DE180922C - - Google Patents
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- DE180922C DE180922C DENDAT180922D DE180922DA DE180922C DE 180922 C DE180922 C DE 180922C DE NDAT180922 D DENDAT180922 D DE NDAT180922D DE 180922D A DE180922D A DE 180922DA DE 180922 C DE180922 C DE 180922C
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- saddle
- rail
- animal
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- wheels
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63G—MERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
- A63G19/00—Toy animals for riding
- A63G19/02—Toy animals for riding made to travel by riding movements other than by ratchet wheels
Landscapes
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 180922 KLASSE 77e. GRUPPE
EMIL SEDLACZEK in SKOLYSZYN, Galizien.
vom 3. Mai 1905 anerkannt.
Gegenstand der Erfindung ist ein auf Rädern laufendes Reitpferd für Kinder, bei
dem durch das ähnlich wie beim Reiten erfolgende abwechselnde Freigeben und Belasten
des Sattels das Gewicht des Reiters zur Fortbewegung des Pferdes nutzbar gemacht wird;
die Übertragung der Bewegung erfolgt in bekannter Weise durch ein mittels Zahnradübersetzung
auf das hintere Rollenpaar wirkendes Schaltwerk.
In der Zeichnung stellt
Fig. ι eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Hinteransicht, teilweise im Schnitt, und Fig. 3 eine andere Ausführungsform des Sattels dar.
Fig. ι eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Hinteransicht, teilweise im Schnitt, und Fig. 3 eine andere Ausführungsform des Sattels dar.
Der Sattel 1 wird von einer Schiene 2 getragen,
die vorn in einem Lager 3 am Tierrumpfe drehbar gelagert und hinten mit einer Stange 4 gelenkig verbunden ist. Nahe dem
vorderen Ende der Schiene sind Federn 5 in
ao den Rücken des Pferdes eingesetzt, die bestrebt
sind, den Sattel in gehobener Stellung (Fig. ι und 2) zu halten.
Die Stange 4 durchsetzt den Rumpf des Pferdes in einer Bohrung 6 und ist an einen
auf der Welle 7 frei drehbaren einarmigen, zweckmäßig gegabelten Hebel 8 angeschlossen.
Der gegabelte Hebel 8 trägt eine unter Federwirkung stehende Sperrklinke 9 und nimmt
zwischen sich das zugehörige, mit der Welle 7 fest verbundene Sperrad 10 auf.
Die in Ständern 11, 12 gelagerte Welle 7
trägt mit ihr fest verbunden das Zahnrad 13, welches durch ein Zwischenrad 14 mit dem
Zahnrad 15 der hinteren Rollenachse in Eingriff steht.
Eine Lenkvorrichtung, bestehend aus einer oben in einen Handgriff endigenden Stange 16,
die die Brust des Pferdes durchsetzt und auf einem Widerlager 17 und Bünden 18, 19 das
Gewicht des Pferdes samt dem Reiter aufnimmt und es auf die in einer Gabel der Stange 16 gelagerte vordere Lenkrolle 20
legt, vervollständigt die Einrichtung.
Bei der das Reiten nachahmenden Auf- und Abbewegung erhebt sich nun der Reiter
mit seinen Füßen in den Steigbügeln 21, worauf der Sattel durch die Feder in die
gezeichnete Stellung gehoben wird. Läßt sich der Reiter wieder in den Sattel nieder (siehe
gestrichelte Stellung), so wird das Rad 10 durch die Klinke 9 vorwärts geschaltet und
bewirkt ein Drehen des Rades 13, und somit durch die Räder 14, 15 die Fortbewegung
des Tieres.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform des Sattels ist der Drehpunkt 3 der
Schiene 2 etwas nach hinten verlegt, so daß man das vordere Ende der Schiene nunmehr
unmittelbar mit den Steigbügeln verbinden und die Federn 5 fortfallen lassen kann. 6ö
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι. Durch Auf- und Abbewegungen des im Sattel sitzenden Reiters mittels eines mit dem Sattel verbundenen Schaltwerkes auf Rädern fortbewegtes Spielzeug-Reittier, dadurch gekennzeichnet, daß der Sattelrücken (i) aus einer auf Federn (5) am Rumpfe liegenden Schiene (2) gebildet wird, die am Rücken des Tieres gelenkig befestigt ist, so daß der sich abwechselnd in den Steigbügeln erhebende und wieder auf den Sattel setzende Reiter den Sattel und dadurch eine mit der Sattelschiene (2)verbundene, durch den Rumpf gehende 15 Stange (4) niederdrückt, die ihre Bewegung auf ein in bekannter Weise angeordnetes Schaltwerk für die Räder des Tieres überträgt.
- 2. Sattelschiene für ein Reittier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, dessen eines Ende mit den Riemen der Steigbügel (21) und dessen anderes Ende mit der Stange (4) verbunden ist, zum Zwecke, die die Stahlschiene hebende Feder behufs Kraftersparnis fortlassen zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE180922C true DE180922C (de) |
Family
ID=445146
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT180922D Active DE180922C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE180922C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2986405A (en) * | 1959-09-04 | 1961-05-30 | William P Spratt | Wheeled toy propulsion mechanism employing driver's weight |
| US3055672A (en) * | 1960-04-06 | 1962-09-25 | Marvin I Glass | Toy hobbyhorse with sound simulating means |
-
0
- DE DENDAT180922D patent/DE180922C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2986405A (en) * | 1959-09-04 | 1961-05-30 | William P Spratt | Wheeled toy propulsion mechanism employing driver's weight |
| US3055672A (en) * | 1960-04-06 | 1962-09-25 | Marvin I Glass | Toy hobbyhorse with sound simulating means |
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