DE1764902A1 - Einstellbare Induktivitaet - Google Patents

Einstellbare Induktivitaet

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DE1764902A1 DE19681764902 DE1764902A DE1764902A1 DE 1764902 A1 DE1764902 A1 DE 1764902A1 DE 19681764902 DE19681764902 DE 19681764902 DE 1764902 A DE1764902 A DE 1764902A DE 1764902 A1 DE1764902 A1 DE 1764902A1
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F21/00Variable inductances or transformers of the signal type
    • H01F21/12Variable inductances or transformers of the signal type discontinuously variable, e.g. tapped

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  • Power Engineering (AREA)
  • Fuses (AREA)
  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)
  • General Induction Heating (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine einstellbare Induktivität, insbesondere für hohe Hochfrequenzleistungen, mit einer gekühlten Spule, die sich um ihre Achse drehen kann und äußerlich in verschiedenen Punkten mit einem beweglichen, leitenden Element in Bührung steht. Derartige Induktivitäten sind insbesondere in den letzten Stufen von Kurzwellensendern großer Leistung verwendbar und ihr Wert muß eingestellt werden können mit einer Genauigkeit, die von der Sendefrequenz abhängt. Sie können außerdem für die induktive Hochfrequenz-Erhitzung oder für jede andere Anwendung dienen, bei der eine Induktivität durch einen starken HF-Strom durchlaufen wird.
PROP 4101/DRT
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Es wurden bereits zahlreiche Vorrichtungen hergestellt, die es ermöglichen, den Wert einer Induktivität einzustellen. Ihr Aufbau und ihre Ausführung hängt von der Frequenz und der Leistung des an ihnen anliegenden Signals ab. Wenn sich diese beiden Parameter erhöhen, treten tatsächlich zwei Nachteile schnell auf.
Einerseits erhöht sich das durch die Induktivität hervorgerufene elektrische PeId. Es kann genügend stark im Innern der Spule werden, um ein darin befindliches leitendes Stück zu erhitzen und selbst zu schmelzen. Diese bei der induktiven Erhitzung verwendete Eigenschaft, um metallische Stücke genau zu erhitzen, abzuschweißen oder zu schmelzen, verhindert die Verwendung von Einstellvorrichtungen der Induktivität, bei denen sich ein leitendes Material im Innern der Spule befindet. Derartige Vorrichtungen sind nicht für Kurzwellen oberhalb von Leistungen von 50 kW verwendbar.
Andererseits muß die Qualität der elektrischen Eontakte umso höher sein je größer die sie durchfließenden Ströme sind und je höher die Frequenz ist. Die HochfrequenzetrÖme, die in den Induktivitäten der Ausgangsschwenkkreise eines Kurzwellensenders großer Leistung fließen, können sehr stark sein beispielsweise 700 A, wenn der Sender im Bereich maximaler Modulation arbeitet. Tatsächlich haben die Leistungs-Elektronenröhren, die in einem derartigen Sender verwendet werden, eine bedeutende Ausgangekapazität, die ein Teil der Abstimmkapazität c
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des Schwenkkreises ist. Die Kapazitäten besitzen einen Blindwiderstand 1/cto» der bei der Arbeitsfrequenz niedrig ist. Der Schwenkkreis muß eine hohe Güte Q aufweisen, um eine für Elektronenröhren passende Belastungsimpedanz Z φ Q/c CJ zu erhalten.
Um den ersten Wachteil zu vermeiden, der sich aus dem starken elektrischen Feld im Innern der Spule ergibt, wurde bereits eine Vorrichtung gebildet, in der die Induktivität durch Sprünge mittels mehrerer Abgriffe in verschiedenen Punkten der Spule einstellbar ist. Die genaue Abstimmung des Schwenkkreises, von dem diese Induktivität ein Teil ist, wird bei einer solchen Vorrichtung hergestellt, indem die der Induktivität zugeordneten veränderlichen Kondensatoren eingestellt werden. Dieses einfache Verfahren ist bei Kurzwellen für Leistungen größer 100 kW schwer zu verwenden, denn man stößt dann auf bei einstellbaren Kondensatoren schwierige technologische Probleme.
