DE1765736C - Stutzkorper fur Ausgleich kondensatoren zum Einbau in Aus gleichmuffen fur Nachrichtenkabel - Google Patents
Stutzkorper fur Ausgleich kondensatoren zum Einbau in Aus gleichmuffen fur NachrichtenkabelInfo
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Description
elektrische Störungen außerordentlich widerstandsfähig.
Für den Querschnitt der Säule hat sich besondeis
die Form eines regelmäßigen Fünfecks bewährt, wei!
dabei das Verhältnis des Raumes im Innern der Säule zu dem als Anschlußmöglichkeit zur Verfugung
stehenden Raum, wie er sich in den tür einen Kondensatormuffeneinbau üblichen runden Muffen
bietet, in eimern ausgewogenen Verhältnis -ieht. Man
kann aber auch da\on abweichend drei- odcr viereckige
Querschnitte oder auch Säulen verwenden, die aus Polygonen höherer Eckenzahl·.·:·, bestellen. Inter
Umständen kann es zur Rati> 'naliMcrune vorteilhaft
sein, wenn nicht alle Nolier^unfplanen einer Säule
leitende Bahnen aufweisen. D:e^ k.-.nn besonders für i;
zukünftige Erweiterungen de- Kabelnetzes günstig Sein.
In den Figuren sind zv.ei Aiisiuhrungsbei^pwic
der Erfindurrg dargestellt. Dabei zeigt
Fig. 1 in einer Seitenansicht einen Kondensator- ao
muffeneinbau nach der Erfindung;
F i g. 2 ist der zugehörige Querschnitt m etwas kleinerem
Maßstab; in
Fig. 3 ist eine andere Austührungsform ebenfalls
als Querschnitt gezeichnet.
Der Kondensatormuffenembau zum Abgleichen von Nachrichtenkabeln ist aus gleichen rechteckigen
Isolierstoffplatten I zusammengesetzt, die aus Epoxydharz mit Glasgewebeverstärkung bestehen und
mit leitenden Bahnen 2 versehen sind. Die Bahnen sind als gedruckte Schaltung ausgebildet und in verschiedener
Weise über die Platten I verteilt. Es handelt sich einmal um quer zur Längsrichtung der Platten
1 verlaufende Bahnen 5, die in Vierergruppen 6 angeordnet sind. Von diesen Vierergruppen sind
beim Ausführungsbeispiel der Fig. I elf Stück vorhanden.
Quer zu den Vierergruppen 6 verläuft eine leitende Bahn 7 als Erdschiene über annähernd die
ganze Länge der Platten 1. Am gegenüberliegenden Rand der Platte liegen ebenfalls quer zu den Vierer
gruppen kurze Bahnenstücke 8 in einer Reihe. Sie bilden einen Quersteg für den Widerstandsabgleich.
Die Platte 1 ist im Bereich der leitenden Bahnen mit Bohrungen IO versehen. Dadurch ist es möglich,
anzulötende Drähte durch Einschieben in die Bohrangen festzulegen. Der Durchmesser der Bohrungen
10 ist nur geringfügig größer eis der anzuschließende
Leiter. Er beträgt beim Beispiel 0,9 mm für die vierzehn Bohrungen, die sich an die Erdschiene 7 anschließen.
Die den Bahnenstücken 8 benachbarten zwei Bohrungen der Bahnen 5 haben einen Durchmesser
von 1,5 mm. Der Abstand der Bohrungen 10 voneinander liegt beim Ausführungsbeispiel im Rastergrundmaß
von 2,5 mm (DIN 40801).
