DE1803112B1 - Anordnung zur Kompensation des Bildstandfehlers - Google Patents

Anordnung zur Kompensation des Bildstandfehlers

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DE1803112B1
DE1803112B1 DE19681803112 DE1803112A DE1803112B1 DE 1803112 B1 DE1803112 B1 DE 1803112B1 DE 19681803112 DE19681803112 DE 19681803112 DE 1803112 A DE1803112 A DE 1803112A DE 1803112 B1 DE1803112 B1 DE 1803112B1
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DE
Germany
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film
perforation
signal
receiver
compensation
Prior art date
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Pending
Application number
DE19681803112
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English (en)
Inventor
Josef Maurer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BAVARIA ATELIER GmbH
Original Assignee
BAVARIA ATELIER GmbH
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Publication date
Application filed by BAVARIA ATELIER GmbH filed Critical BAVARIA ATELIER GmbH
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Publication of DE1803112B1 publication Critical patent/DE1803112B1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/32Details specially adapted for motion-picture projection
    • G03B21/43Driving mechanisms
    • G03B21/44Mechanisms transmitting motion to film-strip feed; Mechanical linking of shutter and intermittent feed
    • G03B21/46Mechanisms transmitting motion to film-strip feed; Mechanical linking of shutter and intermittent feed affording adjustment for framing

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Facsimile Scanning Arrangements (AREA)