Bei einer anderen bekannten Vorrichtung, die bei Sendern mit symmetrischem Ausgang verwendbar ist, drehen sich die beiden Induktivitäten der beiden Ausgangskreise um sich selbst und treiben einen leitenden Arm an, der auf einer Achse geleitet, die zwischen diesen Induktivitäten parallel zu deren Achse angeordnet ist. Dieser Arm befindet sich an jedem seiner Enden in Berührung mit einem veränderlichen Punkt jeder Spule. Der Strom fließt von einer Induktivität zur anderen durch diesen Arm. Diese Vorrichtung, die bei Kurzwellen bis zu Leistungen
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von 100 kW verwendbar ist, kann jedoch nicht auf einen Sender übertragen werden, dessen Ausgang nicht symmetrisch ist. Damit nämlich der elektrische Kontakt zwischen dem Arm und der Achse, auf der er sich verschiebt, unter Berücksichtigung der Stromstärke genügend gut ist, würde ein bedeutender Druck nötig sein, der ein schlechtes Gleiten mit der Gefahr der Verklemmung hervorrufen würde.
Eine einstellbare Induktivität einer anderen bekannten Art ist verwendbar in Kurzwellensendern starker Leistungen mit nicht symmetrischem Ausgang. Ein metallischer Hohlzylinder gleicher Höhe wie die Spule kann diese mehr oder weniger vollständig überdecken und die Windungen kurz schließen, mit denen er sich in Berührung befindet. Diese Vorrichtung, wenn sie für hohe Frequenzen und Leistungen arbeiten soll, ist sperrig. Ihre Höhe ist doppelt so groß wie die der Spule, wenn der Zylinder keine Windung überdeckt. Andererseits verschiebt sich der Zylinder reibend auf den Windungen und droht, die Spule zu verformen. Um dies zu vermeiden, ist eine nicht leitende Armatur im Innern der Windungen vorgesehen, die diese stützt, jedoch die Vorrichtung komplizierter macht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine.-, für hohe Leistungen und Frequenzen verwendbare Induktivität der eingangs genannten Art zu schaffen, die mittels einer mechanisch einfachen, robusten, wenig raumbedürftigen und außerhalb der Spule liegenden Vorrichtung in kontinuierlicher und pogressiver Form
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einstellbar ist. Diese Aufgabe ist bei der hier vorgeschlagenen Induktivität vor allem dadurch gelöst, daß erfindungsgemäß das einen Kontaktfinger bildende bewegliche, leitende Element annähernd zylindrisch ist und abgerundete Enden aufweist, von denen eines sich in ständiger Berührung mit mindestens einer Windung der Spule und das andere sich in Berührung mit einer leitenden Wand befindet, vor der die Spule parallel angeordnet ist und mit der die L pule mit einem Anschluß verbunden ist, daß ferner eine Halte- und Einstellvorrichtung den Kontaktfinger derart hält, daß dessen Achse etwa senkrecht zur Spulenachse liegt und daß schließlich an dem Kontaktfinger, der beispielsweise durch einen Flüssigkeitsumlauf gekühlt sein kann, eine Antriebsvorrichtung, wie eine auf der Spule gleitende isolierte Führung, befestigt ist.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Induktivität besteht darin, daß die Halte- und Einstellvorrichtung derart eingestellt ist, daß die Gerade, die die Berührungspunkte .des Kontaktfingers mit der Spule und Wand verbindet, nicht die Spulenachse schneidet.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der erf indungsgemäß en Induktivität besteht darin, daß die Halte- und Einstellvorrichtung einen isolierenden Bügel, der durch Drehachsen in zwei einander gegenüberliegenden Punkten in einem zur Aohse des Kontaktfingers senkrecht liegenden Querschnitt befestigt ist und ein System von Schwingarmen und Drehachsen aufweist, die
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ein gelenkiges Parallelogramm bilden, das mit einem Ausgleichgewicht versehen und an der Wand befestigt ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Induktivität besteht darin, daß gut leitende etwa kugelförmige metallische Kappen mit geringem Reibungskoeffizienten an dem Kontaktfinger befestigt sind und dessen elektrische Kontakte mit der Spule und der Wand bilden und daß eine Zugfeder zwischen dem Kontaktfinger und dessen Halte- und Einstellvorrichtung derart angebracht ist, daß sie den Auflagedruck der Kontakte gewährleistet.
