DE1798521U - Absperrorgan. - Google Patents

Absperrorgan.

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DE1798521U
DE1798521U DE1958R0017394 DER0017394U DE1798521U DE 1798521 U DE1798521 U DE 1798521U DE 1958R0017394 DE1958R0017394 DE 1958R0017394 DE R0017394 U DER0017394 U DE R0017394U DE 1798521 U DE1798521 U DE 1798521U
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DE1958R0017394
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  • "Absperrorgan" Die Neuerung befasst sich mit einem Absperrorgan mit einem Absperrkörper, der teilweise mit einem Überzug aus Gummi o. dgl. versehen ist und durch Auflaufen auf Schrägflächen gegen den Gehäusesitz gepresst werden kann.
  • Gegenstand eines älteren, nicht zum Stand der Technik gehörenden Vorschlages der Anmelderin ist ein Absperrschieber, insbesondere für Leitungen mit höheren Drucken, bei dem der mit einem Überzug aus Gummi o. dgl. versehene Absperrkörper auf seiner in Strömungsrichtung hinten liegenden Seite auf Wälzkörpern im Gehäuse abgestützt ist, wobei der Schieber dadurch gekennzeichnet ist, daß der Überzug im wesentlichen lediglich auf der den Wälzkörpern gegenüberliegenden Seite des Absperrkörpers und ggfl. noch an den angrenzenden Randzonen vorgesehen ist. In der Praxis hat sich nun herausgestellt, daß die Zwischenschaltung von Wälzkörpern vielfach nicht erforderlich ist, um den eigentlichen Absperrkörper unmittelbar vor Beendigung des Schließvorganges gegen die Durchflussöffnung zu pressen. Es reicht vielmehr, wie gefunden wurde, in vielen Fällen ohne weiteres aus, wenn der Absperrkörper auf seiner von dem Überzug freien Seite Nocken oder Leisten mit gegen den Absperrkörper in Sohließrichtung geneigt verlaufenden Flächen trägt.
  • Unmittelbar vor Beendigung des Schliessvorganges stoßen die) Leisten bzw. Nocken vor die zugehörigen, im Gehäuse angebrachten Gleitflächen, so daß durch die Schrägstellung dieser Gleitflächen gegenüber der Bewegungsrichtung des eigentlichen Absperrkörpers dessen seitliche Verschiebung bewirkt wird.
  • Es sind zwar bereits Absperrschieber bekannt, denen Schieberplatten gegen Ende der Schließbewegung durch Auflaufen auf Schrägflächen gegen ihren Gehäusesitz gepresst werden, wobei die am Gehäuse und an der Schieberplatte befindlichen Schrägflächen unmittelbar aufeinander gleiten, jedoch handelt es sich bei diesen Absperrorganen um solche, bei denen die Schrägflächen sich entweder unmittelbar in der Gehäusewand befinden und der entsprechend geformte Absperrkörper daran entlang gleitet, oder aber um solche, die mittels eines am Gehäuse angebrachten, sich in das Gehäuseinnere erstreckenden Keiles geführt werden, der beim Schließen des Organs unmittelbar am Schieberkörper entlang dessen gesamter Gleitfläche und ohne weitere Vorkehrungen angreift, wodurch die Schieberplatte an die gegenüberliegende Gehäusewand angepresst wird. Die Neuerung bietet demgegenüber den Vorteil, daß die Gleitflächen sich außerhalb des Gehäuseinneren befinden, während gleichzeitig durch das Vorhandensein zweier Nocken bzw. Leisten und der entsprechenden Gleitflächen am Gehäuse die Möglichkeit geschaffen wird, den Anpressdruck von mehreren Stellen aus wirksam werden zu lassen und dadurch eine verbesserte und gleichmässigere Anpressung des Schiebers an die gegenüberliegende Gehäusewand zu erzielen. Der Absperrkörper kann in an sich bekannter'eiae auf seiner in Strömungsrichtung hinten liegenden Seite von älzkörpern im Gehäuse abgestützt sein, wobei die seitliche Verschiebung durch Leisten oder Nocken allein oder im Zusammenwirken mit den Wälzkörpern erfolgt, deren Führungsbahnen dann entsprechend ausgebildet sind.
