DE176498C - - Google Patents
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- DE176498C DE176498C DENDAT176498D DE176498DA DE176498C DE 176498 C DE176498 C DE 176498C DE NDAT176498 D DENDAT176498 D DE NDAT176498D DE 176498D A DE176498D A DE 176498DA DE 176498 C DE176498 C DE 176498C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- spindle
- brake
- holder
- coil
- bobbin
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- 238000009987 spinning Methods 0.000 claims description 2
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 2
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H7/00—Spinning or twisting arrangements
- D01H7/02—Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
- D01H7/04—Spindles
- D01H7/22—Braking arrangements
- D01H7/2208—Braking arrangements using mechanical means
- D01H7/2216—Braking arrangements using mechanical means with one or two manually actuated shoe-brakes acting on a part of the whorl
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. \%
An den Spinn- und Zwirnmaschinen befindet sich bekanntlich an jeder Spindel eine
Bremse und neben dieser ein Halter für die Spindel mit der Spule, der hakenartig gestaltet
ist und in eine Rille des Spulenhalters eingreift. Die Bremse dient dazu, die Drehung
der Spindeln aufzuheben, wenn sie behufs Anknüpfens eines zerrissenen Fadens usw. erfaßt
und abgenommen werden soll, während
ίο der Halter den Zweck hat, zu verhindern,
daß während des Betriebes das Abheben der Spindel mit der Spule stattfindet, wozu diese
infolge der schnellen Drehung neigt. Sehr häufig ist die Spule auf der Spindel sehr
festgeklemmt, und will nun die die Maschine bedienende Person, die zu einem raschen Zugreifen
gezwungen ist, die Spule schnell abnehmen, so wird nicht selten die Wicklung verschoben und die Spule beschädigt. Die
die Maschine bedienenden Personen sind nun zwar angehalten, mindestens in den Fällen,
in welchen die Spule festsitzt, den Halter auszurücken und die Spindel mit abzunehmen,
aber das geschieht meist nicht, weil das Ausrücken des Halters neben der Handhabung
der Bremse sehr unbequem ist. Da sich die Bremse in der Regel auf der die Maschine
bedienenden Person zugekehrten Seite befindet, so wird der Halter in der Regel auf
der gegenüberstehenden Seite angebracht, und wenn nun bisher das Lösen der Spindel stattfinden
sollte, so mußte die Hand zwischen den eng nebeneinander stehenden Spindeln hindurchgeführt werden, was nicht nur wegen
des geringen Raumes nicht leicht war, sondern auch die Hand in Gefahr brachte, beschädigt
oder wenigstens beschmutzt zu werden, gleichzeitig aber auch nicht selten das Zerreißen
des Fadens der. nächstliegenden Spule zur Folge hatte.
Diesem Übelstande wird durch die vorliegende Erfindung abgeholfen, welche sich
dadurch kennzeichnet, daß die oben erwähnten Teile: die Bremse und der Spindelhalter in
der Weise verbunden sind, daß etwa gleichzeitig mit dem Andrücken der Bremse auch
die Spindel freigestellt wird. Soll die Spule abgenommen werden, so wird der Bremshebel
angehoben bezw. bewegt, was, weil er vollkommen frei steht, leicht geschehen kann.
Sitzt dann etwa die Spule auf der Spindel fest, so kann deswegen eine Beschädigung
der Spulenwicklung nicht mehr vorkommen, weil sich in diesem Falle die freigestellte
Spindel mit abheben wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der neuen Vorrichtung
dargestellt, und zwar besteht bei der Vorrichtung in Fig. ι der Spindelhalter h und
der Ausrücker α aus einem Stück, bezw. die beiden Teile sind fest miteinander verbunden.
Wird der bei d drehbare Bremshebel gehoben, so wird die Bremse gegen die Rolle r der
Spindel gedrückt und gleichzeitig der Spindelhalter aus der Rille i oberhalb der Rolle r
zurückbewegt (vergl. punktierte Stellung Fig. 1). Das Gewicht der Bremse kann bei
dieser Einrichtung ohne weiteres gleichzeitig
dazu dienen, den Spindelhalter in der eingerückten Stellung zu halten. Bei der in
Fig. 2 und 3 gezeichneten Ausführungsform steht der Spindelhalter mit der Bremse nicht
in fester Verbindung. Diese ist dagegen mit einem hebelartig wirkenden Bügel b versehen,
welcher beim Andrücken der Bremse auf einen quer gerichteten Arm c des durch eine
Feder beeinflußten Halters h trifft und die
ίο Ausrückung bewirkt. Es kann aber auch eine andere Einrichtung getroffen werden,
vermittels welcher die Bremse auf den Ausrücker wirkt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: *5Spindel für Spinn- und Zwirnmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse und der Spindelhalter fest oder lose miteinander verbunden sind, um gleichzeitig mit dem Bremsen der Spindel auch das Auslösen des Spindelhalters zu bewirken.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE176498C true DE176498C (de) |
Family
ID=441065
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT176498D Active DE176498C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE176498C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE948584C (de) * | 1952-03-21 | 1956-09-06 | Skf Kugellagerfabriken Gmbh | Bremse fuer Spinn- und Zwirnspindeln |
-
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- DE DENDAT176498D patent/DE176498C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE948584C (de) * | 1952-03-21 | 1956-09-06 | Skf Kugellagerfabriken Gmbh | Bremse fuer Spinn- und Zwirnspindeln |
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