DE177015C - - Google Patents

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DE177015C
DE177015C DENDAT177015D DE177015DA DE177015C DE 177015 C DE177015 C DE 177015C DE NDAT177015 D DENDAT177015 D DE NDAT177015D DE 177015D A DE177015D A DE 177015DA DE 177015 C DE177015 C DE 177015C
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DE
Germany
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drum
spiral spring
spring
pawl
axis
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02N—STARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N3/00—Other muscle-operated starting apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JlS 177015 -KLASSE 63 c. GRUPPE
JOSEF von MAZARAKI in ETTERBEEK, Belg.
Selbsttätige Anlaßvorrichtung für Motorfahrzeuge.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. August 1905 ab.
Bei kraftsammelnden Bremsen ist es allgemein bekannt, mittels einer von einem Wagenrad« angetriebenen Trommel eine Spiralfeder zu spannen, die durch Einrücken eines entsprechenden Zwischengetriebes nach Auslösung einer sie gespannt haltenden Sperrklinke zum Anfahren, des Fahrzeuges benutzt wird. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine ähnliche Vorrichtung, welche aber nicht zum
ίο Anfahren des Fahrzeuges, sondern nur zum Antreiben, der Motorwelle bei Motorfahrzeugen dient und sich dem Bekannten gegenüber dadurch kennzeichnet, daß die die Spiralfeder enthaltende Trommel auf einer am unteren Ende eines Handhebels fest angeordneten, mit Schraubengewinde versehenen Achse drehbar gelagert ist. Die Trommel greift mit Muttergewinde in das Gewinde der Achse und verschiebt sich während ihrer durch einen Riemen oder dergl. erzeugten Umdrehung gleichzeitig in der Längsrichtung der Achse, bis ein Vorsprung derselben gegen einen auf der Achse einstellbaren Anschlag trifft und die weitere Bewegung der Trommel unmöglich macht. Die die Feder gespannt haltende Klinke wird während der Einrückbewegung des Steuerhebels durch einen am Wagengestell befestigten Anschlag ausgelöst. Nach Auslösen der Klinke wird die Drehbewegung der Trommel auf die Motorwelle durch ein Zahnrad übertragen) welches nur dann mit der Trommel starr verbunden ist, wenn die Trommel durch die Antriebskraft der inneren Spiralfeder gedreht wird,.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt:
. Fig. ι die schematische Seitenansicht eines Wagenrades mit der mit demselben gekuppelten Vorrichtung und
Fig. 2 einen senkrechten Längsschnitt durch das Federgehäuse der Vorrichtung.
Der auf dem· gezahnten Segment 2 feststellbare Handhebel 1 ist nahe seinem unteren Ende auf einem feststehenden Bolzen 3 schwingbar angeordnet. An dem unteren gabelförmigen Ende 5 dieses Hebels ist eine mit Gewinde versehene Achse 4 befestigt, auf welcher eine Bremstrommel 6 drehbar gelagert ist und in der Längsrichtung der Achse dadurch verschoben werden kann, daß sie mit Muttergewinde in -das Schraubengewinde der Achse greift. Um. diese Trommel 6 läuft ein endloses Bremsband oder Riemen 7, welcher andererseits um die auf der Achse des zu bremsenden Rades sitzende Scheibe 8 geführt ist. Im Innern der Trommel 6 befindet sich eine kräftige Spiralfeder 10, deren Enden auf der undrehbaren Achse 4 bezw. an der Trommel 6 befestigt sind, so daß bei Umdrehung der Trommel die Feder gespannt wird.
An der einen Seitenfläche der Trommel ist ein Sperrad 11 befestigt, in welches eine auf dem einen Schenkel der Gabel 5 drehbare Klinke 12 eingreift. Diese wird während der Bewegung des Hebels 1 in der Pfeilrichtung 20 durch einen 'festen Anschlag 13 selbsttätig
außer Eingriff mit dem Sperrade ii gebracht. Auf der entgegengesetzten Seite der Trommel 6 sitzt ein Freilaufrad 14, welches mit einem auf einer Zwischenwelle 16 sitzenden Triebrade 15 in Eingriff gebracht werden j - kann. J
Angenommen, der Wagen ist in Bewegung und der Steuerhebel 1 befindet sich in seiner Mittelstellung (Fig. 1). Wenn nun der.