In den Schwingkreisen des Senders können Störresonanzen auftreten. Ein bekanntes Verfahren, um diese Störresonanzen zu dämpfen, besteht darin, einen Kurzschluß zwischen der letzten Windung des aktiven Teils der Induktivität und der ersten nicht aktiven Windung zu bilden, die so eine Dämpfungswindung wird.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Induktivität besteht darin, daß sich zwei aufeinanderfolgende Windungen der Spule in Berührung mit zwei etwa parallelen Kontaktfingern befinden, die um den Abstand der Windungen voneinander entfernt sind und sich in Berührung mit der leitenden Wand befinden und deren Halte- und Einstellvorrichtungen zwei an ihnen befestigte Führungen, zwei Bügel und zwei Zugfedern aufweisen, die auf einem einzigen gelenkigen Parallelogramm angeordnet sind und jeweils an einem Kontaktfinger befestigt
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Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Induktivität besteht darin, daß sich der Kontaktfinger mit seinem zwischen zwei aufeinanderfolgenden Windungen der Spule liegenden Ende mit diesen in Berührung befindet und daß das Ausgleichsgewicht eine solche Größe hat, daß der Druck des Kontaktfingers auf die dem an die leitende Wand angeschlossenen Spulenende abgewandte Windung stärker ist als der Druck auf die diesem Spulenende zugewandte Windung.
Weitere Merkmale und durch sie erzielte Vorteile gehen aus der Beschreibung der Zeichnung hervor, in der beispielsweise gewählte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Induktivität schematisch veranschaulicht sind. Es zeigen:
Fig. 1 schematisch eine stark vereinfachte seitliche Ansicht eines Teils cer erfindungsgemäßen Induktivität zur Darstellung der Betriebsweise}
Pig. 2 eine Schnittansicht der erfindungsgemäßen Induktivität nach Linie x-x der Fig. 1;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des leitenden beweglichen Elements mit seiner Halte- und Einstellvorrichtung;
Fig. 4 eine weitere perspektivische Sicht der erfindungsgemäßen Induktivität;
Fig. 5 ein Schema, das das leitende bewegliche Element nach Fig. 4 und die Verteilung der Ströme in diesem Element im einzelnen darstellt und
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Pig. 6 schematise!! in perspektivischer Sicht die praktische Ausfuhrungsform einer Induktivität nach Fig. 4.
Die Pig. 1 und 2 stellen schematisch einen Teil der erfindungsgemäßen InduktiTität dar und zeigen deren Betriebsweise.
Die Induktivität der Pig. 1, von der eine Windung schematisch in Pig. 2 dargestellt ist, ist in üblicher Form durch ein beispielsweise aus Kupfer bestehendes spiralförmig aufgerolltes Leitungsrohr gebildet, in welchem ein Zwangsumlauf der Kühlflüssigkeit eingestellt ist.
Die Spule 1 ist vor einer leitenden Wand 2, wie z.B. eine metallische Platte, angeordnet, von der mindestens ein Teil etwa parallel der Achse der Spule ist. Letztere ist an der Wand 2 mit einem ihrer Enden befestigt und kann sich um sich selbst um ihre Achse A, wie mit dem gekrümmten Pfeil P1 dargestellt, mittels hier nicht beschriebener und in der Figur nicht dargestellter üblicher Mittel drehen.
Ein bewegliches und leitendes Element 3» das sich außerhalb der Spule 1 befindet, gewährleistet den elektrischen Kontakt zweischen einem Punkt der Spule und der leitenden Wand 2. Dieser Kontaktfinger 3, der im allgemeinen etwa zylindrische Form besitzt, ist an seinen Enden abgerundet.
Diese abgerundete Form ist dadurch erforderlichf daß sich der Kontaktfinger - obgleich außerhalb der Spule - in einem
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genügend starken elektrischen PeId befindet. Es ist bekannt, daß jeder Leiter, der in einem elektrischen PeId angeordnet ist, es verformt und es entsprechend seiner geometrischen Konfiguration konzentriert. Abbrechende Entladungen (Korona-Entladungen) können an Stellen entstehen, die zu geringe Krümmungsradien aufweisen. Diese Erscheinung ist als "Spitzeneffekt11 bekannt.
Das System, das den Kontaktfinger 3 trägt und dessen gewünschte Stellung gegenüber der Spule und der Wand gewährleistet, wird im folgenden an Hand der Pig. 3 beschrieben.
