DE1767111C - Vorrichtung zur Herstellung von Ozon - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von OzonInfo
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Description
einer in dem Raum zwischen diesen beiden Elektroden
erzeugten Glimmentladung ausgesetzt, nach ihrer Ozonisierung durch einen Sammelbehälter geleitet
und nach außen abgeführt wird, zu schaffen, die an unterschiedliche Bedarfsfälle besser anpaßbar, platzsparender
und leichter und schneller montierbar bzw. demontierbar sowie wirtschaftlicher herstellbar ist.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß jedes Element in einem flachen,
schubladenförmigen Gehäuse angeordnet ist, wobei die in einer dem Bedarf entsprechenden Anzahl aufeinandergestapelten,
gleichartigen Gehäuse mit einem Stützgestell, auf dem das unterste Gehäuse ruht, ein Paralldepipedon bilden, jedes Gehäuse an
einer seiner Längsseiten nahe deren Enden dem Ein- und Austritt von Kühlwasser, dem Eintritt von Luft,
dem Austritt von Ozon und der Zuleitung des hochgespannten Stroms dienende öffnungen und an seiner
unteren und oberen Fläche je mittig eine öffnung aufweist, von denen die erstere der Halterung eines
Elementes und die letztere dem Durchgriff des Elementes eines darüber befindliche^ Gehäuses dient,
wobei der gegenseitige Abstand der zwei jeweils in einem Gehäuse einander zugekehrten, je aus einem
Paar dünner Metallplatten bestehenden Hochspannungselektroden, deren Längskanten durch aus gegen
Hochspannung und Ozon unempfindlichen Werkstoff bestehende Teile begrenzt sind und deren
eine Schmalkante mit einem Isolierteil, an welchem eine dem Ableiten des Ozons dienende Leitung angeschlossen
ist, eine Ozonsammeikammer bildet, durch eine außerhalb des Gehäuses betätigbare Einrichtung
veränderbar ist, durch die auch die dünnen Dielektrika an die Masseelektroden andrückbar sind, und
daß der zwischen den Längskanten der Hochspannungselektroden und der mit diesen von Luft in
Längsrichtung durchströmte Entladungsräume begrenzenden, hohlen, vom Kühlwasser durchflossen
und mittels beiderseits angebrachter Flügel auf den Bodenöffnungen der Gehäuse gehalterten Masseelcktroden
einerseits und den Wänden der Gehäuse andererseits ein Raum gebildet ist, durch den die zu
ozonisierende Luft strömt.
Nach weiteren Merkmalen der Erfindung kann die Einrichtung zur Regulierung des Abstandes zwischen
den Hochspannungselektroden aus einem Nocken bestehen, der mittels einer Welle auf Stützplatten,
welche mit den Hochspannungselektroden und den Isolierteilen kraftschlüssig verbunden ist,
einwirkt. Die Einrichtung kann auch aus einem Parallelogramm gebildet sein, das um eine kraf !schlüssig
mit der einen Stützplatte verbundene Achse drehbar ist, wobei durch die durch Drehung erwirkbare Deformierung
des Parallelogramms an dessen Längsseiten angebrachte, abgewinkelte Teile mit entsprechenden,
an der anderen Stützplaite angeordneten Teilen zusammenwirken, wodurch die Gesamtdicke dieser
Teile und damit der gegenseitige Abstand der Stützplatten veränderbar ist.
Schließlich sieht die Erfindung vor, daß die Gehäuse sich unter Zwischenfügung einer Dichtung gegenseitig
stützen, eine Masseclektrode jeweils dem Betrieb zweier aufeinanderfolgender Elemente dient
und die Anscl/'.üsse für Luft, Ozon, Kühlwasser und elektrischen Strom jeweils einer einzigen, der Parallelverbindung
dienenden Leitung zugeordnet sind.
Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen wird erreicht, daß sowohl bei entsprechend geringem Bedarf
an Ozon sehr gut ein Element einzeln in Betrieb genommen als auch eine beliebige Anzahl solcher
Elemente parallel geschaltet werden kann, wodurch eine entsprechend vervielfachte Ozonherstellung ermöglicht
wird. Die Größe der Vorrichtung wird immer genau der Anzahl der im Betrieb befindlicht.'n
Elemente entsprechen, wobei die zusammen^esdialteten
Elemente eine hermetisch abgeschlossen.. Einheit bilden. Schließlich wird durch die Erfindung der
ίο wesentliche technische Fortschritt erzielt, daß die
Außerbetriebsetzung eines solchen Elementes /um Zwecke des Reparierens oder Austauschens nur
kurze Zeit in Anspruch nimmt, da die Vorgänge der Demontage und Montage äußerst einfach sind.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausfiihrungsbeispieles
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der aus aufeinandergestapclten
Elementen bestehenden Vorrichtung,
Fig. 2 einen Querschnitt durch zwei in zwei aufeinanderfolgenden
Gehäusen angeordnete Elemente.
