DE178060C - - Google Patents
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- DE178060C DE178060C DE1906178060D DE178060DA DE178060C DE 178060 C DE178060 C DE 178060C DE 1906178060 D DE1906178060 D DE 1906178060D DE 178060D A DE178060D A DE 178060DA DE 178060 C DE178060 C DE 178060C
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- DE
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- winding
- motor
- machine
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- Expired - Lifetime
Links
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 19
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims 1
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P5/00—Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors
- H02P5/46—Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors for speed regulation of two or more dynamo-electric motors in relation to one another
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Control Of Eletrric Generators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Soll ein Gleichstromnebenschlußmotor mit einer anderen von. ihm völlig unabhängigen
Kraftmaschine beliebiger Art so zusammen arbeiten, daß beide stets die gleiche Umdrehungszahl
haben, so geschieht dies zweckmäßig, dadurch, daß die Feldstärke des
Nebenschlußmotors durch eine in den Stromkreis eingeschaltete Reglungseinrichtung von
der Umdrehungszahl der anderen Maschine
ίο abhängig gemacht wird.
Bei den bisherigen Reglungseinrichtungen dieser Art wird beispielsweise ein von der
Welle der Kraftmaschine angetriebener Fliehkraftregler benutzt, welcher nach Maßgabe
der Änderungen seiner Umdrehungszahl im Feldstromkreise des Motors liegende Widerstände
zu- und abschaltet. Durch die infolgedessen hervorgerufene Änderung der Feldstärke des Nebenschlußmotors erhält
dieser die gleiche Umdrehungszahl wie die den Fliehkraftregler beeinflussende Kraftmaschine.
..' .
Diese Ausführungsart der Reglungseinrichtung weist jedoch große Übelstände auf. Ist
mit stärkeren Feldströmen zu arbeiten, so macht die Schaltung, der Widerstände dadurch
Schwierigkeiten, daß bei der schleichenden Bewegung des Fliehkraftreglers die Kontaktflächen durch starke Funkenbildung
beschädigt werden. Bei · weiten Reglungsgrenzen ist ferner mit den beschriebenen Einrichtungen
eine genaue Reglung nicht mehr zu erzielen.
Vorliegende Erfindung erreicht den angestrebten Zweck unter Wegfall eines Fliehkraftreglers
o. dgl. in vollkommenerer Weise und vermeidet daher auch die oben erwähnten
Übelstände.
Fig. ι der Zeichnung zeigt die schematische Darstellung einer Ausführungsform der Einrichtung.
Fig. 2 veranschaulicht die schematische Darstellung -einer anderen Ausführungsform
der Erfindung.
Der Gleichstromnebenschlußmotor M wird durch eine beliebige Stromquelle gespeist.
Hinter die Nebenschlußwicklung 1 ist in den Feldstromkreis der Anker 2 einer Erzeugermaschine
D geschaltet. Diese erhält ihren Antrieb von der Kraftmaschine B, welche
mit dem Motor zusammen arbeiten soll. Der Anker 2 ist so in den Stromkreis geschaltet,
daß unter Berücksichtigung des Drehungssinnes der Antriebsmaschine seine Spannung
der Netzspannung, also der im Feldstromkreise herrschenden, entgegenwirkt. Die Erregerwicklung
3 der Erzeugermaschine ist an dieselbe Stromquelle angeschlossen, welche den Motor M speist.
In Fig. 2 ist die Erzeugermaschine D mit zwei Feldwicklungen 3, 4. versehen, von
denen die Wicklung 3 in derselben Weise
wie in Fig. ι geschaltet ist. Die zweite Feldwicklung
4 ist in Hintereinanderschaltung an die Feldwicklung ι des Motors M so
gelegt, daß der sie durchfließende Strom dem Strome in der Wicklung 3 entgegenwirkt.
Die Wirkungsweise der Reglungseinrichtung ist folgende.
Geht beispielsweise die Umdrehungszahl der mit dem Motor M zusammen arbeitenden
Maschine B herunter, so nimmt auch die Umdrehungszahl der mit der Maschine B gekuppelten
Erzeugermaschine D ab. Diese Abnahme der Umdrehungszahl hat ein Sinken der Gegenspannung der Maschine D und
somit eine Steigerung der Stromstärke in der Nebenschlußwicklung 1 zur Folge, wodurch
die Feldstärke des Motors M entsprechend wächst und dessen Umdrehungszahl vermindert
wird.
Bei Erhöhung der Umdrehungszahl der Maschine B vollzieht sich dieser Vorgang in
umgekehrter Weise.
Die Anordnung zweier Feldwicklungen für die Gegenspannung erzeugende Maschine D
hat den Zweck, die Wirkung dieser Gegenspannung zu verstärken. Wie Fig. 2 zeigt,
ist die zweite Wicklung 4 so geschaltet, daß sie der Wicklung 3 entgegenarbeitet, d. h. in
gleichem Sinne mit der Gegenspannung wirkt, wodurch eine schnellere, kräftigere Reglung der Umdrehungszahlen erzielt wird.
Die Wirkung der Wicklung 4 tritt dadurch ein, daß beispielsweise bei einem Sinken der
Umdrehungszahl der Kraftmaschine B und dadurch der Gegenspannung der Erzeugermaschine
D der stärkere Strom in der Wicklung ι des Nebenschlußmotors M auch die
Wicklung 4 durchfließt und durch seine dem Strome in der Wicklung 3 entgegengesetzte
Richtung ein Feld erzeugt, welches die Wirkung des durch die Wicklung 3 erzeugten
Feldes auf den Anker 2 schwächt, so daß die Gegenspannung noch weiter sinkt.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι. Selbsttätige Reglungseinrichtung zur Aufrechterhaltung der gleichen Umdrehungszahl eines Nebenschlußmotors und einer von diesem unabhängigen Kraftmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (2) einer durch die Kraftmaschine (B) angetriebenen Erzeugermaschine (D) in den Feldstromkreis des Nebenschlußmotors (M) hinter dessen Feldwicklung (1) so geschaltet ist, daß seine Spannung der im Feldstromkreise herrschenden entgegenwirkt, zum Zwecke, bei Änderung der Umdrehungszahl der mit der Erzeugermaschine gekuppelten Kraftmaschine eine gleiche Änderung in der . Umdrehungszahl des Nebenschlußmotors herbeizuführen.
- 2. Ausführungsform der Reglungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Feldstromkreis eingeschaltete Erzeugermaschine (D) zwei Feldwicklungen (3, 4) besitzt, von denen die eine (4) so in den Feldstromkreis des Motors (M) geschaltet ist, daß sie der anderen Wicklung (3) entgegenwirkt, zum Zwecke, die regelnde Wirkung des Ankers (2) zu verstärken.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT29966D AT29966B (de) | 1906-02-20 | 1906-12-28 | Selbsttätige Regelungseinrichtung zur Aufrechterhaltung der gleichen Umdrehungszahl eines Nebenschlußmotors und einer von diesem unabhängigen Kraftmaschine. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE178060C true DE178060C (de) |
Family
ID=442490
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1906178060D Expired - Lifetime DE178060C (de) | 1906-02-20 | 1906-02-20 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE178060C (de) |
-
1906
- 1906-02-20 DE DE1906178060D patent/DE178060C/de not_active Expired - Lifetime
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