DE1785592U - Schwenkbarer glasdeckel mit scharnier fuer grossuhren, insbesondere fuer kuechen-tisch- und wandahren. - Google Patents

Schwenkbarer glasdeckel mit scharnier fuer grossuhren, insbesondere fuer kuechen-tisch- und wandahren.

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DE1785592U
DE1785592U DE1959H0030569 DEH0030569U DE1785592U DE 1785592 U DE1785592 U DE 1785592U DE 1959H0030569 DE1959H0030569 DE 1959H0030569 DE H0030569 U DEH0030569 U DE H0030569U DE 1785592 U DE1785592 U DE 1785592U
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DE
Germany
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hinge
glass
front hoop
clocks
glass lid
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Application number
DE1959H0030569
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English (en)
Inventor
Max Hausser
Hans Schempp
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Individual
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B39/00Watch crystals; Fastening or sealing of crystals; Clock glasses

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description

  • Max Haus ser und Hans S c h e m p p, beide in Trossingen-Württemberg Schwenkbarer Glasdeckel mit Scharnier für Großuhren, insbesondere für Küchen-, Tisch-und Wanduhren.
  • Bei Küchenuhren und auch bei Tisch-und Wanduhren ist es üblich, das Zifferblatt und die Zeiger durch einen Glasdeckel mit Scharnier nach vorn abzuschließen. Das Glas wird hierbei von einem metallischen Frontreif gehalten, der auf der einen Seite mit einem Scharnier am Gehäuse befestigt ist und der auf der gegenüberliegenden Seite mit einem Klemmstift zum Festhalten des Glasdeckels in geschlossener Stellung versehen ist. Uber dem Klemmstift ist am Außenrand des Frontreifes eine kleine Nase angebracht, die zum Öffnen des Glasdeckels dient. Der Verschluß besteht hierbei aus mindestens zwei Teilen.
  • Um das Glas in den Frontreif einsetzen und bei Bruch auswechseln zu können, hat man das Glas schon auf die verschiedenste Weise lösbar mit dem Frontreif verbunden. Eine bekannte Anordnung zeigt einen geschlossenen Frontreif, bei dem das Glas von hinten eingesetzt, nach außen durch eine Umbördelung bzw.
  • Umbiegung des Frontreif « und nach innen durch einen zusätzlichen Befeatigungsreif festgeklemmt ist. Dieser wird in seiner Klemmlage durch innere Umbiegungen des Frontreifes gehal-
    ten. Das Scharnier ist ein massives ProfilstUck, das einge-
    schraube Gewindestifte und seitliche Zapfen besitzt, die
    von Umbiegungen des Frontreifes umfaßt werden. Bei dieser bekannten Ausführung ist es nicht ganz einfach, das Glas ohne Beschädigung des Befestigungsreifes auszuwechseln.
  • Andere bekannte Glasdeckel besitzen einen offenen, in der Ausgangslage auseinanderspreizenden Frontreif, bei dem nach dem Einsetzen des Glases die freien Enden an der Stoßstelle durch eine anschraubbare Lasche verbunden werden, und der als Scharnier ebenfalls ein massives Profilstück mit Gewindestiften und seitlichen Zapfen trägt. Die Zapfen sind hierbei in Lagerteile eingesetzt, die am Frontreif angeschraubt sind.
  • Dieser bekannte Glasdeckel erleichtert gegenüber den vorher erwähnten Deckeln das Auswechseln defekter Gläser, doch ist auch er noch verhältnismäßig kompliziert und teuer in der Herstellung.
  • Die Neuerung geht von schwenkbaren Glasdeckeln mit Frontreif und auswechselbarem Glas aus, bei denen der als offener, auseinanderspreizender Ring ausgebildete Frontreif ein mit Gewindestiften versehenes Scharnier trägt und an der Stoßstelle seiner beiden Enden durch eine Lasche verbunden ist. Die Neuerung zielt darauf ab, derartige Glasdeckel einfacher und billiger zu gestalten und gleichzeitig durch Verbesserung der Stabilität und des Sitzes ihre Qualität zu erhöhen. Sie besteht darin, daß der Frontreif das alleinige Halteglied sowohl für die auswechselbare Glasscheibe als auch für das Scharnier ist.
  • Um das Halten sowohl der Glasscheibe, als auch des Scharnieres auf sehr einfache Weise zu ermöglichen, besitzt der etwa F-formig profilierte Frontreif eine Ringnut zum Einlegen des Glases und an der Stoßstelle seiner beiden Enden eine Aussparung mit Halteorganen zur Befestigung des Scharnieres.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Neuerung sind die Begrenzungkanten der zur Aufnahme des Scharnieres bestimmten Aussparung des Frontreifes mit stiftartigen konischen Vorsprüngen versehen, die als Lagerzapfen für die mindestens teilweise hohl ausgebildete Scharnierachse dienen. An der Stoßstelle des Frontreifes ist eine ihn zusammenziehende und die Vorsprünge in richtiger Lage zur Scharnierachse haltende, vorzugsweise als Zierlasche ausgebildete Anachraublasche vorgesehen.
  • Entsprechend einer herstellungsmäßig besonders einfacher und billigen Konstruktion des Scharnieres bestehen neuerungsgemäß die Achse und die ggf. mit Gewinde versehenen Befestigungsstifte des Scharnieres aus einem Stück, insbesondere aus einem durch Biegen und Pressen zu einer Hohlachse und zu den Befestigungsstiften verformten Metallbleoh.
  • Im Sinne dieser Vereinfachung bestehen auch die am Frontreif sitzenden Teile des Deckelverschlusses, ein zum Festhalten des Deckels in geschlossener Stellung dienender Klemmstift und ein nasenförmiger, dem öffnen des Deckels dienender Handgriff, aus einem Stück, insbesondere aus einem durch Biegen und Pressen verformten Metallstreifen.
  • Nachstehend werden einige Merkmale der Neuerung beispielsweise anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen Fig. 1 eine Teilansicht des Deckels von unten, Fig. 2 eine Seitenansicht der Stoßstelle des Frontreifes mit Scharnier und Lasche, Fig. 3 eine Seitenansicht der freien Enden des Frontreifes, Fig. 4 eine Querschnittsform des Frontreifes, Fig. 5 eine weitere Querschnittsform des Frontreifes, Fig. 6 eine Draufsicht auf ein zur Herstellung des Scharnieres bestimmtes Metallblech, Fig. 7 das zusammengerollte Scharnier im Querschnitt, Fig. 8 eine Seitenansicht des Verschlusses am Frontreif, Fig. 9 eine Vorderansicht des gleichen Verschlusses und Fig. 10 eine Draufsicht auf den gleichen Verschluß, Gemäß Fig. 1 besitzt der neuerungsgemäße Glasdeckel einen Frontreif 1 mit dem in ihn eingesetzten, meist gewölbten Glas 2, einem an ihm angebrachten Verschluß 3 und einem Scharnier 4. An der Stoßstellen s weist der Frontreif Aussparungen 5, 6 auf, deren seitliche Begrenzungskanten zwei stiftartige, konische Zapfen 7,8 zur Aufnahme der hohlen Achse des Scharnieres 4 bilden. Dem Zusammenhalt des zu einem geschlossenen Ring zusammengedrückten Frontreifes 1 dient eine mit zwei Schrauben 9 befestigte Zierlasche 10.
    Der Frontreif 1 besitzt ein F-förmiges Profil. Während das in
    Fig. 4 dargestellte Profil eine waagerechte Ringnut 11 zum Einsetzen einer flachen Glasscheibe 12 aufweist, zeigt das in Fig. 5 dargestellte Profil eine teilweise schräg aufwärts gerichtet Ringnut 13 zur Aufnahme eines gewälbten Glases 14.
  • Wie aus den Figg. 6 und 7 zu erkennen ist, kann das Scharnier 4 aus einem Blechstreifen 15 mit vier seitlichen geraden Fortsätzen 16 hergestellt sein. Der rechteckige Mittelteil ist zu einer Hohlachse zusammengerollt, und die vier seitlichen Ansätze sind zusammengepreßt und bilden dann-vgl. Fig. 1-die beiden Befestigungsstifte 17t die ein beim Zusammenpressen oder danach aufgebrachtes Gewinde besitzen können. Statt den am Frontreif 1 angebrachten Verschluß in der üblichen in Fig. 1 nur schematisch gezeigten Weise zu gestalten, kann er neuerungs-
    gemäß-vgl. Figg. 8 bis 10-aus einem rechteckigen Blech 18
    4f
    bestehen, das eine obere horizontale, als Handgriff dienende
    Abbiegung 19, einen unteren, zur Innenwandung des Uhrgehäuses
    abgebogenen, in sich gewölbten Steg 20 und einen etwa halbkugelig gewölbten Kopfteil 21 besitzt, der in üblicher Weise mit einem nicht gezeigten Rastloch des Uhrgehäuses zusammenwirkt.

