DE180826C - - Google Patents

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DE180826C
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Germany
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rail
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/06Machines for colouring or chemical treatment; Ornamenting the sole bottoms
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/26Devices for applying wax

Landscapes

  • Coating Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 180826 -.. KLASSE 71 c. GRUPPE
JOHN HENRY WALL in BRISTOL (V. St. A.).
auf Gummischuhe.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. April 1906 ab.
Die bisher übliche Herstellung der Gummischuhe geschieht in der Weise, daß man den zum Fertigstellen derselben erforderlichen Gummilack von Hand aufträgt. Dieses Verfahren ist natürlich umständlich, zeitraubend und macht daher die Gummischuhe unnötig teuer.
Gegenstand vorliegender Erfindung bezweckt nun, diese Handarbeit mechanisch
ίο durchzuführen, derart, daß das Auftragen des Gummilacks für eine beliebige Anzahl von Schuhen durch die Vorrichtung in einem einzigen Arbeitsgange ausgeführt wird.
Ein weiterer Vorzug der vorliegenden Erfindung ist in der großen Einfachheit der Maschine zu erblicken, durch welche es dem Arbeiter ermöglicht wird, auch eine größere Anzahl von Gummischuhen sehr rasch in die Maschine einzuführen, in einem einzigen Arbeitsgange der Maschine mit dem Lack zu versehen und alsdann wieder zu entfernen. Die Herstellungszeit wird daher gegen früher erheblich abgekürzt.
Der Erfindungsgegenstand wird auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Vorderansicht der Maschine fertig zum Gebrauch.
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt gemäß Linie x-x der Fig. 1, in welchem die normale Lage der Vorrichtung in ausgezogenen Linien, die Stellung derselben aber während des Eintauchens der Schuhe in die Gummilackmasse in punktierten Linien dargestellt wird. '
Fig. 3 veranschaulicht einen Querschnitt nach Linie y-y der Fig. 1 durch die die Schuhe tragende drehbare Vorrichtung.
Fig. 4 ist eine vergrößerte Endansicht des in Fig. 3 dargestellten Teils bei der normalen Lage desselben.
α bezeichnet den Rahmen der Maschine, b den Behälter mit der Gummilackmasse, c den in senkrechter Richtung verschiebbaren Schlitten, d den Hebel zum Heraufziehen und Herablassen der Vorrichtung, e den drehbaren Werkstückträger, f die Handkurbel zum Bewegen des letzteren, g eine Querschiene, h, h eine Reihe von auf der genannten Schiene befestigten Schuhleisten und schließlich i, i die auf denselben sitzenden Gummischuhe.
Der Rahmen α besteht aus einer Bodenplatte a1, auf welcher der Behälter b für die Lackmasse angeordnet ist. Auf der Bodenplatte sind ferner die beiden seitlichen Pfosten Λ2 befestigt, von denen jeder auf der Innenseite senkrechte Führungsschlitze a3 für den Schlitten c und Öffnungen α* für den Durchtritt der Welle des drehbaren Teils e besitzt, wie in Fig. I in punktierten Linien und in Fig. 3 in ausgezogenen Linien angegeben ist. Der Rahmen enthält schließlich noch Kopfplatten a5, welche, wie aus
Fig. ι zu ersehen ist, die beiden seitlichen Pfosten a2 miteinander verbinden.
Der Schlitten c besitzt senkrechte Stangen c1, die sich in senkrechter Richtung in den Führungen a3 der Pfosten a2 bewegen können, ferner Diagonalstreben c2, an die sich unten der Querbalken c3 und oben der Querbalken c4 anschließen (Fig. i). Der Hebel d zum Herauf- und Herablassen des Schlittens c
ίο ist, wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, in seinem Mittelpunkt auf der Strebe c3 drehbar gelagert. Auf der Strebe α5 des Rahmens a sind zwei Rollen c5 gelagert, über welche ein Seil c6 hinweggeführt ist, das seinerseits an einem Ende mit dem Querbalken c4 des Schlittens c fest verbunden ist. Das andere Ende des Seils ce ist auf der Rückseite der Maschine mit dem Gegengewicht c1 verbunden. Das hintere Ende des Hebels d ist, wie in Fig. 2 gezeigt wird, an dem Seil c6 in geeigneter Weise befestigt. Die zuletzt beschriebene Vorrichtung hat lediglich den Zweck, das Gewicht des Schlittens c auszugleichen.
