DE176127C - - Google Patents

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DE176127C
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railing
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railings
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G1/00Roundabouts

Landscapes

  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 176127 -■ KLASSE 77e. GRUPPE
FR. GREINER in BERLIN.
Von einer Stelle aus umlegbares Geländer.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Dezember 1905 ab.
Geländer, die samt ihren Ständern außer Gebrauch in Aussparungen des Bodens umgelegt und zum Gebrauche durch Kurbel und Zahnstange oder mittels Seilgetriebes aufgerichtet werden können, sind bekannt. Bei diesen bekannten Geländern legen sich jedoch die Ständer in derselben senkrechten Ebene um, in der die Geländerholme angeordnet sind; sie sind daher zwar zur Absperrung von Wegeübergängen, beispielsweise für Eisenbahnschranken, vorzüglich zu gebrauchen, eignen sich aber nicht zum Absperren kreisförmiger Plätze, wie z. B. zum Zurückhalten des Publikums bei sich im Kreise bewegenden Fahrzeugen, weil sie zu diesem Zwecke in Form eines Vielecks angeordnet werden müssen und demnach umständliche Übertragungswerke erfordern würden und weil andrerseits durch das Aufrichten sämtlicher Ständer in die Geländerebene, leicht Unfälle und unangenehme Belästigungen des Publikums verursacht werden können.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein Geländer für sich im Kreise bewegende Fahrzeuge, das gleichfalls von einer Stelle aus mit mechanischen Mitteln aufgerichtet und umgelegt werden kann, sich jedoch von den bekannten Geländern dadurch unterscheidet, daß sämtliche Ständer in der Richtung nach einem gemeinsamen Mittelpunkte hin umgelegt und zum Gebrauche in umgekehrter Richtung wieder aufgerichtet werden. Zu diesem Behufe wird als Geländerholm ein Seil, ein Band, ein Schlauch oder eine Kette verwendet, die sich beim Umlegen der Geländerständer von selbst zusammenfaltet, beim Aufrichten aber sich spannt und dadurch das Publikum, das sich dem Fahrzeuge, ohne einzusteigen, zu sehr genähert hat, ganz allmählich und sanft zurückdrängt, bevor die Fahrzeuge ihre Rundfahrt beginnen. Nach Beendigung der Fahrt kann das Geländer von der Zentralstelle aus nichtsdestoweniger völlig nieder gelegt werden, damit das Publikum darüber hinwegschreiten kann.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Geländers durch Fig. 1 im : senkrechten Schnitt, durch Fig. 2 teilweise im Grundriß dargestellt. .
Sobald die Fahrzeuge in Bewegung gesetzt werden sollen, wird im Mittelpunkte, um den sich die Fahrzeuge bewegen, an der Kurbel α gedreht, wobei sich die Drahtseile b, b, b auf die Trommel c winden und so die Geländerpfosten d in der Pfeilrichtung aufrichten und in dieser Stellung durch ihre Spannung festhalten. Durch die Augen g der Geländerpfosten d ist ein Drahtseil h h gezogen, das also in der aufrechten Stellung des Geländers eine geschlossene Schranke um die in Bewegung befindlichen Fahrzeuge bildet, so daß ein Herantreten verhindert wird. Dreht man die Kurbel a rückwärts, so legen sich die Geländerpfosten d auf die Bühne um und geben den Zutritt zu sämtlichen Fahrzeugen frei. Werden . die Seile b mittels der Kurbel a langsam angezogen, so wird das Publikum durch das Drahtseil h h langsam . von den Fahrzeugen abgedrängt. Die Seiltrommel c
kann natürlich auch durch eine andere ähnlich wirkende Vorrichtung (z. B. ein Kegelrad), und die Seile b können auch durch andere Übertragungsmittel (z. B. Wellen mit kleinen Kegelrädern an den Enden) ersetzt werden. Der Erfolg ist der gleiche.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ίο i. Von einer Stelle aus umlegbares
    Geländer, dadurch gekennzeichnet, daß die umlegbaren Ständer (d) des Geländers sämtlich in radialer Richtung nach einem gemeinsamen Mittelpunkte hin umgelegt und in umgekehrter Richtung aufgerichtet werden, während als Geländerholm ein Seil, ein Band, eine Kette oder dergl. benutzt wird, um das Geländer als Schutzgeländer gegen sich im Kreise bewegende Fahrzeuge verwendbar zu machen.
  2. 2. Ausführungsform des Geländers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als umlegbare Ständer doppelarmige Hebel (d) dienen, an deren abwärts gerichteten Hebelarmen Seile (b) oder dergleichen Mittel, die sämtlich von einer Stelle (c) aus aufgewickelt oder sonstwie angezogen werden können, so angreifen, daß dadurch sämtliche Ständer mit einem Male umgelegt oder aufgerichtet werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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