DE1784331A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Temperierung und/oder Entfeuchtung von einschaligen Dachkonstruktionen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Temperierung und/oder Entfeuchtung von einschaligen Dachkonstruktionen

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DE1784331A1
DE1784331A1 DE19681784331 DE1784331A DE1784331A1 DE 1784331 A1 DE1784331 A1 DE 1784331A1 DE 19681784331 DE19681784331 DE 19681784331 DE 1784331 A DE1784331 A DE 1784331A DE 1784331 A1 DE1784331 A1 DE 1784331A1
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Germany
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channels
thermal insulation
dehumidification
insulation layer
temperature control
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DE19681784331
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Inventor
Dipl-Ing Brandi Otto Heinz
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Brandi otto Heinz dipl-Ing
Original Assignee
Brandi otto Heinz dipl-Ing
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/17Ventilation of roof coverings not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Temperierung und/oder Entfeuchtung von einschaligen Dachkonstruktionen Die Erfindung betrifft ein Verfahren und Vorrichtungen zur Durchführung des Verfahrens zur Temperierung und/oder Entfeuchtung von einschaligen, ein oder mehrere Lagen Wärmedämmschicht aufweisenden Dachkonstruktionen. Einschalige Dächer, auch Warmdächer genannt, vereinigen die Funktion der Tragkonstruktion, der Wärmedämmung und der Dachhaut in einem Bauteil und sind in ihrem Aufbau als bekannt vorauszusetzen. Aufgrund der vielfach auftretenden Dampfdiffusion, und dies gerade bei den heute sehr oft vorhandenen vollklimatisierten Gebäuden, d.h. auch Befeuchtung der Raumluft, ist es üblich, aus diffusionstechnischen Gründen sogenannte Dampfdruckausgleichsschichten in die Dachkonstruktion einzubringen. Die unterhalb und/oder oberhalb der Wärmedämmschicht angeordneten Ausgleichsschichten haben die Aufgabe, die vom Raum durch die Dachkonstruktion nach aussen diffundierende Raum- und Baufeuchte schon vor Erreichen der Wärmedämmschicht bzw. der Dachhaut an die freie Atmosphäre abzuführen, da sonst aufgrund der relativ hohen Dampfdichtigkeit der Dachhaut unterhalb dieser ein Kondensieren des Dampfes vorliegen würde. Abgesehen davon, dass solche Ausgleichsschichten theoretisch nur bei kleineren Dachflächen funktionsfähig sind, kann in der Praxis immer wieder festgestellt werden, dass die Verbindungswege der Ausgleichsschicht, über welche die Feuchte an die freie Atmosphäre gelangen soll, durch Materialien, wie z. B. Bitumen- und andere Stoffe, vollkommen versperrt werden. In vielen Fällen wird zwischen Tragkonstruktion und Wärmedämmschicht auch eine Dampfsperre angeordnet. Diese hat die Aufgabe, den von innen nach aussen diffundierenden Dampf insbesondere von der Wärmedämmschicht fernzuhalten. Mit dem Einbringen solcher Dampfsperren, die in den meisten Fällen aus beschichteten Aluminiumfolien bestehen, treten jedoch Probleme auf. In erster Linie wäre das nicht fachgerechte, vollflächige Aufbringen der Dampfsperre mit ausreichender Überlappung der einzelnen Bahnen zu nennen, wobei in vielen Fällen noch hinzukommt, dass die Aluminiumfolien durch mechanische Beschädigungen ihre Sperrwirkung verlieren, mindestens aber verringern und den Anforderungen nicht mehr genügen. Als weiteres wäre anzuführen, dass die Sperrfolien in den meisten Fällen auf die Rohdecke aufgebracht werden, wenn letztere noch einen erheblichen Feuchtigkeitsgehalt aufweisen und die Feuchtigkeit praktisch nicht entweichen kann, was auf die von Herbst bis Frühjahr vorherrschende Diffusionsrichtung (von innen nach aussen) zurückzuführen ist. Der Erfindung ist die Aufgabe zugrunde gelegt, die genannten Nachteile zu verhindern und ein Abführen des diffundierenden und im Taupunktbereich kondensierenden Wasserdampfes aus der Dachkonstruktion mit absoluter Sicherheit zu gewährleisten. Die Erfindung ist gekennzeichnet durch unterhalb, oberhalb und/ oder im Bereich der Wärmedämmschicht(en) angeordneten Lüftungskanäle, denen auf mechanischem Wege Luft zugeführt und/oder von diesen abgeführt wird. Um die Feuchtigkeit aus der Dachkonstruktion abzuführen, ist es vorteilhaft, u. U. sogar erforderlich, dass die Luft bezüglich der Temperatur und des Feuchtigkeitsgehaltes vorbehandelt ist. Die Kanäle selbst können mittels im Querschnitt wellenförmigen oder rechteckigen, tafelartigen Bauelementen gebildet werden, wobei wahlweise die oberen oder die unteren, oder die oberen und unteren Kanäle an eine mechanische Lüftungsanlage angeschlossen werden. Abgesehen davon, dass mit absoluter Sicherheit das Diffusionsproblem gelöst ist, ist durch die Erfindung ein weiterer Vorteil dadurch gegeben, dass je nach Klimabedingungen in den Räumen sogar auf eine teure Dampfsperre verzichtet werden kann; mindestens aber kann eine Verringerung der Dampfsperrwirkung in Kauf genommen werden, was letztlich bedeutet, dass die Dampfsperre durch eine weitaus preisgünstigere Dachbahn ersetzt werden kann. Ein anderer Vorteil, der durch das angemeldete Verfahren sowie die Vorrichtungen erreicht wird, ist darin zu sehen, dass selbst in feuchtem Zustand Regen etc.) eingebrachte Wärmedämmschichten mit einer Dachhaut versehen werden können, ohne dass die Dämmschichten vorher getrocknet werden müssen. Diese Maßnahme ist möglich, weil eine Austrocknung der Dämmschichten durch das genannte Lüftungssystem -ewährleistet ist. Durch das Verfahren ist es weiterhin auch möglich, höhere raumseitige Deckenoberflächentemperaturen zu erzielen, wenn warme Luft durch das Kanalsystem: #,cführt wird. Vorteilhaft sind die Kanäle derart auszubilden, dass sie mindestens an einem ihrer Enden, vorzugsweise an beiden Enden, luftdicht verschlossen werden können, um, wenn ein unter dem Dach befindlicher Raum nicht befeuchtet wird, durch die geschlossenen Luftkanäle ein ruhendes Luftpolster zu erzielen, was praktisch einer zusätzlichen Wärmedämmschicht gleichzusetzen ist. Anhand einer Zeichnung wird im folgenden ein Beispiel der Erfindung beschrieben. Die einzige Figur zeigt einen Teil der Konstruktion eines einschaligen Daches in vereinfachter, sinnbildlicher Form. Mit 1 ist eine tragende Betondecke bezeichnet. Zwischen dieser und einer Wärmedämmschicht 2, welche mit einer Dachhaut 3 versehen ist, befindet sich ein tafelförmiges Bauelement 4, welches im Querschnitt hut- oder rechteckförmig ausgebildet ist. Wie zu erkennen ist, werden durch die oben und unten angrenzenden Konstruktionsteile, und zwar oben die Wärmedämmschicht 2, unten die Betondecke 1, kanalartige Hohlräume geschaffen, durch die bei Bedarf auf mechanischem Wege Luft durchgeführt.wird. Wenn z. B. befürchtet werden muss, dass die Wärmedämmschicht in feuchtem Zustand eingebaut worden ist, so wird zweckmässigerweise trockene Luft den oberen Kanälen 5 zu- und die Luft, welche Feuchtigkeit aufgenommen hat, durch die unteren Kanäle 6. abgeführt. Selbstverständlich ist es auch möglich, wenn die Wärmedämmschicht in 2 Lagen verlegt worden ist, die tafelförmigen Bauelemente zwischen den Wärmedämmschichten anzuordnen. Ist eine Belastung der Dachkonstruktion in feuchtigkeitstechnischer Hinsicht zeitweise nicht gegeben, so kann an den Enden der Kanäle eine nicht näher gezeichnete Verschlusseinrichtung zum Einsatz kommen, welche bewirkt, dass die einzelnen Kanäle für sich geschlossene Räume mit ruhender Luft, und damit eine zusätzliche Dämmschicht darstellen.