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer Hochspannungselektrode,
"5 Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Systems
zur Regelung des gegenseitigen Abstandes zwischen zwei Hochspannungse'tektroden. wobei zur besseren
Sicht für Einzelteile Stücke herausgebrochen sind.
F i g. 5 eine Variante zu F · g. 2 und
F i g. 5 eine Variante zu F · g. 2 und
Fi g. 6 eine Variante zu Fi g. 4.
Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, besteht die
Vorrichtung aus einer gewissen Anzahl gleichartiger, schubladenförmiger, aufeinandergestapelter Gehäuse
3, die einheitliche Elemente 1 tragen. Die unterste Schublade 1 α ruht auf einem Stützgestell 2.
Jedes eine Schublade bildende Gehäuse 3 ist flach, und die Gesamtheit der aufeinandergestapelten Gehäuse
3 bildet mit dem Stützgestell 2 zusammen ein Parallelepipedon.
Jeder Boden 4 eines Gehäuses 3 weist eine mittige öffnung Aa zur Anbringung der Masseelektrode 7
bzw. T auf, und jeder obere Teil ist weit geöffnet und kann kraftschlüssig mit dem Boden des unmittelbar
darüberliegenden Gehäuses 3 verbunden werden, wobei eine Dicb'.ung 6 .'wischen beide geschoben ist.
Die zentrale öffnung 4a wird durch eine beispielsweise
aus einer Aluminiumlegierung bestehende hohle Masseelektrode7 mit Wasserkühlung geschlossen;
diese Elektrode wird in der zentralen öffnung durch einen Seitenflügel la gehalten, der auf dem
Teil der Grundplatte 4 befestigt ist, der diese zentrale öffnung 4 α begrenzt. Auf diese Weise kann dieselbe
Massec'.ektrode für zwei Lufeinanderfolgende Gehäuse
3 benützt werden.
Jedes Gehäuse 3 hat so zwei Masscclcktroden 1
und 7', an denen jeweils dielektrische Platten 8, 8' angebracht sind, die durch den engen Kontakt mil
den Masseelektroden gekühlt werden; ein solche
Dielektrikum kann aus einer einfachen Glasplatte bestehen.
Zwischen diesen dielektrischen Platten 8, 8' befin
den sich beispielsweise aus zwei rechteckigen Platter aus Leichtmetall oder nicht oxydierbarem polierten·
Stahl bestehende Hochspannungsclektrodcn 9, 9'.
Jede dieser Hochspannungsclektrodcn ist einer seits an ihren Längskanten von aus gegen Hochspan
nung und Ozon unempfindlichem Material bestehen den Teilen 10. 10' und andererseits an einem ihre
Enden von einem Isolierteil 11 (Fig. 3) begrenzt, Kühlung (Abnahme des Kühlwasserdurchlaufes),
wobei ein Hohlraum zwischen der Hochspannungs- Eindringen von Luft aus der Umgebung (z. B. infolge
elektrode und dem Teil 11 zur Bildung einer dichten eines leichten Betriebsdruckabfalles) sowie auf
Ozon-Sammclkammer 12 vorgesehen ist, an die eine Grund eines Fehlers in der Trocknung der Luft.
Leitung 13 zum Ableiten des Ozons angeschlossen ist. 5 Das oberste Gehäuse Ib wird zweckmäßig mit
Auf diese Weise bildet dieses System von Isolier- einem Deckel 29 geschlossen.
