das kleine Loch a11 dringt und in dem
Zeichenpapier einen Eindruck oder ein Loch macht. In dieses wird nun ein auf den betreffenden
, am ' Lappen bezeichneten HaIbmesser eingestellter Zirkel eingesetzt, um den
Bogen zur Verbindung der beiden Linien zu schlagen.
In ähnlicher Weise werden, wenn es sich darum handelt, den Mittelpunkt zu finden,
von dem aus einer der Ausschnitte b, b1 usw.
beschrieben werden kann, die Kanten des Ausschnittes von geeigneter Größe so gelegt,
daß sie die durch den Kreisbogen zu verbindenden Linien berühren; darauf wird das Ende des Armes C zur Kennzeichnung
des Mittelpunktes niedergedrückt, von dem aus dann der gewünschte Bogen geschlagen
wird.
■Die kreisförmigen Ausschnitte zwischen den einzelnen Lappen a, al usw. können nötigenfalls
weggelassen werden (Fig. 3), wobei dann die einzelnen Lappen durch Teile der Kante
der Platte A voneinander getrennt sind, die einen Teil eines um den Mittelpunkt des
Stiftes c geschlagenen Kreisbogen bildet.
Es ist natürlich nicht erforderlich, daß die Vorrichtung die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte
rundliche Gestalt besitzt, sie kann auch, wie in den Fig. 4 und 5 dargestellt, als längliche
Platte A1 ausgebildet sein, wobei die einzelnen Lappen α, α1 usw. von den beiden
Längskanten ausgehen. In diesem Fall müßte jedoch der die Markierspitze tragende Arm
an einer zweckmäßig aus der Platte ausgepreßten Führungsleiste α12 (Fig. 5) geführt
werden, derart, daß er jede Lage einnehmen kann, um in derselben Weise, wie oben an
Hand der Fig. 1 bis 3 beschrieben, verwendet zu werden.
Da die einzelnen Ausschnitte und Lappen in ihrer Größe genau bemessen sind, können
die betreffenden Bögen bei Bleistiftzeichnungen unrhittelbar zum Einsetzen von Verbindungsbögen,
runden Ecken usw. benutzt werden, während, wenn es sich um Tuschzeichnungen handelt, der die Markierspitze
tragende Arm C bei jedem Füllbogen usw. niedergedrückt und das im Zeichenblatte entstandene
kleine Loch zum Einsetzen eines Zirkels benutzt wird.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Bestimmen und Bezeichnen der Mittelpunkte von Kreisbögen, bestehend aus einer Platte mit
einer Reihe von Lappen und Ausschnitten von verschiedenen Krümmungshalbmessern,
dadurch gekennzeichnet, daß diese Platte (a) mit einem aus federndem Stoff bestehenden
Arme (C) versehen ist, der eine Spitze. (c3) zum Bezeichnen der Mittelpunkte
der durch die Ausschnitte und Lappen bestimmten Kreisbögen besitzt und auf der Platte so gelagert ist, daß
beim Verschieben des Armes dessen Spitze (c3) in die Krümmungsmittelpunkte der
Lappen und Ausschnitte fällt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (A)
mit von der Lagerung des Armes gleichweit entfernten Löchern (c2) und der die
. Spitze (cs) tragende Arm (C) mit einem
Stifte (c1) versehen ist, der in jedem ein-
zelnen dieser Löcher festgestellt werden kann, so daß beim Niederdrücken des
Armes durch die Spitze (c3) der Mittelpunkt des betreffenden Ausschnittes oder
Lappens bezeichnet wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche
Arm (C) im Mittelpunkte der durch die Krümmungsmittelpunkte (a11) der
Lappen (a, a1, a2 . . .) und Ausschnitte (b,
bl,b2 . . .), sowie der Löcher (c2) gebildeten
Kreise drehbar gelagert ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche
Arm (C) auf einer parallel zu der Reihe der Mittelpunkte (ei11) und Löcher (c2)
liegenden Schiene (a12) verschiebbar angeordnet
ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE175142C true DE175142C (de) |
Family
ID=439822
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT175142D Active DE175142C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE175142C (de) |
-
0
- DE DENDAT175142D patent/DE175142C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3428635C2 (de) | Dimensionen-Prüfgerät, insbesondere für Kraftfahrzeugkarosserien | |
| DE2247412A1 (de) | Rohrbiegewerkzeug | |
| DE175142C (de) | ||
| DE3025697C2 (de) | Vorrichtung zum vorübergehenden Festklemmen von blattförmigem Material | |
| DE2336244C3 (de) | Anklemmbares Kontaktplättchen für flache elektrische Schaltkreise | |
| DE2903429C2 (de) | Vorrichtung zur Verwendung bei der Verarbeitung von einem oder mehreren Blättern mit darauf befindlichenTrockenübertragungszeichen | |
| DE2348506C3 (de) | Markierwerkzeug | |
| DE3129843C2 (de) | Meßband mit einem Beschlag für Innen- und Außenmessung | |
| DE963076C (de) | Schneidzange fuer Rohre | |
| DE2323296C3 (de) | Vorrichtung zum Zeichnen von parallelen Kurven entlang einer Schablone | |
| DE236261C (de) | ||
| DE2604561A1 (de) | Locher fuer blattgut | |
| WO1986001159A1 (fr) | Appareil de dessin | |
| DE141601C (de) | ||
| DE516640C (de) | Geraet zum Einstellen und Festhalten einer Brandsohle auf einem Leisten | |
| DE334695C (de) | Bleistiftschoner mit Briefoeffner und Massstab | |
| DE8706315U1 (de) | Schreibgerät | |
| DE2618211C2 (de) | Vorrichtung zum Schneiden und Krimpen eines dünnen Bandes, insbesondere eines Magnetbandes | |
| DE963916C (de) | Verfahren zur Herstellung von kurzen Metallstiften, insbesondere Registerstiften fuer Kinofilme | |
| CH271407A (de) | Vorrichtung zum Teilen gerader Strecken. | |
| DE912101C (de) | Streifenfuehrung fuer Lochstreifensender in Telegrafenanlagen | |
| DE388205C (de) | Staender fuer Zigarren, Zigaretten o. dgl. | |
| DE134655C (de) | ||
| DE655076C (de) | Sicherheitsrasiergeraet | |
| DE328088C (de) | Geraet zum Geraderichten verbogener Naegel mit kammartig ineinandergreifenden Pressbacken |