Wie F i g. 2 zeigt, sind bei dem in F i g. 1 dargestellten
Aufbau fünf Platten 1 mit Hilfe von zwei Stirnwänden 12 zu einer Säule zusammengefaßt. Die
Stirnwände 12 bestehen aus glanzverzinktem Stahlblech und besitzen Abwinkelungen 13, die in Richtung
der Plattenebenen gebogen sind. Dort sind Gewindebohrungen 14 zur Aufnahme von Befestigungsschrauben 15 vorgesehen. Die Schrauben 15 legen
nicht nur die Isolierplatten 1 selbst, sondern auch Dc-ckpliittchen 17 aus dünnerem Isolierstoff als die
Platten 17 fest, die mit Hilfe von Scheiben 18 mit Abstand über den Isolierstoffplatten 1 angeordnet
L'nter den Deckplättchen 17 bleibt ein über den
L'mfans des Säulenquerschnities vorspringender
Rand 20 der Nolier-toffplatten 1 frei. Dort werdedie
zu "verbindenden Nachrichtenkabeladern 22 eingelötet.
Man sieht, daß die Adern 22 des einen KaKI-endes 23 von der Oberseite der Platten I her zu .:en
leitenden Bahnen 5 geführt sind. Die damit /u verbindender,
Adern 26 de- anderen Kabelendes 27 gn. \··:
von der Unterseite her an den über den Säulem.;:. ■ schnitt
hinausragenden Rand 20 der Platten 1 an.
Im Innern 30 der Säule sind die Elemente .
iieordr.e:. die /um Abgleich der Nachrichtenkabel cforderliJi
-ind. /.um Abgleich verwendet man \,·
zuk>>v.c:,s<: PUuen- oder Scheibenkondensatoren \.
ramischer Bauart. Ferner können in bekannter W;:v
Gleich-tromvvidep-tände eingeschaltet werden, uv
den ohm*chen Widerstand der Kabeladern in der <.·■-forderlichen
Weise z.11 ergänzen.
In Fi s. 2 ist durch den Kreis 32 eii.e Konden-v!
to-muffe'angedeutet. E* kann sich z.B. um eine M
tallmuffe mit Polyäihvlcnumkleidung handeln. M:<
erkennt, daß die von dem Kondensatormuffeneinb·--.
nach der Erfindung gebildete Säule durch die \ors'
hendcn Randteile 20 gegenüber der Muffeninnev wand distanziert ist. Man erkennt ferner, daß in dir
Muffe keinerlei Befestigungsmittel zum Halten de-Einbaues
erforderlich sind. Deshalb sind nicht nir die Elemente im Inneren der Säule geschützt, soi.-dern
auch die Kabeladern mit ihren Lötstellen. Sie
können durch Berührung mit den Wänden der Mufv nicht beschädigt werden.
In Fig. 3 ist eine Anordnung dargestellt, bei der nur zwei Platten I mit Hilfe von Stirnwänden 35 mn
rechteckigem Querschnitt zu einer Säule zusammen gefaßt sind. Die Schmalseiten der Säule sind mit Isolierstoffplatten
36 ohne leitende Bahnen verschlossen, während an den Längsseiten die Platten 1 in üblicher
Weise mit Isolierstoffplättchen 17 abgedeckt sind.
Die Erfindung ist besonders vorteilhaft für den Fall, daß die Nachrichtenkabel, die mit einem Kondensatormuffeneinbau
abgeglichen werden sollen, in der Fabrik durchgemessen werden.
Die Abgkichselemente können dort gegebenenfalls mit Hilfe von Rechenautomaten ermittelt und
unter Umständen maschinell auf den bei der Erfindung verwendeten Platten befestigt werden. Am Einbauort
sind dann nur noch die Kabeladern an die leitenden Bahnen 2 anzuschließen Danach ist lediglich
eine Überprüfung einer aus mehreren Kabelstrecken zusammengesetzten Nachrichtenverbindung und gegebenenfalls
eine abschließende Korrektur nötig. Das sonst übliche Ausmessen der verlegten Kabelstrecken
und die darauf beruhende Berechnung der Abgleichselemente kann dadurch entfallen.
Ein anderer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die mit den Stirnwänden gebildeten Säulen auch
dann stabil sind, wenn eine einzelne Platte zur Reparatur abgebaut wird.
