DE1807129A1 - Verbesserte gleitreibungsfreie Bandrollengeraete - Google Patents

Verbesserte gleitreibungsfreie Bandrollengeraete

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DE1807129A1
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DE19681807129
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Wilkes Donald Fancher
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US Atomic Energy Commission (AEC)
Original Assignee
US Atomic Energy Commission (AEC)
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Publication date
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H19/00Gearings comprising essentially only toothed gears or friction members and not capable of conveying indefinitely-continuing rotary motion
    • F16H19/02Gearings comprising essentially only toothed gears or friction members and not capable of conveying indefinitely-continuing rotary motion for interconverting rotary or oscillating motion and reciprocating motion
    • F16H19/06Gearings comprising essentially only toothed gears or friction members and not capable of conveying indefinitely-continuing rotary motion for interconverting rotary or oscillating motion and reciprocating motion comprising flexible members, e.g. an endless flexible member
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P15/00Measuring acceleration; Measuring deceleration; Measuring shock, i.e. sudden change of acceleration
    • G01P15/02Measuring acceleration; Measuring deceleration; Measuring shock, i.e. sudden change of acceleration by making use of inertia forces using solid seismic masses
    • G01P15/08Measuring acceleration; Measuring deceleration; Measuring shock, i.e. sudden change of acceleration by making use of inertia forces using solid seismic masses with conversion into electric or magnetic values
    • G01P15/135Measuring acceleration; Measuring deceleration; Measuring shock, i.e. sudden change of acceleration by making use of inertia forces using solid seismic masses with conversion into electric or magnetic values by making use of contacts which are actuated by a movable inertial mass

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Description

Anmelder: United States Atomic Energy Commission Washington D. C, USA
Verbesserte Rleitreibungafraie Bandrollengeräte
Die Erfindung bezieht sich auf gleitreibungsfreie Bandrollengeräte und stellt weitere Verbesserungen und Ausgestaltungen der in der früheren Patentenmeldung P 17 50 6O3.5 vom 17. Mai 1968 (entsprechend US S.N. 643,314 v. 29. 5. 1967) beschriebenen gleitreibungsfreien Bandrollengeräte dar.
Die in der bezeichneten Anmeldung beschriebenen Bandrollengeräte zeichnen sich durch geringe oder gänzlich fehlende Reibunsverluste aus und können zahlreiche mechanische und elektromechanische Funktionen erfüllen. Sie können aus wenigen Bauteilen nach dem Baukastenprinzip aufgebaut werden und sind ohne oder nur geringe Verschlechterung auch in Mikrominiaturbauweise ausführbar« Für verschiedene Anwendungszwecke kann es jedoch wünschenswert sein, zusätzliche oder verschiedene Kräftefunktionen oder -Vorspannungen zur Beaufschlagung der aus Drehgliedern oder Rollen und biegsamem Spannband bestehenden Bandrollengruppen vorzusehen, was demnach Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist.