teilen mit der Hochspannungselektrode und dem ent- Im Betrieb wird in jedem Gehäuse 3 die zu ozoni-
spiechenden Dielektrikum eine Entladungskammer sierende Luft durch die Eintrittsöffnung 25 eingelas-
14, 14', deren Höhe auf diese Weise streng geregelt sen, zirkuliert durch den Innenraum 30 zwischen den
ist und durch die die zu ozonisierende Luft, die am io Wänden des Gehäuses 3 und der Entladungskammer
offenen Ende der Kammer eintritt, entlangströmt. 14 bzw. 14'. tritt in die Entladungskammern 14 und
Das gebildete Ozon wird in der Sammelkammer 12 14' ein, die sie während der Ozonisierung in Längs-
gcsammclt. richtung durchströmt. Das gebildete Ozon wird in
Um das Bekleiden der Masseelektroden 7, 7' den Ozonkammern 12 gesammelt und tritt durch
durch die dielektrischen Platten 8, 8' zu bewirken, 15 Leitungen 13 aus.
werden die beiden die Hochspannungselektroden 9, Im Falle des Ausfalls eines Gehäuses 3 genügt es,
9' bildenden Platten durch ein System zur Abstands- die Klappe 28 dieser Schublade zu öffnen und das
regulierung gesteuert, das gemäß einer ersten Aus- System zur Abstandsregulierung zu betätigen, um die
führungsart aus einem Nocken 15 (F ig.4) besteht, der dielektrischen Platten und die Hochspannungselekaußcrhalb
der Schublade zu betätigen ist und auf mit ao troden herausnehmen zu können und das fehlerhafte
den HochspannungselActroden und den Isolierteilen Element zu ersetzen, ein sehr einfacher Vorgang, der
kraftschlüssig verbundene Stützplattcn 16, 16' ein- im Höchstfalle einige Minuten in Anspruch nimmt,
wirkt, wobei eine den Nocken tragende Welle 17 In der in Fig. 5 dargestellten Variante sind die außerdem an die Stützplatte 16 durch den Schwing- die Masseelektrodcn 7, T tragenden Bodenplatten 4 arm 18 angelcnkt ist. Im übrigen ist ein System von as der G.häuse3 durch Laschen 31 ersetzt, die dazu Stößeln 19 mit Federstoßdämpfern 20 und Füh- mit Seitenlaschen 32 versehen sind,
rungsstangcn 21 mit Rückzugsfedern 22 zur Rege- In der in F i g. 6 dargestellten Variante besteht lung der Wirkung des Nockens 15 und zurKompensa- das System zur Abstandsreguüerung aus einem Partien der durch die Yerarbeitungstoleranzen beding- allelogramm 33, das um eine kraftschlüssig mit der ten Differenzen von Meßzahlen vorgesehen. Die Ab- 30 Stützplatte 16 verbundene Achse 34 drehbar ist, so standsregulicrung dient also dazu, die Höhe der Ent- daß sich durch Verschiebung die langen Seiten 35, ladungskammer durch Ausgleich der Fertigungstole- 35' des Parallelogramms den Rändern der einen ranzen immer gleich groß einstellen zu können; zu- Platte 16 nähern. Diese langen Seiten tragen abgcgleich wird damit eine zuverlässige Abdichtung der winkelte Teile 36, 36', die mit analogen Teilen auf Entladungskammer an dem Dielektrikum erreicht. 35 der anderen Stützplatte 16' zusammenarbeiten.
wirkt, wobei eine den Nocken tragende Welle 17 In der in Fig. 5 dargestellten Variante sind die außerdem an die Stützplatte 16 durch den Schwing- die Masseelektrodcn 7, T tragenden Bodenplatten 4 arm 18 angelcnkt ist. Im übrigen ist ein System von as der G.häuse3 durch Laschen 31 ersetzt, die dazu Stößeln 19 mit Federstoßdämpfern 20 und Füh- mit Seitenlaschen 32 versehen sind,
rungsstangcn 21 mit Rückzugsfedern 22 zur Rege- In der in F i g. 6 dargestellten Variante besteht lung der Wirkung des Nockens 15 und zurKompensa- das System zur Abstandsreguüerung aus einem Partien der durch die Yerarbeitungstoleranzen beding- allelogramm 33, das um eine kraftschlüssig mit der ten Differenzen von Meßzahlen vorgesehen. Die Ab- 30 Stützplatte 16 verbundene Achse 34 drehbar ist, so standsregulicrung dient also dazu, die Höhe der Ent- daß sich durch Verschiebung die langen Seiten 35, ladungskammer durch Ausgleich der Fertigungstole- 35' des Parallelogramms den Rändern der einen ranzen immer gleich groß einstellen zu können; zu- Platte 16 nähern. Diese langen Seiten tragen abgcgleich wird damit eine zuverlässige Abdichtung der winkelte Teile 36, 36', die mit analogen Teilen auf Entladungskammer an dem Dielektrikum erreicht. 35 der anderen Stützplatte 16' zusammenarbeiten.