  • Als wesentlicher Vorteil der Vorrichtung nach der Neuerung hat sich in der Praxis herausgestellt, daß mit Drucknocken bzw.
  • - leisten und den damit zusammenwirkenden Gehäusefläche ausgerüstete Absperrorgane wesentlich leichter zu schließen sind als die Absperrorgane bekannter Bauart. Dies ist darauf zurückzuführen, daß durch die seitliche Verschiebung des eigentlichen Absperrkorpers schon bei geringem Kraftaufwand eine gute Abdichtung erzielt wird. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel derneuerung dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 die Vorderansicht eines mit Nocken versehenen Absperrkörper8 in einem Gehäuseausschnitt, Fig. 2 die dazugehörige Seitenansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 3 die dazugehörige Draufsicht, im Schnitt.
  • Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Absperrkörper 10 mit zwei oberen Nocken 11 sowie zwei unteren Nocken 12 versehen, deren Gleitflächen in Schließrichtung geneigt gegen den Absperrkörper 10 verlaufen. Wie insbesondere aus Fig. 2 der Zeichnung zu ersehen ist, stehen die Nocken 11 und 12 in Schließstellung des Absperrkörpers 10 auf entsprechend abgeschrägen Flächen 13 bzw. 14 des Gehäuses 15, wodurch bei Verschiebung des Absperrkörpers 10 in Richtung des Pfeiles 16 eine Komponente in Richtung des Pfeiles 17 wirksam wird, durch welche der Absperrkörper 10 mit seiner in Strömungsrichtung 18 vorne liegenden Seite gegen die zugehörigen Gehäuseteile geschoben wird.
  • Da der Absperrkörper 10 auf seiner in Strömungsrichtung 18 vorne liegenden Seite mit einem Überzug 19 aus gummielastischem Material versehen ist, wird durch die in Richtung des Pfeiles 17 wirkende Kraftkomponente eine absolut einwandfreie Abdichtung erzielt, Der die Abdichtung bewirkende Überzug 19 aus gummielastischem Material ist bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungbeispiel lediglich auf der in strömungsrichtung 18 vorn liegenden Seite, der Unterseite und zum Teil auch auf den seitlichen Begrenzungsflächen des Absperrkorpers 10 angebracht, also an den Stellen, an denen ein Dichtungseffekt wirksam wird. An den übrigen Stellen ist der Absperrkörper 10 mit einem dünneren Überzug 21 versehen, der lediglich als Korrosionsschutz oder dgl. dient. Ohne Überzug bleiben die Gleitflächen der Nocken 11 und 12 sowie der seitlich neben diesen angeordneten leistenförmigen Ausbuchtungen 22, die in entsprechende Ausnehmungen 23 des Gehäuses 15 eingreifen und eine gewisse Führung des Absperrkörpers 10 bewirken.

Claims (2)

  1. Sohut zansprüche 1. Absperrorgan mit einem Absperrkörper, der teilweise mit einem Überzug aus Gummi o. dgl. versehen ist und durch Auflaufen auf Schrägflächen gegen den Gehäusesitz gepresst werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Absperrkörper (10) auf seiner von dem Überzug (19) freien Seite Nocken oder Leisten (11,12) mit gegen den Absperrkörper (10)'in Schließrichtung geneigt verlaufenden Flächen trägt, die unmittelbar vor Beendigung des Schliessvorganges auf entsprechend abgeschrägte Flächen (13, 14) des Gehäuses (15) stoßen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Absperrkörper auf seiner in Strömungsrichtung hinten liegenden Seite von Wälzkörpern im Gehäuse abgestützt ist.
DE1958R0017394 1958-11-17 1958-11-17 Absperrorgan. Expired DE1798521U (de)

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