DE1767C - Sicherbeitsschlüssel mit Kombinationseinrichtung für ADE's mit federlosem, drehbarem Sicherheitsapparate und mit selbstthätig schliefsendem Schlüsselloche versehenes Kassenschlofs. Zusatz zu dem Patent No. 1585 der P. R - Google Patents

Sicherbeitsschlüssel mit Kombinationseinrichtung für ADE's mit federlosem, drehbarem Sicherheitsapparate und mit selbstthätig schliefsendem Schlüsselloche versehenes Kassenschlofs. Zusatz zu dem Patent No. 1585 der P. R

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DE1767C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B35/00Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor

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  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

1877.
Klasse 68·
Ui __
CARL ADE in STUTTGART.
Sicherheitsschlüssel mit Combinationseinrichtung für Ade's mit federlosem, drehbarem Sicherheits-Apparate und mit selbsttätig schließendem Schlüsselloche versehenes Kassenschlors.
Zusatz - Patent zu No. 1585 vom 5. August 1877.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. September 1877 a^· Längste Dauer: 2. März 1889.
Der federlose, drehbare Sicherheitsapparat E besteht in fünf kreissegmentartig geformten, durchbrochenen Platten, welche um eine Büchse drehbar sind. Diese Platten verhindern die Bewegung der Zuhaltung B und damit auch die des Schlofsriegels A so lange, als sie nicht durch den. eingesteckten Schlüssel J in eine ganz bestimmte Lage gebracht, das Eindringen des Zuhaltungsstiftes D in Nuthen am Umfang der Platten E gestatten. Zum Zweck der Stellung der fünf Platten E durch den Schlüssel trägt jede derselben einen beweglichen Stift mit konischer Spitze. Jeder dieser fünf Stifte pafst zu einem im Schlüssel befindlichen Röhrchen, dessen Bohrung in verschiedenen Absätzen konisch ist, so dafs die Profile der Bohrungen bei jedem der fünf Röhrchen verschieden sind. Durch das Einstecken des Schlüssels und Drehen der Nufs /, mittelst des Handgriffes hebt sich zunächst die Zuhaltung B. Dieselbe bewegt den Wechsel K und damit die fünf Sicherheitsplatten E, welche durch Reibung mitgenommen werden. Sobald ein Stift einer Platte E in sein Röhrchen im Schlüssel eindringt und anstöfst, kann die Platte der Weiterbewegung des Wechsels K nicht mehr folgen, sondern wird festgehalten. Dies erfolgt nacheinander bei allen Platten und in dieser Stellung stehen dann die fünf Nuthen am Umfange der Platten genau übereinander und lassen den Zuhaltungsstift D eindringen, worauf sich die Schlofsriegel A und B zurückschieben lassen. In jeder anderen Stellung der Platten ist dies unmöglich, vielmehr werden die Zähne des Zuhaltungsstiftes D sich in den Zähnen der fünf Platten E fangen und dadurch weitere Manipulationen verhindern. Auch wird ein gewaltsames Zurückschlagen des Riegels A dadurch unmöglich gemacht, dafs der massive Zuhaltungshaken B' gegen den Riegel so lange sich stemmt, als die Zuhaltung B nicht in ihre höchste Stellung gehoben ist. Sowohl die fünf Stifte in den Platten E, als auch die dazugehörigen Röhrchen im Schlüssel J können je unter sich beliebig vertauscht werden, so dafs sich nicht blos ein und dasselbe Schlofs auf 120 verschiedene Arten zusammensetzen läfst, sondern dafs auch durch Vertauschung der Röhrchen im Schlüssel unter sich nach erfolgtem Schlufs_,em Oeffnen des Schlosses durch einen Unberufenen, der zufällig im Besitze des Schlüssels ist, sehr unwahrscheinlich ist.
Die Vertauschung der Röhrchen im Schieber des Schlüssels J kann nur im ausgezogenen Zustande des Schiebers erfolgen, indem man dann den in einer Nuth des Schiebers eingelassenen Federkeil vorschiebt, doch ist dabei zu beachten, dafs die Röhrchen nicht von selbst dabei herausfallen, was der Fall ist, wenn der Schieber mit den Oeffnungen der Röhrchen nach unten gehalten wird.
Die Reihenfolge der fünf Stifte im Sicherheitsapparat E, sowie der Röhrchen im Schlüssel J, ist aus der Zeichnung ersichtlich.
Von grofser Wichtigkeit ist ferner die in der Construction des Schlüssels liegende Unmöglichkeit des Nachmachens desselben, auch wenn zu diesem Zwecke der Schlüssel zur Verfügung gestellt wird. Zur weiteren Sicherheit gegen Nachmachen des Schlüssels dient die zweite Sicherheitsvorrichtung F aus zwei besonderen konischen Stiften [I] und [II] bestehend, welche im Grunde des Schlüsselloches stecken und in zwei verschieden konisch mit Absätzen versehene Löcher [I] und [II] an der Stirnseite des Schlüssels J passen. Beim Einstecken werden diese beiden Stifte [I] und [II] soweit zurückgeschoben, dafs zwei halbkreisförmige Einschnitte an denselben ein rundes Loch α bilden, welches, bis b verschoben, in dieser Lage den runden Zuhaltungsstift D durchläfst.
Gegen Eindringen von Staub und fremden Körpern, auch gegen Aufsperrversuche schützt weiter ein eigenthümlicher Sicherheitsdeckel G, welcher das Schlüsselloch selbstthätig verschliefst, sobald der Schlüssel ausgezogen ist. Er besteht in einer Drehklappe, welche hinter der Deckplatte des Schlosses unter Einwirkung einer Spiralfeder sich von innen gegen das Schlüsselloch anlegt. Gegen ein Ausbohren der Zuhaltungs-
sicherheitsstifte D und -D1 schützt eine auf der Schlofsdeckplatte angebrachte glasharte Stahlpanzerplatte.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Der Panzerschlüssel mit ausziehbarem Schieber, welcher fünf verschieden konisch ausgebohrte Röhrchen enthält, welche auf fünf verschieden konisch in drehbaren Sicherheitsplatten liegende Sicherheitsstifte wirken und wegen der Vertauschbarkeit von Röhrchen und Stiften je unter sich die Möglichkeit gewähren, ein und dasselbe Schlofs auf 120 verschiedene Arten schliefsen zu können.
    Die weitere in der Schlüsselführung liegende Sicherheitsvorrichtung, bestehend in zwei konischen Sicherheitsstiften im ' Grunde des Schlüsselloches, welche beim Einstecken des Schlüssels bewegt, nur in einer ganz bestimmten Stellung einen mit der Zuhaltung verbundenen besonderen Sicherheitsstift zwischen sich durchlassen und nur in diesem Falle ein Oeffnen des Schlosses gestatten.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DE1767DA 1877-09-05 1877-09-05 Sicherbeitsschlüssel mit Kombinationseinrichtung für ADE's mit federlosem, drehbarem Sicherheitsapparate und mit selbstthätig schliefsendem Schlüsselloche versehenes Kassenschlofs. Zusatz zu dem Patent No. 1585 der P. R Expired - Lifetime DE1767C (de)

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