DE1805623B2 - Prüfeinrichtung für Selbstwählämter mit zentraler elektronischer Steuerung durch einen Rechner - Google Patents

Prüfeinrichtung für Selbstwählämter mit zentraler elektronischer Steuerung durch einen Rechner

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DE1805623B2 DE1805623A DE1805623A DE1805623B2 DE 1805623 B2 DE1805623 B2 DE 1805623B2 DE 1805623 A DE1805623 A DE 1805623A DE 1805623 A DE1805623 A DE 1805623A DE 1805623 B2 DE1805623 B2 DE 1805623B2
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
    • H04Q3/54Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised
    • H04Q3/545Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised using a stored program
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  • Use Of Switch Circuits For Exchanges And Methods Of Control Of Multiplex Exchanges (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

5. Prüfeinrichtung nach Anspruch 1, 2, 3 Adresse in das Viclfachregister übertragen. Die oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Selbst- Operationen der Prüfeinrichtung benötigen eine Antwählamt zwei Rechner besitzt und jedem Rechner 50 wortzeit von einigen Mikrosekunden und werden Schnellübertragungsorgane und Vergleicher zu- durch spezielle Funktionen des Instruktionskodes dss geordnet sind, während das Gruppenausgangs- Vielfachregisters gesteuert.
register einfach vorhanden ist. Bei großen Selbstwählämtern mit vielen Teilneh
mern, welche umfangreiche Prüfeinrichtungen benöti-55 gen, ist man durch die Entwicklung der Rechnertech-
nik im allgemeinen nicht durch die Geschwindigkeit
der Schaltlogik und der Speicher begrenzt, sondern vor allem durch die Antwortzeit der Prüfeinrichtun· Die Erfindung betrifft eine Prüfeinrichtung zur gen.
zyklischen Prüfung von Leitungen und Einrichtungen 60 Ziel der Erfindung ist daher, die Verkehrskapazitä eines Selbstwähl amtes mit zentraler elektronischer eines Selbstwählamtes stark zu vergrößern, wem Steuerung durch einen Rechner, welche einen ersten diese Kapazität durch die Antwortzeit der Püfein Speicher besitzt für die Speicherung der Priifungs- richtung begrenzt ist.
ergebnisse einer Gruppe von Punkten von Leitungen Dieses Ziel wird bei einer Prüfeinrichtung der ein
und Einrichtungen, ferner einen zweiten Speicher für 65 gangs genannten Art dadurch erreicht, daß der zweit die Prüfungsergebnisse d"s vorangegangenen Prüf- Speicher ein Schnellspeicher des Rechners ist, dal zyklus und schließlich einen Vergleicher der Inhalte zwischen dem ersten Speicher oder Gruppenaus des ersten und zweiten Speichers. gangsregister und dem Vergleicher Schnellübertra
p.uigsorgane angeordnet sind zur Übertragung auf- zwei Rechner besitzen, wobei jedem Rechner Schnell-
iinanderfolgender Teüe oder Untergruppen des In- Übertragungsorgane und Vergleicher zugeordnet sind,
b.alts des Gruppenausgangsregisters in ein Unter- während das Gruppenausgangsregister einfach vor-
gruppenausgangsregister und daß der Yergleicher handeuisL
jede Untergruppe parallel mit einem Wort des 5 Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht dar-Schnellspeichers vergleicht. Das entsprechende Wort in, daß die zyklischen Prüfergebnisse der in dem als gibt im wesentlichen den vorherigen Zustand u>r Kurzzeitspeicher organisierten Gruppenausgangs-Priifpunkte an, aus denen die jeweilige Untergruppe register gespeicherten Gruppen auf Distanz über gebesteht. Bei jeder festgestellten Änderung des Zu- wohnliche Anschlußleitungen übertragen und ausstandes eines Prüfpunktes wird der Rechner zur Aus- 10 gewertet werden können, ohne die Fortpflanzungszeit führung eines Unterprogrammes ausgelöst, das dem der Signale in diesen Anschlußleitungen berücksichtineuen Zustand des Prüfpunktes entspricht gen zu müssen.
