DE179190C - - Google Patents

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DE179190C
DE179190C DENDAT179190D DE179190DA DE179190C DE 179190 C DE179190 C DE 179190C DE NDAT179190 D DENDAT179190 D DE NDAT179190D DE 179190D A DE179190D A DE 179190DA DE 179190 C DE179190 C DE 179190C
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DE
Germany
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gas generator
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
    • C10J3/58Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels combined with pre-distillation of the fuel
    • C10J3/60Processes
    • C10J3/64Processes with decomposition of the distillation products
    • C10J3/66Processes with decomposition of the distillation products by introducing them into the gasification zone

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 179190 KLASSE 24 e. GRUPPE
HEINRICH SIEWERS in DORTMUND.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. August 1904 ab.
Das nachstehend beschriebene Verfahren gehört zur Klasse derjenigen Gaserzeugungsverfahren, bei denen zwecks Entfernung der Teerdämpfe ein Teil des Brennstoffes, verbrannt wird, worauf die hierbei gebildeten Gase durch eine glühende Brennstoffschicht hindurchgeleitet werden. Gemäß der Erfindung ist die Luftzuführung so beschaffen, daß nicht nur eine vollkommene Verbrennung
ίο der Teere usw. erzielt wird, sondern daß die Abgase vor ihrem Eintritt in die glühende Brennstoffschicht auch noch mit überschüssiger Luft gemischt werden.
Das Verfahren besteht in folgendem.
In dem oberen Räume eines Gaserzeugers wird ein Teil des aufgegebenen Brennstoffes bei ausreichender Luftzuführung vollständig verbrannt, derart, daß die abziehenden Gase keine Teerbestandteile mehr enthalten. Infolge der eintretenden Erhitzung wird gleichzeitig der andere Teil des Brennstoffes entgast. " Er gelangt in den Schacht des Gaserzeugers und dient als Reduktionsmittel für die im oberen Teile des Generators entwickelten Destillations- und Verbrennungsgase. Während oder kurz nach der Verbrennung wird den Abgasen überschüssige Luft zugeführt, worauf sie in einen Raum strömen, in welchem eine Durchmischung von Luft und ;Abgasen stattfindet.; Hierauf durchströmt das Gemisch einen Teil des Schachtes des Gaserzeugers, welcher mit Brennstoff, der bei der oben erwähnten Verbrennung entgast wurde, angefüllt ist. Bei der Berührung mit dem glühenden Brennstoff wird die in den Abgasen enthaltene Kohlensäure zu Kohlenoxyd reduziert.
Die Beimischung von Luft zu den Abgasen hat einen doppelten Zweck. Einmal soll durch den Luftüberschuß die Gewähr geboten werden, daß alle Teerteilchen auch wirklich verbrennen, dann aber soll die Luft auch die Verbrennung in dem unteren Schachtteile, in welchem die Reduktion der Kohlensäure zu Kohlenoxyd stattfindet, unterhalten.
Die Vergasung in dem Reduktionsraume wird um so lebhafter vonstatten gehen, je höher die Vergasungsluft vorgewärmt wurde, und sie wird an allen Stellen des Schachtes um so gleichmäßiger sein, je gleichmäßiger die Luft in den Abgasen verteilt ist. Aus diesem Grunde wird den Abgasen schon während der Verbrennung oder kurz nach der Verbrennung frische Luft im Überschuß zugeführt und das Gemenge durch einen Mischraum geleitet, so daß die Luft vorgewärmt und mit den Abgasen gut durchmischt in die entgaste Brennstoffsäule eintrifft.
Um den Brennstoff im oberen Räume des Gaserzeugers möglichst vollkommen zu verbrennen, erfolg.t-'die Verbrennung unter Anwendung ein'er geeigneten Rostfeuerung.
Zur Ausführung des Verfahrens kann der
nachstehend beschriebene Gaserzeuger dienen.
Aus einem Schütttrichter α gelangt der
Brennstoff auf den Rost b, wo ein Teil verbrannt, der andere aber entgast wird. Die Verbrennungsluft wird durch die Rostspalten des Rostes b zugeführt, außerdem strömt
aber auch Luft durch die Öffnungen d und / hinzu, derart, daß eine vollkommene Verbrennung erzielt wird und die Abgase außerdem noch eine Beimengung von Luft enthalten. Hierauf strömt das Gemenge teils durch den Mischraum e in den oberen Schachtraum C1, teils aber durch den als Mischraum dienenden Rückleitungskanal g in den unteren Schachtraum C2 hinein. Bei h wird das Gas abgesaugt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zur Erzeugung von teerfreiem Gas durch Verbrennung eines Teiles des aufgegebenen Brennstoffes in dem Oberen Räume eines Gaserzeugers, Entgasung des anderen Teiles und Hindurchleitung der entweichenden Abgase durch eine glühende Schicht des bei der Verbrennung entgasten und in den Schacht des Gaserzeugers beförderten Brennstoffes, dadurch gekennzeichnet, daß der zuerst erwähnte Teil des Brennstoffes im oberen Teile des Gaserzeugers zur vollkommenen Verbrennung gebracht und seinen Abgasen während oder kurz nach der Verbrennung Luft im Überschuß zugeführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT388169B (de) * 1986-05-28 1989-05-10 Voest Alpine Ag Verfahren zum vergasen von brennstoffen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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