Claims (1)

  1. Seh u t z a n s p r ü ehe 1. Schwenkbarer Glasdeckel mit Scharnier für Großuhren, insbesondere für Kuchen-, Tisch-und Wanduhren, bei dem ein der Halterung des auswechselbaren Glases dienender Frontreif vorhanden ist, der als offener, auseinanderspreizender Ring ausgebildet ist, ein mit Gewindestiften versehenes Scharnier trägt und an der Stoßstelle seiner beiden Enden durch eine Lasche verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Frontreif (1) das alleinige Halteglied sowohl für das auswechselbare Glas (2) als auch für das Scharnier (4) ist.
    2. Glasdeckel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der etwa F-förmig profilierte Frontreif (1) eine Ringnut (11, 13) zum Einlegen des Glases (12,14) und an der Stoßstelle (s) seiner beiden Enden eine Aussparung (5,6) mit Halteorganen (7,8) zur Befestigung des Scharnieres (4) besitzt.
    3. Glasdeckel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzungskanten der zur Aufnahme des Scharnieres (4) bestimmten Aussparung (5, 6) des Frontreifes (1) mit stiftartigen konischen Vorsprüngen (7,8) versehen sind, die als Lagerzap- fen für die mindestens teilweise hohl ausgebildete Scharnier- , achse (15) dienen. 4. Glasdeokel nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
    daß der Frontreif (1) an der Stoßstelle (s) eine ihn zusammenziehende und die Vorsprünge (7, 8) in richtiger Lage zur Scharnierachse (15) haltende, vorzugsweise als Ziel lasche (10) ausgebildete Anschraublasche besitzt.
    5. Glasdeckel nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse und die ggf. mit Gewinde versehenen Befestigungstifte des Scharniers (4) aus einem Stück, insbesondere einem durch Biegen und Pressen zu einer Hohlachse (15) und zu den Befestigungsstiften (17) verformten Metallblech (15, 16) bestehen.
    6. Glasdeckel nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die am Frontreif (1) sitzenden Teile des Deokelverschlusses, ein zum Festhalten des Deckels in geschlossener Stellung dienender Klemmstift (20) und ein nasenförmiger, dem Öffnen des Deckels dienender Handgriff (19) aus einem Stück insbesondere einem
    durch Biegen und Pressen geformten Metallstreifen (18-21) beste- hen. 7. Glasdeokel nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Frontreif aus metallischem Material oder aus Kunststoff besteht
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