Der durch die Erfindung erbrachte technische Fort- Bei Selbstwählämtern mit Zeitvielfach werden be-
schritt betrifft vier Punkte: kanntlich die über Fernsprechleitungen übertragenen
_'.,_... . 15 Analogsignale zunächst von Modulationseinrichtun-
1. Das Ergebnis der Prüfungen wird unabhängig gen verschachtelt und in die Form einer Modulation von der Art und dem Zustand der überprüften durch kodierte Impulse gebracht und anschließend Organe (Leitung oder Einrichtung) gespeichert, auf Vielkanalleitungen gruppiert,bei denen je ein zeit-Dies erlaubt eine stärkere Normung der Schalt- Ucher Kanal oder Zeitfach je einer Sprechverbindung kreise (Hardware); ao zugeordnet ist Synchron mit dieser in der Reihenfolge
2. der Inhalt des ersten Speichers oder Gruppen- der Zeitfächer erfolgenden Verschachtelung der Leiausgangsregisters kann sehr groß sein, wie es bei tungen in aktivem Zustand wird der Schleifenzustand einem Selbstwählamt großer Kapazität erforder- der von jeder Modulationseinrichtung verschachtelten lieh ist, da dieser Inhalt in aufeinanderfolgenden Leitungen über eine besondere Prüfleitung zu einem Teilen oder Untergruppen verarbeitet wird, wo- a5 Vielfachregister übertragen, das die Leitungen beim bei die hohe Arbeitsgeschwindigkeit der Schalt- Aufbau und beim Abbruch einer Sprechverbindung kreise ausgenutzt wird, welche die Übertragungs- überwacht, die rufenden Leitungen überprüft und organe und den Vergleicher bilden, die beim diesen Leitungen ein Zeitfach auf einer Vielkanal-Rechner angeordnet sind; leitung zuordnet, was für jede Gruppe von Teilneh-
3. es können zwei Rechner Zugriff zum Gruppen- 30 merleitungen auf autonome Art und Weise erfolgt,
ausgangsregisters haben, was von Bedeutung ist, Bei einem Selbstwählamt mit Zeitvielfach werden wenn das Selbstwählamt durch zwei Rechner ge- erfindungsgemäß zunächst die von allen Prüfleitunsteuert wird, welche sich den Fernsprechverkehr gen während mindestens eines Zeitfaches gelieferten teilen; Prüfungsergebnisse in einem Pufferspeicher gespei-
4. wenn das Wort des Schnellspeichers zusätzlich 35 chert und dann parallel in ein Gruppenausgangsregizu den Prüfungsergebnissen des vorangegangenen ster übertragen, das zur schnellen Analyse seines In-Prüfzyklus Modifizierstellen enthält, besteht die halts in aufeinanderfolgenden Untergruppen und zum Möglichkeit, beim Vergleich diese Modifizier- Vergleich dieser Teile mit einem entsprechenden stellen zu berücksichtigen, die bei Vorhanden- Wort eines Schnellspeichers eines Rechners wie im sein von zwei Rechnern unterschiedlich seiia 40 Falle eines Selbstwählamtes mit Raumvielfach an können. Hierdurch läßt sich Rechenzeit ein- eine Einheit schneller Organe angeschlossen ist.
sparen, da Nichtübereinstimmung nicht jedes«- In der folgenden Beschreibung und Zeichnung wird mal zu einem Eingriff des Rechners führt. die Erfindung ausführlich erläutert. In der Zeichnung
zeigt in Form von Blockschaltbildern
Wenn das Selbstwählamt nach dem Raumvielfach 45 F' g· 1 eine erfindungsgemäße, zyklisch arbeitende
arbeitet, so sind die Prüfpunkte vorteilhaft matrizen- Prüfeinrichtung für ein Selbstwählamt mit Raumviel-
artig zwischen dem Gruppenausgangsregister und den fach,
Punkten von Leitungen und Einrichtungen angeord- F i g. 2 eine erfindungsgemäße, zyklisch arbeitende
net, wobei jeder Gruppe von Prüfpunkten ekie Prüfeinrichtung für ein Selbstwählamt mit Raumviel-
Matrixzeile entspricht und jede Matrixspalte mit einer 50 fach und zwei Steuerrechnern,
Binärstelle des Gruppenausgangsregisters verbunden F i g. 3 eine erfindungsgemäße, zyklisch arbeitende
ist, so daß die Frequenz aufeinanderfolgender Tests Prüfeinrichtung für ein Selbstwählamt mit Zeitviel-
ein und derselben Einrichtung oder ein und derselben fach.