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Gelöst wird die Aufgabe durch ein gleitreibungsfreies Bandrollengerät mit einem Paar oder mehreren Dreh- bzw. Hollgliedurn in einer Führung, deren Führungswände einen Abstand voneinander haben, der kleiner ist, als die Summe der Hollendurchmesser, und mit einem biegsamen, zwischen den Führungswänden in Spannung gehaltenen Spannband, das mit einem Teil zwischen den Hollen liegt, diese teilweise umgibt, und, mit ihnen eine bewegliche Bandrollengruppe bildend, diese parallel zueinander hält, wobei zusätzliche, mit der Bandrollengruppe gekuppelte und diese mit einer entlang der Führungsbahn gerichteten Kraft beaufschlagende Mittel vorgesehen sind»
Anhand der Zeichnungen sei die Erfindung näher erläutert. Es zeigenj
die Figur 1 in Seitenansicht und teilweise im Schnitt den grundsätzlichen Aufbau eines Bandrollengeräts;
die Figur 2a in Seitenansicht und teilweise im Schnitt ein erfindungsgemässes Bandrollengerät mit einem weiten Bereich möglicher iäfteebenen;
die Figur 2b das Kräftediagramm für die Vorrichtung der Fig» 2a;
die Figuren 3 a-d Seitenansichten, teilweise im Schnitt, von Bandrollengeräten, die mit linear oder nichtlinear veränderlichen Kräften vorbeaufschlagt werden können;
die Figuren 4· und 5 die entsprechenden Kräftediagramme;
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die Figur 6a in Seitenansbht und teilweise im Schnitt ein mit einer periodisch veränderlichen Kraft beaufschlagbares Bandrollengerät, und die Figur 6b das entsprechende Kräftediagrammj
die Figuren 7a und 8a sowie 7b und 8b Seitenansichten, teilweise im Schnitt, von durch, nichtlineare Kräfte beaufschlagbaren Bandrollengeräten sowie die entsprechenden Kräftediagrammej
die Figuren 9a und 9b eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, eines mit einer sinusförmigen Kraft beaufschlagbaren Bandrollengeräts bzw. das entsprechende Kräftediagramm;
die Figuren 10 und 11 Seitenansichten, teilweise im Schnitt, eines iräfteempfindlichen Bandrollengeräts.
Der in der Figur 1 gezeigte grundsätzliche Aufbau eines Bandrollengeräts 10 entsprechend der oben bezeichneten früheren Anmeldung besteht aus einem Paar oder einer Gruppe von aneinander anliegenden, über eine biegsames Spannband 20 zwischen im Abstand voneinander angeordneten Führungswänden 16, 18 abgestützten Dreh- bzw. Rollgliedern 12 und 14-,- die mit dem Band eine stabile, funktionsschlüssige, freilaufende bzw. -rollende Bandrollengruppe in nestförmiger Anordnung (im folgenden kurz als Bandrollengruppe oder Gruppe bezeichnet) bilden. Das Spannband ist übertrieben dick gezeigt, während für die meisten Verwendungszwecke das Band weniger als 0,1 mm stark sein kann. Das Band ist in S-Form teilweise um die Bollen 12, 14 gelegt und durch geeignete, das Band an entgegengesetzten Seiten der
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gegenüberliegenden Führungswände festlegenden Befestigungsmittel 22 und 24, z. B. Schrauben oder Bolzen, unter Spannung gehalten. Die Führungswände 16 und 3.8 können an beiden Enden durch geeignete Endblöcke oder Wandteile 26, 28 abgestützt sein« In einigen Fällen kann es wünschenswert sein, die Seiten der Führung so abzuschliessen, dass eine Kammer oder ein Gehäuse (nicht gezeigt) entsteht, wobei die Führung ζ· B. aus einem rechteckigen oder quadratischen Rohrstück bestehen kann. Die Drehglieder 12, 14 sind in einer an der Endwand 26 anliegenden Ausgangslage gezeigt, wobei das Band mit den Wänden 16, 18 an den Kontakt- bzw. Tangentiallinien JO, 32 nicht in Kontakt liegt. Nach Anwendung einer in Pfeilrichtung längsgerichteten Kraft kann die Bandrollengruppe entlang den Führungswänden in die durch die gepunkteten Linien angedeutete zweite Endlage rollen.
Wird das Band 20 unter Spannung um die Glieder 12, 14 und durch geeignete Mittel an diagonal gegenüberliegenden Stellen der Wände 16 und 18 der Führung festgelegt, so werden die Drehglieder durch die Bandspannung fest gegen die Wände 16, 18 und infolgedessen parallel gegeneinander gedruckt. Sind die Hollen in der gezeigten Anfangslage, so kann die Lage der Kontaktlinien oder -zonen durch Änderung der Bandspannung bis zu einem gewissen Grade verändert werden.
