DE178061C - - Google Patents
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- DE178061C DE178061C DENDAT178061D DE178061DA DE178061C DE 178061 C DE178061 C DE 178061C DE NDAT178061 D DENDAT178061 D DE NDAT178061D DE 178061D A DE178061D A DE 178061DA DE 178061 C DE178061 C DE 178061C
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- Germany
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- coal
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- carbon
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B31/00—Electric arc lamps
- H05B31/003—Electric arc lamps of a special type
- H05B31/0039—Projectors, the construction of which depends upon the presence of the arc
Landscapes
- Radiation-Therapy Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 178061 -KLASSE 21/. GRUPPE
PAUL MÜLLER in FRIEDENAU bei BERLIN.
Die Bogenlampe, welche den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet, ist für
Leuchtfeuer, Scheinwerfer, Projektionsapparate und dergl. bestimmt und gehört zur
Klasse derjenigen Bogenlampen, bei welchen die positive Kohle ι in der optischen Achse
des Apparates liegt, während die negative Kohle 2 schräg zu ihr in einem rechten
oder annähernd rechten Winkel angeordnet
ίο ist.
Um eine selbsttätige Regelung der Lampe zu erzielen, ist von dem an sich bekannten
Verfahren Gebrauch gemacht, die negative Kohle an einem unter elektromagnetischem
Einfluß schwingenden Hebelsystem zu befestigen, während neben dieser groben Regelung
noch eine feine Regelung dadurch erfolgt, daß bei jedesmaliger Freigabe eines Echappements beide Kohlen durch eine
Schnur ohne Ende, die sich um eine Trommel wickelt, einander genähert werden.
- In der Figur ist 4 der um den Punkt 3 schwingende Hebel, der an seinem einen
Arm die negative Kohle 2, an seinem anderen einen Eisenkern 7 trägt, der unter
dem Einfluß von Solenoiden 8 und 9 steht. 12 ist die durch die Rollen 11 geführte Schnur
ohne Ende, die an den Kohlenhaltern 5 befestigt ist und die Kohlen durch die Führungen
6 hindurch einander näher bringt, wenn der Stift 13 beim Schwingen des
Hebels 4 das Echappement 14 frei gibt, und so die Trommel 10 in Bewegung kommt.
Damit dabei der Seilzug die Schwingung des Hebels 4 nicht beeinflußt, ist die Schnur 12
in bekannter Weise so geführt, daß die Resultante der zum Vorschub der negativen
Kohle dienenden Kräfte mit möglichster Annäherung durch den Drehpunkt 3 des Hebels 4
geht.
Für eine gute Wirkung einer solchen Lampe ist es nun unerläßlich, daß einerseits
der an der Lichtabgabe hauptsächlich beteiligte Krater der positiven Kohle stets an
demselben Punkt der optischen Achse bleibt und senkrecht zu dieser Achse steht, und
daß die negative Kohle möchlichst aus dem Lichtkegel dieses Kraters entfernt wird.
Beiden Bedingungen zu genügen, bezweckt die vorliegende Erfindung.
Um die negative Kohle dem Lichtkegel zu entrücken, ist es notwendig, einen möglichst
langen Lichtbogen zu erzielen, also große Spannungen zwischen den Kohlen anzuwenden.
Bei diesen Versuchen hat sich indessen die Schwierigkeit ergeben, daß der
Lichtbogen alsdann sehr empfindlich wird und nicht nur leicht abreißt, sondern insbesondere
bei Lampen mit schräg gegeneinander gestellten Kohlen bei der kleinsten Änderung
des Kohlenabstandes zu wandern und zu zischen beginnt. Erfinder hat nun erkannt,
daß dieses Verhalten des Lichtbogens, welches Spannungen von 40 Volt kaum zu überschreiten gestattet, im wesentlichen darin
seinen Grund hat, daß bei der groben Regelung durch den schwingenden Hebel, also
bei ausschließlicher Bewegung der negativen Kohle der Lichtbogen nicht nur seine Länge,
sondern auch seine Gestalt ändert, und daß diese veränderte Form des Bogens auch eine
veränderte Gleichgewichtslage für ihn be-
12. Auflage, ausgegeben am 27. November igoß.i
dingt. Um diese Lage konstant zu erhalten, erschien es notwendig, für den Bogen bei
der Regelung die Beibehaltung der Gestalt zu sichern, und diese Aufgabe ist bei vorliegender
Erfindung dadurch gelöst, daß der Drehpunkt 3 des schwingenden Hebels 4 in die Symmetrieebene der Lichtbogenachse gelegt
ist. Diese Symmetrieebene steht senkrecht zur Bildebene und schneidet letztere etwa in der Halbierungslinie^ des von den
beiden Kohlen eingeschlossenen Winkels. Durch die so gewählte Anordnung des Drehpunktes
3 ist es gelungen, mit einer Bogenspannung von 70 Volt und darüber zu
arbeiten.
