DE175773C - - Google Patents

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DE175773C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21LLIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
    • F21L21/00Non-electric pocket lamps, e.g. lamps producing sparks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
dienenden Behälter.
Gegenstand der Erfindung ist ein Taschenleuchter mit zickzackförmig gelagertem Wachsstock und schrägen Gleitflächen an der Austrittsstelle des Wachsstockes. Eine Ausführungsform ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι den Taschenleuchter mit der an ihm
befestigten Hohlklappe für das Zündmaterial, Fig. 2 den Behälter mit dem darin liegertden Wachsstock und den Führungsleisten für letzteren bei' umgeklapptem Vorderteil.
Der Taschenleuchter besteht aus zwei Hauptteilen aus Metall, welche durch ein Scharnier ρ miteinander verbunden sind. Die beiden Hauptteile α und b bilden einen möglichst flachen Behälter, dessen innere Breite nur unwesentlich größer als die Stärke eines Wachsstockes ist. Zweckmäßig greifen diese beiden Teile am Kopfende übereinander, an der Seite können sie übereinander greifen oder sie können irgendwie zusammenpassen, indem sie etwa eine halbkreisförmige Rundung bilden. An der Kopfseite ist in der Mitte durch beide Behälterteile eine Öffnung 0 ausgespart, durch welche der Wachsstock h ein kleines Stückchen herausragt.
Wie in Fig. 2 zu sehen ist, ist an der Rückwand auf beiden Seiten der Aussparung je eine Führungsfläche i befestigt, welche in
kurzem Bogen von der Öffnung nach der Seite zu abbiegt. Der Wachsstock liegt in dem dadurch gebildeten Hohlraum zickzackförmig zusammengelegt und wird nach Bedarf aus der Öffnung herausgezogen, wobei die Windung an einem der beiden Führungsteile entlang gleitet. Hierdurch wird vermieden, daß eine scharfe Kante mit dem Wachsstock in Berührung kommt und sich in das verhältnismäßig weiche Wachs hineindrückt.
Zweckmäßig ist der Wachsstock mit einem Pulver eingepudert, das ohne Rückstand verbrennt (z. B. Stärke und Milchzucker) oder sich verflüchtigt, wodurch vermieden wird, daß die bei der Bildung der Zickzacklinien einander berührenden Teile des Wachsstockes zusammenkleben.
Auf dem oberen Teile des Behälters ist ein besonderer Deckel c vorgesehen, um das hervorragende Ende des Wachsstockes zu schützen. Besonders vorteilhaft ist es, die Verschlußkapsel c an der schmalen Seite des Vorderteiles des Taschenleuchters bei k anzulenken und der Kapsel etwa die Form eines Kreissegmentes zu geben, wodurch es nicht mehr erforderlicht ist. das Ende des Wachsstockes an das Oberteil des Behälters herumzulegen, was man bei flachen Verschlußstücken tun müßte. Auf dem Vorderteil α des Behälters ist mittels Scharniere g eine sehr flache Hohlklappe q drehbar angebracht, welche auf der den Scharnieren gegenüberliegenden Seite mit einer Nase Z versehen ist, die mit einem auf dem Vorderteil des Behälters an entsprechender Stelle befindlichen Ansatz f einen Verschluß für
die Klappe bildet. Selbstverständlich kann dieser Verschluß . in einfachster Weise ausgeführt werden, indem der Ansatz f bei der Herstellung in das Vorderteil hineingeprägt wird, während der Verschlußteil / durch einfache Umkantung oder durch eine kleine Ausbiegung erzeugt ist. Diese eben beschriebene Klappe q ist gewölbt ausgebildet, so daß sie einen ganz flachen Aufbewahrungsort für flache Streichhölzchen aus Papier oder Holz bildet, wie sie unter dem Namen »Jupiterhölzera bekannt sind. Ferner ist noch innerhalb dieser Klappe oder auf dem Vorderteile eine präparierte Reibfläche η für die Streichhölzer angebracht. Diese und die Streichhölzer in sind geschützt, wenn die Klappe geschlossen ist.
Will man die Leuchter mit angezündeter Kerze aus der Hand stellen, so braucht man nur die Klappe q zu öffnen, wobei allenfalls eine Feder r die Klappe in der geöffneten Lage halten kann. Der Leuchter stützt sich dann auf seine untere Kante und die freistehende untere Ecke des Streichholzbehälters.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Taschenleuchter mit einem flachen, zur Aufnahme eines Wachsstockes dienenden Behälter, dadurch gekennzeichnet, daß die an der oberen Schmalseite des Behälters angeordnete Öffnung im Innern mit nach den Seiten des Behälters führenden festen Gleitflächen versehen ist, so daß der im Zickzack zusammengelegte Wachsstock beim Herausziehen durch diese Gleitflächen geführt wird.
  2. 2. Taschenleuchter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Behälter eine Klappe derartig angelenkt ist, daß sie, zweckmäßig durch eine Feder in der Offenstellung gehalten, imstande ist, dem Leuchter Standfestigkeit zu verleihen.
  3. 3. Ein für den Leuchter nach Anspruch ι geeigneter Wachsstock, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einem ohne Rückstände verbrennenden oder sich verflüchtigenden Pulver (z. B. Stärke und Milchzucker) eingepudert ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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