DE175142C - - Google Patents

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DE175142C
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arm
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holes
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L9/00Circular curve-drawing or like instruments
    • B43L9/002Circular curve-drawing or like instruments with perforated or marked discs

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42«. GRUPPE
RICHARD MARX in PHILADELPHIA, V. St. A.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Dezember 1905 ab.
Bei Zeichnungen der verschiedensten Art ist es häufig erforderlich, wenn zwei Linienzüge sich schneiden, einen Verbindungsbogen zu ziehen oder die zwei sich schneidende Umrisse bezeichnenden Linien als Tangenten eines Kreisbogens darzustellen. Es ist beim Zeichnen eines solchen Bogens gebräuchlich, einen Zirkel auf den erforderlichen Radius einzustellen und den die beiden Linien tangierenden Bogen von einem Mittelpunkte aus zu schlagen, der erst nach vielen Versuchen •gefunden wird. Mit Hilfe der im nachstehenden beschriebenen Vorrichtung ist man imstande, den genauen Mittelpunkt eines Bogens von (innerhalb der gebräuchlichen Grenzen) beliebigem Radius schnell zu finden und sicher zu bezeichnen, worauf mit einem auf den passenden Radius eingestellten Zirkel der Bogen ohne weitere Mühe und Zeitverlust geschlagen werden kann.
Der Erfindungsgegenstand ist in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι eine Draufsicht,
Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. i,
Fig. 3 eine Ausführungsform der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung, bei der die eigenartig geformten Ausschnitte für das Zeichnen
von Ecken weggelassen sind;
Fig. 4 zeigt eine besondere Ausführungsform der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung, während
Fig. 5 die Vorrichtung im Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 4 darstellt.
In den Fig. I bis 3 bezeichnet A eine dünne Platte aus Blech oder dergl., die am Umfange mit einer Anzahl Hervorragungen oder Lappen a, al, a2 usw. versehen ist, die an ihrem Umfange nach einem Kreisbogen geformt sind. So ist die äußere Kante des Lappens α ζ. B. nach einem Radius von Y2 Zoll ausgeschnitten. Die verschiedenen Lappen werden zweckmäßig so angeordnet, daß sie nach und nach an Größe abnehmen. Wenn also z. B. der Lappen α nach einem Halbmesser von Y2 Zoll hergestellt ist, hat der Lappen α1 einen Halbmesser von 7/ie Zoll, der Lappen a2 einen solchen von 3/8 Zoll usf. Aus Zweckmäßigkeitsgründen ist jedoch nicht der Halbmesser, sondern der Durchmesser eines jeden Lappens durch passende Stempelung oder sonstige Kennzeichnung der Platte A, wie in der Figur angedeutet, bezeichnet. Die Platte kann zwisehen den aneinander liegenden Lappen mit Ausschnitten b, b1, b'2 usw. von verschiedenen nach und nach an Größe abnehmenden Halbmessern versehen sein. So hat der Ausschnitt b beispielsweise einen Halbmesser von 7/32 Zoll, der Ausschnitt b1 einen solchen von Y4 Zoll usf.
Um die Mittelpunkte, von denen aus die Bögen der verschiedenen Lappen beschrieben werden können, zu kennzeichnen., ist ein mittels eines Nietes e drehbar befestigter Arm C vorgesehen. Von -dem Drehpunkt dieses Armes sind die Krümmungsmittelpunkte aller Lappen und Ausschnitte gleich weit entfernt. Die Platte ist zweckmäßig mit einer eingepreßten Höhlung a10 zur Aufnähme des unteren Nietkopfes versehen, wodurch gleichzeitig der Arm C am inneren Ende oberhalb der Fläche der Platte geführt wird. Der Arm C besteht aus federndem Stoffe und hat am äußeren Ende einen Stift c1, der in eines der auf der Platte angebrachten Löcher c2 eingreifen kann. Diese Löcher sind kreisförmig um den Drehpunkt c angeordnet, so daß, wenn der Arm infolge des Eingreifens des Stiftes c1 in eins der Löcher festgehalten wird, eine am äußersten Ende des Armes befindliche Markierspitze c3 in der Verbindungslinie des Mittelpunktes des Gelenkes c mit dem betreffenden Mittelpunkt eines Lappens oder Ausschnittes liegt.
Wie weiter unten gezeigt werden wird, ist das Ende des Armes C so gebogen, daß die Spitze c3 für gewöhnlich 'etwas oberhalb der Ebene der Platte A gehalten wird, so daß der Arm C ohne Beschädigung der Spitze nach jedem Punkte der Platte frei bewegt werden kann. Im Mittelpunkte jedes einzelnen Lappens a, a1 usw. ist ein kleines Loch a11 angebracht, durch welches die Spitze c3 hindurchgeführt werden kann.
Zum Ziehen eines Bogens zur Verbindung zweier zueinander rechtwinkliger Linien wird die Vorrichtung so gelegt, daß die gebogene Kante eines geeigneten Lappens jede der durch den gewünschten Bogen zu verbindenden Linien berührt. Darauf wird der Arm C so weit gedreht, bis der Stift c1 in das zu diesem Lappen gehörige Loch c2 eingreift. Wenn diese Bedingung erfüllt ist, wird das mit der Markierspitze versehene Ende des Armes C nach unten gedrückt, so daß die Spitze c3 durch das kleine Loch a11 dringt und in dem Zeichenpapier einen Eindruck oder ein Loch macht. In dieses wird nun ein auf den betreffenden , am ' Lappen bezeichneten HaIbmesser eingestellter Zirkel eingesetzt, um den Bogen zur Verbindung der beiden Linien zu schlagen.
In ähnlicher Weise werden, wenn es sich darum handelt, den Mittelpunkt zu finden, von dem aus einer der Ausschnitte b, b1 usw. beschrieben werden kann, die Kanten des Ausschnittes von geeigneter Größe so gelegt, daß sie die durch den Kreisbogen zu verbindenden Linien berühren; darauf wird das Ende des Armes C zur Kennzeichnung des Mittelpunktes niedergedrückt, von dem aus dann der gewünschte Bogen geschlagen wird.
■Die kreisförmigen Ausschnitte zwischen den einzelnen Lappen a, al usw. können nötigenfalls weggelassen werden (Fig. 3), wobei dann die einzelnen Lappen durch Teile der Kante der Platte A voneinander getrennt sind, die einen Teil eines um den Mittelpunkt des Stiftes c geschlagenen Kreisbogen bildet.
Es ist natürlich nicht erforderlich, daß die Vorrichtung die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte rundliche Gestalt besitzt, sie kann auch, wie in den Fig. 4 und 5 dargestellt, als längliche Platte A1 ausgebildet sein, wobei die einzelnen Lappen α, α1 usw. von den beiden Längskanten ausgehen. In diesem Fall müßte jedoch der die Markierspitze tragende Arm an einer zweckmäßig aus der Platte ausgepreßten Führungsleiste α12 (Fig. 5) geführt werden, derart, daß er jede Lage einnehmen kann, um in derselben Weise, wie oben an Hand der Fig. 1 bis 3 beschrieben, verwendet zu werden.
Da die einzelnen Ausschnitte und Lappen in ihrer Größe genau bemessen sind, können die betreffenden Bögen bei Bleistiftzeichnungen unrhittelbar zum Einsetzen von Verbindungsbögen, runden Ecken usw. benutzt werden, während, wenn es sich um Tuschzeichnungen handelt, der die Markierspitze tragende Arm C bei jedem Füllbogen usw. niedergedrückt und das im Zeichenblatte entstandene kleine Loch zum Einsetzen eines Zirkels benutzt wird.