Leitung unabhängig von deren Art odei Zustand ist. Die in F i g. 1 dargestellte, zyklisch arbeitende
Matrizen geben normalerweise gleichzeitige Antwor- 55 Prüfeinrichtung aus einer Einheit langsamer Organe 1,
ten auf die Abfrage ihrer Punkte, aber da beim Stande die über eine Einheit schneller Organe 2 mit einem
der Technik in der Regel die Frequenz aufeinander- elektronischen Rechner 3 verbunden ist, der z. B.
folgender Tests eines gleichen Organes dessen Natur dem Vielfachregister entsprechen kann, wie es in dem
oder Zustand angepaßt ist, konnte diese Eigenschilft vererwähnten Artikel von L. J. Libois u. a. be-
nicht ausgenutzt werden. Die unter besondere Über- 60 schrieben ist.
wachung gestellten Organe waren bisher jeweils mit Die Einheit langsamer Organe 1 besitzt eine Prüf-
einem Register in einer Reihenfolge verbunden, die punktmatrix 10, deren Prüfpunkt über einen Deko-
lediglich von den Anfängen der Aktivitätsperioden dierer 11 von einem Gruppenadressenregister 12 ge-
dieser Organe abhängt. Daher stellte sich die Über- steuert werden, das normalerweise sequentiell fort-
prüfung der Organe, die in der natürlichen Reihen- 65 geschaltet wird, und zwar durch eine Addiereinrich-
folge der Register erfolgte, in einer zufälligen Reihen- tung 13, die von einer Fortschalteinrichtung 14 ge-
folge der entsprechenden Prüfpunkte dar. steuert wird. Ferner sind eine Anzahl Leseverstärker
Mit besonderem Vorteil kann das Selbstwählamt 15 vorhanden, die jede Spalte der Matrix 10 mit einer
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Binärstelle eines Gruppenausgangsregisters 16 in werden. Geht vom Block 30 der Befehl zur Aktivie-
Verbindung bringen. rung des Schnellspeichers aus, dann wird das be-
Die Einheit schneller Organe 2 besitzt eine Reihe zeichnete Wort in das Leseregister 34 übertragen. Die
von Verschachtelungstoren 20, die über einen Deko- ersten sechzehn Ausgänge des Leseregisters sind mit
dierer 21 von einem Untergruppenadressenregister 22 5 einer zweiten Reihe von Eingängen des Vergleichers
gesteuert werden, das normalerweise sequentiell fort- 26 verbunden, die symmetrisch zu seiner ersten
geschaltet wird, und zwar durch eine Addiereinrich- Reihe von Eingängen sind. Die weiteren sechzehn
tung 23, die von einer Fortschalteinrichtung 24 ge- Ausgänge des Leseregisters 34 sind mit einer dritten
steuert wird. Die Torreihe 20 besitzt so viele UND- Reihe von Eingängen des Vergleichers 26 sowie mit
Tore wie das Gruppenausgangsregister 16 Binärstel- io dem Steuerblock 30 verbunden. Der Vergleicher 26
len aufweist, d. h. wie die Prüfpunktmatrix 10 Spalten ist außerdem mit dem Wiedereinschreibregister 35
hat, und so viele ODER-Tore, wie das Untergruppen- und mit dem Steuerblock 30 verbunden. Dieser
ausgangsregister 25 Eingänge hat, wobei jedes ODER- steuert andererseits dieses Register direkt für die
Tor so viele Eingänge hat, wie der Dekodierer 21 Funktionen, die nicht zur Prüfung gehören und
Ausgänge hat. Jeder Ausgang des Dekodierers 21 15 steuert außerdem die Gruppenadressenfortschaltein-
sieuert parallel eine Untergruppe von UND-Toren, richtung 14 und die Untergruppenadressenfortschalt-
und die Ausgänge des entsprechenden Ranges jeder einrichtung 24.
Untergruppe sind mit den Eingängen eines gleichen Die Einrichtung in F i g. 1 arbeitet wie folgt:
ODER-Tores verbunden. Nachdem ein Auslöseimpuls für einen Gruppen-
Nimmt man z. B. an, daß die Prüfpunktmatrix 10 so zyklus vom Rechner 3 auf die Gruppenadressenfort-
128 Spalten und 64 Zeilen besitzt, dann hat der schalteinrichtung 14 aufgebracht worden ist, schaltet
Gruppenadressendekodierer 11 64 Ausgänge und das dieser die Adresse α des Gruppenadressenregisters 12
Gruppenausgangsregister 16 128 Binärstellen. Teilt über die Einrichtung 13 um eine Einheit fort und
man eine derartige Gruppe in acht Untergruppen, gibt der Prüfeinrichtung den Befehl zum Lesen der
dann steuert jeder der acht Ausgänge des Dekodie- 25 entsprechenden Zeile. Nachdem die Zeile mit der
rers 21 Untergruppen von sechzehn UND-Toren Adresse α der Prüfpunktmatrix 10 abgefragt worden
20I1 bis 216j usw. bis 20I8 bis 2168, und die Aus- ist, erscheinen die gleichzeitigen Antworten der 128
gange der Tore gleichen Ranges 20I1 bis 20I8 usw. getesteten Punkte im Gruppenausgangsregister 16.
