DE1768005C - Verfahren zur Herstellung von Athylbenzol durch thermische Spal tung von Dibenzyl - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Athylbenzol durch thermische Spal tung von DibenzylInfo
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- dibenzyi
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Description
Das nachfolgende Beispiel dient der Erläuterung des Verfahrens gemäß der Erfindung.
Es wurden mehrere Versuche zur thermischen Spaltung von Dibenzyl in Gegenwart von Wasserstoff
durchgeführt. Bei jedem Versuch wurde eine Lösung, weiche aus Dibenzyl und Toluol im Verhältnis von
2 Mol Toluol je Mol Dibenzyl bestand, in einen beheizten Reaktor zusammen mit 21 Mol Wasserstoff je
MoI Dibenzyl gepumpt. Der beheizte Reaktor wurde bei jedem Versuch auf einen Druck von etwa 49,2 kg/
cm2 gehalten. Der Zustrom zum Reaktor wurde so einrefeuliert, daß eine effektive Verweilzeit der Reaktanten
im Reaktor von etwa 12 Sekunden erreicht wurde. Aus der folgenden Tabelle sind die bei jedem
Versuch angewendete Temperatur und die dabei erzielten Umsetzungen und Ausbeuten ersichtlich. Die
Umsetzung ist dabei als der Prozentsatz des dem Reaktor zugeführten und in irgendein anderes Produkt umgesetztes
Dibenzyl definiert. Die Ausbeute ist in Prozent des theoretischen Wertes ausgedrückt, welcher
ein MoI Äthylbenzol je Mol umgesetztes Dibenzyl ist.
| Ver | Reaktions- | Umsetzung | Ausbeute |
| such | temperatiir | von Dibenzyl | an Äthylbenzol |
| ίο Nr. | 0C | V. | |
| 1 | 502 | 19,5 | 34,6 |
| 2 | 557 | 74,7 | 25,6 |
| 3 | 576 | 88,9 | 22,8 |
| i5 4 | 599 | 97,6 | 18,6 |
| 5 | 626 | 98,7 | 12,7 |
| 6 | 653 | 99,3 | 8,1 |
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung vor Äthylbenzol Schließlich ist noch eine Ausführungsform des erdurch
thermische Spaltung von Dibenzyi in Gegen- 5 findungsgemäßen Verfahrens dadurch gekennzeichnet,
wart von Wasserstoff unter Druck, dadurch daß die Spaltung bei etwa 450 bis 650° C, einer Vergekennzeichnet,
daß man die Spaltung in weilzeit von 3 bis 20 Sekunden, einem Druck von Abwesenheit eines Katalysators durch Erhitzen etwa 14,1 bis 141 kg/cm2 und in Gegenwart von etwa
auf etwa 350 bis 7001C während einer Verweilzeit 3 bis 25 MoI Wasserstoff je Mol Dibenzyi ausgeführt
von 1 bis 30 Sekunden bei einem Druck zwischen io wird.
7,03 und 352 kg/cm2 in Gegenwar·; von 1 bis 40 Mo! Die thermische Spaltung in Anwesenheit von Wasser-
Wasserstoff je Mol Dibenzyi durchführt. stoff gemäß der vorliegenden Erfindung kann bei ver-
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- schiedenen Temperatur- und Druckbedingungen durchzeichnet,
daß das der Spaltzone zugeführte Dibenzyi geführt werden. Im allgemeinen wird die Temperatur
wenigstens teilweise in einem Kohlenwasserstoff, 15 im Bereich von etwa 400 bis 700° C gehalten, wobei
vorzugsweise in einem einkernigen, aromatische;! Temperaturen von etwa 450 bis 65OcC bevorzugt
Kohlenwasserstoff, gelöst ist, wobei die Menge werden. Der Druck sollte im allgemeinen im Bereich
des Lösungsmittels 0.5 bis 5,0 Mol je Mol Dibenzyi von etwa 7,03 bis 352 kg,cm- liegen. Vorzugsweise
beträgt. liegt der Druck im Bereich ν on etwa 14,1 bis 141 kg cm2.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch 20 Der Wasserstoff soll in der Spaltzone Mengen \on
gekennzeichnet, daß die Spaltung bei etwa 450 bis etwa 1 bis 40 Mol je Mol der Spaltzone zugeführte-,
650 C, einer Verweilzeit von 3 bis 20 Sekunden, Dibenzyi betragen. Dabei werden Mengen von etua
einem Druck von etwa 14,1 bis 141 kg/cm2 und in 3 bis 25 Mol H2 je Mol Dibenzyi bevorzugt. Der
Gegenwart von etwa 3 bis 25 MoI Wasserstoff je Wasserstoff kann mit dem Dibenzyi vor der Em-MoI
Dibenzyi ausgeführt wird. 25 leitung in die Spaltzone gemischt werden. Er kann jedoch
auch getrennt zugeführt werden.
Die Verweilzeit der Reaktanten in der Reaktion-
zone wird im allgemeinen zwischen 1 und 30 Sekunden
liegen; bevorzugt wird hierbei ein Bereich von etv...