Wagenführer den Hebel 1 zum. Anhalten (Bremsen) des Wagens nach hinten in der Pfeilrichtung 17 bewegt, so wird das Bremsband 7 straff angezogen und dadurch die Trommel 6 auf der Achse 4 in Umdrehung
xg versetzt, so daß sie die Feder 10 spannt. Durch das Schraubengewinde der Achse 4 wird die Trommel 6 in der Längsrichtung der Achse 4 verschoben, und zwar bis ein an der Trommel sitzender Vorsprung 18 gegen einen auf der Achse 4 einstellbaren Anschlag 19 trifft. In diesem Augenblicke ist die Feder 10 vollkommen gespannt und die Trommel dreht sich nicht weiter, so daß das Bremsband 7 bei weiterer Bewegung des Wagens auf der Trommel gleitet, bis der Wagen stillsteht. Die Feder 10 kann demnach nicht zu stark gespannt werden und brechen.
Zwecks Anlassens des Motors bewegt der Wagenführer den Hebel 1 in der Pfeilrichtung 20 nach vorn (Fig. 1), wodurch das auf der ' Trommel 6 angeordnete Freilaufrad 14 in Eingriff mit dem Triebradei5 und fast gleichzeitig die Klinke 12 außer Eingriff mit dem Sperrade 11 gebracht wird, so daß nun die Feder 10 ihre aufgespeicherte Kraft abgeben kann und die Trommel 6 mit dem Zahnrade 14 in Umdrehung versetzt. Letzteres dreht das Zahnrad 15, welches durch Zwischenglieder auf die Motorwelle einwirkt, um so den Motor anzulassen.
Der feste Anschlag 13 ist derart angeordnet, daß die Klinke 12 erst dann ausgerückt wird, λνεπη die Räder 14 und 15 vollkommen in Eingriff sind, so daß die Feder 10 die Trommel 6 nicht etwa vorzeitig in Umdrehung versetzen kann.
Die Anordnung des Freilaufrades 14 ist derart, daß dasselbe fest mit der Trommel gekuppelt ist, wenn die Antriebkraft von der inneren
go Feder 10 kommt, während es sich lose auf der Trommel dreht, wenn die Antriebkraft von dem Triebrade 15 oder dem Motor des Wagens kommt. Letzteres ist der Fall, wenn der Motor angelassen und die Motorwelle in Bewe-Rung ist, der Wagenführer aber den Hebel 1 noch nicht in seine Mittelstellung zurückgeführt hat, so daß die Räder 14 und .15
noch in Eingriff stehen. Wenn in diesem Falle das Rad 14 nicht lose, sondern fest mit der Trommel 6 verbunden wäre, so würde die Feder 10 in entgegengesetztem Sinne gespannt und zweifellos abgebrochen werden.
Durch die beschriebene Vorrichtung wird, wie ersichtlich, der Motor des Wagens ohne Zuhilfenahme der üblichen Handkurbel selbsttätig angelassen, so daß der Wagenführer nicht mehr zum Anlassen des Motors vom Wagen herunter steigen muß.
Es ist noch zu bemerken, daß die beschriebene Vorrichtung nur an einem Rade des \¥agens angebracht wird, während die übrigen Räder durch die üblichen, ebenfalls durch den Hebel 1 bewegten Mittel gebremst werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Selbsttätige Anlaßvorrichtung für Motorfahrzeuge, bei welcher eine in einer vom Wagenrade angetriebenen Trommel angeordnete Spiralfeder während des Bremsens gespannt und durch Einrücken eines entsprechenden Zwischengetriebes nach Auslösen einer die Feder gespannt haltenden Sperrklinke zum Antreiben der Motorwelle benutzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die die Spiral feder (10) enthaltende Trommel (6) mit in ihrer Nabe angeordnetem Muttergewinde in ein Schraubengewinde einer am go unteren gabelförmigen Arm des zweiarmigen Ausrück- und Bremshebels (1) befestigten Achse (4) greift und infolgedessen bei ihrer durch ein Bremsband (7) erzeugten Drehung sich achsial verschiebt, bis infolge des Auftreffens eines Vorsprunges (18) der Trommel gegen einen auf der Achse (4) einstellbaren Anschlag (19) die weitere Bewegung der Trommel verhindert wird, und ferner am Wagen ein fester Anschlag (13) vorgesehen ist, durch welchen die die Feder gespannt haltende, am Handhebel (1) gelagerte Klinke (12) bei der Bewegung der Trommel in die Anlaßstellung ausgelöst wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zur. Übertragung der Anlaßbewegung dienende, auf der Trommel angeordnete Zahnrad (14) derart mit Freilaufeinrichtung versehen ist, daß es der Trommel in derjenigen Drehrichtung voreilen kann, in welcher sie durch die Spannkraft der Spiralfeder bewegt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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