Claims (4)

Patent-Ansprüche: .
1. Vorrichtung zum Bestimmen und Bezeichnen der Mittelpunkte von Kreisbögen, bestehend aus einer Platte mit einer Reihe von Lappen und Ausschnitten von verschiedenen Krümmungshalbmessern, dadurch gekennzeichnet, daß diese Platte (a) mit einem aus federndem Stoff bestehenden Arme (C) versehen ist, der eine Spitze. (c3) zum Bezeichnen der Mittelpunkte der durch die Ausschnitte und Lappen bestimmten Kreisbögen besitzt und auf der Platte so gelagert ist, daß beim Verschieben des Armes dessen Spitze (c3) in die Krümmungsmittelpunkte der Lappen und Ausschnitte fällt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (A) mit von der Lagerung des Armes gleichweit entfernten Löchern (c2) und der die
. Spitze (cs) tragende Arm (C) mit einem Stifte (c1) versehen ist, der in jedem ein-
zelnen dieser Löcher festgestellt werden kann, so daß beim Niederdrücken des Armes durch die Spitze (c3) der Mittelpunkt des betreffenden Ausschnittes oder Lappens bezeichnet wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Arm (C) im Mittelpunkte der durch die Krümmungsmittelpunkte (a11) der Lappen (a, a1, a2 . . .) und Ausschnitte (b, bl,b2 . . .), sowie der Löcher (c2) gebildeten Kreise drehbar gelagert ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Arm (C) auf einer parallel zu der Reihe der Mittelpunkte (ei11) und Löcher (c2) liegenden Schiene (a12) verschiebbar angeordnet ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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