Der drehbare Teil e enthält Lagerkörper e1, in die die kurzen Wellen e2 eingelassen sind. Die Lager e1 sitzen an den Platten e3, welche an den unteren Enden der Führungsstangen c1 des Schlittens c mittels Schrauben oder sonstiger Befestigungsmittel befestigt sind (Fig. ι und 2). An der inneren Seite des Lagerkörpers e1 sitzt ein Lappen e4 (Fig. 1, 3 und 4), welcher einen konzentrisch zu der Öffnung des Lagerkörpers e1 ausgebildeten halbkreisförmigen Teil e5, ferner eine Nase e", die zur Führung der Schiene g dient, sowie endlich die Rast e7 und den sich nach hinten erstreckenden Arm e8 enthält, wie Fig. 4 veranschaulicht. Die in den Lagerkörpern e1 ruhenden Wellen e2 besitzen halbkreisförmig ausgebildete Stücke e9, die in die halbkreisförmig ausgehöhlten Teile e5 lose hineinpassen. Der Schlitz e10 ist einerseits bei e11 geschlossen, während das offene an die Nase ee heranreichende Ende e12 in dem Teil e9 so angeordnet ist, daß die Enden der Schiene g hierin Aufnahme finden können. Hierbei ist eB nach rückwärts in einen Arm e13 verlängert, der bei normaler Lage der Vorrichtung mit der Unterseite der Rast e7, wie Fig. 4 zeigt, in Eingriff gelangt. Der drehbare Teil der Vorrichtung enthält außerdem noch eine Stange eu, deren Enden zu seitlichen Armen e15 herumgebogen sind. Die Enden dieser Arme e15 sind in den äußeren Enden der Arme eis drehbar gelagert, wobei sie mit den Enden der Arme e8, die eine Rast für die Arme e15 bilden, in Berührung kommen. Die Stange e14 legt sich hierbei über den Sohlenteil der Schuhe i, i in der Nähe der Absätze, wie dies bei der Einlegestellung der Vorrichtung mit ausgezogenen Linien in Fig. 2 dargestellt ist. Auf beiden Seiten des Querbalkens c4 des Schlittens c sind Rollen β11' angeordnet, über welche Seile e17 hinweggeführt sind, deren eines Ende an den Enden der Stange e14 befestigt ist. Das andere Ende der Seile e17 ist mit Gegengewichten e18 verbunden, welche die Arme e15 der Stange e14, wie in den Fig. 2 und 4 gezeigt wird, gegen das äußere Ende des Arms e8 pressen. Die Handkurbel f ist hierbei zweckmäßig auf dem an der rechten Seite der Maschine liegenden Wellenteil e2 befestigt (Fig. 1).
Die Schiene g besitzt auf der nach oben gekehrten Fläche zwei Reihen von Pflöcken g1, von denen je zwei einen Leisten h tragen. Es besitzt zu diesem Zweck jeder Leisten, wie in Fig. 2 durch punktierte Linien angegeben ist, passende Bohrungen.
Die Wirkungsweise der Maschine ist nun folgende:
Zunächst wird der Behälter b mit der Lackflüssigkeit angefüllt, alsdann zieht man eine entsprechende Anzahl von Gummischuhen über die Leisten h und bringt diese samt den Schuhen auf die Pflöcke g1 der Schiene g. Die mit den Leisten und den Schuhen versehene Schiene g wird hierauf in die Schlitze e10 der Wellen e2 eingefügt, worin sie nach Darüberlegen der Stange e14 festgehalten wird. Durch einen Druck auf den Hebel d wird nun der Schlitten c entsprechend tief herabgelassen und der drehbare Teil e durch Drehen der Kurbel f um ein bestimmtes Maß herumgedreht, bis die Schuhe, wie in Fig. 2 gezeigt, genügend tief in den Behälter b eintauchen. Sobald der Teil e die Arme e15 durch entsprechende Bewegung der Kurbel f in Drehung versetzt hat, verläßt die Stange eu die Enden der Arme e8, um sich unter die Absätze der Schuhe einzustellen, wo sie durch die Gegengewichte e18 festgehalten wird, so daß die mit den Schuhen versehenen Leisten aus der Schiene g während des Eintauchens der ersteren in den Behälter b nicht herausfallen können. Die Schiene g wird ihrerseits bei der umgekippten Lage der Vorrichtung in den Schlitzen e10 durch die Flächen festgehalten, die in dem Teil e4 die halbkreisförmige konkave Ausnehmung bilden und das offene Ende e12 der Schlitze e10, wie in Fig. 2 durch punktierte Linien angegeben, verschließen. Wird der Handgriff des Hebels d nach oben gedrückt und die Kurbel f zurückgedreht, so - gelangt die Vorrichtung wieder in ihre Einlegestellung, die Stange e14 wird durch die Arme e8 freigegeben, und die

Claims (2)

  1. Schiene g kann nunmehr mit den fertigen Gummischuhen aus der Maschine herausgenommen werden.
    Patent-A ν Sprüche:
    i. Maschine zum Auftragen von Gummilack, oder ähnlichen Glanz gebenden Überzügen auf Gummischuhe, dadurch gekennzeichnet, daß die auf einer herausnehmbaren Schiene (g) befestigten Gummischuhe (i) durch einen in senkrechter Richtung beweglichen, ausbalancierten (c1) Schlitten (c) gesenkt und durch Drehung ff) der Schiene (g) in einen im unteren Teil der Maschine angeordneten Behälter (b) eingetaucht werden können.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gummischuhe (i) während des Eintauchens in den Lackbehälter auf der Schiene (g), durch einen an den Schienenträger (e) angelenkten, mit Gegengewichten (e18) verbundenen Bügelhebel (en) festgehalten werden, der sich beim Umkippen der Schiene und Eintauchen der Schuhe mittels der Handkurbel (f) selbsttätig gegen die Sohle der Schuhe legt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin. Gedruckt in der Reichsdruckerei.
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