DE178061C - - Google Patents

Info

Publication number
DE178061C
DE178061C DENDAT178061D DE178061DA DE178061C DE 178061 C DE178061 C DE 178061C DE NDAT178061 D DENDAT178061 D DE NDAT178061D DE 178061D A DE178061D A DE 178061DA DE 178061 C DE178061 C DE 178061C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coal
positive
carbon
negative
arc
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT178061D
Other languages
English (en)
Publication of DE178061C publication Critical patent/DE178061C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/003Electric arc lamps of a special type
    • H05B31/0039Projectors, the construction of which depends upon the presence of the arc

Landscapes

  • Radiation-Therapy Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 178061 -KLASSE 21/. GRUPPE
PAUL MÜLLER in FRIEDENAU bei BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Januar 1905 ab.
Die Bogenlampe, welche den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet, ist für Leuchtfeuer, Scheinwerfer, Projektionsapparate und dergl. bestimmt und gehört zur Klasse derjenigen Bogenlampen, bei welchen die positive Kohle ι in der optischen Achse des Apparates liegt, während die negative Kohle 2 schräg zu ihr in einem rechten oder annähernd rechten Winkel angeordnet
ίο ist.
Um eine selbsttätige Regelung der Lampe zu erzielen, ist von dem an sich bekannten Verfahren Gebrauch gemacht, die negative Kohle an einem unter elektromagnetischem Einfluß schwingenden Hebelsystem zu befestigen, während neben dieser groben Regelung noch eine feine Regelung dadurch erfolgt, daß bei jedesmaliger Freigabe eines Echappements beide Kohlen durch eine Schnur ohne Ende, die sich um eine Trommel wickelt, einander genähert werden.
- In der Figur ist 4 der um den Punkt 3 schwingende Hebel, der an seinem einen Arm die negative Kohle 2, an seinem anderen einen Eisenkern 7 trägt, der unter dem Einfluß von Solenoiden 8 und 9 steht. 12 ist die durch die Rollen 11 geführte Schnur ohne Ende, die an den Kohlenhaltern 5 befestigt ist und die Kohlen durch die Führungen 6 hindurch einander näher bringt, wenn der Stift 13 beim Schwingen des Hebels 4 das Echappement 14 frei gibt, und so die Trommel 10 in Bewegung kommt. Damit dabei der Seilzug die Schwingung des Hebels 4 nicht beeinflußt, ist die Schnur 12 in bekannter Weise so geführt, daß die Resultante der zum Vorschub der negativen Kohle dienenden Kräfte mit möglichster Annäherung durch den Drehpunkt 3 des Hebels 4 geht.
Für eine gute Wirkung einer solchen Lampe ist es nun unerläßlich, daß einerseits der an der Lichtabgabe hauptsächlich beteiligte Krater der positiven Kohle stets an demselben Punkt der optischen Achse bleibt und senkrecht zu dieser Achse steht, und daß die negative Kohle möchlichst aus dem Lichtkegel dieses Kraters entfernt wird.
Beiden Bedingungen zu genügen, bezweckt die vorliegende Erfindung.
Um die negative Kohle dem Lichtkegel zu entrücken, ist es notwendig, einen möglichst langen Lichtbogen zu erzielen, also große Spannungen zwischen den Kohlen anzuwenden. Bei diesen Versuchen hat sich indessen die Schwierigkeit ergeben, daß der Lichtbogen alsdann sehr empfindlich wird und nicht nur leicht abreißt, sondern insbesondere bei Lampen mit schräg gegeneinander gestellten Kohlen bei der kleinsten Änderung des Kohlenabstandes zu wandern und zu zischen beginnt. Erfinder hat nun erkannt, daß dieses Verhalten des Lichtbogens, welches Spannungen von 40 Volt kaum zu überschreiten gestattet, im wesentlichen darin seinen Grund hat, daß bei der groben Regelung durch den schwingenden Hebel, also bei ausschließlicher Bewegung der negativen Kohle der Lichtbogen nicht nur seine Länge, sondern auch seine Gestalt ändert, und daß diese veränderte Form des Bogens auch eine veränderte Gleichgewichtslage für ihn be-
12. Auflage, ausgegeben am 27. November igoß.i
dingt. Um diese Lage konstant zu erhalten, erschien es notwendig, für den Bogen bei der Regelung die Beibehaltung der Gestalt zu sichern, und diese Aufgabe ist bei vorliegender Erfindung dadurch gelöst, daß der Drehpunkt 3 des schwingenden Hebels 4 in die Symmetrieebene der Lichtbogenachse gelegt ist. Diese Symmetrieebene steht senkrecht zur Bildebene und schneidet letztere etwa in der Halbierungslinie^ des von den beiden Kohlen eingeschlossenen Winkels. Durch die so gewählte Anordnung des Drehpunktes 3 ist es gelungen, mit einer Bogenspannung von 70 Volt und darüber zu arbeiten.
'f\ Die Beibehaltung einer bestimmten Lage für die Kraterfläche der positiven Kohle gegenüber der optischen Achse des Apparates erfordert aber noch eine besondere Einrichtung.
Diese besteht darin, daß die Führung für die positive Kohle 1 samt den beiden Führungsrollen 11 auf der oberen Wandfläche des Gehäuses in ihrer Längsrichtung verschiebbar angeordnet ist, so daß bei einer .,derartigen Verschiebung der positiven Kohle S der Vorschub der negativen Kohle in keiner
j Weise beeinflußt wird. Zur , Ausführung dieser Verschiebung der positiven Kohle dient in der Zeichnung die Schraube 15. Im allgemeinen ist eine Einstellung der positiven Kohle nur im Anfange des Betriebes nach dem Einsetzen neuer Kohlen erforderlich, und wenn der Krater der positiven Kohle bei bestimmter Spannung und Stromstärke in einem durch die Regelung der Lampe gleichbleibenden Abstand vom Schnittpunkt der Kohlen eine senkrecht zur Kohlenachse stehende Fläche gebildet hat, so pflegt er diese Fläche auch beizubehalten, , so daß man aus der Stellung dieser Fläche zur Achse einen Rückschluß auf die richtige -Lage des Kraters in der optischen Achse
■ziehen kann. Indessen können durch un-'gleichmäßig angeschürfte oder fehlerhafte Kohlen durch Abbröckeln von Teilen während des Brennens oder aus anderen Gründen Änderungen in der Lage der Richtung der Kraterfläche eintreten, die dann während des Betriebes durch Verschiebung der positiven 50! Kohle mittels der beschriebenen Einrichtung sj ausgeglichen werden.
Natürlich gestattet die beschriebene und abgebildete Lampe auch noch die Anbringung aller sonst bei Bogenlampen bekannten Einrichtungen, wie Bremsen, Kurzschlußvorrichtungen usw., jedoch sind diese Einrichtungen, ebenso wie die Leitungen, der Übersichtlichkeit wegen fortgelassen. Unbeschadet der guten Wirkungsweise der Lampe kann auch der Magnetkern 7 nebst den Spulen 8 und 9 durch einen unter dem Einfluß von Elektromagneten schwingenden Anker oder eine andere elektromagnetische Bewegungsvorrichtung ersetzt werden. Ebenso kann an Stelle des Federzugwerkes auch jedes andere mechanisch oder elektrisch betriebene Laufwerk Verwendung finden, wie auch an Stelle der Schnur ohne Ende andere Übertragungsvorrichtungen treten können. Wahl und An- Ordnung dieser Mittel wird durch den Verwendungszweck der Lampe bestimmt werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Gleichstrombogenlampe mit feststehendem Lichtpunkt für Leuchtapparate, bei welcher die positive Kohle ganz oder nahezu in der optischen Achse des Apparates liegt und die negative Kohle von unten in einem rechten oder annähernd rechten Winkel gegen die positive Kohle geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die negative Kohle um einen ungefähr auf der Winkelhalbierenden der beiden'Kohlen und in der durch diese bestimmten Ebene liegenden Drehpunkt (3) schwingend angeordnet ist.
  2. 2. Bogenlampe nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine unabhängig von der selbsttätigen Regelung wirkende Vorrichtung zum Verschieben der positiven Kohle in der Richtung ihrer Längsachse.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT178061D Active DE178061C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE178061C true DE178061C (de)

