DE177452C - - Google Patents

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DE177452C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G3/00Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements
    • B61G3/04Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements with coupling head having a guard arm on one side and a knuckle with angularly-disposed nose and tail portions pivoted to the other side thereof, the nose of the knuckle being the coupling part, and means to lock the knuckle in coupling position, e.g. "A.A.R." or "Janney" type
    • B61G3/06Knuckle-locking devices
    • B61G3/08Control devices, e.g. for uncoupling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf selbsttätige Eisenbahnkupplungen, bei denen die Kuppel-• klaue durch Verschiebung eines im Kuppelkopf quer zur Kuppelachse verschiebbar gelagerten Sperrgliedes entsichert und in die Offenstellung gebracht werden kann. Bei derartigen Kupplungen bietet die Herstellung einer einfachen Vorrichtung zum Entsichern und öffnen der Kupplung von der Wagehseite aus erhebliche Schwierigkeiten, insbesondere wenn der Wagen mit Seitenpuffern ausgestattet ist, die in derselben Ebene wie die Kupplung liegen. So kann z. B. eine wagerecht im Wagenuntergestell geführte Zugstange, die das einfachste Mittel zum Bewegen des Sperrgliedes darstellt, nicht angewendet werden, weil sie bei Erschütterung oder Schrägstellung des Wagens durch ihr Gewicht allein schon eine unbeabsichtigte Lösung der Kupplung bewirken kann.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine einfache, im wesentlichen aus einer Zugstange bestehende Vorrichtung zum Auslösen der Kupplung von der Wagenseite aus, bei der durch eine eigenartige Anordnung und Führung der Stange ein unbeabsichtigtes Lösen der geschlossenen Kupplung sowie auch ein unbeabsichtigtes Schließen der ausgelösten Sperrvorrichtung der Kuppelklaue vermieden wird, ohne daß die erforderliche seitliche Bewegung des Kuppelkopfes beim Befahren von Kurven irgendwie behindert wird.
Fig. ι ist eine Oberansicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Kupplung.
Fig. 3 und 4 zeigen in Vorderansicht die Kupplung in der verriegelten und in der entriegelten Stellung.
Die Stange c" ist an dem inneren Ende, wie aus der Zeichnung ersichtlich, gebogen und mit dem im Kuppelkopf gelagerten Sperrgliede α der Kuppelklaue b bei d gelenkig verbunden. Das äußere, mit einem Handgriff versehene Ende der Stange ist drehbar in einer Hülse e gelagert, die auf einer an der Pufferbohle g befestigten, gegen die Mittelebene des Wagens sich senkenden Führungsstange/ verschiebbar ist. Die Stange/ steht im Grundriß (Fig. 1) unter einem Winkel zur Stange c, der bei der Bewegung der Stange c sich ändert. Um diese Winkeleinstellung zuzulassen, ist das die Stange/umfassende Auge der Hülse e länglich ausgebildet, so daß die Hülse sich mit der Stange c drehen kann. Zur Verbindung der Stange c mit der Hülse e ist ein Bund i an der Stange c vorgesehen, der zwischen zwei Ansätze e1 der Hülse e greift. Die Stange c kann sich daher in der Hülse e drehen und mit dieser zusammen auf der Führung / verschieben. Nach dem Einlegen in die Hülse e wird die Stange mittels eines Splints j gegen Ausspringen gesichert. Die Drehachse der Stange, c in der Hülse e fällt mit der des inneren "Stangenendes jn dem Sperrgliede a

Claims (2)

zusammen. Die Stange kann daher, nachdem durch seitliches Herausziehen des Sperrgliedes α mittels der Stange die Kupplung entriegelt ist, aus der in Fig. 3 gezeichneten Stellung in die nach Fig. 4 gedreht werden, wodurch ihr senkrechter Teil c1 sich an die Seitenwand des Kuppelkopfs anlegt und das Zurückgleiten der Stange c und des Sperrgliedes in die Sperrstellung hindert. Infolge der geneigten Stellung der Führung f hat die Stange c stets das Bestreben, in die Sperrstellung nach abwärts zu gleiten. Es kann daher durch eine plötzliche Erschütterung des Wagens oder durch eine Neigung desselben in der Querebene kein unbeabsichtigtes Lösen der Kupplung erfolgen , da das Gewicht' der Stange das Sperrglied in der Sperrstellung sichert. Die Verbindung der Hülse e mit der Führung f gestattet die seitliche Bewegung des Kuppelkopfes beim Befahren von Kurven. Pa tent-Akt Sprüche:
1. Vorrichtung zum Lösen selbsttätiger Eisenbahnkupplungen von der Wagenseite aus mittels verschiebbarer Stange, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Einstellen des Sperrgliedes (a) der Klaue (b) dienende Stange (c) drehbar, jedoch unverschiebbar mit einer Hülse (e) verbunden ist, die auf einer schrägen Führung (f) derart gelagert ist, daß die Stange unter dem Einfluß ihres Gewichtes das Sperrglied in der Sperrlage sichert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange mit einem Sperransatz (cl) versehen ist, der nach Auswärtsbewegung und Drehung der Stange am Kuppelkopf zur Anlage kommt und das Zurückgleiten der Stange nach dem Lösen der Kupplung verhindert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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