Wenn sich die Spule 1 um sich selbst dreht, erleidet der dadurch angetriebene Kontaktfinger 3 - wie im folgenden beschrieben - eine parallel zur Spulenachse A erfolgende Verschiebung, die in Pig. 1 durch die geraden Pfeile Pp dargestellt ist und deren Richtung von der ümdrehungsrichtung der Spule 1 abhängt.
So verschiebt sich der Kontaktfinger längs der Spule 1 in kontinuierlicher Porm und damit gleichzeitig der Kontakt, den er zwischen der leitenden Wand 2 und der Spule 1 gewährleistet. Der zwischen der nicht an der leitenden Wand liegenden Anschluß Memme und dem erwähnten beweglichen Kontaktpunkt liegende aktive Teil der Induktivität - in Pig. 1 der obere Teil der Induktivität - ändert sich gleichzeitig in ebenfalls kontinuierlicher Porm. Ein den aktiven Teil der Induktivität durchfließender Strom I wird durch den Kontaktfinger 3 zur Wand 2 abgeleitet,
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die die veränderliche Anschlußklemme dieser Induktivität bildet.
Damit die Verschiebung des Kontaktfingers 3 nicht durch Reibung oder Verklemmungen behindert wird, sondern durch Gleiten an seinen beiden Enden stattfindet, ist er derart angeordnet, daß die Gerade, die seine Kontaktpunkte mit der Windung m und der leitenden Wand 2 verbindet und durch seinen Mittelpunkt geht, gegenüber seiner Achse geneigt ist und nicht die Achse A der Spule 1 schneidet.
Um ferner das Gleiten des beweglichen Kontaktfingers 3 an seinen Kontaktpunkten mit der Spule 1 und dem Schirm 2 zu verbessern, sind kleine Elemente 5 und 6 aus gut leitendem Metall und geringem Reibungskoeffizienten beispielsweise durch Schweissung an dem Kontaktfinger 3 befestigt, an welchem sie eine kleine Fläche um jeden der erwähnten Kontaktpunkte herum bedecken. Diese Elemente 5 und 6 oder Kontaktplättchen geringer Stärke besitzen die Form einer etwa kugelförmigen Kappe, so daß sie nicht geringe Krümmungsradien aufweisen, die den Spitzeneffekt begünstigen. Sie sind beispielsweise aus Kohle-Silber - Silber, das eine geringe Kohlenmenge enthält - gebildet, das gut den Erfordernissen gleitender Kontakte entspricht.
In Pig. 3 ist schematieeh die Halte- und Einstellvorrichtung des beweglichen Kontaktfingere 3 dargestellt, die in dem Beispiel dieser Figur stets etwa horizontal liegt,'gegenüber der leitenden
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Wand 2 und der Spule 1 - wie im Vorhergehenden ausgeführt geneigt ist. In dieser Figur, wie auch in J'ig. 4, stellen die Punkte Gelenkverbindungen dar. Ein U-förmiges isolierendes Stück oder Bügel 7 klemmt den Kontaktfinger 3 ein und hält ihn durch zwei Drehachsen 8 und 9· Es ist mit zwei starren Schwingarmen 10 und 11 durch die Drehachsen 12 und 13 fest verbunden. Das andere Ende dieser Schwingarme ist seinerseits durch Drehachsen an eine Stange 14 montiert. Die Anordnung dieser Teile 10, 11, 14 und des Teils des Bügels 7, das zwischen den Drehachsen 12 und 13 liegt, bildet ein gelenkiges Parallelogramm. Dieses Parallelogramm ist nach einen; bekannten Verfahren und durch zwei Drehachsen 1'j und 16 an einem starren otück 17 montiert, das seinerseits an der leitenden Wand 2 durch zwei abgebogene Stücke 18 und 19 befestigt ist, die an der Wand in den Punkten 20 und 21 fest montiert sind und über Drehachsen und 23 an dem Stück 17 montiert sind. Ein Ausgleichgewicht 24 gewährleistet das Gleichgewicht der Anordnung im Ruhezustand.
Dank dieser Vorrichtung befinden sich die Punkte 15 und 16 in zwei festen Ebenen senkrecht zur Achse A der Spule 1. Unter der Wirkung einer dieser Achse A parallelen Kraft, die auf das Stück 7 über den Kontaktfinger 3 während der Umdrehung der Spule dank der im folgenden beschriebenen Führung ausgeübt wird, verformt sich das gelenkige Parallelogramm. Die Stange 14 und die Teile 12 und 13 bleiben dabei parallel der Spulenachse A.