Family

ID=442491

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT178061D Active DE178061C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE178061C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE68938C (de) Vorrichtung zur Erzeugung einer Stichflamme aus einem DAVY'schen Lichtbogen mittelst magnetischer Felder
DE2616199B2 (de) Vorrichtung zum Paraffinieren eines Fadens
DE12726C (de) Neuerung an Regulatoren für elektrische Lampen
DE156995C (de)
DE241584C (de)
DE26448C (de) Regulirungs-Vorrichtung für elektrische Bogenlampen
DE216761C (de)
DE17690C (de) Neuerungen in der Beleuchtung durch den elektrischen Lichtbogen
DE11261C (de) Elektrische Lampe mit Regulator
DE27872C (de) Regulirvorrichtung für Bogen-Lampen
DE19160C (de) Elektrische Lampe mit automatischer Regulirung
DE262192C (de)
DE104998C (de)
DE180702C (de)
DE468091C (de) Umlaufende Sockelkittmaschine fuer elektrische Gluehlampen
DE39498C (de) Neuerung an elektrischen Lampen
DE19632C (de) Neuerungen an elektrischen DifferentiaUampen
AT43167B (de) Bogenlampe.
DE28303C (de) Neuerungen an elektrischen Bogenlampen
DE99555C (de)
DE28610C (de) System zur Regelung der Bewegung der Kohlen in elektrischen Lampen
DE154090C (de)
DE15124C (de) Neuerungen an elektrischen Beleuchtungsapparaten
DE50659C (de)
DE26447C (de) Elektrische Bogenlampe