DE176869C - - Google Patents

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DE176869C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B8/00Practice or training ammunition
    • F42B8/02Cartridges
    • F42B8/10Cartridges with sub-calibre adaptor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung be-trifft eine Zielpatrone von der Form der gewöhnlichen Patrone, bei der eine kleine schußfertige Patrone auswechselbar in die Patronenhülse eingesetzt wird, welche in einer Längsbohrung einen Hilfsschlagbolzen aufnimmt.
Die neue Zielpatrone unterscheidet sich von den bisherigen besonders durch die Art und Weise, in welcher die kleine Patrone ίο in der Patronenhülse gehalten wird.
Auf der Zeichnung zeigt;
Fig. ι eine Außenansicht der Zielpatrone,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. i,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie C- D der Fig. 2.
Der in das Patronenlager einer Schußwaffe passende Teil b hat äußerlich die Gestalt der Normalpatrone der Schußwaffe, für welche die Zielpatrone verwendet werden soll.
Der Teil b besitzt oben einen rohrförmigen Fortsatz/, welcher dazu dient, die kleine mit einer Auskehlung versehene Patrone a aufzunehmen, welche auf dem in die Hülse eingesetzten, als Führung des Schlagbolzens d dienenden Füllstück e mit dem Boden aufruht. Eine Feder c, welche in die Wandung des Teiles b eingelassen ist, greift in die Auskehlung der kleinen Patrone α und hält die letztere in dem Rohrteil / fest. Der Schlagbolzen d trägt am hinteren Ende einen aus Bronze bestehenden BLitzen g, auf welchen der Schlagbolzen der Schußwaffe wirkt. Das Einsetzen der Patrone geschieht dadurch, daß man die kleine Patrone α in den rohrförmigen Teil f führt. Der Patronenboden drängt bei einem leichten Druck auf die Patrone α die Feder c zurück, welche nach dem Einschieben der Patrone a mit ihrer Nase in die Einschnürung der Patrone fällt.
Behufs Herausnahme der kleinen Patrone nach dem Schuß genügt es, die Patronenhülse unter geringer Drehung herauszuziehen.

Claims (2)

Pate nt-An Sprüche:
1. Zielpatrone, bei welcher eine selbständige schußfertige Patrone auswechselbar in die zwecks Durchführung eines Schlagbolzens durchbohrte Patronenhülse eingesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die schußfertige Patrone (a) mittels
■ einer von außen in eine Einschnürung der Patrone (a) eingreifenden Blattfeder (c) festgehalten wird, welche außen an der Hülse (b) befestigt ist.
2. Zielpatrone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in das obere Ende der Patronenhülse (b) ein besonderer rohrartiger Teil (f) zur Aufnahme der Patrone (a) auswechselbar eingesetzt und durch ein der letzteren als Auflager dienendes Füllstück (e) versteift ist, derart, daß bei geeigneter Materialwahl für den Teil (f) eine gewisse Nachgiebigkeit und damit eine ständig dichte Anlage des Aufnahmeteiles gegen die Patrone (a) ohne Verringerung der Festigkeit der Patronenhülse selbst bewirkt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT176869D 1904-06-09 Active DE176869C (de)

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FR345641A (fr) 1904-12-06

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