Claims (6)

  1. Ansprüche 1. Verfahren und Vorrichtung zur Temperierung und/oder Entfeuchtung von einschaligen, ein oder mehrere Lagen Wärmedämmschicht aufweisenden, sogenannten Warmdachkonstrukt.ionen, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass unterhalb, oberhalb oder im Bereich der Wärmedämmschicht(en) angeordneten Lüftungskanälen auf mechanischem Wege Luft zugeführt und/oder von den Kanälen abgeführt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft bezüglich Temperatur und Feuchte vorbehandelt ist.
  3. 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle mittels im Querschnitt wellenförmigen oder rechteckigen, tafelartigen Bauelementen gebildet werden.
  4. 4. Verfahren und Vorrichtung nach einem oder mehreren der Anspräche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass wahlweise die oberen oder die unteren, oder die oberen und unteren Kanäle an eine mechanische Lüftungsanlage angeschlossen sind.
  5. 5. Verfahren und Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle an einem ihrer Enden luftdicht verschliessbar sind.
  6. 6. Verfahren und Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle an beiden Enden luftdicht verschliessbar sind.
DE19681784331 1968-07-27 1968-07-27 Verfahren und Vorrichtung zur Temperierung und/oder Entfeuchtung von einschaligen Dachkonstruktionen Pending DE1784331A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0182871A4 (de) * 1984-05-25 1987-07-23 Dow Chemical Co Flachdachstruktur.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0182871A4 (de) * 1984-05-25 1987-07-23 Dow Chemical Co Flachdachstruktur.

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