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HiJOtL
So verschiebt sich der bewegliche Kontaktfinger 3, der durch den Bügel 7 an zwei Enden eines Durchmessers einee seiner Querschnitte gehalten wird, der parallel dem Seil 12-13 ist, unter der Wirkung der erwähnten vertikalen Kraft zu sich parallel in einer parallel zur Achse A der Spule 1 erfolgenden Verschiebung.
Eine Zugfeder 25, die an einem Schwenkarm des Parallelogramms und an dem Kontaktfinger 3 befestigt ist, hält dieeen ständig gegen die Spule 1 im Punkt 5 und gegen die leitende Wand 2 im Punkt 4 gedrückt und ermöglicht so gute elektrische Kontakte.
Die Drehachsen 8, 9 und 22, 23 ermöglichen es, etwaige Unregelmäßigkeiten der Spule zu kompensieren.
Eine in der Zeichnung nicht dargestellte Führung in Form beispielsweise einer Gabel mit zwei Zinken ist an dem Kontakt befestigt. Die beiden Zinken befinden sich beiderseits des Leiters der Spule und übertragen deren Bewegung auf den Kontaktfinger 3, indem sie an ihn die erwähnte vertikale Kraft legen.
Die Teile der Halte- und Einstellvorrichtung— außer dem Bügel 7 - können metallisch sein. Der Bügel 7 ist aus isolierendem Material, wie beispielsweise ein Kunststoffmaterial, z.B. Celoron.
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Die erfindungsgemäße Induktivität ermöglicht es so, ihren Wert in kontinuierlicher Form von ihrem Maximalwert zu ihrem Minimälwert durch·einfache Umdrehung der Spule zu ändern.
Häufig stellen sich in einem Sender und insbesondere im Ausgangssehwingkreis Störresonanzen ein. Ein bekanntes Mittel, diesen Nachteil zu vermeiden, besteht darin, die letzte aktive Windung der Induktivität dieses Kreises, beispielsweise m in Pig. 2, und die erste nicht aktive Windung, beispielsweise n, die so als Dämpfungswindung bezeichnet wird, kurzzuschließen.
Dieses Dämpfungsverfahren kann bei einer erfindungsgemäßen ■Induktivität einfach angewendet werden. Es genügt dabei, in einer Ausführungsform auf der gelenkigen Haltevorrichtung des Kontaktfingers 3 ein dem Bügel 7 identisches Teil zu montieren, das einen zweiten Kontaktfinger hält. Dieser zweite Kontaktfinger ist dem ersten parallel und von diesem um einen Abstand entfernt, der zwei aufeinanderfolgende Windungen der Spule trennt. So befinden sich die beiden Windungen m und η in Berührung -mit der leitenden Wand 2 'jeweils über ainen Kontaktfinger und daher auf dem gleichen Potential.
Es ist noch möglich, eine derartige Vorrichtung in wesentlich einfacherer "Form zu bilden, die auf eine Materialwirt-schaftlichkeit führt und ebenso gute Ergebnisse liefert, wie : . · die im Vorhergehenden beschriebene Vorrichtung. Dia Fig. 4 veranschaulicht diese Ausführungsform der erfindungßgemäßen Induktivität.