Wie in der oben bezeichneten Anmeldung beschrieben, können mit dem Bandrollengerät 10 gewünschte Kräftespannungen durch ver-
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schiedene Bandquerschnitte oder -ausschnitte oder Abwandlungen oder Kombinationen derselben erreicht werden. In einigen Fällen kann es wünschenswert sein, für eine Primärkraft ein vorgespanntes oder nicht vorgespanntes Spannband und Drehgliederpaar zusammen mit einem oder mehreren sekundären Spannbändern mit oder ohne Drehgliedern mit getrennter Kräftevorspannung zur Erzielung einer zusammengesetzten Kräftebeaufschlagung einzusetzen· Hit dem oder den zusätzlichen Sekundärspannbändern kann ein Vorschub oder eine Dlmpfung auf das primäre Spannband ausgeübt werden.
Je nach dem Verwendungszweck kann das Spannband 20 aus dem verschiedensten Material hergestellt werden. Zur Erzielung von Biegsamkeit und Schockfestigkeit des Spannbands und Aufrechterhaltung der erforderlichen Spannung können ring- oder labyrinthförmige Ausschnitte oder Wellen an den Bandenden vorgesehen sein oder das Band aus elastischem Material hergestellt sein. Die Drehglieder oder Rollen können beliebige Hohl- oder Festform aufweisen, wie z. B. Zylinder, Prismen und Abwandlungen davon.Die Drehglieder können auch durch ein oder mehrere federbeaufschlagte Glieder gegen die Führungswände gedruckt werden, wodurch sich grosszügigere Toleranzen der Rollenlangen ergeben. Ferner können durch Verwendung von abwechselnden oder komplexen Drehgliederformen gewünschte Kräftemuster, Anschlags- oder Sperrfunktionen erzielt werden. Die Drehglieder können auch die Spulenform der Fig. 7 aufweisen. Sie können aus dem verschiedensten Material mit oder ohne Überzug hergestellt werden.
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Die Führungs- oder Gehäusewände können aus dem verschiedensten Material ^e nach Verwendung hergestellt sein, z. B. aus Isolatoren oder Metallen und Legierungen· Ferner können sie mit Keilen, Anschlägen, elektrischen Kontakten, magnetisch betätigten Stiften und dergleichen versehen sein»
Die flachparallel im gleichen Abstand voneinander gezeigten Führungswände können auch flach und gebogen sein, sowie auseinander oder aufeinander zulaufen, solange ihr Abstand in den mit den Hollen zusammenarbeitenden Teilen nicht grosser als die Summe der wirksamen Rollendurchmesser ist.
Die Endwände können verschiedene Sperren, Anschläge usw., wie auch Schrauben zur Einstellung oder Freigabe des Spannbandes und der Drehglieder hinsichtlich einer Kräftebeaufschlagung aufweisen. Auch sie können aus verschiedenem Material je nach Funktion und Verwendungszweck hex'gestellt werden.
Im folgenden seien nun Bandrollengeräte beschrieben, die mit gesonderten, der Kräftebeaufschlagung bzw«, -vorspannung dienenden Mitteln versehen sind.
Die Figur 2a zeigt ein nach der vorliegenden Erfindung ausgestaltetes Bandrollengerät, das durch andere Einflüsse als durch die Bandrollengruppe selbst verschiedene, in der Regel konstante Kräftefunktionen bzw. -ebenen erzeugen oder solchen unterworfen werden kann. Die Drehglieder 3ty-, 36 der Figur 2a
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werden durch ein biegsames Spannband zwischen geeigneten Führungswänden gehalten bzw. abgestützt, an denen auch das Band unter Spannung befestigt ist, so dass eine stabile, funktionsschlüssig verbundene, freilaufende Bandrollengruppe entsteht. Eines oder mehrere der Drehglieder können einen oder mehrere von ihrer einen Endfläche hervorstehende Wellen- oder Scheibenteile unterschiedlichen Durchmessers, z. B. die Wellen 40 und 42 aufweisen. An diesen Wellen können durch geeignete Befestigungsmittel Riemen oder Antriebskupplungen 44 a-d derart befestigt sein, dass sie unter- oder oberhalb der Achse in beliebigem radialem Abstand von dieser verlaufen und mit einem Eräftegenerator oder -verbraucher (nicht dargestellt) verbunden sind. Beim Entlangrollen der Bandrollengruppe, entlang der Führungswand werden die Riemen oder Antriebskupplungen je nach der Bewegungsrichtung der Rollen und der Bandlage relativ zur Rollenachse von den Wellen ab- oder auf diese aufgerollt.
