DE178875C - - Google Patents
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- DE178875C DE178875C DENDAT178875D DE178875DA DE178875C DE 178875 C DE178875 C DE 178875C DE NDAT178875 D DENDAT178875 D DE NDAT178875D DE 178875D A DE178875D A DE 178875DA DE 178875 C DE178875 C DE 178875C
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- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04F—TIME-INTERVAL MEASURING
- G04F3/00—Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork
- G04F3/02—Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms
- G04F3/027—Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms using electrical contacts, e.g. for actuating electro-acoustic device
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- Physics & Mathematics (AREA)
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- Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zeitschalter, bei welchen der elektrische Strom augenblicklich ausgeschaltet wird, sind
bereits bekannt geworden.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Drehschalter in der üblichen
Dosenform, dessen Sockel den Schaltmechanismus trägt und zugleich zur Aufnahme eines Uhrwerkes dient, das die Ausschaltung
des Stromes in· geeigneter Weise nach Ablauf ίο einer bestimmten Zeit selbsttätig bewirkt.
Die Einrichtung dient zur vorübergehenden Beleuchtung von Räumlichkeiten, Hausfluren,
Treppen usw. und bietet den Vorteil, daß der Schaltmechanismus und das Uhrwerk in einer
kleinen Schaltdose in Drehschalterform vereinigt sind, und daß die Ausschaltung plötzlich
erfolgt.
In der beiliegenden Zeichnung ist die neue Schaltvorrichtung in einem Ausführungsbeispiele
dargestellt und zeigt:
Fig. ι dieselbe in der Ansicht in der Ausschaltstellung
;
Fig. 2 läßt den zugehörigen Grundriß und Fig. 3 eine Seitenansicht im Schnitte nach
der' Linie A-B erkennen, während
Fig. 4 den Grundriß bei geschlossenen Schaltmechanismen veranschaulicht.
Die Schaltteile der Einrichtung befinden sich in geschützter Lage unter der Kappe a
des Dosenschalters auf dem Sockel c, während das Uhrwerk zur Einleitung der Stromunterbrechung
mit seinem Gestelle b in einer Ausdrehung des Sockels c gelagert ist.
Die Welle d zur Bedienung der Vorrichtung ragt aus der Kappe α hervor und ist
mit einem Schlüsselgriffe e versehen. Das andere Ende der Welle ist in einer Nabenscheibe
befestigt, deren unterer zylindrischer Ansatz in der oberen Gestellplatte des Uhrwerkes
geführt ist und ein Sperrad f trägt, das mit dem Bodenrade g des Uhrwerkes
durch eine Sperrklinke gekuppelt ist. Das Sperrad kann sich somit nur nach einer
Richtung mit der Welle d frei drehen, während die Drehung in entgegengesetztem Sinne
nach Maßgabe des ablaufenden Uhrwerkes nach und nach erfolgt. Von dem Uhrwerke sind nur die regelnden Teile, also das Ankerrad
und der Anker h mit den beiden Schwunggewichten gezeichnet.
Die als zylindrische Spirale gewickelte Triebfeder i für das Uhrwerk sitzt auf der
Welle d und ist einerseits am Gestelle des Uhrwerkes und andererseits an einem Stifte k
befestigt, welcher durch diese Welle hindurchragt und zu beiden Seiten ungleich lang aus
derselben hervorsteht (Fig. 2 und 4). Das längere Ende dieses Stiftes k wird in der
Ausschaltlage der Schalteinrichtung durch die Spannkraft der Triebfeder an die Anschlagschraube
/ angedrückt.