bis 216j bis 2168 jeder der acht Untergruppen sind Sobald die Information in dieses Register ein-
mit acht Eingängen von sechzehn ODER-Toren 221 30 geschrieben ist, schickt der Rechner 30 dem Fort-
bis 236 verbunden. Deren Ausgänge sind wiederum schaltkreis 24 einen Impuls, der die Untergruppen-
mit sechzehn Eingängen eines Untergruppenausgangs- adresse b im Register 22 um eine Einheit fortschaltet,
registers 25 verbunden, dessen Ausgänge mit einer Der Rechner bewirkt anschließend die Übertragung
Reihe entsprechender Eingänge eines Vergleichers 26 der neuen Gruppenadresse vom Register 12 und der
verbunden sind, der seinerseits mit dem Rechner 3 35 neuen Untergruppenadresse vom Register 22 zum
verbunden ist, wie weiter unten gezeigt wird. Außer- Adressenregister 32 des Schnellspeichers 31, indem
dem oringen die vom Rechner gesteuerten Übertra- er Öffnungssignale auf die Übertragungseinrichtung
gungseinrichtungen 27 und 28 das Gruppenadressen- 27 und auf die Übertragungseinrichtung 28 auf-
register 12 und das Untergruppenadressenregister 22 bringt. Am Ende dieser Öffnungsimpulse sind die
mit dem Rechner zur Übereinstimmung. 40 Gruppenadresse α und die Untergruppenadresse b in
Der gestrichelt in F i g. 1 gezeichnete Rahmen 3 den Registern 12 und 22 der Prüfeinrichtung einerbegrenzt den Rechner oder das Vielfachregister, das seits und in dem Speicheradressenregister 32 des als schnelles Steuerorgan für die summarisch be- Rechners 3 andererseits identisch,
schriebene Prüfeinrichtung benutzt wird. Innerhalb Der Rechner bewirkt sodann das Lesen des Wortes des Rahmens 3 sind als Blöcke der Schnellspeicher 45 des Schnellspeichers 31, dessen Adresse a, b sich im
31 des Rechners mit seinem Register 32 und dem Adressenregister 32 befindet. Dies löst die Übertraangeschlossenen Dekodierer 33, das Leseregister 34 gung der Binärstellen für den vorherigen Zustand P des Rechners und dessen Wiedereinschreibregister 35 und der Modifizierstellen M aller Leitungen der und mit dem Block 30 weitere Teile des Rechners Untergruppe α, b in das Leseregister 34 aus. Der eingezeichnet 50 Vergleicher 26 vergleicht die sechzehn Binärstellen
Das Adressenregister 32 wird direkt von den übri- des Untergruppenausgangsregisters 25, die den gen Organen 30 des Rechners für die Funktionen ge- momentanen Zustand E der sechzehn Leitungen der steuert, die sich nicht auf die Prüfung beziehen. Die- Untergruppe a, b darstellen, mit den sechzehn Binärses Register ist mit den Übertragungseinrichtungen 27 stellen des Leseregisters 34, die den vorherigen Zu- und 28 verbunden, die ihm auf Weisung der Steuer- 55 stand dieser Leitungen darstellen, und liefert unter organe 30 die Gruppenadressen α und die Unter- Berücksichtigung des Wertes der zn jeder Registergruppenadressen b der Register 12 und 22 übertra- stelle gehörigen Modifizierstelle dem Register 35 die gen können. Diese beiden Adressen bezeichnen zu- sechzehn in den Schnellspeicheir 31 wieder einzusammen ein Wort des Schnellspeichers 31, der z. B. schreibenden Binärstellen und eventuell den Steuer-
32 Binärstellen besitzt, von denen die ersten sech- 60 organen 30 ein Signal zur Unterbrechung der Prüfzehn die vorherigen Zustände P von sechzehn Prüf- folge.