Das Schaubild der Fig. 2b zeigt auf der Senkrechten die verschiedenen Kräfteebenen (F) in Abhängigkeit von der von der Bandrollengruppe zurückgelegten Wegstrecke (d) die durch die entsprechenden Antriebskupplungen parallel zur Rollenbewegung entlang der Führungsbahn erzeugt werden, und die von den um die Kontaktlinien 46 von Band $8 - Drehglied 36 mit der Führung erzeugten Kraftmomenten abhängen.
Die Antriebskupplungen können auch dazu dienen, im Vergleich zur Rollenbewegung unterschiedliche Bewegungsentfernungen des
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Verbrauchers bzw. verschiedene Kräfteebenen zu, erzielen. So können die Antriebskupplungen 44a, 44b eine kürzere, die Kupplungen 44c, 44d eine längere Strecke als die Sollen zurücklegen. Diese Differentialbewegung zwischen Hollen land Kupplung nimmt bei wachsendem Radius der Antriebskupplung noch zu.
Eine entsprechende Arbeitsweise wird bei Verwendung von spulenförmigen Rollen anstatt der Drehglieder 36 erreicht, wobei die Wellen oder Scheiben zentral bzw. innere Teile der Rollen mit von den letzteren verschiedenen Durchmessern sind. Zum Anschluss der Antriebskupplungen können diese umgekelr t zur gezeigten Richtung oder durch einen im Band 38 vorzusehenden, rechteckigen Anschnitt geführt werden. Zur -Erzielung verschiedener Kräfteebenen können auch Wellen oder Scheiben mit grösserem Durchmesser als dem der Drehglieder vorgesehen sein. Durch verschiedene Kombinationen der Riemenbefestigung und der Befestigung an den Drehgliedern können die verschiedensten Kräfte und Betriebsbedingungen erreicht werden.
Eine weitere Änderung der Kräftefunktionen ist entsprechend den Figuren 3a-d, 4 und 5 durch Einschaltung einer elastischen Vorspannung, Spiralfeder und dergleichen zwischen Antriebskupplung und Verbraucher möglich-, für die weitere Erläuterung sei dabei angenommen, dass grundsätzlich alle Kräftefunktionen in Pfeilrichtung der Figur 3a erzeugt werden, soweit nicht anders erwähnt.
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Sie der figur 2a entsprechende Bandrollengruppe ist hier ebenfalls mit den vorstehenden Wellen oder Scheiben 50 a-d und den an diesen befestigten Antriebskupplungen 48 a-d versehen. Die Antriebskupplung 48b ist z. B. über einen auf der rib einer Messerschneide versehenen Welle 50 b aufgesetzten Kragen 54 so befestigt, dass die Kräfte an der Achse des Drehglieds 36 angreifen. Vorspannungsmittel mit einer positiven Federkonstanten, z. B. Spiralfedern 52 a-d können mit den Antriebskupplungen verbunden oder an diesen befestigt und mit einem (nicht gezeigten) Verbraucher oder den Fülirungswänden verankert sein.
Die in Abhängigkeit von der Bandrollenbewegung von den Antriebskupplungen der Figuren 3 a-d erzeugten Kraft efunkt ionen können parallel zur Rollenbewegung entlang der Führungsbahn linear zunehmende Kräfte sein (vgl. Figur 4·), wobei der Kurvenabfall von den um die Kontaktlinien 46 vom Band 38 - Drehglied 36 mit der Führung erzeugten Kraftmomente abhängig sein kann. Elastische Verlangsamung und grosse Kräfte können dadurch erreicht werden, dass der Antriebskupplung in der Anfangsstellung der Bandrollengruppe etwas freies Spiel belassen wird.