'f\ Die Beibehaltung einer bestimmten Lage
für die Kraterfläche der positiven Kohle gegenüber der optischen Achse des Apparates
erfordert aber noch eine besondere Einrichtung.
Diese besteht darin, daß die Führung für die positive Kohle 1 samt den beiden Führungsrollen
11 auf der oberen Wandfläche des Gehäuses in ihrer Längsrichtung verschiebbar
angeordnet ist, so daß bei einer .,derartigen Verschiebung der positiven Kohle
S der Vorschub der negativen Kohle in keiner
j Weise beeinflußt wird. Zur , Ausführung
dieser Verschiebung der positiven Kohle dient in der Zeichnung die Schraube 15.
Im allgemeinen ist eine Einstellung der positiven Kohle nur im Anfange des Betriebes
nach dem Einsetzen neuer Kohlen erforderlich, und wenn der Krater der
positiven Kohle bei bestimmter Spannung und Stromstärke in einem durch die Regelung der Lampe gleichbleibenden Abstand
vom Schnittpunkt der Kohlen eine senkrecht zur Kohlenachse stehende Fläche gebildet hat,
so pflegt er diese Fläche auch beizubehalten, , so daß man aus der Stellung dieser Fläche
zur Achse einen Rückschluß auf die richtige -Lage des Kraters in der optischen Achse
■ziehen kann. Indessen können durch un-'gleichmäßig
angeschürfte oder fehlerhafte Kohlen durch Abbröckeln von Teilen während
des Brennens oder aus anderen Gründen Änderungen in der Lage der Richtung der Kraterfläche eintreten, die dann während des
Betriebes durch Verschiebung der positiven 50! Kohle mittels der beschriebenen Einrichtung sj
ausgeglichen werden.
Natürlich gestattet die beschriebene und abgebildete Lampe auch noch die Anbringung
aller sonst bei Bogenlampen bekannten Einrichtungen, wie Bremsen, Kurzschlußvorrichtungen
usw., jedoch sind diese Einrichtungen, ebenso wie die Leitungen, der Übersichtlichkeit
wegen fortgelassen. Unbeschadet der guten Wirkungsweise der Lampe kann auch
der Magnetkern 7 nebst den Spulen 8 und 9 durch einen unter dem Einfluß von Elektromagneten
schwingenden Anker oder eine andere elektromagnetische Bewegungsvorrichtung
ersetzt werden. Ebenso kann an Stelle des Federzugwerkes auch jedes andere
mechanisch oder elektrisch betriebene Laufwerk Verwendung finden, wie auch an Stelle
der Schnur ohne Ende andere Übertragungsvorrichtungen treten können. Wahl und An-
Ordnung dieser Mittel wird durch den Verwendungszweck der Lampe bestimmt werden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι. Gleichstrombogenlampe mit feststehendem Lichtpunkt für Leuchtapparate, bei welcher die positive Kohle ganz oder nahezu in der optischen Achse des Apparates liegt und die negative Kohle von unten in einem rechten oder annähernd rechten Winkel gegen die positive Kohle geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die negative Kohle um einen ungefähr auf der Winkelhalbierenden der beiden'Kohlen und in der durch diese bestimmten Ebene liegenden Drehpunkt (3) schwingend angeordnet ist.
- 2. Bogenlampe nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine unabhängig von der selbsttätigen Regelung wirkende Vorrichtung zum Verschieben der positiven Kohle in der Richtung ihrer Längsachse.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE178061C true DE178061C (de) |
Family
ID=442491
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT178061D Active DE178061C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE178061C (de) |
-
0
- DE DENDAT178061D patent/DE178061C/de active Active
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