Claims (1)
- ι ^ 2satoren befestigt werden und der in die Ausgleich-Patentansprüche: muffen eingesetzt wird. Dieser Stützkorper ist sattelförmig ausgebildet und besteht aus mehreren Streuen1. Stützkörper für Ausgleichkondensatoren aus Isoliermaterial, die mit Hilfe von Stirnwänden zu zum F.inbau in Ausaleichmuffen für Nachrichten- 5 einer Säule in Form eines \ lelecks zusammengesetzt kabel, bestehend aus mehreren Isolierstoffplat- sind ίdeutsche Patentschrift 1 0% 440). Hierbei sind ten. die mit Hilfe van Stirnwänden zu einer Säule die Ausüleichkondensatoren auf der auUercn .Mantelin Form eines Vielecks zusammengesetzt sind. fläche der Säule angeordnet, wahrend aas Kabel, an dadurch gekennzeichnet, daß die !so- dessen Adern die Ausgleichkondensatoren angclierstoffplatten (1). von denen wenigstens einige <.·-, schlossen '.».erden, durch die Säule hmdurchgetii.-::: in an sich bekannter Weise mit leitenden Bahnen ist. Die sattelförmig ausgebildete Säule wird mit Hn:. (2) in Form einer eedruckten Schaltuns vergehen \ on Scheuen auf dem Kabel befestigt.sind und auf deren^Innenseiten die Ausaleichkon- Hs sind aUch Anordnungen von Bauteilen elek;:;-dens.-.toren amieordnet und an deren Außenseiten eher Schaltungen bekannt, bei denen die lraep...·.-Kabeladern (22) angeschlossen sind, mit jeweiK s5 ten .Us Schaltplatten nach dem Prinzip gedruc^e:einer Seitenkante (20» über den durch die'Stirn- Schaltungen ausgebildet sind (österreichische Pateiv-wände (12) sieuebenen Querschnitt der Säule hin- schrift 224 73").ausragen. " " Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ei:·.: ;2. Stützko.per nach Anspruch I. dadurch ee- zur Halterung von .Cusgleichkondensatoren und zutr, kennzeichnet, daß die Adern (26) eines Kabelen- κ Einbau in AusgleichmurTen von Nachrichtenkabel;·, des an dem hinausragenden Teil (20) von der vorgesehenen Stützkörper zu schaffen, der bei em!a Seite der benachbarten Isolicrstoffplatte (1) her ehern Einbau in das Muffengehäuse und bei guter angeschlossen sind. Raumausnutzung des Muffengehäuses eine geschützt?. Stützkörper nach Anspruch 2, dadurch ge Anordnung der Ausgleichkondensatoren gewänne-kennzeichnet, daß die Adern (22. 26) zweier Ka- 25 stet.beienden (23. 27) von gegenüberliegenden Seiten Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindungher ausschließlich an den hinausragenden Teil von einem Stützkörper aus, der aus mehreren Isolier(20) angeschlossen sind. stoffplatten besteht, die mit Hilfe von Stirnwände;4. Stützkö.ywr nach einem der Ansprüche ! zu einer Säule in Form eines Vielecks zusammen^· bis?, dadurch gekennzeichnet, daß die leitenden 30 faßt sind. Gemäß der Erfindung ragen die Isolie· Bahnen (2) der Isolierstoffplatten (1) mit Aus- stoffpiatten. von denen wenigstens einige in an sieh nähme derjenigen auf dem hinausragenden Teil bekannter Weise mit leitenden Bahnen in Form einer (20) mit Deckplättchen (17) aus Isolierstoff ver- gedruckten Schaltung versehen sind und auf deren sehen sind. Innenseiten die Ausgleichkondensatoren angeordnet5. Stützkörper nach einem der Ansprüche 1 35 und an deren Außenseiten die Kabeladern ange bis4, dadurch gekennzeichnet, daß die Säule den schlossen sind, mit jeweils einer Seitenkante über de 1 Querschnitt e;nes regelmäßigen