DE176103C - - Google Patents

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DE176103C
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bayonet
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/38Telescopic sights specially adapted for smallarms or ordnance; Supports or mountings therefor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41CSMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
    • F41C27/00Accessories; Details or attachments not otherwise provided for
    • F41C27/16Smallarms combined with thrusting or cutting weapons; Bayonets; Bayonet mounts
    • F41C27/18Bayonets; Bayonet mounts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Telescopes (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein als Fernrohr zu verwendendes Bajonett für Gewehre. Das Bajonett ist röhrenförmig ausgebildet und mit Linsen versehen, so daß es als Zielfernrohr zu verwenden ist. Ferner sind geeignete Vorrichtungen am Gewehr angebracht, durch die das als Fernrohr verwendete Bajonett in der Höhen- und Seitenrichtung eingestellt werden kann.
ίο Auf den Zeichnungen zeigen Fig. ι und 2 die als Bajonett verwendete Vorrichtung an zwei verschiedenen Gewehren. Fig. 3 zeigt das als Fernrohr verwendete Bajonett, welches umgekehrt ist und an der Seite des Gewehrlaufes in der Nähe des Schaftes befestigt ist. Fig. 4 ist eine Ansicht des Bajonettrohres mit teilweisem Schnitt in größerem Maßstabe. Fig. 5 und 6 sind Einzelansichten der Bajonettspitze. Fig. 7 ist eine Einzelansieht einer Linse. Fig. 8 zeigt im Schnitt die Befestigungsvorrichtung für das als Fernrohr verwendete Bajonett. Fig. 9 ist eine Ansicht des für das Bajonett verwendeten Bügels, und Fig. 10 zeigt einen Teil des Bajonetts mit dem zur Sicherung am Gewehrlauf vorgesehenen Schlitz.
Nach Fig. 1 ist das Bajonett in bekannter Weise durch den mit einem Kopf ausgerüsteten Zapfen 7 an den Gewehrlauf 6 be- festigt, nach Fig. 2 vermittels der gewöhnlichen Bajonetthülse 8. Das Bajonett A besteht aus einem Rohr, dessen Durchmesser an dem Ende 9 größer ist als an dem Ende 10. An dem verjüngten Ende 10 besitzt das Bajonettrohr Innengewinde 11, in welches der Gewindebolzen 12 der Bajonettspitze 13 eingeschraubt wird. In dem röhrenförmigen Teil des Bajonetts sind mittels der Fassungen 17, 20 zwei Linsen 16, 19 sowie ein Fadenkreuz 21 angebracht. Nach Fig. 1 und 4 ist am Rohr eine Platte 22 vorgesehen, welche einen T-förmigen Schlitz 23 besitzt, der den zum Festhalten des Bajonetts dienenden Zapfen 7 aufnimmt, nach Fig. 2 wird das Bajonett am Gewehr durch die Bajonetthülse 8 befestigt, die über den Gewehrlauf 6 geschoben und alsdann in der gewöhnlichen Weise festgelegt wird. Bei der Befestigungsart nach Fig. 1 kommt noch der in Fig. 9 dargestellte Bügel 24 zur Anwendung, der aus einer mit den Bohrungen 25, 26 zur Durchführung des Bajonetts und des Gewehrlaufes versehenen länglichen Platte besteht.
Wenn das Bajonett als Fernrohr verwendet werden soll, wird die Spitze des Bajonetts abgeschraubt, das Rohr A umgelegt und an dem Schaft des Gewehres befestigt, wie aus Fig. 3 der Zeichnung zu ersehen ist. Soll das Rohr wieder als Bajonett verwendet werden, so wird nur in das engere Ende des Rohres, wie in Fig. 4 gezeigt, die Bajonettspitze eingeschraubt und das Bajonettrohr in der oben beschriebenen Weise am Gewehrlauf angebracht.
Zur Anbringung des als Fernrohr verwendeten Bajonetts am Gewehr dient die in beliebiger Weise am Schaft befestigte Hülse 27 (Fig. 8), in deren Bohrung 28 der Gleitblock 30 geführt ist. Der Gleitblock 30 kann durch eine Schraube 31 mit Handrad 32 verstellt werden. Auf dem Block 30 ist mittels
der Schraube 37 eine mit Innengewinde versehene Hülse 33 drehbar befestigt, die durch einen Schlitz in der oberen Platte 29 der Hülse 27 hindurchgeht. In die Hülse 33 ist ein Zapfen 34 eingeschraubt, der den gespaltenen. Ring 35 mit der Feststellmutter 36 trägt. Das als Fernrohr verwendete Bajonett wird in dem gespaltenen Ring 35 eingeklemmt. Am vorderen Ende wird das Fernrohr durch eine mittels Bügels 39 am Schaft befestigte Gabel 38 o. dgl. gehalten. Durch Drehung der Schraube 31 kann nun das Fernrohr zwecks Berücksichtigung der Abweichung des Geschosses durch den Winddruck u. dgl. seitlich verstellt werden. Die Einstellung des Fernrohres in der Höhenrichtung erfolgt durch Drehen der Hülse 33, wodurch der Zapfen 34 in senkrechter Richtung in der Hülse auf- und abbewegt wird.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Als Fernrohr zu verwendendes Bajonett, dadurch gekennzeichnet, daß das röhrenförmig ausgebildete Bajonett mit einer abschraubbaren Bajonettspitze und im Innern mit Linsen versehen ist, und daß am Gewehrschaft Vorrichtungen zur Befestigung des Bajonettrohres zwecks seiner Benutzung als Zielfernrohr angeordnet sind, die eine Höhen- und Seiteneinstellung des Fernrohres gestatten.
  2. 2. Bajonett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bajonettrohr kegelförmig ausgebildet ist und an dem weiten Rohrende eine Objektivlinse und an dem engeren Teil eine Okularlinse sowie ein Innengewinde besitzt, in das die Bajonettspitze mit ihrem Zapfen (12) eingeschraubt werden kann.
  3. 3. Bajonett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu seiner Befestigung als Bajonett am Gewehr ein Bügel benutzt wird, welcher eine Öffnung zur Durchführung des Bajonetts und eine zweite öffnung zur Aufnahme des Gewehrlaufes besitzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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