Description

  • Es sind Anordnungen zur Kompensation des Bildstandfehlers bekannt, bei denen aus einer Abtastung der Perforation des laufenden Films über eine senkrecht zur Filmebene liegende Koppelstrecke ein Signal gewonnen wird, das zur Beeinflussung des Lichtweges im Sinne einer Kompensation von auftretenden Abweichungen der tatsächlichen Lage der Perforation von der erwarteten benutzt wird (deutsche Patentschrift 1 127 211, deutsche Auslegeschrift 1 018 303, USA.-Patentschrift 2 506 198).
  • Bei den bekannten Anordnungen war zur Abtastung der Perforation eine elektro-optische Einrichtung vor,nesehen, d. h., eine Lichtquelle war über die Perforation mit einem lichtelektrischen Empfänger gekoppelt, und eine solche Einrichtung hat einen vergleichsweise großen Platzbedarf, weil es zur Erzielung eines brauchbaren Signals bei einer optischen Anordnung notwendig ist, einen erheblichen Aufwand zu treiben, weil der Unterschied in den optischen Eigenschaften von Filmträger und Luft nur sehr gering ist. Um bei einem geringen Unterschied auf Signale in auswertbarer Stärke zu kommen, muß mit hoher Lichtleistung gearbeitet werden, also mit starken Lichtquellen. Starke Lichtquellen benötigen einen beträchtlichen Raum, der am Filmfenster, wo der Bildstand ja kontrolliert werden muß, nicht zur Verfügung steht. Der Raumbedarf ist dabei nicht nur durch die Größe einer leistungsstarken Lampe gegeben, sondern wird noch durch den Raumbedarf der Lüftung od. dgl. vergrößert, die zur Abfuhr der zwangläufig von der Lichtquelle entwickelten Wärme benötigt wird. Die bekannten Anordnungen haben sich deshalb in der Praxis auch nicht einführen können.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ausgehend von einer der eingangs als bekannt vorausgesetzten Anordnungen, eine Anordnung zur Kompensation des Bildstandfehlers zu schaffen, bei der keine platz aufwendige und wärmeabgebende Lichtquelle benötigt wird und deshalb der Raumbedarf am Bildfenster so gering ist, daß ein Einbau ohne Anderung der Bildfensterkonstruktion möglich ist, d. h. auch bei bereits bestehenden Projektoren und Filmabtastern, und bei der ein einwandfrei verarbeitbares Signal erhalten wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zur Abtastung der Perforation ein Ultraschall-Sender und -Empfänger vorgesehen sind, die über die Perforation des Films im Rhythmus der Perforationslöcher des das Bildfenster durchlaufenden Films miteinander gekoppelt sind. Wenn Sender und Empfänger über einen Perforationssteg gekoppelt sind, ist die Kopplung schwach, der Empfänger liefert also eine kleine Anzeige, wenn Sender und Empfänger über ein Perforationsloch gekoppelt sind, ist die Kopplung stark und der Empfänger liefert eine große Anzeige. Im Gegensatz zur lichtelektrischen Kopplung sind die Unterschiede zwischen starker und schwacher Kopplung bei Ultraschallkopplung sehr groß, so daß auch die Unterschiede in der Anzeige groß sind.
  • Zur einwandfreien Auswertung eines Signalimpulses ist es erforderlich, daß dieser steile Flanken hat, und zur Erzielung einwandfrei steiler Impulsflanken hat es sich bei der erfindungsgemäßen Anordnung bewährt, daß die Koppelstrecke aus einem Luftweg besteht, dessen Querschnittsfläche senderseitig von der Stelle, an der der Luftweg die Filmbahn durch- setzt, klein ist gegen die eines Perforationsloches, und empfängerseitig von dieser Stelle ihr gleich oder kleiner ist. Durch die kleinen Abmessungen des Luftweges auf der Senderseite wird dieser beim Vorbeilauf eines Perforationsloches sehr schnell vollständig freigegeben bzw. abgedeckt, damit ändert sich die Kopplung und also auch die Empfängeranzeige ebenfalls schnell, und das bedeutet steile Flanken der entsprechenden Impulse. Empfängerseitig soll der Luftweg dem Querschnitt des Perforationsloches mit einer gewissen Minustoleranz angepaßt sein, damit ein möglichst großer Empfangsquerschnitt zur Verfügung steht, aber aufeinanderfolgende Impulse auch einwandfrei getrennt gehalten werden.
  • Um Schwingungen und stehende Wellen im Luftweg zu vermeiden, die sich bei harter Begrenzung des Luftweg ergeben, hat es sich als zweckmäßig erwiesen, den Sender mit der Filmbahn und die Filmbahn mit dem Empfänger mit Hilfe eines elastischen Schlauches zu verbinden, so daß der Luftweg in diesem verläuft. Es ist dann auch ohne weiteres möglich, die erforderlichen Krümmungen des Luftweges mit sehr großen Krümmungsradien auszuführen, so daß keine Knicke auftreten, an denen sich Reflexionen und eventuell störende Schwingungen ausbilden können.
  • Bci den bekannten Anordnungen mit lichtelektrischer Abtastung wurde das gewonnene Signal dazu verwendet, den Lichtweg im Sinne einer Kompensation zu beeinflussen. Diese Beeinflussung bestand beispielsweise in der Verstellung eines optischen Gliedes oder in der Beeinflussung des Leuchtrasters einer Röhre.
  • Zur Erzielung einer optimalen Kompensation mit geringstem Aufwand beim Erfindungsgegenstand, vor allem in dem Teil, in dem das aus der Perforation gewonnene Signal ausgewertet wird, hat es sich als zweckmäßig erwiesen, nicht direkt das gewonnene Signal zur Steuerung des Beeinflussungsgliedes zu verwenden, sondern vielmehr das gewonnene Signal mit einem Bezugssignal zu vergleichen, das aus den Impulsen des Fernsehsignals oder der Netzfrequenz abgeleitet ist, und das eventuell gewonnene Signal, das die Abweichung vom Bezugswert darstellt, zur Steuerung des Beeinflussungsgliedes zu verwenden.