Die Antriebekupplungen und Federn können am Sndblock in einem Winkel zur Bewegungsrichtung der Bollen befestigt sein, wie dies durch die gestrichelten Linien 56 der Kupplung 48d und Feder 52d der Figur 3d angedeutet ist. Sind alle Antriebskuppiungen und Federn der Fig. 3 a-c in dieser Weise befestigt, so können nicht line are Kräfte, gemäss Fig. 5 erzeugt werden.
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Der Vorrichtung gem. ]?ig. 3a kann auch eine Kräftefunktion aufgegeben werden, die eine positive und eine negative Phase mit einem Hulldurchgang der Kräftevorspannung entsprechend einer stabilen Lage der Bandrollengruppe aufweist, indem die Feder 52a an einer äusseren Abstützung befestigt und das Kupplungsband 48a in einem spitzen Winkel zur Senkrechten auf die Rollenbewegung durch die am Drehglied 36 anliegende Führungswand geführt wird. Diese Vorrichtung kann auch die Kräftefunktion der Figur 8b erzeugen, indem das Kupplungsband 48 und die Feder 52c der Figur 3c zusätzlich vorgesehen und die Feder 5#2c auf einer äusseren Abstützung befestigt wird, so dass das Band 48c über das Band 48a in einem spitzen Winkel zur oben erwähnten Senkrechten geführt wird.
Die Figur 6ä zeigt ein Bandrollengerät mit einer an eine Welle oder Scheibe 62 befestigten Antriebskupplung 58 und Federvorspannung 60, wobei die Welle doder Scheibe einen von dem Drehglied 36 unterschiedlichen Radius oder unrunden Querschnitt aufweist. Bei Drehung der Rolle 36 ändert sich das um die Kontaktlinie 46 erzeugte Kräftemoment in Abhängigkeit vom Radius und dem Befestigungswinkel der Antriebskupplung 58. Somit kann durch geeignete Wahl der Wellenform 62 jede gewünschte Kräftefunktion erzielt werden. Die der dargestellten Form entsprechende Kräftefunktion/Rollenbewegung in Pfeilrichtung der Fig. 6a ist im Schaubild dvr Fig. 6b gezeigt.
In einem mit «ine» normalen Spannband versehenen Bandrollengerät kann durch Befestigung des Bandes an den Führungswänden
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über eine elastische Vorspannung, z. B. eine Spiralfeder eine zusätzliche Nachgiebigkeit und u. U. .Änderung der erzeugten Kräfte erreicht werden· Durch diese Anordnung wird jedoch die Kräftevorspannung weder verändert noch vermehrt. Nun können aber zusätzliche Kraftevorspannungen dadurch eingeführt werden, dass die Feder an der Führung oder ihren Endblöcken in einem Winkel zur Bewegungsrichtung der Bandrollengruppe befestigt wird. So kann z. B. gem. Fig. 7a die Spiralfeder 64 an dem freien Ende des um die Rollen 34-, 36 gelegten biegsamen Spannbandes 38 befestigt und mit seinem anderen Ende am Endblock 65 festgelegt werden» Hierdurch wird die in der Fig. 7b dargestellte, nichtlinear ansteigende Kräftevorspannung bzw. -funktion erzielt. Wird auch das entgegengesetzte Ende des Bandes 38 entsprechend der Fig. 8a an einer ihrerseits in einem Winkel zur Rollenbewegung am Endblock 67 festgelegten Spiralfeder 66 befestigt, so wird die Kräftefunktion oder -vorspannung der Figur 8b erzeugt, die eine stabile Lage der Bandrollengruppe an ihrem Nulldurchgang zur Folge hat. Die von den Anordnungen der Fig. 7a und 8a erzeugten Kräfte kön&en ausser von dem Festlegungswinkel des Bandendes auch von der Federkraft abhängen.
