DE176871C - - Google Patents

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DE176871C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A33/00Adaptations for training; Gun simulators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
^PATENTSCHRIFT
- M 176871 KLASSE 72/. GRUPPE
Freiherr von der GOLTZ in CELLE.
Zieliibimgsvorrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. April 1905 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Zielübungsvorrichtung, bei welcher der *um ein Kugelgelenk schwingend g-elagerte Träger für das Gewehr mit einem ebenfalls in einem Kugelgelenke gelagerten Zeiger derartig gelenkig verbunden ist, daß der vor einer Anzeigescheibe spielende Zeiger sich entsprechend den Bewegungen des Gewehres einstellt und die Anzeigenadel durch das Abziehen des Gewehres gegen die Anzeige-. scheibe geschleudert wird.
Gegenstand, der Erfindung ist die besondere Ausbildung der mit dem Gewehrabzuge in Verbindung stehenden Auslösevorrichtung für die Anzeigenadel.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar. Fig. ι ist eine Seitenansicht der Vorrichtung teilweise im Schnitt; Fig. 2 zeigt einige Teile von Fig. ι im Grundriß; Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung bei anderer Stellung der Teile; Fig. 4 ist ein Schnitt nach A-B der Fig. 1.
Das Gewehr wird in den beiden Gabeln 1, 2 des . Trägers 3 geeignet . befestigt. Der Träger 3 ist durch den Stift 4 mit der Kugel 5 fest verbunden. Diese ruht zwischen den beiden Lagerschalen 6 und 7, von denen die letztere auf der Tragplatte 8 befestigt ist, während die obere von zwei Bolzen 9 und 10 getragen wird, von denen der erstere fest ist und der zweite durch die Platte 8 hindurchgeht und an seinem Ende mit Gewinde zur Aufnahme einer Flügelmutter 11 versehen.
ist, bei deren Anzüge eine auf dem Bolzen 10 35-unterhalb der Platte 8 vorgesehene Hülse 12 als Gegenlager dient, um die Lagerschale 6 gegen die Kugel 5 anzupressen und so den Grad der Beweglichkeit des Trägers zu regeln. Eine den Bolzen 10 umschließende, zwischen der Schale 6 und der Tragplatte 8 angebrachte Spiralfeder 13 dient dazu, bei Lösung der Flügelmutter 11 das selbsttätige Abheben der Lagerschale 6 von der Kugel 5 zu bewirken. Die Lagerschale 6. ist mit einem in- Richtung des Gewehres verlängerten Einschnitte 14 versehen (Fig. 2). Die Tragplatte 8 geht an der Vorderseite in eine rechtwinklig abg"ekröpfte, senkrechte Wand 15 über, an welcher mittels Bolzen 16, 17 zwei zur Lagerung der Kugel 18 dienende Lagerschalen 19, 20 in einem gewissen Abstande voneinander angebracht sind. Die Kugel 18 ist mit einer mittleren Bohrung versehen, welche zur Aufnahme und Befestigung des Rohres 21 dient. Ein dem vorbeschriebenen gleiches Kugellager ist an einer an deni Träger 3 angeschraubten Platte 22 befestigt. Die Hohlkugel 23 ist in der Verlängerung ihrer Bohrung mit kurzen Hülsen 24 versehen zur Aufnahme des Rohres 21. Das Rohr 21 dient'zur Aufnahme des Zeigerstiftes 25, welcher sich vor der Anzeigescheibe 32 befindet. Der Zeiger 25 ist in dem Rohre 21 beweglich, .derart, daß eine Feder 26, welche sich einerseits gegen ein in dem Rohre 21 befindliches zweites Rohr 27 und andererseits gegen einen auf 25 aufgeschi-aubten Kopf 28 stützt,
den Stab 25 in das Rohr 29 hineinzieht bis zur Anlage des mit Spitze 31 versehenen Kopfes 30 an das Rohr 29.