  • Die Erfindung soll an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden, von dem in der Zeichnung ein Schnitt in Kombination mit einem Blockschaltbild dargestellt ist.
  • Vom Filmprojektor oder Filmabtaster ist in der Zeichnung lediglich ein Filmbahneinsatzl und eine Andruckkufe 2 dargestellt, durch die ein Film 3 läuft; der Filmbahneinsatz 1 und die Andruckkufe 2 sind auf Höhe der Perforation des Filmes 3 geschnitten dargestellt.
  • Die Andruckkufe 2 weist eine Öffnung 4 auf, deren Querschnitt klein gegen die Abmessungen eines Perforationsloches ist, beispielsweise ein Schlitz von 1 mm2 Querschnitt oder eine Bohrung von 1 mm Durchmesser. An diese Öffnung 4 ist mit Hilfe eines elastischen Schlauches 5 ein Ultraschallsender 6 angeschlossen, der aus einem Aufnahmetopf 7, einem in diesem verschiebbaren, hohlen Plunger 8 und einem auf der Unterseite des Plungers 8 befestigten Ultraschallgenerators 9 besteht, der an einen Oszillator 10 angeschlossen ist, der eine zum Antrieb des Generators 9 geeignete Wechselspannung von beispielsweise 27,3 kHz erzeugt.
  • Der Öffnung 4 in der Andruckkufe 2 gegenüber ist im Filmbahneinsatz 1 eine Öffnung 11 vorgesehen, deren Querschnittsabmessungen mit Minustoleranz an die Abmessungen eines Perforationsloches im Film 3 angepaßt ist. Diese Öffnung 11 ist mittels eines elastischen Schlauches 12. der dem Schlauch 5 gleich ist, an einen Ultraschallempfänger 13 angeschlossen, der genauso aufgebaut ist wie der Sender 6 und der deshalb nicht näher dargestellt ist. Der Ausgang des Empfängers 13 ist über einen Verstärker 14 an einen Frequenzumsetzer 15 angeschlossen. Eine Frequenzteilung im Verhältnis 2:1 ist bei Normalfllm erwünscht, weil mit vier Perforationslöchern pro Bildfeld bei der üblichen Vorführgeschwindigkeit von 25 Bildern pro Sekunde eine Signalfrequenz von 100 Hz entsteht; wenn ein 16-mm-Abtaster verwendet wird, ergibt sich eine Signalfrequenz von 25 Hz, weil bei 16-mm-Film nur ein Perforationsloch pro Bildfeld vorgesehen ist, so daß in diesem Fall als Frequenzumsetzer ein Frequenzvervielfacher im Verhältnis 1 : 2 vorgesehen sein müßte.
  • Vom Frequenzumsetzer 15 läuft das Signal weiter zu einem phasenempfindlichen Detektor 16, an dessen anderen Eingang ein Bezugssignal gelegt wird, vorzugsweise der Vertikalimpuls des Fernsehsignals, oder aber auch ein aus der Netzfrequenz abgeleiteter Impuls. Da der Vertikalimpuls beim Fernsehen beim Zeilensprungverfahren mit 25 Bildern pro Sekunde eine Impulsfrequenz von 50 Hz hat, ist die soeben beschriebene Umwandlung der Signalfrequenz vom Empfänger 13 auf den Wert von 50 Hz erwünscht, obwohl grundsätzlich natürlich auch die Frequenz des Bezugssignals entsprechend verändert werden könnte.
  • Das im phasenempfindlichen Detektor 16 aus dem Vergleich des Bezugssignals mit dem Signal vom Empfängerl3 bei Abweichungen der Filmperforation von der erwarteten Lage gewonnene Abweichungssignal wird über einen Verstärker 17 einem Ablenkgerät 18 zugeführt, das, wie bei den bekann- ten lichtelektrischen Anordnungen, den Lichtweg im Sinne einer Kompensation der Schwankungen der Lage des Perforationsloches beeinflußt, sei es durch Beeinflussung entsprechender optischer Mittel, sei es durch Beeinflussung der Rasterlage etwa der Röhre eines Filmabtasters.
  • Patentansprüche: 1. Anordnung zur Kompensation des Bildstandfehlers, bei der aus einer Abtastung der Perforation des laufenden Films über eine senkrecht zur Filmebene liegende Koppelstrecke ein Signal gewonnen wird, das zur Beeinflussung des Lichtweges im Sinne einer Kompensation von auftretenden Abweichungen der tatsächlichen Lage der Perforation von der erwarteten benutzt wird, d a -durch ,oekennzeichnet, daß zur Abtastung der Perforation ein Ultraschall-Sender und -Empfänger vorgesehen sind, die über die Perforation des Films im Rhythmus der Perforationslöcher des das Bildfenster durchlaufenden Films miteinander gekoppelt sind.
  • 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppelstrecke aus einem Luftweg besteht, dessen Querschnittsfläche senderseitig von der Stelle, an der der Luftweg die Filmbahn durchsetzt, klein ist gegen die eines Perforationsloches, und empfängerseitig von dieser Stelle ihr gleich oder kleiner ist.
  • 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftweg zwischen Sender und Filmbahn und zwischen Filmbahn und Empfänger in einem elastischen Schlauch verläuft.

Claims (1)

  1. 4. Anordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Phasenvergleicher vorgesehen ist, in dem das gewonnene Signal mit einem Bezugssignal verglichen wird, das aus den Impulsen des Fernsehsignals oder der Netzfrequenz abgeleitet ist.
DE19681803112 1968-10-15 1968-10-15 Anordnung zur Kompensation des Bildstandfehlers Pending DE1803112B1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0164701A1 (de) * 1981-08-06 1985-12-18 Imax Systems Corporation Filmführung sowie Projektor, Camera o.ä. Gerät mit derartiger Einrichtung

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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None *

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EP0164701A1 (de) * 1981-08-06 1985-12-18 Imax Systems Corporation Filmführung sowie Projektor, Camera o.ä. Gerät mit derartiger Einrichtung

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