Weitere Kräftefunktionen oder -Vorspannungen mit zyklischer oder sinusförmiger Schwingungsform können durch Einschaltung von elastischen oder federneden Elementen zwischen eine beliebige Zahl von Stellen oder Stiften am Ende der Drehglieder, z. B. der von den Drehgliedern 3^, 36 und dem biegsamen Spannband 38 in Fig. 9a gebildeten Gruppe erzeugt werden. So kann. z. B.
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bei Festlegung einer Feder 68 zwischen den Stiften 70 und 72 in der gezeigten Lage durch Rollenbewegung entlang der Führung eine sinusförmige Kräftefunktion entsprechend der Figur 9b erzeugt werden, die durch geeignete Wahl der Winkel- und Radialstellung der Stifte zu beliebigen zyklischen bzw. periodischen Komplexformen modifiziert werden kann. Die Drehglieder können getrennte, durch mm Umfang angeordnete, federbeaufschlagte Klinken mit dem Hauptkörper verbundene, drehbare Endteile auf-™ weisen, die mit einem, zusammen mit dem Endteil in jede beliebige Winkelstellung drehbaren, festen Stift verseehen sein können.
.Ähnliche Iräftefunktionen oder -Vorspannungen können erreicht werden, indem das eine Ende eines elastischen Elements, z. B. einer Feder an einem Stift am Ende eines Drehglieds, z. B. am Stift 72 des Drehglieds 34- befestigt und das andere Ende an der Führung oder ausserhalb derselben festgelegt wird.
Der negative Teil 74- der Kräftefunktion der Fig. 9b kann dazu dienen, mit der Bandrollengruppe eine an das Gerät gelegte äussere Kraft, z. B. eine Beschleunigung festzustellen. Hierzu wird die Gruppe in der Führung in die dem festzustellenden Kräfteniveau, z. B. 76, entsprechende Lage gebracht. Wird nun die Bandrollengruppe einer in Pfeilrichtung wirkenden, dem Kräfteniveau 76 gleichen oder dieses Übersteigenden Kraft ausgesetzt, so briacht die Bandrollengruppe aus ihrer Anfangslage aus und rollt die Führung entlang in Sichtung d?er angewandten Kraft, bis sie das Ende der Führung oder einen die angewandte
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Kraft übersteigenden Teil der Krafteftuxktion der nächsten Schwingungen "bzw. Periode erreicht. Eine kippschalterähnliche oder energie stauende Wirkung kann dadurch erreicht werden, dass die Gruppe in einer der Stelle 78 der Kräftefunktion entsprechende Ausgangslage gebracht wird und somit vor Ausbrechen aus dieser eine be stiemte Mindest energie erreicht sein muss.
Sie beschriebenen Bandrlollengeräte sind in Industrie und Haushalt vielseitig verwendbar, wobei durch entsprechende Wahl der Band- und Bollenanordnung die erforderlichen Kräftefunktionen und -ebenen erreicht werden. So kenn as. B. eine Anordnung und Kräftefunktion entsprechend den Figuren 3c, 3d und 4-zusammen mit einer magnetischen Betlaissperre in der Anordnung gemäss den I1Ig. 10 und 11 eingesetzt werden. Die Figur 10 zeigt ein magnetisches Sperrrelais in seiner Ausgangs- und die Figur 11 dieses in seiner (erregten) Endlage. Es enthält die Bollen 80, 82 mit dem biegsamen Band 84-, das zwischen den ml den Endblöcken 90, 92 versehenen liihrungswänden 86, 88 unter Spannung gehalten wird. Ein Hagnetflussgenerator oder Solenoid 94- ist im Endblock 92 befestigt und beaufschlagt die Bandrollen mit einer Kraft, während die in einem Halter 97 i» Endblock 90 montierten und an der Bolle 82 befestigten Spiralfeder und Bandmittel 96 die erforderliche Rückstellkraft liefern. Von den Endbiöcken und der luhrung isolierte und an diagonal gegenüberliegenden Enden der Jöhrungsflachen 86 und 88 gelagerte, elektrische Kontakte 98 und 100.erfassen die jeweilige Lage der Bandrollengruppe in der -erregten oder nicht erregten Stellung.