Der Grundgedanke der vorstehend beschriebenen Einrichtungen, den Gewehrträger in einem Kugelgelenk zu -lagern und den ebenfalls in Kugelgelenken gelagerten Zeiger gelenkig mit dem Gewehrträger derart zu verbinden, daß die Zeigerspitze die Bewegungen des Gewehres in einem vergrößerten Maßstäbe anzeigt, ferner die Verbindung des Gewehrabzuges mit der Auslösevorrichtung sowie die Abfederung der Anzeigenadel ist bereits bekannt geworden, neu dagegen ist die folgende Einrichtung:
Am hinteren Ende des Gewehrauflagers 3 ist um den Bolzen 33 ein doppelarmiger Hebel 34 schwingbar, an welchem einerseits der Arm 35, andererseits der Arm 36 angelenkt ist. Der Arm 35 ist an seinem Ende mit einem Einschnitte 37 versehen, in welchen der Sicherungsflügel des gespannten Gewehres eingelegt wird. Der Arm 36 durchquert eine am Träger 3 feste Führung 38 und trägt an seinem Ende den mit einer gekrümmten Scheibe 39 versehenen Arm 40. Zwischen 40 und 38 ist auf 36 eine Feder 41 angebracht. An der Tragplatte 8 ist mit Schrauben 42 eine Platte 43 befestigt, welche in -über den Rand von 8 vorstehenden Schenkeln 44, 45 Kopf schrauben 46,47 aufnimmt, deren Spitzen einen Winkelhebel 48,49 tragen. Das obere Ende 48 des Hebels befindet sich vor der Platte 39, wobei sein Abstand von dieser durch eine Schraube 50 einstellbar ist. Das andere Ende 49 ist mit einem kurzen Haken 51 versehen. Ferner ist an dem Träger 52 ein Hebel 53 gelenkig befestigt, der den gebogenen Arm 54 aufweist und durch eine Zugfeder 55 mit der Platte 15 verbunden ist. Durch eine Bohrung von 53 geht eine Blattfeder 56 hindurch, welche an der Platte 8 durch die Schraube 57 befestigt ist.
Die Wirkungsweise der \^orrichtung ist folgende:
Bei Stellung der Teile nach Fig. 1 bewirkt das Abdrucken des Gewehres, daß der Arm nach vorn bewegl und der durch die Feder nach vorn gepreßte Arm 36 zurückbewegt wird. Hierdurch wird der durch die Stellschraube 50 einstellbare zweiarmige Hebel 48, 49 derart bewegt, daß sich der Arm 49 und mit ihm der. Haken 51 hebt, dabei den Arm 54 freigebend. Infolgedessen wird der Hebel 53 von der gespannten Feder 55 plötzlieh angezogen und schlägt gegen das Kopfstück 28 der Anzeigenadel 25. Diese Lage der Teile ist in Fig. 3 dargestellt. Sofort bewirkt jedoch die zusammengepreßte Feder 26 ein Zurückholen des Zeigers 25, so daß die Spitze 31 nur für einen kurzen Augenblick in das Papierblatt der Scheibe 32 eindringt.
Durch Verstellung der Schraube 50 kann in gewissen Grenzen der für die Auslösung des Hakens 51 und das Freiwerden des Hebels 53 erforderliche Hub des Hebels 48, 49 beliebig verändert werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Zielübungsvorrichtung mit einem den Gewehrbewegungen entsprechend sich einstellenden, vor einer Anzeigescheibe spielenden Zeiger, welcher durch das Abziehen des Gewehrabzuges gegen die Anzeigescheibe geschleudert wird, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Gewehr-s abzug durch Zwischenhebel o. dgl. ein mit einem Haken (51) versehener Hebel (49) verbunden ist, der beim Schuß einen am Traggestell (52) gelenkig befestigten .Hebel (53) freigibt, welcher unter Einwirkung einer Zugfeder (55) gegen das Kopfstück (28) der Anzeigenadel (25) schlägt.
2. Zielübungsvorrichtung, nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die für die Auslösung der Hemmvorrichtung (49, 51, 53) dienenden Hebel eine die Höhenlage des Auslösehakens (51) und damit den Zeitpunkt des Freiwerdens des Hebels (53) verändernde Einstellvorrichtung (39, 40, 48, 50) eingeschaltet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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