DE176455C - - Google Patents

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DE176455C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/02Induction heating
    • H05B6/16Furnaces having endless cores

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 176455 KLASSE 21 h. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1, Juli 1905 ab. Längste Dauer: 7. September 1915.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in der Schweiz vom 11. Juli 1904 anerkannt.
die Priorität
Vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung an Induktionsöfen nach Patent 126606, bei welchem die vom induzierenden Strom durchflossene Spule den Eisenkern innerhalb des von dem ringförmigen Schmelztiegel gebildeten Raumes umgibt. Bei öfen dieser Art ist es mit Schwierigkeit verbunden, den Ofenraum so gut zu isolieren, daß die induzierenden Windungen durch die Hitze des .Ofenraumes nicht auf eine Temperatur erhitzt werden, welche die elektrische Isolierung schädlich beeinflußt. Durch vorliegende Erfindung soll dieser Ubelstand vermieden und sollen die induzierenden Windungen vor der Hitze des Ofenraumes geschützt werden.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein nach der vorliegenden Erfindung angeordneter elektrischer Ofen in einem senkrechten Schnitt' in Fig. ι und in einem wagerechten Schnitt in Fig. 2 dargestellt.
α ist das Mauerwerk, b der ringförmige Ofenraum, c eine zentrale Öffnung in dem Mauerwerk, d der in diesem befindliche Eisenkern, und e sind die um den Kern angebrachten induzierenden Windungen. Nach der Zeichnung ist in der mittleren Öffnung c, zwischen dem . Ofenraum b und den erwähnten Windungen ein konzentrischer, mit Doppelwänden versehener Blechmantel / vorgesehen, der seiner ganzen Höhe nach an einer Stelle durch ein die Elektrizität nichtleitendes Material g unterbrochen ist, so daß die Entstehung von Induktionsströmen im Blechmantel verhindert wird. Statt eines einzigen Blechmantels f können selbstverständlich mehrere solcher Mäntel.vorgesehen werden, wie man auch den Mantel bezw. die Mäntel an mehreren Stellen durch elektrisch nichtleitendes Material unterbrechen kann. Die Blechmäntel sind mit Einlassen h und Ablässen h1 für Luft, Wasser oder. ein anderes Kühlmittel versehen, welche Ein- bezw. Ablässe auf je einer Seite der die Elektrizität nichtleitenden Unterbrechung g derart angeordnet sind, daß sie einen Umlauf des. Kühlmittels ermöglichen. Die genannten Unterbrechungen g in dem Mantel bezw. den Mänteln / können auch dadurch gebildet werden, daß man den Mantel nicht als einen zusammen-
*) Durch Nichtigerklärung des Patents 126606 selbständig geworden.
(2. Auflage, ausgegeben am g. Januar igog.l
hängenden Zylinder ausbildet, sondern denselben der Länge nach aufgeschnitten macht, so daß eine isolierende Luftschicht zwischen den aufgeschnittenen Enden des Mantels entsteht. Der Mantel bezw. die Mäntel können so , angebracht werden, daß sie dem Mauerwerk eine Stütze bieten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Elektrischer Induktionsofen nach Patent 126606, dadurch gekennzeichnet, daß die induzierende Spule von einem gekühlten, sie so vor der Ofenhitze schützenden induktionsfreien Mantel ff) umgeben ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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