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Die Kontakte 98, 100 können wie gezeigt aus einem einzelnen Kontakt oder auch aus einer über das Band 84 an eine geeignete Kontaktstelle an den Führungen oder Endblöcken angeschlossenen Kontaktgruppe bestehen. Im letzteren Falle können zur Herstellung der leitenden Verbindung im Band 84 mehrere isolierte, an den Kontaktstellen freigelegte Leiter eingebettet sein. In jedem Falle werden die erforderlichen Anschlüsse an einen Verbraucher oder eine Schaltung mit den Kontakten 98, 100, der Führung, den Endblöcken und dem Band an den Kontaktstellen 102, 104 hergestellt. Der Solenoid 94 enthält z. B. eine um die Basis 108 eines U-förmigen Magnetkerns gewickelte Spule 106, die durch eine Gleichstromquelle über eine bekannte, nicht gezeigte Schaltung erregt wird. Ausser der Basis 108 besitzt der Magnetkern einen am einen Spulenende am Drehglied 82 anliegenden ersten Schenkel 110 und am anderen Spulenende den zweiten Schenkel 112, der seinerseits den im erregten und nicht erregten Zustand des Beiais am Drehglied 82 anliegenden ovalen Teil 114 aufweist.
Das Drehglied 80 kann aus einem zylinderförmigen, elektrischen Leiter oder Nichtleiter bestehen, der eine in der Fig. 10 gezeigten Ausgangslage am Kontakt 98 anliegende Ausnehmung oder Vertiefung 113 aufweist. Vie in der Figur 11 dargestellt, kann das aus geeignetem magnetischen Material, z. B. Weicheisen be-, stehende Drehglied z. B.spulenförmig ausgebildet sein, mit zwei durch den mit der Spule 96 verbundenen Mittelteil verringerten Durchmessers 118 getrennten Aussenflanschen 115 und 116. Der
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Flansch 115 kann eine am Schenkel 110 des Solenoidkerns anliegende, sinusförmige Ausnehmung oder Vertiefung 120 aufweisen, so dass beim Entlangrollen der Bandrollengruppe einschliesslich dem Drehglied 82 entlang der !führung der zwischen dem Schenkel 110 und dem Flansch 115 "bzw. der Vertiefung 120 gebildete Spalt linear abnimmt, die Abnahme aber langsamer erfolgt, als die Gesamtbewegung der Bandroliengruppe. Die Abnahme kann durch Änderung der Form der Vertiefung 120 und damit Verlängerung der Rollenbewegung unter Beibehaltung eines kleinen Ausgangsspalts zwischen Schenkel 110 und Flansch 115 eingestellt werden. Auch der Flansch 116 kann mit einer entsprechenden Ausnehmung oder Vertiefung 122 versehen sein, die in der erregten Endlage entsprechend der Figur 11 am Eontakt 100 anliegt. Die Ausnehmungen 113 und 122 gewährleisten einen besseren Kontaktdruck zwischen Band und Kontaktstellen, sowie eine deren Oberflächen säubernde Wischwirkung.