punkten darstellen, welche die Untergruppe bilden, Tritt kein Unterschied zwischen dem Inhalt des
deren Adresse b vom Register 22 bezeichnet wird, Registers 25 und dem Teil »vorheriger Zustand« des
wobei sich die Untergruppe in der Gruppe befindet, Registers 34 auf oder zeigt bei einem auftretenden
deren Adresse α vom Register 12 bezeichnet wird. 65. Unterschied zwischen diesen beiden Binärstellen ge-
Die sechzehn restlichen Stellen eines Wortes des gebenen Ranges die Modifizierstelle gleichen Ranges,
Schnellspeichers 31 sind Modifizierstellen Af, deren daß dieser Unterschied nicht in Betracht zu ziehen
Bedeutung und Gebrauch weiter unten beschrieben ist, dann beschränkt sich der !Rechner darauf, zui
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Untergruppenadressenfortschalteinrichtung 24 einen liehe Zeit zur Ausführung der Unterprogramme, die Steuerimpuls zum Übergang auf die nächste Unter- sich auf die festgestellten Zustandsänderungen beziegruppe zu geben, und nachdem er sich wie zuvor die hen, so hat jeder Untergruppenzyklus eine mittlere Adressen a, b' hat übertragen lassen, führt der Rech- Dauer von ^L 625 ms, was mit heute verfügbaren ner einen neuen Untergruppenzyklus aus. Im um- 5 logischen Schaltkreisen und Speichern leicht realisiergekehrten Fall läßt der Rechner zuvor einen speziel- bar ist.
len Teil seines Programmes ablaufen, um das fest- Die Anzahl der Register eines Vielfachregisters
gestellte Ereignis zu behandeln. bewegt sich im allgemeinen in der Größenordnung
Eine signifikante Änderung des Leitungszustandes eines Zwanzigstels der Zahl der Teilnehmerleitungen,
ist durch eine Änderung zwischen dem vorherigen io die das Vielfachregister bedient. Man erkennt, daß
und dem augenblicklichen Zustand eines überprüften die zyklisch arbeitende Prüfeinrichtung, die bei jeder
Prüfpunktes und den Umstand gekennzeichnet, daß Prüfung die Priifergebnisse von 128 Punkten parallel
die Änderungssperreinrichtung nicht tätig ist. Diese ausliefert, ohne zwischen »überwachten« und »nicht
Änderungssperreinrichtung ermöglicht, daßZustands- überwachten« Punkten zu unterscheiden, im Prinzip
änderungen auf Leitungen, die bereits von anderen 15 eine mehr als sechsmal größere Kapazität haben
Rechnern überwacht werden, unberücksichtigt bleiben. kann, als eine azyklisch arbeitende Prüfeinrichtung,
Zustandsänderungen der Prüfpunkte betreffen zwei die mit der gleichen Geschwindigkeit arbeitet und nur
Fälle: Die Leitungen sind im Rufzustand, und ihnen überwachte Punkte beobachtet. Da die zyklische
muß ein Register zugeteilt werden, bzw. die Leitun- Überprüfung in der Reihenfolge der Leitungen durch-
gen werden bereits von einem ihnen zugeteilten ao geführt wird, benötigt sie gegenüber der azyklischen
Register überwacht. Überprüfung, die in der Reihenfolge der Register
F i g. 2 zeigt die Anpassung einer Prüfeinrichtung, durchgeführt wird, lediglich, daß vom Rechner im
wie sie in F i g. 1 dargestellt ist, an eine Steuerung mit schnellen Kurzzeitspeicher dne Tafel für die Zuord-
zwei Rechnern oder Vielfachregistern 3 und 3'. Man nung der Register zu den überwachten Leitungen
erkennt, daß jedem dieser Rechner eine Einheit 25 laufend bereitgehalten wird, um das einer gegebenen
schneller Organe 2 bzw. 2' zugeordnet ist, die iden- Leitung zugeordnete Register wieder auffinden zu
tisch mit denen in Fig. 1 sind. Sie sind parallel mit können.
