DE176505C - - Google Patents

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DE176505C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L15/00Chemical aspects of, or use of materials for, bandages, dressings or absorbent pads
    • A61L15/16Bandages, dressings or absorbent pads for physiological fluids such as urine or blood, e.g. sanitary towels, tampons
    • A61L15/22Bandages, dressings or absorbent pads for physiological fluids such as urine or blood, e.g. sanitary towels, tampons containing macromolecular materials
    • A61L15/28Polysaccharides or their derivatives

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  • Hematology (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Nonwoven Fabrics (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 30«. GRUPPE
Es ist bereits vorgeschlagen worden, Verbandstoffe in . der Weise herzustellen, daß man komprimierte Watteschichten mit Geweben zusammen einem hohen Druck aussetzt bezw. die durch Behandeln- der von der Krempel kommenden Flore oder Vließe zwischen erhitzten Walzen erhaltenen komprimierten Schichten mit Gaze unter Anwendung von Wärme zusammenpreßt, wobei infolge
ίο der in den Floren enthaltenen Stearinsäure ein zusammenhängendes, schlichtefreies Produkt erzielt werden soll. Derartige Erzeugnisse haben aber den Nachteil, daß sie sich verhältnismäßig teuer stellen.
Versuche, die Herstellung derartiger Produkte dadurch zu verbilligen, daß man an Stelle der Gaze einzelne lose Garnfäden mit den schon für sich allein komprimierten Floroder Vließschichten in dieser Weise zu vereinigen trachtet, haben gezeigt, daß die komprimierten Flore bezw. Vließe zufolge ihres dichten Zustandes einer nachträglichen innigen Vereinigung mit den ihnen beizugebenden losen Fäden entweder gar nicht oder nur sehr unvollkommen fähig sind, so daß brauchbare Erzeugnisse auf diesem Wege nicht erzielt werden konnten.
Im Gegensatz hierzu ermöglicht das den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Verfahren die. Herstellung eines papierähnlichen, als Ersatz für Verbandmull dienenden, jedoch billigeren und dichteren Verbandstoffes in der Weise, daß man die direkt von der Krempel kommenden bezw. noch keinem Verdichtungsprozeß unterzogenen Flore oder Vließe mit losen Fäden zusammen einem hohen Drucke aussetzt. Behufs praktischer Ausführung dieses Verfahrens werden zunächst die von der Krempel kommenden Flor- oder Vließschichten nach ihrer Längsrichtung mit in geringen Abständen, etwa wie die Kettenfäden des gewöhnlichen Mulls nebeneinander angeordneten losen Garnfäden, sogenannten Mitläuferfäden, vereint und hierauf mit letzteren zusammen zwischen mittels Dampf geheizten Kalanderwalzen gepreßt, wodurch ein papierähnlicher Stoff erhalten wird, der in seiner Längsrichtung den gewebten Mull ersetzt, weil sich die einzelnen losen Fäden mit den Fasern der Flor- oder Vließschichten unter dem Einfluß des Fressens und der in den genannten Fäden und Fasern enthaltenen Stearinsäure innig verbinden.
Gleichzeitig werden durch das Hindurchführen des Stoffes zwischen heißen Kalanderwalzen die im ersteren etwa vorhandenen Mikroben vernichtet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung eines papierähnlichen Verbandstoffes, dadurch gekennzeichnet, daß man Floren oder Vließen in dem lockeren Zustande, in welchem sie von der Krempel kommen, Mitläuferfäden beigibt und hierauf das Ganze einem hohen Druck aussetzt.
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