Wie in F i g. 1 ersichtlich, sind auf einer der Durch eine sich aus dem Rotieren um die Achse 34
Längsscitenwände 3 α des Gehäuses 3 alle öffnungen ergebende relative Verschiebung der abgewinkelten
jeder Schublade angebracht, d.h.: eine Eintritts- Teile kann die Ciesamtdicke der Teile, d. h. der geöffnung
23 und eine Austrittsöffnung 24 für das genseitige Abstand der Platten 16, 16', auf jeden beKühlwasser
für die Masseelektrodcn 7, 7', eine Ein- 4° stimmten Wert verändert und auf diesem gehalten
trittsöffnung 25 für die zu ozonisierende Luft und werden. Diese Drehung kann mittels eines Schlüssels
eine Austrittsöffnung für das Ozon 26, sowie ein herbeigefühlt werden, den man zwischen die Platten
Leitungsanschluß 27 für den Hochspannungsstrotn. 16, 16' schiebt, indem der Stiel des Schlüssels außen
Jedes Gchäuse3 wird zweckmäßig in Höhe der gehalten wird.
Seitenwände durch eine mit einem Fensterchen 28 a 45 Bei allen Ausführungsarten werden die einzelnen
versehene Klappe 28 zur Kontrolle der Entladung Elemente, ganz gleich, in welcher Zahl sie vorhanden
während der Tätigkeit des Ozonisators geschlossen. sind, durch eine einzige Luftleitung gespeis», und das
Durch die Fensterchen 28 α soll eine visuelle Über- Ozon, entweicht ebenfalls durch eine einzige Leitung,
wachung des Entladungsvorganges erlaubt werden. es kann jedoch nach Belieben eine Leitung an ihnen
brechung der Entladung in einem Element auf Grund Eine solche Vorrichtung weist im übrigen außei
des Ausfalls einer Elementensicherung oder das Auf· den vorgenannten Vorteilen besonders den auf, da£
treten einer Funkenentladung. Letzteres ist ein un- durch Hinzufügen der entsprechenden Anzahl vor
zweifelhaftes Anzeichen für einen zu hohen Feuch- Elementen genau die gewünschte Menge Ozon herge
tigkeitsgehalt in der Kammeratmosphäre. Dieser 55 stellt werden kann, d. h. bei einem ständig geringer
kann verursacht werden durch einen Rückgang der Platzbedarf eine Höchstleistung erzielt wird.
Claims (4)
1. Vorrichtung zur Herstellung von Ozon platten veränderbar ist.
durch Einwirkung elektrischer Glimmentladun- 5 4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der
gen auf Luft, mit einer bestimmten Anzahl zu- Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
sammenschaltbarer Elemente aus Plattenelektro- die Gehäuse (3) sich unter Zwischenfügung einer
den, bei der in jedem Element in einem bestimm- Dichtung (6) gegenseitig stützen, eine Masseelekten
Abstand von einem auf einer Masseelektrode trode (7, T) jeweils dem Betrieb zweier aufeinanangebrachten
Dielektrikum eine Hochspannungs- io derfolgender Elemente (1) dient und die Anelektrode
gehalten ist, dadurch gekenn- Schlüsse für Luft, Ozon, Kühlwasser und elektrizeichnet,
daß jedes Element (1) in einem fla- sehen Strom jeweils eine: einzigen, der Parallelchen,
schubladenförmigen Gehäuse (3) angeord- verbindung dienenden Leitung zugeordnet sind,
net ist, wobei die in einer dem Bedarf entsprechenden Anzahl aufeinandergestapelten, gleich- 15
artigen Gehäuse (3) mit einem Stützgestell (2),
auf dem das unterste Gehäuse (I d) ruht, ein Par-
net ist, wobei die in einer dem Bedarf entsprechenden Anzahl aufeinandergestapelten, gleich- 15
artigen Gehäuse (3) mit einem Stützgestell (2),
auf dem das unterste Gehäuse (I d) ruht, ein Par-
alle'epipp.-'on bilden, an jedes Gehäuse einer sei- Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung
ner Längsseiten (3 a) nahe deren Enden dem Ein- zur Herstellung von Ozon durch Einwirkung elektri-(23)
und Austritt (24) von Kühlwasser, dem Ein- 20 scher Glimmentladungen auf Luft,