30 3 bis 20 Sekunden.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Her- Dibenzyi ist bei normaler Zimmertemperatur ein
stellung von Äthylbenzol durch thermische Spaltung· Festkörper. LJm seine Handhabung und seinen Tran^
von Dibenzyi in Gegenwart von Wasserstoff unter port zu erleichtern, ist es im allgemeinen bequem je
Druck. doch nicht unbedingt erforderlich —, daß das de
Die Nachfrage nach Styrol ist ständig im Wachsen. 35 Spaltzone zugeführte Dibenzyi wenigstens teilweise
Die gesamte Menge des zur Zeit hergestellten Styrols in einem Kohlenwasscrstofflösungsmittel gelöst ist.
stammt praktisch aus der Dehydrierung von Äthyoi- Das Kohlenwasserstofflösungsmittel kann dabei entbenzol.
Ein Großteil des in der Styrolherstellung ver- weder aromatisch oder nichtaromatisch sein, wobei
wendeten Äthylbenzols wird durch Alkylierung von jedoch die aromatischen Lösungsmittel bevorzugt
Benzol mit Äthylen gewonnen. In den letzten Jahren 40 werden. Besonders bevorzugt sind die einkernigen
wird in zunehmendem Maße Äthylbenzol auch bei der aromatischen Lösungsmittel, wie Benzol, Toluol oder
Fraktionierung von Erdöl gewonnen. Weiterhin wurd» Xylol. Es ist verständlich, daß das Kohlenwasserstoffin
letzter Zeit Dibenzyi als Ausgangsmaterial zur Her- lösungsmittel aus Mischungen verschiedener Verstellung
von Alkylbenzolen verwendet. So ist ein Ver- bindungen bestehen kann. Die Menge des verwendeten
fahren zur katalytischen Spaltung von Dibenzyi zu 45 Lösungsmittels braucht lediglich so groß zu sein, daß
Toluol bekanntgeworden. In der USA.-Patentschrift das Dibenzyi teilweise gelöst wird. Fs wird jedoch be-2
338 973 ist ebenfalls ein Verfahren zur katalytischen vorzugt, daß das Dibenzyi vollständig gelöst ist. Wenn
Spaltung von Dibenzyi zu Toluol und Äthylbenzol be- ein Lösungsmittel verwendet wird, dann liegt die
schrieben, wobei jedoch wesentlich mehr Toluc! als Menge je nach der Art des Lösungsmittels im allge-Äthylbenzol
erhalten wird. Da jedoch die Nachfrage 5° meinen zwischen 0,5 bis 5,0 Mol je Mol Dibenzyi.
nach Styrol und damit wiederum die Kachfrage nach Bevorzugt wird die Verwendung von etwa 1 bis 3 Mol
Äthylbenzol von Jahr zu Jahr größer wird, wird nach Kohlenwasserstofflösungsmittel je Mol Dibenzyi.
neuen Herstellungsverfahren für Äthylbenzol gesucht. Die zur Durchführung des Verfahrens gemäß der
neuen Herstellungsverfahren für Äthylbenzol gesucht. Die zur Durchführung des Verfahrens gemäß der
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist ein neues Ver- Erfindung verwendete Art der Anlage ist nicht entfahren
zur Herstellung von Äthylbenzol durch ther- 55 scheidend; es kann eine übliche thermische Spaltmische
Spaltung von Dibenzyi in Gegenwart von anlage verwendet werden. Es ist lediglich erforderlich.
Wasserstoff unter Druck. daß die Anlage die bei der Reaktion auftretenden
Diese Aufgabe wird durch das erfindungsgemäße Drücke und Temperaturen aushält und daß sie nach
Verfahren dadurch gelöst, daß man die Spaltung in entsprechend guten Konstruktionsprinzipien aufgebaut
Abwesenheit eines Katalysators durch Erhitzen auf 60 ist. Weiterhin können beliebige Ausrüstungen und Veretwa
350 bis 7000C. während einer Verweilzeit von 1 fahren zur Abtrennung des Äthylbenzols aus dem Ausbis
30 Sekunden bei einem Druck zwischen 7,03 und lauf der Spaltzone verwendet werden. Im allgemeinen
352 kg/cm* in Gegenwart von 1 bis 40 Mol Wasser- wird das Athylbenzol ebenso wie das Benzol und das
stoff je Mol Dibenzyi durchführt. nicht zur Umsetzung gekommene Dibenzyi aus dem
Eine wehere Ausführungsform des erfindungsge- 65 \uslauf der Spaltzone durch übliche fraktionierende
mäßen Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß Destillation abgetrennt. Das nicht zur Umsetzung gedas
der Spaltzone zugeführte Dibenzyi wenigstens kommene Dibenzyi kann wieder der Spaltzone zugeteilweise
in einem Kohlenwasserstoff, vorzugsweise in führt werden.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US62498867 | 1967-03-22 | ||
| US624988A US3373217A (en) | 1967-03-22 | 1967-03-22 | Hydrogenolysis of sym-diphenylethane to ethylbenzene |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1768005A1 DE1768005A1 (de) | 1972-01-13 |
| DE1768005C true DE1768005C (de) | 1973-05-24 |
Family
ID=
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