Sobald die Erregung des Solenoids 0A aufhört, drückt die Feder 96 die Bandrollengruppe gegen den Endblock in die Lage der Figur 10, so dass ein elektrischer Kontakt zwischen dem Band 84 und dem Kontakt 98 hergestellt ist· Bei Erregung der Spule entsteht in dem durch den Schenkel 110, Flansch 115» Hittelteil 118, Flansch 116 und Schenkel 112 (einschliesslich dem verbreiterten Stück 114) gebildeten Magnetkreis ein Hagnetfluss, der entgegen der Federkraft 96 die Bandrollengruppe die Führung entlang treibt (sofern der Hagnetflusβ stärker als die Federvorspannung ist), so dass über den Kontakt 100 ein etwa angeschlossener Stromkreis geschlossen wird. Sobald die Erregung der
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Spule 106 unterbrochen wird, führt die Feder 96 die Hollen und das Band in ihre Ausgangxlage zurück. Dieses Hagnetrelais oder die übrigen Bandrollengeräte können derart abgewandelt werden, dass das Gerät gegenüber Beschleunigungs-, Vibrations- oder ßchockkräften unempfindlich ist, was besondere wünschenswert sein kann, wenn die Bewegungslängen und Kontaktspaltgrössen sehr klein gehalten werden sollen· Dies kann durch Anbringung von Gegengewichten 124, 126 an den an beiden Enden der Drehglieder 80, 82 befestigten Armen 128, 130 erreicht werden, wobei die Gegengewichte bis zur Erregung des Geräts durch den Solenoid in der in der !Figur 10 gezeigten Lage gehalten werden.
Einige oder alle der in den vorstehend einzeln beschriebenen Geräten enthaltenen Elemente oder Merkmale können in einem einzigen Gerät oder in mehreren Geräten kombiniert werden. Ferner sind zahlreiche Abwandlungen und Kombinationsmöglichkeiten gegeben, die im Bereich des Fachmanns liegen und daher keiner weiteren Beschreibung bedürfen.
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Claims (12)

Patentansprüche
1. Gleitreibungsfreies Bandrollengerät mit einem Paar oder mehreren Dreh- bzw. Hollgliedern in einer Führung, deren Führungswände einen Abstand voneinader haben, der kleiner ist, als die Summe der Hollendurchmesser, und mit einem biegsamen, zwischen den Führungswänden in Spannung gehaltenen Spannband, das mit einem Teil zwischen den Hollen liegt, diese teilweise umgibt, und mit ihnen eine bewegliche Bandrollengruppe bildend diese parallel zueinander hält, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzliche, mit der Bandrollengruppe gekuppelte und diese mit einer entlang der Führungsbahn gerichteten Kraft beaufschlagende Mittel (40, 42, 44) vorgesehen sind.
2. Bandrollengerät gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehglieder Endteile (30) mit von den entsprechenden Mittelteilen (36) unterschiedlichem Durchmesser aufweisen.
3. Bandrollengerät gemäss Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (38) einen der Teile der Drehglieder (34, 36) teilweise umgibt.
4. Bandrollengerät gemäss Anspruch 3> dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzlichen Mittel mit dem anderen Teil der Drehglieder gekoppelt sind.
5· Bandrollengerät gemäss Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzlichen Mittel ein elastisches Element (52)
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6. Bandrollengerät gemäss Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzlichen Mittel in etwa parallel zur Bewegung der Bandrollengruppe (34-, 36, 38) entlang der !Führungsbahn (16, 18) angeordnet sind.
7· Bandrollengerät gemäss Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzlichen Mittel in einem Winkel zur Bewegungsrichtung der Bandrollengruppe angeordnet sind (56).
8. Bandrollengerät gemäss Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der mit den zusätzlichen Mitteln gekoppelte Drehgliedteil einen Teil mit unrundem Querschnitt (62) aufweist.
9. Bandrollengerät gemäss Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Drehglieder magnetisierbar und mit einem zu den zusätzlichen Mitteln gehörenden Solenoid (94) magnetisch gekoppelt ist, wobei der Solenoid von dem unrunden Teil durch einen Magnetspalt getrennt ist.
10. Bandrollengerät gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzlichen Mittel ein mit dem Spannband verbundenes, in einem Winkel zur Bewegungsrichtung der Bandrollengruppe verlaufendes elastisches Glied (64), oder gegebenenfalls ein weiteres am entgegengesetzten Bandende befestigtes elastisches Glied (66), oder ein an den Drehgliedern befestigtes elastisches Element (68) aufweisen.
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11. Bandrollengerät gemäss Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, dass die Drehglieder mit Gegengewichten (12^, 126) versehen sind.
12. Bandrollengerät gemäss Anspurch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Rollen betätigte elektrische Kontakte vorgesehen sind. (
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