tritt von Luft (25), dem Austritt von Ozon (26) Anlagen zur Ozonherstellung mit einer gewissen und der Zuleitung des hochgespannten Stroms Anzahl von aus Flachelektroden bestehenden EIe-(27) dienende Öffnungen und an seine: unteren menten sind bekannt. Hierbei sind diese Elemente und oberen Fläche je mittig eine Öffnung (4 a) nebeneinander in geschlossenen Gehäusen angebracht aufweist, von denen die erstere der Halterung 25 und bestehen je aus einer Masseelektrode, an der ein eines Elementes (1) und die letztere dem Durch- Dielektrikum angebracht ist, und einer in einem gegriff des Elementes (1) eines darüber befindli- wissen Abstand von diesem Dielektrikum befindlichen Gehäuses (3) dient, wobei der gegenseitige chen Hochspannungselektrode. In dem durch diesen Abstand ckr zwei jeweils in einem Gehäuse (3) Abstand gebildeten Zwischenraum strömt die zu ozoeinander zugekehrten, je js einem Paar dünner 30 nisierende Luft oder der trockene Sauerstoff, so daß Metallplatten bestehenden Hochspannungselek- dort eine Glimmentladung verursacht und die Luft troden (9), deren Längskav en durch aus gegen nach ihrer Ozonisierung durch einen zentralen Sarri-Hochspannung und Ozon unempfindlichen inelbehälter geführt und nach außen abgeführt wird. Werkstoff bestehende Teile (16, 16') begrenzt Eine solche vorbekannte Bauart einer Anlage zur sind, und deren eine Schmalkante mit einem Iso- 35 Herstellung von Ozon weist folgende Nachteile auf: lierteil (11J, an welchem eine dem Ableiten des Da das die Elemente enthaltende Gehäuse feste Ozons dienende Leitung (13) angeschlossen ist, Dimensionen aufweist, ist die Anzahl der die Enteine Ozon-Sammelkammer (12) bildet, durch ladung bewirkenden Elemeute begrenzt, so daß es eine außerhalb des Gehäuses (3) betätigbare Ein- nicht möglich ist, die Anzahl der Elemente auch nur richtung (15, 16, 16', 17 bis 22) veränderbar ist, 40 um weniges zu erhöhen. Eine Erhöhung der Anzahl durch die auch die dünnen Dielektrika (8, 8') an der Elemente kann daher nur durch Hinzuschalten die Masseelektroden (7, 7', andrückbar sind, und eines weiteren, zusätzliche Elemente enthaltenden daß der zwischen den Längskanten (10, 10') der Gehäuses erfolgen, wodurch bei einer geringen Zahl Hochspannungselektroden CO, 9') und der mit zusätzlich benötigter Elemente dieses zweite Gehäuse diesen in Längsrichtung von Luft durchströmte 45 nur schlecht ausgenutzt wird.
tritt von Luft (25), dem Austritt von Ozon (26) Anlagen zur Ozonherstellung mit einer gewissen und der Zuleitung des hochgespannten Stroms Anzahl von aus Flachelektroden bestehenden EIe-(27) dienende Öffnungen und an seine: unteren menten sind bekannt. Hierbei sind diese Elemente und oberen Fläche je mittig eine Öffnung (4 a) nebeneinander in geschlossenen Gehäusen angebracht aufweist, von denen die erstere der Halterung 25 und bestehen je aus einer Masseelektrode, an der ein eines Elementes (1) und die letztere dem Durch- Dielektrikum angebracht ist, und einer in einem gegriff des Elementes (1) eines darüber befindli- wissen Abstand von diesem Dielektrikum befindlichen Gehäuses (3) dient, wobei der gegenseitige chen Hochspannungselektrode. In dem durch diesen Abstand ckr zwei jeweils in einem Gehäuse (3) Abstand gebildeten Zwischenraum strömt die zu ozoeinander zugekehrten, je js einem Paar dünner 30 nisierende Luft oder der trockene Sauerstoff, so daß Metallplatten bestehenden Hochspannungselek- dort eine Glimmentladung verursacht und die Luft troden (9), deren Längskav en durch aus gegen nach ihrer Ozonisierung durch einen zentralen Sarri-Hochspannung und Ozon unempfindlichen inelbehälter geführt und nach außen abgeführt wird. Werkstoff bestehende Teile (16, 16') begrenzt Eine solche vorbekannte Bauart einer Anlage zur sind, und deren eine Schmalkante mit einem Iso- 35 Herstellung von Ozon weist folgende