dem Ausgang der Gruppenadressenfortschalteinrich- F i g. 3 zeigt die Anpassung einer erfindungs-
tung 14 und dem Ausgang des Gruppenausgangs- gemäßen Prüfeinrichtung gemäß Fig. 1, bei deren
registers 16 einer Einheit langsamer Organe 1 ver- 30 Beschreibung ein direkter Zugang zu den matrizen-
bunden, deren einziger Unterschied gegenüber der förmig verteilten Prüfpunkten vorausgesetzt worden
Einheit in F i g. 1 darin besteht, daß der Steuerein- war, an ein Selbstwählamt mit Zeitvielfach, das durch
gang ihrer Gruppenadressenfortschalteinrichtung 14 einen Rechner mit gespeichertem Programm gesteuert
mit den zwei Rechnern 3 und 3' verbunden ist, und wird. Rein beispielhaft und nicht einschränkend sei
zwar über eine Einrichtung 17, die einen Gruppen- 35 angenommen, daß jede Modulationseinrichtung 512
adressenfortschaltimpuls überträgt, wenn jeder der Teilnehmer bedient, für die 64 gleichzeitige Sprech-
beiden Rechner einen Impuls liefert, der angibt, daß verbindungen über zwei Vielkanalleitungen mit je
der Rechner die Reihe von Untergruppen-Prüfzyklen 32 Zeitkanälen oder Zeitfächern verschachtelt werden
beendet hat, die sich auf den Inhalt des Gruppenaus- können. Die Vcrschachtelungsfrequenz betrage 8kHz,
gangsregisters 16 beziehen. 40 jede Verschachtelungspenode von 125 ms ist also in
Sobald eine neue Information in diesem Register 32 Intervalle von Elementarzeiten f0 bis isl von 3,9 ms
stabilisiert ist, untersuchen die beiden Rechner 3 unterteilt. Während jeder Elementarzeit überträgt die
und 3' diese Information voneinander unabhängig, Prüfleitung der Modulationseinrichtung nacheinander
indem jeder seine eigene Untergruppenadressenfort- zwei Binärstellen, welche den Schleifenzustand der
schalteinrichtung 24 und 24' entsprechend ihrem 45 beiden Teilnehmer anzdgen, die über die zugehöri-
Eigenrhythmus und den durchgeführten Operationen gen Zeitfächer der beiden Vielkanalleitungen mitein-
steuert. Im allgemeinen interessieren sich die beiden ander verbunden sind.
Rechner nicht für die gleichen Organe. Die Modifi- Die Selbstwählanlage besitzt z. B. sechzehn Moduzierstellen sind deshalb verschieden, so daß die In- lationseinrichtungen, an die je sechzehn Prüfleirungen formationsbehandlung, die sie, ausgehend vom Prüf- 50 LT0 bis LT15 angeschlossen sind. Jede Prüfleitung ergebnis der untersuchten Gruppe, ausführen, eben- wdst während jeder Hälfte Θ, und 6t jedes Zeitfails verschieden sind. Jedoch fuhrt die Ergänzung faches t0 bis {„ zwei Binärstellen auf, welche die Zuihres Schnellspdchers bezüglich des Teiles, der den stände der Schleifen der Teilnehmerleitongen darvorherigen Zustand P betrifft, genau zum gleichen stellen, denen die zugehörigen Zeitfächer der beiden Ergebnis, das darin besteht, daß der Inhalt des Aus- 55 Vielkanalleitungen zugeordnet sind, welche die begangsregisters 16 in diesen Schnellspeicherteil wieder treffende Modulationseinrichtung bedienen,
eingetragen wird. Die Einhdt langsamer Organe 1 der Prüfeinrich-
Nimmt man z. B. an, daß die Antwortzeit der Ein- rung in Fig. 1 ist ersetzt durch eine Einheit 100, dis
heit langsamer Organe 1 der Prüfeinrichtung in der die Aufgabe hat, in einem Grnppenausgangsregistei
Größenordnung von 5 ms liegt und daß der zyklische &> 128 Binäistellen einzuspeichern, welche zuvor wäh-
Betrieb der Prüfeinrichtung bei jedem Gruppenzy- rend vier aufeinanderfolgender Zeitfächer von der
klus von 5 ms parallel das Ergebnis der Prüfung von Prüfleirungen LT0 bis LT16 entnommen wordei
