DE177132C - - Google Patents

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DE177132C
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cells
sheet metal
shaped sheet
beads
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/04Roof drainage; Drainage fittings in flat roofs, balconies or the like
    • E04D13/08Down pipes; Special clamping means therefor
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
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    • E04D13/08Down pipes; Special clamping means therefor
    • E04D2013/084Means for fixing down pipes to structure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Ja 177132 — KLASSE 37c. GRUPPE
LEO FAHNENSCHREIBER in DÜREN, Rhld.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Mai 1905 ab.
Für den Bauklempner sind Formblechstreifen , sogenannte endlose Wulste im Handel, aus denen die Stützwulste an Dachabfallrohren hergestellt werden. Diese Formblechstreifen haben einen halbkreisförmigen Ausschnitt und werden meistens in größeren Längen, in der Form einer Schraubenfeder gewickelt, in den Handel gebracht. Der Klempner trennt ein passendes Stück von ίο diesem Blechstreifen ab und befestigt es durch Löten an dem Rohre.
Die Erfindung liefert einen Ersatz dieser bekannten Blechstreifen, der in verschiedenen Beziehungen, wie noch näher erläutert werden soll, einen Fortschritt bedeutet.
In der Zeichnung ist ein Bruchstück des der Erfindung gemäß eingerichteten Gebrauchsgegenstandes durch
Fig. ι in der Ansicht und durch
Fig. 2 im Längsschnitt veranschaulicht.
Fig. 3 zeigt die Anbringung des Wulstes an einem Rohre im Querschnitt und
Fig. 4 dasselbe in der Ansicht.
Der Gegenstand nach Fig. 1 und 2 besteht aus einer beliebigen Anzahl aneinander gereihter, an der Grundfläche offener Zellen a. Diese Zellen bilden einen fortlaufenden Streifen und sind untereinander insofern ge-, lenkig verbunden, als die Verbindungsstellen χ, χ hinreichend nachgiebig sind, um den einzelnen Zellen verschiedene Neigungen zueinander geben zu können. An der Grundfläche sind die Zellen schwach gekrümmt.
Die Anwendung geschieht in der Art, daß ein entsprechender Teil des Blechstreifens an einer Zellenkante χ, χ abgetrennt und dann dieser Teil an das Rohr angelötet wird (siehe Fig. 3 und 4)..
Die Vorteile, die gegenüber den bisher gebräuchlichen Blechstreifen erzielt werden, sind mannigfach. Zunächst mußten bisher für jede vorkommende Rohrweite Wulste von entsprechender Krümmung vorrätig gehalten werden, da ein Biegen der Wulste nach einem anderen Krümmungshalbmesser nicht möglieh war. Der beschriebene Zellenstreifen läßt sich hingegen beliebig biegen, da die Zellenkanten χ, χ hinreichend gelenkig sind, Formveränderungen beim Biegen nicht vorkommen können und eine Normalkrümmung der Grundfläche für die üblichen Weiten der Dachabfallrohre ermittelt werden kann. Ein fernerer Vorteil besteht darin, daß das Abtrennen des jeweilig benötigten Teiles des Blechstreifens erheblich leichter als bisher zu bewirken ist, da nur eine der Kanten χ, χ zu durchtrennen ist. Ein Beschneiden an den Trennungsstellen ist nicht notwendig, woraus sich ergibt, daß die Blechstreifen nicht aus weichem teueren Stoff, sondern aus billigem verzinkten Eisenblech hergestellt werden können. Außerdem ist der abgetrennte Teil stets an den Enden geschlossen, da ja die Trennung immer zwischen zwei Zellen erfolgt, während bisher die an den Rohren angebrachten Wulste an ihren Enden offen waren und durch Anlötung von Verschlußplättchen besonders geschlossen werden mußten. Ein fernerer Vorteil der Neuerung ist auch darin zu erblicken, daß die Wulste gegen äußere radiale Beanspruchungen widerstandsfähigem sind als bisher, da die. an den
Kanten χ, χ zusammenstoßenden Zellenwandungen gegen derartige Beanspruchungen als Versteifung dienen. Ist der Wulst einmal an dem Rohre angebracht, so wird er auf Biegung nicht mehr beansprucht, so daß also die geringere Biegungsfestigkeit an den Knickstellen x,x, die ja für das Anbringen von besonderem Wert . ist, nicht nachteilig wirken kann. Es soll auch nicht unerwähnt
ίο bleiben, daß die neuen Wulste ein gefälligeres Äußere haben und sich mit den architektonischen Anforderungen besser als die bisherigen halbzylindrischen Wulste in Einklang bringen lassen. Zu diesem Zweck kann die Form der Zellen in beliebiger Weise abgeändert werden, wie denn auch besondere Verzierungen auf den Zellen denkbar sind. Die Herstellung geschieht zweckmäßig auf der Ziehpresse, so daß die Ornamentierung keine wesentliche Verteuerung im Gefolge hat. Fernerhin sind die flachen Zellenstreifen auch offenbar besser zum Transport und zur Aufbewahrung geeignet als die schraubenförmigen endlosen Wulste, die bedeutend mehr Raum in Anspruch nehmen. Schließlich ist noch zu bemerken, daß der Meister seinen Gehilfen die erforderlichen nach den Zellen genau abgezählten Streifen für jeden Bedarfsfall mitgeben kann.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Formblechstreifen zur Herstellung der Stützwulste an Dachabfallrohren, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus aneinander gereihten, an der Grundfläche offenen Zellen (a) von beliebiger Form bestehen.
2. Formblechstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zellen in Kanten (x, x) aneinander stoßen, die als Gelenke dienen.
3. Formblechstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zellen an der Grundfläche schwach gekrümmt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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