Nachteile auf: lierteil (11J, an welchem eine dem Ableiten des Da das die Elemente enthaltende Gehäuse feste Ozons dienende Leitung (13) angeschlossen ist, Dimensionen aufweist, ist die Anzahl der die Enteine Ozon-Sammelkammer (12) bildet, durch ladung bewirkenden Elemeute begrenzt, so daß es eine außerhalb des Gehäuses (3) betätigbare Ein- nicht möglich ist, die Anzahl der Elemente auch nur richtung (15, 16, 16', 17 bis 22) veränderbar ist, 40 um weniges zu erhöhen. Eine Erhöhung der Anzahl durch die auch die dünnen Dielektrika (8, 8') an der Elemente kann daher nur durch Hinzuschalten die Masseelektroden (7, 7', andrückbar sind, und eines weiteren, zusätzliche Elemente enthaltenden daß der zwischen den Längskanten (10, 10') der Gehäuses erfolgen, wodurch bei einer geringen Zahl Hochspannungselektroden CO, 9') und der mit zusätzlich benötigter Elemente dieses zweite Gehäuse diesen in Längsrichtung von Luft durchströmte 45 nur schlecht ausgenutzt wird.
Entladungsräume (14, 14') begrenzenden, höh- Weiter kann ein solches Gehäuse nicht unter
len, von Kühlwasser durchflossenen und mittels Druck arbeiten, trotz des in seiner Anwendung He-
beiderseits angebrachter Flügel (7 a) auf den genden Vorteils. Auch muß bei etwa notwendig wer-
Rändern der Öffnungen (4 a) gehalterten Masse- dender Reparatur oder Auswechslung eines beschä-
elektroden (7, T) einerseits und den Wänden der 5° digten Teiles eine solche vorbekannte Anlage wäh-
Gehäuse (3) andererseits ein Raum (30) gebildet rend der ziemlich langwierigen Demontage- und
ist, durch den die zu ozonisierende Luft strömt. Montagearbeiten außer Betrieb gesetzt werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- Ferner findet trotz des hierbei vorgesehenen Verkennzeichnet,
daß die Einrichtung (15, 16', 17 teilungssystems, das ein Strömen der Luft entlang der
bis 22) aus einem Nocken (15) besteht, der mittels 55 gesamten Fläche, auf der die Entladung vor sich
einer Welle (17) auf Stützplatten (16, 16') bring- geht, erwirken soll, ein solches Entlangströmen nicht
bar ist, welche mit den Hochspannungselektro- in absolut systematischer Weise statt.
den (9 bzw. ¥) und den Isolierteilen (11) kraft- Schließlich kann eine solche vorbekannte Vorschlüssig
verbunden ist. richtung auf Grund ihrer Gestaltung nur in kleinen
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge- 60 Serien hergestellt werden, was kein Herabsetzen der
kennzeichnet, daß an Stelle der Einrichtung (15, Herstellungskosten ermöglicht.
16, 16', 17 bis 22) ein Parallelogramm (33) in- Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung
geordnet ist, das um eine kraftschlüssig mit der zur Herstellung von Ozon mit einer bestimmten An-Stützplatte
(16) verbundene Achse (34) drehbar zahl zusammenschaltbarer Elemente aus Plattenelekist,
wobei durch die durch Drehung erwirkbare $5 troden, bei der in jedem Element in einem bestimm-Deformierung
des Parallelogramms an dessen ten Abstand von einem auf einer Masseelektrode anLängsseiten
angebrachte, abgewinkelte Teile (36, gebrachten Dielektrium eine Hochspannungselek-36')
mit entsprechenden, an der anderen Stütz- trode gehalten ist, die zu ozonisierende Luft jeweils
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR101724A FR1529691A (fr) | 1967-04-06 | 1967-04-06 | Ozoneurs à éléments unitaires superposés |
| FR101724 | 1967-04-06 | ||
| FR142753A FR94947E (fr) | 1967-04-06 | 1968-03-07 | Ozoneurs a éléments unitaires superposés. |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1767111A1 DE1767111A1 (de) | 1972-05-10 |
| DE1767111B2 DE1767111B2 (de) | 1973-01-04 |
| DE1767111C true DE1767111C (de) | 1973-08-02 |
Family
ID=
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