128 Prüfpunkten liefert, dann benötigt die Analyse waren.
dieses Prüfergebnisses die Ausführung von acht Un- Die Prüfldtungen LT0 bis LTls sind einerseits übei tergruppenzyklen durch den Rechner 3 und die Ein- 65 sechzehn UND-Tore 101 bis 116 mit sechzehn Einheit schneller Organe 2. Jeder Untergruppenzyklus gangen der ersten Hälfte dnes Registers 140 mil betrifft dn Achtel der getesteten Gruppe, also sech- 32 Binärstellen verbunden und andererseits übei zehn Binärstellen. Berücksichtigt man die erforder- sechzehn UND-Tore 121 bis 136 mit sechzehn Ein-
ίο
gangen der zweiten Hälfte des gleichen Registers 140. Die 32 Ausgänge des Registers 140 sind parallel über vier Gruppen von je 32 Und-Toren 141, 142, 143 und 144 mit je 32 Eingängen der vier Viertel eines Registers 145 verbunden. Die 128 Ausgänge des Registers 145 sind mit 128 Eingängen eines Gruppenausgangsregisters 150 verbunden. Ein Taktgeber 160 liefert über zwei Ausgänge 161 und 162 regelmäßig abwechselnde Impulse Q1 und θ2, die eine Periodizität eines Zeitfaches haben. Die Impulse 0, öffnen die Tore 101 bis 116 während der ersten Hälfte jedes Zeitfaches, und die Impulse 02 öffnen die Tore 121 bis 136 während der zweiten Hälfte jedes Zeitfaches. Der Taktgeber 160 liefert über vier weitere Ausgänge 163 bis 166 Impulse /, t + 1, t + 2, f + 3, die mit einer Periodizität von vier Zeitfächern, also 15,6 ms, gleichmäßig verteilt sind.
Die Ausgänge 163, 164, 165 und 166 sind jeweils mit den Öffnungseingängen der vier Torgruppen 141, 142, 143 bzw. 144 verbunden, der Ausgang 166 außerdem mit einem Steuereingang für die Übertragung des Inhalts des Pufferregisters 145 in das Gruppenausgangsregister 150. So werden während isder Gruppe von vier Zeitfächern aufeinanderfolgend zu einer ersten Zeit O1 die sechzehn Binärstellen, die von den Prüfleitungen LT0 bis LT15 angeboten werden, in die erste Hälfte des Registers 140 eingespeichert. Zur folgenden Zeit 02 wird die zweite Hälfte des Registers geladen, und zur Zeit / wird der Inhalt des Registers 140 in das eiste Viertel des Pufferregisters 145 übertragen. Die gleiche Operation wird dreimal wiederholt, um die drei weiteren Viertel des Registers 145 zu füllen. Während des Füllens des vierten Viertels dieses Registers wird dessen gesamter Inhalt in das Gruppenausgangsregister 150 übertragen.
Die Analyse des Inhalts dieses Registers wird von einer Einheit schneller Organe 2 und einem Rechner oder Vielfachregister 3 durchgeführt, die identisch
ίο mit denen in Fig. 1 sind. Diese auf eine Zeitvielfachzentrale großer Kapazität angewandte Prüfmethode führt zu einer Arbeitsfrequenz in der gleichen Größenordnung wie bei einer Raumvielfachzentrale. Nimmt man z. B. eine Zentrale mit 64 Mo- dulationseinrichtungen, was mehr als 30000 Leitungen oder Einrichtungen ergibt, dann empfängt man die 128 Binärstellen bei jeder Elementarzeit, d. h. alle 3,9 ms, was die Dauer eines Untergruppenzyklus auf etwas weniger als eine halbe Mikrosekunde begrenzt.
ao In diesem Fall wie auch in dem einer Raumvielfachzentrale bewirkt die Vorrichtung zur schnellen Analyse des Inhalts des Gruppenausgangsregisters dessen Verschachtelung, und man kann daher den Anschlußleitungen zwischen den Einheiten 1 oder 100 den Einheiten schneller Organe 2 und eventuell 2' eine beträchtliche Länge geben, ohne sich den Schwierigkeiten auszusetzen, die durch die Fortpflanzungszeiten der Signale in diesen Leitungen auftreten, die also ganz gewöhnliche Eigenschaften autweisen können.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Bekanntlich hat bei elektronischen Vermittlungs- Patentansprüche: anlagen die Prüfeinrichtung die Aufgabe, auf einer großen Anzahl von Leitungen und Einrichtungen
1. Prüfeinrichtung zur zyklischen Prüfung von einerseits halbpennanente Zustände festzustellen, wie Leitungen und Einrichtungen eines Selbstwäbl- 5 eine Anforderung eines Dienstes oder das Abheben amtes mit zentraler elektronischer Steuerung des Teilnehmers, wo Verzögerungen in der Größendurch einen Rechner, welche einen ersten Spei- Ordnung einer Sekunde zulässig sind, und andererseits eher besitzt für die Speicherung der Priifungs- kurzzeitige Signale festzustellen, wie Wählimpulse, ergebnisse einer Gruppe von Punkten von Leitun- die eine Prüfzeit von 10 bis 20 ms benötigen. Um den gen und Einrichtungen, ferner einen zweiten io extrem kleinen Anteil signifikanter Tests gegenüber Speicher für die Prüfungsergebnisse des voran- der Gesamtzahl von Tests zu verbessern, paßt man gegangenen Prüfzyklus und schließlich einen Ver- im allgemeinen die Frequenz aufeinanderfolgender gleicher der Inhalte des ersten und zweiten Spei- Tests einer Leitung oder einer Einrichtung deren Art chers, dadurch gekennzeichnet, daß der oder Zustand an.
