DE180524C - - Google Patents

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DE180524C
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sheet
music
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punching
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/82Making other particular articles perforated music sheets; pattern sheets, e.g. for control purposes, stencils

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

r"
hßv
TäTS¥RLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVIl80524 -
KLASSE 7c. GRUPPE 31. '
ADOLF ROTHERMUNDT in DRESDEN-BLASEWITZ.
Stanzvorrichtung zur Herstellung von Notenblättern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Mai 1905 ab.
Für mechanische Klavierspielapparate werden bekanntlich aufrollbare Notenbänder mit längeren und kürzeren Löchern oder Schlitzen zwecks Auslösung der pneumatisch bewegten Tastenhämmer benutzt.
Nachstehend beschriebene und durch Zeichnung erläuterte Erfindung betrifft eine besondere Ausgestaltung einer Stanzvorrichtung zur Herstellung derartiger Notenblätter, die dem Besitzet eines Klavierspielapparates gestattet, sich mit leichter Mühe seine Notenblätter selbst herzustellen.
Del· Erfmdungsge'genstand ist in der beiliegenden Zeichnung in:
1-5 Fig. ι in der Oberansicht,
Fig. 2 in der Seitenansicht,
Fig. 3 in der Stirnansicht dargestellt, während Fig. 4"einen Vertikälschnitt durch den Stanzapparat veranschaulicht.
Der Grundgedanke der Erfindung besteht in -der !Anordnung einer Loch- bezw. Schlitzstanzvorrichtung auf einem seitwärts hin- und herverschiebbaren Schlitten, während ein Rahmen |mit dem eingespannten Notenblattpapier vor-"und rückwärts bewegt werden kann.
Wie die Zeichnung erkennen läßt, wird das aus zähem Papier bestehende Nötenblatt α von der mittels einer Einspannvorrichtung b gehaltenen Rolle c abgewickelt, zwischen den Rahmenseitenteilen d geführt und von der Rolle e wieder aufgewickelt. Die nötige Spannung des Blattes α wird durch zwei innen mit Filz ausgeschlagene Klemmvorrichtungen / und g erhalten, die gleichzeitig die Schmalselten des Rahmens d, g, d, f bilden. Das eine Seitenteil d trägt eine auswechselbare Skala h, die zur Abmessung der Takteinteilung des Spielblattes dient. Die Vor- und Rückwärtsbewegung des auf einem Gestell s gleitenden Spannrahmens d, g, d, f erfolgt durch ein Zahn-Stangengetriebe m, welches durch Handrad I bewegt wird. Als Stanzenträger dient der Schlitten k, der mit der Hand von rechts nach links bezw. umgekehrt verschoben werden kann.
Die in Fig. 4 in größerem Maßstabe dargestellte Stanzeinrichtung wird gebildet durch eine Anzahl unter Federdruck stehender senkrecht geführter Stanzmesserträger n, die durch die umlegbaren Handhebel 0 herabgedrückt werden können, wodurch die Stanzmesser ft zur Wirkung gelangen. An der Stirnseite des Stanzapparates sind Stifte q angeordnet. Jeder Stift q entspricht einem der Stanzmesser p und schwebt über einer mit dem Gestell s starr verbundenen markierten Klaviatur i.
Die Abmessungen der Stanzmesser ft sind so gewählt, daß, von links anfangend, die erste Stanze ein Loch von 21Z2 mm beim Niederdrücken im. Notenblatt erzeugt, während die folgenden Stanzen schlitzförmige Löcher herstellen, deren Länge dem beabsichtigten Notenwert entspricht.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende:
Soll eine beliebige Note, beispielsweise eine Viertelnote c, gestanzt werden, so verschiebt man den Schlitten k so lange, bis derjenige Stift q, welcher der Stanze für die Vierteltaktnote entspricht, auf den betreffenden Ton — also im angenommenen Falle: c — der markierten Klaviatur i zeigt. Durch Herunterdrücken des zur betreffenden Stanze gehörigen umgelegten Hebelarmes 0 wird das zugehörige
Stanzmesser j> zur Wirkung gebracht und ein Schlitz in das Notenblatt gestanzt, dessen Länge einer Viertelnote entspricht. 'Falls ein Akkord vorliegt, werden durch seitliche Verschiebung des Schlittens k in gleicher Weise wie beschrieben, auch die anderen Noten herausgestanzt. Nunmehr geht man über zur nächsten Takteinteilung und schiebt durch Drehung des Handrades I den Spannrahmen d, g, d, f zurück.
ίο Der Grad der Verschiebung ist durch direkte Ablesung an der Skala h ersichtlich. Nachdem auf diese Weise ein oder mehrere Taktteile ausgestanzt sind, wird auf dem Notenblatt α eine Marke, etwa mittels Bleistift, angebracht, und zwar an der Stelle, die die am Gestell s unbeweglich angebrachte Marke r angibt. Nun wird der Spannrahmen d, g, d, f durch Drehen des Handrades I zurückgeschoben, die Klemmvorrichtungen/ und g gelöst und der ausgestanzte Teil des Notenblattes α so weit auf der Walze e aufgerollt, bis die Bleistiftmarke auf dem Notenblatt wieder mit der Marke r zusammenfällt.
Nach Schließung der Klemmvorrichtungen / und g kann nun das Ausstanzen der nächsten Takte auf die oben beschriebene Weise vor sich gehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Stanzvorrichtung zur Herstellung von Notenblättern für mechanische Klavierspielapparate nach Notentexten, gekennzeichnet durch die Anordnung einer auf beweglichem Schlitten angeordneten Stanzvorrichtung, deren Einstellung nach , Maßgäbe einer aufgezeichneten feststehenden Klaviatur erfolgt, während der Vorschub des Notenbandes entsprechend der Takteinteilung durch Vor- und Rückwärtsverschiebung eines mit auswechselbarem Takteinteilungsmaßstabe versehenen Spannrahmens erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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