Fünfecks hat. durch die Stirnwände gegebenen Querschnitt derSäule hinaus.Bei einem gemäß der Erfindung ausgebildeten40 Stützkörper befinden sich also die Ausgleichkondensatoren im Innern der Säule und sind somit nach außen hin schützend abgedeckt. Mit Hilfe der Iso-Zur Verbesserung der Übertragungsgüte einer lierstoffplatten, aus denen die Säule gebildet ist. erFernsprechverbindung und zur Gewährleistung der folgt dabei gleichzeitig "die räumliche Fixierung des in den Pflichtenbeften geforderten Nebensprerhfrei- 45 Stützkörpers in dem Gehäuse der Ausgleichmuffe, heit von pupinisierten NF-Kabelstrecken ist es erfor- Hierzu dienen die Kanten der Isolierstoffplatten, die derlich, die kapazitiven Kopplungen in den einzelnen über den eigentlichen, durch die Stirnwände gegebe-Spulenfeldern der Kabelstrecke durch den Einbau nen Querschnitt der Säule hinausragen. Weitere Konvon Kondensatoren auf möglichst niedrige Werte struktionselemente zur Fixierung des Stützkörpers inauszugleichen. Dieser kapazitive Ausgleich der 50 nerhalb der Ausgleichmuffe sind an sich nicht erfor-Kopplungen in den Spulenfeldern erfolgt beispiels- derlich.weise auf der Strecke an den verlegten und montier- Mit den über den eigentlichen Querschnitt der. ten Einzellängen. Dazu wird in der Spulenfeldmitte Säule hinausragenden Kanten der Isolierstoffplatten eine Ausgleichmuffe angeordnet, welche die Aus- ist weiterhin eine günstige Anschlußmöglichkeit für gleichkondensatoren aufnimmt. Hierbei werden die 55 die Kabeladern geschaffen. Vorzugsweise werden die Adern mit großen Drahtschleifen miteinander ver- Adern eines Kabelendes an dem vorstehenden Teil bunden, in welche die in der Regel als Röhrchenkon- von der Seite der benachbarten Isolierstoffplatte her densatoren in Bechern ausgeführten Kondensatoren angeschlossen. Man kann diese Ausbildung, noch daeingespleist werden. Hierdurch ergibt sich ein sehr durch vervollkommnen, daß die Adern zweier Kabelloser Aufbau. Das Ablegen der Ausgleichmuffe nach 60 enden von gegenüberliegenden Seiten her ausAbschluß der Ausgleicharbeiten ruft daher noch- schließlich an dem hinausragenden Teil der Isoliermals Kopplungsänderungen hervor. Der Ausgleich stoffpiatten angeschlossen sind, ist deshalb mit Unsicherheiten verbunden. Zu diesen Die leitenden Bahnen in den Isolierstoffplatten Kopplungsänderungen tragen überdies noch die lan- kann man mit Ausnahme derjenigen auf dem hinausgen Zuleitungen der Ausgleichkondensatoren bei. 65 ragenden Bereich mit Deckplättchen aus Isolierstoff Zur besseren räumlichen Fixierung der Aus- versehen. Die leitenden Bahnen sind dann gegen Begleichkondensatoren in den Ausgleichmuffen ist ein running geschützt und können nicht überbrückt wer-Stützkörper bekannt, auf dem die Ausgleichkonden- den. Ein solcher Aufbau ist gegen mechanische und
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19681765736 DE1765736C (de) | 1968-07-09 | Stutzkorper fur Ausgleich kondensatoren zum Einbau in Aus gleichmuffen fur Nachrichtenkabel |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1765736A1 DE1765736A1 (de) | 1971-09-30 |
| DE1765736B2 DE1765736B2 (de) | 1973-02-15 |
| DE1765736C true DE1765736C (de) | 1973-08-30 |
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