DE179363C - - Google Patents

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DE179363C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D5/00Braking or detent devices characterised by application to lifting or hoisting gear, e.g. for controlling the lowering of loads
    • B66D5/02Crane, lift hoist, or winch brakes operating on drums, barrels, or ropes
    • B66D5/04Crane, lift hoist, or winch brakes operating on drums, barrels, or ropes actuated by centrifugal force

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JuI 79363 KLASSE 35 c. GRUPPE
Gelenklose Schleuderbremse für Hebezeuge. Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Dezember 1905 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Schleuderbremse für Hebezeuge, welche verhindert, daß die Senkgeschwindigkeit der niedergehenden Last einen gewissen Wert überschreitet.
Wie bei vielen bekannten Schleuderbremsen , so ist auch bei der vorliegenden der Bremsdruck größer als die ihn erzeugende Fliehkraft. Dies wird bei den bekannten Schleuderbremsen, durch Hebelübersetzung, Kniehebel oder anderes mit ■ den Fliehkörpern gelenkig verbundenes Gestänge erreicht. Demgegenüber besitzt die Schleuderbremse, welche Gegenstand der Erfindung ist, keine gelenkigen Verbindungen. Sie kennzeichnet sich dadurch, daß zwei gegenüberliegende, radial verschiebbare Bremsklötze je mit zwei zu beiden Seiten der ' Führungsmittel liegenden Vorsprängen an der Bremsscheibe anliegen und dadurch einen Bremsdruck erzeugen, der größer als die in den Klötzen wirkende Fliehkraft ist.
Die Schleuderbremse läßt sich in verschiedener Weise mit der Welle verbinden, welche gebremst werden soll. Sie kann ständig mit ihr in Verbindung stehen oder bloß beim Niedergange der Last. Fig. I bis 3 veranschaulichen eine Ausführung letzter Art.
Auf der Welle n> sitzt lose eine Scheibe a mit Führungen für zwei gegenüberliegende, radial verschiebbare Bremsklötze b und c. Die Führung wird bewirkt durch die vierkantig gestaltete Nabe der Scheibe λ, welche Führungsscheibe genannt werden mag, und zwei Vorsprünge der Scheibe d und e, die in Aussparungen der Klötze eingreifen.
Beim Niedergange der Last wird die Führungsscheibe durch Sperrad f und Sperrklinke g von der Welle n> mitgenommen, und die Bremsklötze legen sich unter der Einwirkung der Fliehkraft an die Innenseite einer Bremsscheibe h an, die bei der vorliegenden Ausführungsform an dem Windengestelle angeschraubt ist. Die Bremsklötze liegen jedoch bloß mit zwei Vorsprüngen ι und 2 bezw. 3 und 4 zu beiden Seiten der Führungsmitte an. Dadurch zerlegt sich die in jedem Klotze auftretende Fliehkraft in zwei Komponenten N, die um so größer ausfallen, je größer der Abstand der Vor-Sprünge von der Mitte der Führung ist. Man erzielt so in einfacher Weise ohne gelenkige Verbindungen einen großen Bremsdruck. Bei den bekannten Schleuderbremsen muß außerdem für den Ausschlag der Bremsklotze, welcher bei stärkerer Übersetzung groß ist, und ebenso für Gestänge, Hebelverbindungen usw. ein großer Bruchteil der Bremsscheibenhöhlung freigehalten werden. Bei der Bremse nach der Erfindung indessen füllen die Bremsklötze den Hohlraum fast vollständig aus, so daß bei gleicher Größe der Bremsscheibe das Gewicht der Fliehkörper wesentlich größer wird als bei anderen bekannten Schleuderbremsen.
Die beiden Bremsklötze werden, wenn es erwünscht erscheint, in bekannter Art in der Weise miteinander verbunden, daß die Fliehbewegung nach außen bei beiden gleichmäßig erfolgt. Dies geschieht beispielsweise bei der Anordnung (Fig. 1 bis 3) in der Weise, daß ein zweiarmiger gleichschenkliger
Hebel i, der lose auf Welle w sitzt, an zwei Bolzen k und / anfaßt, die seitlich aus den Klötzen b und c hervorragen.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Gelenklose Schleuderbremse für Hebezeuge, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gegenüberliegende, radial verschiebbare Bremsklötze (b, c) je mit zwei zu beiden Seiten der Führung liegenden Vorsprüngen (ι, 2, 3, 4) zur Anlage an die Bremsscheibe kommen und dadurch ohne Anwendung gelenkiger Verbindungen einen Bremsdruck erzeugen, der größer als die in den Bremsklötzen wirkende Fliehkraft ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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