DE176412C - - Google Patents

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DE176412C
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Germany
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K21/00Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
    • H02K21/26Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating armatures and stationary magnets
    • H02K21/28Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating armatures and stationary magnets with armatures rotating within the magnets
    • H02K21/34Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating armatures and stationary magnets with armatures rotating within the magnets having bell-shaped or bar-shaped magnets, e.g. for cycle lighting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 176412 KLASSE 21 d. GRUPPE
A.SILVIO OLIVA und STEFANO CQNSIGLIERE
in GENUA.
Taschendynamomaschine für Handbetrieb. Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Mai 1905 ab.
Die Erfindung betrifft eine tragbare magnetelektrische Maschine, die durch einen Schleuderantrieb mit der Hand in Bewegung gesetzt wird und dann einen elektrischen Strom liefert, der eine zur Beleuchtung von Treppen, dunklen Durchgängen usw. dienende Lampe speist.
Auf der beiliegenden Zeichnung bedeutet: Fig. ι einen Aufriß,
ίο Fig. 2 einen Längsschnitt der Maschine,
Fig. 3 einen Längsschnitt unter rechtem Winkel zu Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. i,
!5 Fig. 5 einen Schnitt durch den oberen Teil der Maschine nach der Linie C-D der Fig. 2, während
Fig. 6 eine Draufsicht darstellt;
Fig. 7 stellt die Befestigung der bei der ao Vorrichtung zur Verwendung gelangenden Leitungsschnur in ihren Einzelheiten dar/
Fig. 8 dient zur Veranschaulichung des Stromverlaufes innerhalb der Maschine.
Die Maschine besteht aus einem Stahlmagneten a, einem Arm b mit einem Gelenk, der an seinem Ende die Linse c trägt; Arm b und Linse c bilden die Schleuder; c ist das die Schleuderkraft erzeugende Gewicht; ferner ist ein Getriebe vorgesehen, welches aus zwei gleichen Rädern d und e und aus zwischen diesen gelagerten Trieben / und g besteht, und welches gestattet, die Schleuderbewegung in schnelle Drehung des Ankers i umzuwandeln; dieser wird durch den Handantrieb bis auf eine Geschwindigkeit von etwa 2500 Umdrehungen in der Minute gebracht.
Wie aus den Figuren der Zeichnung hervorgeht, hat der Magnet U-Form mit zwei Queröffnungen. Er wird gestanzt und durch Druck bei Rotglut aus einem Stück Stahl von geeigneten Dimensionen ausgeschmiedet. Zufolge einer Reihe von Erfahrungen hat man festgestellt, daß es nicht nötig ist, einen äußerst geringen Luftraum zwischen Anker und Feldmagneten zu haben, so daß es, da man ihn verhältnismäßig groß halten darf, nicht erforderlich ist, ein fein bearbeitetes Stück zu haben, man kann also auf die nachträgliche Bearbeitung des Feldmagneten verzichten. .
Der Anker und das Getriebe sind durch eine Gabel / miteinander verbunden, die ihrerseits fest an den Magneten mittels der Verbindungsstange m angebracht ist; dieser tritt durch den Magneten hindurch und ist an der Gabel bei η festgeschraubt.
Letztere trägt zwei Scheiben, wobei der Durchmesser der unteren 0 gleich dem Raum zwischen den Magnetschenkeln ist, während die obere, mit Hilfe von Schrauben q und r abnehmbare Scheibe ρ viel größer ist. Diese ist mit einem Ansatz ausgerüstet, dessen Durchmesser gleich dem Raum zwischen den Magnetschenkeln ist, und dringt zwischen denselben etwa '/.2 mm tief ein, so daß die Gabel und die in den Magneten eingesetzten Scheiben, die mittels der Stange m befestigt sind, eine feste Stellung einnehmen und der Anker i
