DE177132C - - Google Patents
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- DE177132C DE177132C DENDAT177132D DE177132DA DE177132C DE 177132 C DE177132 C DE 177132C DE NDAT177132 D DENDAT177132 D DE NDAT177132D DE 177132D A DE177132D A DE 177132DA DE 177132 C DE177132 C DE 177132C
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D13/00—Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
- E04D13/04—Roof drainage; Drainage fittings in flat roofs, balconies or the like
- E04D13/08—Down pipes; Special clamping means therefor
-
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- E04—BUILDING
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- E04D13/00—Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
- E04D13/04—Roof drainage; Drainage fittings in flat roofs, balconies or the like
- E04D13/08—Down pipes; Special clamping means therefor
- E04D2013/084—Means for fixing down pipes to structure
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Ja 177132 — KLASSE 37c. GRUPPE
LEO FAHNENSCHREIBER in DÜREN, Rhld.
Für den Bauklempner sind Formblechstreifen , sogenannte endlose Wulste im
Handel, aus denen die Stützwulste an Dachabfallrohren hergestellt werden. Diese Formblechstreifen
haben einen halbkreisförmigen Ausschnitt und werden meistens in größeren
Längen, in der Form einer Schraubenfeder gewickelt, in den Handel gebracht. Der Klempner trennt ein passendes Stück von
ίο diesem Blechstreifen ab und befestigt es durch Löten an dem Rohre.
Die Erfindung liefert einen Ersatz dieser bekannten Blechstreifen, der in verschiedenen
Beziehungen, wie noch näher erläutert werden soll, einen Fortschritt bedeutet.
In der Zeichnung ist ein Bruchstück des der Erfindung gemäß eingerichteten Gebrauchsgegenstandes
durch
Fig. ι in der Ansicht und durch
Fig. 2 im Längsschnitt veranschaulicht.
Fig. 2 im Längsschnitt veranschaulicht.
Fig. 3 zeigt die Anbringung des Wulstes an einem Rohre im Querschnitt und
Fig. 4 dasselbe in der Ansicht.
Der Gegenstand nach Fig. 1 und 2 besteht aus einer beliebigen Anzahl aneinander gereihter, an der Grundfläche offener Zellen a. Diese Zellen bilden einen fortlaufenden Streifen und sind untereinander insofern ge-, lenkig verbunden, als die Verbindungsstellen χ, χ hinreichend nachgiebig sind, um den einzelnen Zellen verschiedene Neigungen zueinander geben zu können. An der Grundfläche sind die Zellen schwach gekrümmt.
Fig. 4 dasselbe in der Ansicht.
Der Gegenstand nach Fig. 1 und 2 besteht aus einer beliebigen Anzahl aneinander gereihter, an der Grundfläche offener Zellen a. Diese Zellen bilden einen fortlaufenden Streifen und sind untereinander insofern ge-, lenkig verbunden, als die Verbindungsstellen χ, χ hinreichend nachgiebig sind, um den einzelnen Zellen verschiedene Neigungen zueinander geben zu können. An der Grundfläche sind die Zellen schwach gekrümmt.
Die Anwendung geschieht in der Art, daß ein entsprechender Teil des Blechstreifens an
einer Zellenkante χ, χ abgetrennt und dann dieser Teil an das Rohr angelötet wird (siehe
Fig. 3 und 4)..
Die Vorteile, die gegenüber den bisher gebräuchlichen Blechstreifen erzielt werden,
sind mannigfach. Zunächst mußten bisher für jede vorkommende Rohrweite Wulste von
entsprechender Krümmung vorrätig gehalten werden, da ein Biegen der Wulste nach einem
anderen Krümmungshalbmesser nicht möglieh war. Der beschriebene Zellenstreifen
läßt sich hingegen beliebig biegen, da die Zellenkanten χ, χ hinreichend gelenkig sind,
Formveränderungen beim Biegen nicht vorkommen können und eine Normalkrümmung
der Grundfläche für die üblichen Weiten der Dachabfallrohre ermittelt werden kann. Ein
fernerer Vorteil besteht darin, daß das Abtrennen des jeweilig benötigten Teiles des
Blechstreifens erheblich leichter als bisher zu bewirken ist, da nur eine der Kanten χ, χ
zu durchtrennen ist. Ein Beschneiden an den Trennungsstellen ist nicht notwendig,
woraus sich ergibt, daß die Blechstreifen nicht aus weichem teueren Stoff, sondern
aus billigem verzinkten Eisenblech hergestellt werden können. Außerdem ist der abgetrennte
Teil stets an den Enden geschlossen, da ja die Trennung immer zwischen zwei Zellen erfolgt, während bisher die an den
Rohren angebrachten Wulste an ihren Enden offen waren und durch Anlötung von Verschlußplättchen
besonders geschlossen werden mußten. Ein fernerer Vorteil der Neuerung ist auch darin zu erblicken, daß die Wulste
gegen äußere radiale Beanspruchungen widerstandsfähigem sind als bisher, da die. an den
Kanten χ, χ zusammenstoßenden Zellenwandungen gegen derartige Beanspruchungen als
Versteifung dienen. Ist der Wulst einmal an dem Rohre angebracht, so wird er auf
Biegung nicht mehr beansprucht, so daß also die geringere Biegungsfestigkeit an den
Knickstellen x,x, die ja für das Anbringen von besonderem Wert . ist, nicht nachteilig
wirken kann. Es soll auch nicht unerwähnt
ίο bleiben, daß die neuen Wulste ein gefälligeres
Äußere haben und sich mit den architektonischen Anforderungen besser als die bisherigen
halbzylindrischen Wulste in Einklang bringen lassen. Zu diesem Zweck kann die Form
der Zellen in beliebiger Weise abgeändert werden, wie denn auch besondere Verzierungen
auf den Zellen denkbar sind. Die Herstellung geschieht zweckmäßig auf der Ziehpresse,
so daß die Ornamentierung keine wesentliche Verteuerung im Gefolge hat. Fernerhin sind die flachen Zellenstreifen auch
offenbar besser zum Transport und zur Aufbewahrung geeignet als die schraubenförmigen
endlosen Wulste, die bedeutend mehr Raum in Anspruch nehmen. Schließlich ist noch
zu bemerken, daß der Meister seinen Gehilfen die erforderlichen nach den Zellen genau abgezählten Streifen für jeden Bedarfsfall
mitgeben kann.
Claims (3)
1. Formblechstreifen zur Herstellung der Stützwulste an Dachabfallrohren, dadurch
gekennzeichnet, daß sie aus aneinander gereihten, an der Grundfläche offenen Zellen (a) von beliebiger Form bestehen.
2. Formblechstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zellen
in Kanten (x, x) aneinander stoßen, die als Gelenke dienen.
3. Formblechstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zellen
an der Grundfläche schwach gekrümmt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE177132C true DE177132C (de) |
Family
ID=441633
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT177132D Active DE177132C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE177132C (de) |
-
0
- DE DENDAT177132D patent/DE177132C/de active Active
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