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Die beiden Kontaktfinger und ihre Führungen sind durch einen einzigen Kontaktfinger 3 ersetzt, dessen Abmessungen derart gewählt sind, daß er zwischen zwei Windungen m und η liegen kann. Die dieeen Kontaktfinger haltende Vorrichtung ist identisch der in Pig. 3 dargestellten. Dieser einzige Kontak?tfinger, der gegenüber der Spule 1 und der leitenden Wand 2 in gleicher Form wie in den Pig. 1 und 2 dargestellt, ausgerichtet ist und zwischen zwei Windungen und jeweils in Kontakt mit diesen angeordnet ist, hi eine dreifache Aufgabe. Er ermöglicht, wie in den im Vorhergehenden beschriebenen Ausführungsformen, die Induktivität einzustellen, indem er den den aktiven Teil der Spule durchfließenden Strom an die leitende Wand 2 ableitet·.: Er schließt die letzte aktive Windung m und die erste nicht ■■·'.·; aktive Windung η kurz und ermöglicht so das Fortlassen des zweiten Pingers der im Vorhergehenden beschriebenen Ausftihrungsform. Er vermeidet das Vorhandensein einer Führung. Die beiden Windungen m und n, die ihn einklemmen, treiben ihn selbsttätig* im Lauf ihrer Drehung an. ..·■...-.. .,■'■· ■
Ln dieser Ausführungsform trägt der in Fig. 5 schema tisch;;. dargestellte Konfcaktfinger drei Kontakt plättchen. Zwei Kontaktplättchen 26; und 27 sind jeweils mit den Windungen m und η der Spüle 1 in Berührung. Das dritte Kontaktplättchen 5 befindet sich in Berüirung mit der leitenden Wand'2. Die in dieseV Figur dargestellten Pfeile stellen die den Kontäktf inger durehflieüeh,-den Ströme dar. Der in dem aktiven Teil dei* Induktivität ■ fließende Strom I tritt in den Kontaktfinger durch tlas Kontä&t*\
— 15 —
2 0 9 8 0 9 / 0 S S 9 ; original ubpected
— ι ρ —
plättchen 26 ein und unterteilt sich in einen Strom I1, der an die leitende Wand 2 durch das Kontaktplättchen 5 geleitet wird, und einen Strom I2» der durch den Kurzschluß der • Dämpfungswindung η entsteht. Der durch das Kontaktplättchen 26 fließende Strom ist der stärkere. Vorteilhafterweise ist der Kontakt dieses Kontaktplättchens 26 besser als der der beiden anderen Kontaktplättchen. Dazu genügt es, daß das Ausgleichgewicht 24 nicht vollständig die Haltevorrichtung aufwiegt und daß der Kontaktfinger stärker an der letzten aktiven Windung m als an der Dämpfungswindung η anliegt.
In den beschriebenen Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Induktivität sind in der Zeichnung nicht vollständig dargestellte Kühlvorrichtungen vorgesehen. Eine Kühlflüssigkeit fließt in der Spule 1, wie im Vorhergehenden ausgeführt, um. Ferner wird ein Strahl beispielsweise komprimierter Luft in den Kontaktfinger 5 durch eine Hilfsvorrichtung, wie die teilweise in Fig. 6 dargestellte gelenkige Düse 28, eingeführt und t
verläßt den Kontaktfinger 3 durch in dessen Wände vorgesehene Löcher.
Auf diese Weise ist eine einstellbare Induktivität gebildet, die für starke HP-Ströme verwendbar ist und zahlreiche Vorteile in elektrischer und mechanischer Hinsicht aufweist. Tatsächlich sind die elektrischen Kontakte guter Qualität. Die durch mechanische Elemente gebildeten Verbindungen sind sicher und wenig sperrig. Die Verschiebung des Kontaktfingers findet gleichmäßig ohne bedeutende Reibung oder Verklemmung durch Gleiten statt.
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Es ist sehr einfach und vorteilhaft mehrere erfindungsgemäße Induktivitäten zusammenzufassen. Tatsächlich bilden sich die Verbindungen leicht durch die Verwendung der leitenden Wand und ermöglichen einen kompakten, wenig raumbedürftigen Aufbau, Die leitende Wand spielt die Rolle eines gemeinsamen Punktes zwischen zwei Induktivitäten. So werden zwei Induktivitäten in Serie jeweils durch eine Klemme an eine Wand angeschlossen. Ihre beweglichen Kontaktfinger verschieben sich alle an der gleichen Wand. Damit sie einander parallel sind, müssen außerdem ihre beiden anderen Klemmen miteinander verbunden werden.
Derartig einstellbare Induktivitäten sind vorteilhaft verwendbar in Kurzwellensendern großer Leistung von beispielsweise 350 kW, die in Bändern hoher Frequenzen, wie z.B. 15-26 MHz arbeiten. Sie ermöglichen es, beispielsweise einen einstellbaren Ausgangsschwingkreis zu bilden oder dienen auch als Impedanz-Anpassungselement zwischen dem Ausgang des Schwingkreises und der Speiseleitung, die die Sendeantenne speist. Es ist zu bemerken, daß die leitende Wand, an der sie liegen, vorteilhafterweise den Belag eines Kondensators bilden kann, an dem sie in der Schaltung angeschlossen sind, deren Teil sie sind.