zwischen den beiden Scheiben zentriert und eingeschlossen ist.
Der Anker ist ein gewöhnlicher Siemensanker, hat aber abgestumpfte Kanten (s. Fig. 4), um die starke Anziehung zu vermindern, die sich ergibt, wenn die Kanten zwischen die Pole des Magneten eintreten, und so eine Erschwerung des Ganges zu vermeiden.
Das eine Ende der Ankerwicklung ist an dem Anker i mittels einer Schraube i1 oder in sonst geeigneter Weise befestigt und steht mit dem Gestell Z der Maschine über die Lager des Ankers in leitender Verbindung. Das andere Ende der Ankerwicklung hingegen verzweigt sich in zwei Leitungen, welche an zwei metallenen Stiften j, jl (Fig. 8) angelötet sind, die unter zweckentsprechender Isolierung durch den oberen und den unteren hohlen Wellenzapfen des Ankers hindurch-
ao gehen.
Unten erfolgt eine Stromabnahme . durch eine Feder s, die gegen den durch den unteren hohlen Wellenzapfen des Ankers hindurchgeführten Metallstift jl stößt und an einem das Gestell durchsetzenden, aber von ihm isolierten Schraubenbolzen befestigt ist (Fig. 7). Mittels einer auf diesem Bolzen beweglichen Mutter t werden die beiden in geeignete Klemmstücke auslaufenden Enden der äußeren Leitungsschnur u, nachdem sie durch eine Zwischenscheibe h aus Glimmer voneinander isoliert worden sind, an die Maschine angeschlossen. Der eine Draht der Doppelleitungsschnur u steht dann unmittelbar mit dem Gestell Z der Maschine und der andere über den Schraubenbolzen mit der Feder s in Verbindung, so daß der Stromkreis durch den Anker geschlossen ist.
Oben wird der dem isolierten, durch den oberen hohlen Wellenzapfen hindurchgeführten Metallstift j zugeleitete Strom unter Benutzung eines Federkontaktes ν abgenommen, der die Verbindung mit dem einen Pol der Glühlampe w herbeiführt. Diese ist auf dem Lampenträger χ aufgeschraubt, der so den anderen Pol bildet und an das Gestell Z der Maschine angeschlossen ist.
Das zunächst bewegte Rad d trägt einen mit Innengewinde versehenen Ring. An diesem wird das Ende des Annes b angeschraubt, der in dieser Weise auch den Lampenhalter χ festhält (Fig. 3). Das Rad d wird auf dem Stück \ durch die Schraube 3 gehalten. Das Stück ^ ist durch Schrauben 1 und 2 (Fig. 5) an der oberen Scheibe^ befestigt.
Die Schraube 3 ist durchbohrt, um den hohlen Wellenzapfen und den isolierten Stift j hindurchtreten zu lassen. Rad d greift in Trieb / ein,' der mit dem Rad e fest verbunden ist und durch Schraube 4 in seiner Stellung gehalten wird. Rade ist in Ein-, griff mit Trieb g, der fest auf der Achse des Ankers i konachsial mit dem ersten Rad d aufgesetzt ist. Die Übersetzung ist etwa ι : 10.
Der beschriebene Stromerzeuger läßt sich wegen seiner kompendiösen Form bequem in der Tasche unterbringen.

Claims (2)

7° Patent-Ansprüche:
1. Taschendynamomaschine für Handbetrieb, dadurch gekennzeichnet, daß deren Anker durch eine Schleudervorrichtung von Hand angetrieben wird.
2. Ausführung des Schleuderantriebs bei der Taschendynamomaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein an seinem freien Ende mit linsenförmigem Schleudergewicht versehener Gelenkarm mittels einer geeigneten Übersetzung den Anker in schnelle Drehung versetzt, der mit dem Getriebe zusammen in einer gemeinschaftlichen , am Feldmagneten abnehmbar befestigten Gabel gelagert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT176412D Active DE176412C (de)

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DE (1) DE176412C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1230896B (de) * 1963-12-27 1966-12-22 Rotax Ltd Von Hand betaetigter elektrischer Stromerzeuger

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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