Der Schalthebel m der Vorrichtung ist um einen Bolzen η drehbar und steht unter der
Einwirkung einer Spiralfeder ο (Fig. 1), welche das Bestreben hat, den Hebel mit seinem Ohrej? 65
gegen den Stift k anzupressen. Am freien Ende des Schalthebels m ist ein Kupferbügel q
isoliert befestigt, der beim Drehen der Welle d im Sinne des Uhrzeigers, dadurch, daß der
Stift k das Ohr ρ mitnimmt, so einschwingt, daß der Bügel zwischen die Kontaktfedern r
geklemmt wird, wodurch der Strom ge-
scblosseu ist. Diese Drehung der Welle, d
macht aber auch das — in entgegengesetzter Richtung aus derselben vorstehende — kürzere
Ende 5 des Stiftes k ebenfalls mit und bewegt sich dabei aus dem Bereiche der Nase t
eines federnden Blecharmes u. Der Blecharm, welcher über dem Schalthebel m an
dem Bolzen η verschraubt ist, bewegt sich infolge seiner eigenen Federkraft nach unten
ίο und schnappt bei genügender Drehung des
Schalthebels mit seinem abwärts gerichteten Sperrzahne in eine Bohrung ν dieses Hebels
ein und hält denselben in der geschlossenen Lage fest (Fig. 4). Gleichzeitig wurde beim
Drehen der Welle d die Triebfeder i gespannt, die beim Loslassen des Schlüsselgriffes e zu
wirken beginnt und das Uhrwerk in Bewegung setzt. Die Welle d kann sich dadurch nicht
plötzlich, sondern nach Maßgabe der regelnden Hemmungsteile nur langsam in die Ruhelage
zurückbewegen. Der Stift k begibt sich bei dieser Rückwärtsbewegung ebenfalls in
die Anfangslage, wobei der Blecharm u durch Auflaufen der linksseitigen Flanke seiner
Nase t (Fig. 1) auf das kurze Ende s des
Stiftes k aus der Vertiefung ν gehoben wird. Dadurch kann der Schalthebel m frei zurückschwingen.
Derselbe schnellt durch die Kraft seiner Feder 0 in die Rühelage und unterbricht
hiermit den Stromkreis ohne wesentliche Funkenbildung plötzlich.
Um die Zeitdauer der einzelnen Stromschlüsse ändern zu können, ist eine versetzbare
Schraube w vorgesehen, an welcher der Stift k bei der Einschaltung seinen Anschlag
findet. Je nach der Lage dieser Schraube wird der Ausschlagwinkel des Stiftes k ein
größerer oder kleinerer und somit auch die erforderliche Rücklaufzeit bis zu seinem Auftreffen
auf die Anschlagschraube / eine verschiedene. In Fig. 4 ist die Lage der einzelnen
Teile nach stattgehabter Einschaltung ersichtlich. Der Strom tritt in der angegebenen
Pfeilrichtung ein, geht über die untere Kontaktfeder r durch den Kupferbügel q und die
obere Feder zur Verbrauchsstelle bezw. Stromquelle zurück.
Die Drehung der Welle d beim Einschalten des Stromes kann natürlich ebensogut durch
geeignete Mechanismen beim öffnen von Türen und dergl. erfolgen. Auch kann das Schaltwerk
im Untersatze und das Uhrwerk unter der Kappe α angeordnet sein.
Claims (2)
1. Zeitschalter mit Augenblicksausschaltung in Form des üblichen Drehschalters,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Schalterhebel (m) durch den Sperrzahn eines federnden
Armes (u) so lange in Stromschlußstellung gehalten wird, bis ein an der
von einem Uhrwerke rückwärts gedrehten Schaltwelle befindlicher Stift (s) an die
schräge Fläche einer Nase (t) des Armes (u) anläuft, wodurch der Sperrzahn ausgehoben
und der Schalthebel (m) freigegeben wird und unter dem Einflüsse
einer Feder (0) plötzlich in seine Ruhelage zurückschnellt.
2. Zeitschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltersockel
an seiner unteren Seite in einer Aussparung das Uhrwerk aufnimmt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE178875C true DE178875C (de) |
Family
ID=443232
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT178875D Active DE178875C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE178875C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE748298C (de) * | 1941-11-05 | 1944-10-31 | Anordnung zum Schutze in das Gehaeuse elektrischer Zeitschalteinrichtungen eingebauter Uhrwerke mit Ankerhemmung |
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- DE DENDAT178875D patent/DE178875C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE748298C (de) * | 1941-11-05 | 1944-10-31 | Anordnung zum Schutze in das Gehaeuse elektrischer Zeitschalteinrichtungen eingebauter Uhrwerke mit Ankerhemmung |
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