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Claims (5)

DlpL-lng. DIpI. oec. publ. DIETQICH LHWINSKY oft \7B4902 PATLWTANVMLT 3ft AUQ. 19ÖÖ Mönchen 21 - Gotthardstr. 81 /γ^ Telefon 7ό 17 62 · I 5268 - Il/R Compagnie Thomson Houston - Hotchkiss Brandt Patentansprüche:
1. Einstellbare Induktivität, insbesondere für hohe Hochfrequenzleistungen, mit einer gekühlten Spule, die sich um ihre Achse drehen kann und äußerlich in verschiedenen Punkten mit einem beweglichen, leitenden Element in Berührung steht, dadurch gekennzeichnet, daß das einen Kontaktfinger (3) bildende bewegliche, leitende Element annähernd zylindrisch ist und abgerundete Enden aufweist, von denen eines sich in ständiger Berührung mit mindestens einer Windung der Spule (1) und das andere sich in Berührung mit einer leitenden Wand (2) befindet, vor der die Spule (1) parallel angeordent ist und mit der die Spule (1) mit einem Anschluß verbunden ist, daß ferner eine Halte- und Einstellvorrichtung den Kontaktfinger (3) derart hält, daß dessen Achse etwa senkrecht zur Spulenachse (A) liegt, und dai schließlich an dem Kontaktfinger (3), der beispielsweise durch einen Flüssigkeitsumlauf gekühlt fein kann, eine Antriebsvorrichtung, wie eine auf der Spule (1) gleitende isolierte Führung, befestigt ist.
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2. Induktivität nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halte- und Einstellvorrichtung derart eingestellt ist, daß die Gerade, die die Berührungepunkte des Kontaktfingers (3) mit der Spule (1) und Wand (2) verbindet, nicht die/' Spulenachse schneidet.
3. Induktivität nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halte- und Einstellvorrichtung einen isolierenden Bügel (7), der durch Drehachsen (8, 9) in zwei einander gegenüberliegenden Punkten in einem zur Achse des Kontaktfingers (3) senkrecht liegenden Querschnitt befestigt ist und ein System von Schwingarmen und Drehachsen aufweist, die ein gelenkiges Parallelogramm bilden, das mit einem Ausgleichgewicht (24) versehen und an der Wand (2) befestigt ist.
4. Induktivität nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß gut leitende etwa kugelförmige metallische Kappen (5, 6) mit geringem Reibungskoeffizienten an dem Kontaktfinger (3) befestigt sind und dessen elektrische Kontakte mit der Spule (1) und der Wand (2) bilden und daß eine Zugfeder (25) zwischen dem Kontaktfinger (3) und dessen Halte- und Einstellvorrichtung derart angebracht ist, daß sie den Auflagedruck der Kontakte gewährleistet.
5. Induktivität nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwei aufeinanderfolgende Windungen der Spule (1) in Berührung mit zwei etwa parallelen
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Kontaktfingern befinden, die um den Abstand der Windungen voneinander entfernt sind und sich in Berührung mit der leitenden Wand (2) befinden und deren Halte- und Einstellvorrichtungen zwei an ihnen befestigte Führungen, zwei Bügel und zwei Zugfedern aufweisen, die auf einem einzigen gelaikigen Parallelogramm angeordnet sind und jeweils an einem Kontaktfinger befestigt sind.
Induktivität nach einem der Ansprüche 3 oder 4| dadurch gekennzeichnet, daß sich der Kontaktfinger (3) mit seinem zwischen zwei aufeinanderfolgenden Windungen (mm, n) der Spule (1) liegenden Ende mit diesen in Berührung befindet und daß das Ausgleichgewicht (24) eine solche Größe hat, daß der Druck des Kontaktfingers (3) auf die dem an die leitende Wand angeschlossenen Spulenende abgewandte Windung (m) stärker ist als der Druck auf die diesem Spulenende zugewandte Windung (n; Pig. 4, 5, 6).
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DE19681764902 1967-09-05 1968-08-30 Variometer fur große HF Leistungen Expired DE1764902C (de)

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FR119965 1967-09-05
FR119965 1967-09-05

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DE1764902A1 true DE1764902A1 (de) 1972-02-24
DE1764902B2 DE1764902B2 (de) 1973-01-25
DE1764902C DE1764902C (de) 1973-08-02

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CH469332A (fr) 1969-02-28
FR1551934A (de) 1969-01-03
NL6811833A (de) 1969-03-07
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