zweite Speicher eic Schnellspeicher (31) des 15 Bei Selbstwählämtern mit Raumvielfach werden Rechners (3) ist, daß zwischen dem ersten Spei- verschiedene Typen von Prüfeinrichtungen benutzt, «her oder Gruppenausgangsregister (16) und dem je nach Kapazität der Zentralen, für die sie bestimmt Vergleicher (26) Schnellübertragungsorgane (20) sind. Bei einer autonomen Prüfeinrichtung für elekangeordnet sind zur Übertragung aufeinanderfol- tronische Selbstwählämter großer Kapazität gemäß gender Teile oder Untergruppen des Inhalts des ao der französischen Patentschrift 1 294 316 ist diePrüf-Gruppenausgangsregisters in ein Untergruppen- einrichtung ein Hilfsrecimer, der einer Matrix von ausgangsregister (25) und daß der Vergleicher Prüfpunkten für die Einrichtungen und Leitungen, (26) jede Untergruppe parallel mit einem Wort die vom Selbstwählamt bedient werden, zugeordnet des Schnellspeichers (31) vergleicht. ist. Dieser Hilfsrechner besitzt Mittel zur speziellen
2. Prüfeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch 25 Überwachung von Organen, die sich in einem intergekennzeichnet, daß das Wort des Schnellspei- essierenden Zustand befinden oder eine spezielle Aktichers zusätzlich zu den Prüfungsergebnissen des vitätsperiode besitzen, sowie Mittel zur Analyse der vorangegangenen Prüfzyklus Modifizierstellen (M) festgestellten Signale oder Zustände, um die erarbeienthält. teten Ergebnisse zu einem zentralen Rechner univer-
3. Prüfeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, 30 seller Art zu übertragen. In dem Artikel »L'autodadurch gekennzeichnet, daß das Selbstwählamt commutateur semi-clectronique experimental de nach dem Raumvielfach arbeitet und mit matri- Lannion« von »L. J. Libois, P. Lucas et zenartig angeordneten Prüfpunkten (10) versehen J. Duquesne, erschienen in der Zeitschrift »Comist, die zwischen dem Gruppenausgangsregister mutation et electronique«, No. 7, Octobre 1964, Ed. und den Punkten von Leitungen und Einrichtun- 35 Socotel, Issy-les-Molineaux«, ist eine Zentrale gen angeordnet sind, wobei jeder Gruppe von mittlerer Kapazität beschrieben, in der mehrere Rech-Prüfpunkten eine Matrixzeile entspricht und jede ner, die dank ihrer Spezialisierung auf die Vermitt-Matrixspalte mit einer Binärstelle des Gruppen- lungstechnik eine verminderte Größe besitzen und ausgangsregisters (16) verbunden ist. Vielfachregister genannt werden, jeweils eine Prüf-
4. Prüfeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, 40 einrichtung steuern, die keine eigene Schaltlogik bedadurch gekennzeichnet, daß das Selbstwählamt sitzt und folglich nicht autonom ist. Über diese Prüfnach dem Zeitvielfach arbeitet und daß die von einrichtung können die Vielfachregister zu jedem allen Leitungen während mindestens eines Zeit- Zeitpunkt den Zustand einer beliebigen Koppeleinfaches gelieferten Prüfungsergebnisse in einem richtung des Koppelnetzes sowie den Zustand der Pufferspeicher (45) gespeichert und dann parallel 45 Hilfsorgane erfahren. Außerdem kann die Prüfeinin ein Gruppenausgangsregister (150) übertragen richtung parallel mehrere Koppelcinrichtungen testen, werden. um unter ihnen einen freien auszuwählen und dessen
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