DE181019C - - Google Patents

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DE181019C
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resistors
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0042Mounting; Connecting
    • H05B31/0045Mounting; Connecting of individual lamps; Associated impedances

Landscapes

  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)

Description

KAISERLIGHES
PATENTAMT.
P^rENTSGHRIFT
KLASSE ,21·/.: GRUPPE
TITO LIVIO GARBONE in BERLIN.
Vorliegende, Erfindung betrifft Dreiphasenbogenlampen mit drei konvergenten, abwärts gerichteten Elektroden, die mit den einzelnen Phasenleitungen verbunden sind.
Derartige Dreiphasenlampen haben den Vorteil, daß gleichzeitig drei Lichtbogen gebildet werden. Es leuchtet ein, daß hierbei eine größere Lichtausbeute und außerdem auch eine größere Ruhe des Lichtes erzielt wird als bei
ίο gewöhnlichen Wechselstromlämpen.
Es besteht jedoch die große Schwierigkeit, einen gleichmäßigen Abbrand der Elektroden zu erzielen. Diese Schwierigkeit wird gemäß vorliegender Erfindung dadurch vollständig überwunden, daß in den einzelnen Phasenleitungen regelbare Widerstände oder regelbare Selbstinduktionen angeordnet werden.
Etwaige Ungleichmäßigkeiten im· Abbrand der Elektroden sinid durch die zwischen den' einzelnen Elektroden herrschenden Potentialunterschiede bedingt und können, wie Versuche bestätigt haben, vermittels der in die Phasenleitungen eingeschalteten regelbaren Widerstände bezw. Selbstinduktionen in einfächer und durchaus zuverlässiger Weise beseitigt werden, indem man beim zu schnellen oder zu langsamen Abbrennen einer Elektrode den Widerstand der zugehörigen Phasenleitung entsprechend erhöht oder erniedrigt.
Die Regulierwiderstände gemäß vorliegenrder Erfindung können entweder außerhalb der Lampe in die Phasenleitungen eingeschaltet oder auch in der Lampe selbst angeordnet werden.
In dem letzteren Falle können sie bei entsprechender Ausführung derselben gleichzeitig zur Bedienung des Regelungsmechanismus der Lampe benutzt werden. Dieses läßt sich zum Beispiel in der Weise ermöglichen, daß man den durch die Wicklungen der Hauptspule in die .Phasenleitungen eingeführten Widerstand durch Parallelschaltung einstellbarer Widerstände veränderlich macht. Die Hauptspule muß dabei mit drei oder wenigstens zwei in je eine Phasenleitung eingeschalteten Wicklungen versehen sein.
Eine derartige Ausführung der Erfindung ist in der beiliegenden schematischen Zeichnung beispielsweise veranschaulicht worden. Die Elektroden α sind an je eine der Phasenleitungen b, c, d angeschlossen. Die Regulierung erfolgt durch Differentialspulen, deren Haupt- und Nebenschlußspulen je zwei Wicklungen besitzen. Die Wicklungen e, f der Hauptspulen sind in je eine der beiden Phasenleitungen b, d eingeschaltet, während die Nebenschlußspulen zwischen die Phasenleitungen b, d und die dritte Phasenleitung c geschaltet sind. ■'.. . ■ . .
Den Hauptspulenwicklungen e, f sind veränderliche Widerstände i, k parallel geschaltet. Bezeichnet man nun den Widerstand der .Wicklungen e, f mit we, wf und die parallel geschalteten Widerstände mit #>,-, n>k, so ist der resultierende Widerstand, der durch die Wicklungen der Hauptspule in die Phasenleitungen b, d eingeführt wird, gleich
bezw.
Derselbe kann also durch Änderung der parallel geschalteten Widerstände n>i, n>k beliebig verändert werden. Für die parallel geschalteten Widerstände verwendet man zweckmäßig spiralförmige Nickelindrälite," die" zwischen den Klemmen der Hauptspulenwicklungen eingespannt werden.
Die Fertigstellung" der Lampen geschieht nun in folgender Weise:
ίο Die Wicklungen der Hauptspule des Regelungsmechanismus der Lampe werden zunächst für eine größere Zugkraft, als zur Regelung der Lampe erforderlich ist, bemessen. Spdann; wird durch die parallel geschalteten Widerstände die Stromstärke so weit herabgesetzt, daß die Zugkraft annähernd den richtigen
Wert erhält.
Nach ungefährer Einstellung der richtigen ■ Zugkraft kann man alsdann etwaige Ungleichheiten im Abbrand der Elektroden leicht durch geringe Änderungen der.den Wicklungen der Hauptspule parallel geschalteten Widerstände ausgleichen. Diese Abgleichung des Elektrodenabbrandes muß selbstverständlich vorgenömmen werden, während die Elektroden in einem bestimmten Abstand voneinander gehalten werden. Zeigt sich alsdann, nachdem diese Ausgleichung des Elektrodenabbrandes stattgefunden hat, die Zugkraft der Regelungsspulen noch etwas zu groß oder zu klein, so können diese geringen Unterschiede durch Ge- : wichte leicht ausgeglichen werden.
.Die Widerstände brauchen für die Zwecke der vorliegenden Erfindung nur klein zu sein, müssen aber verändert werden können. Sie haben also mit den Widerständen, die der ' Lampe zur Beruhigung des Lichtbogens vorgeschaltet werden, nichts gemein.

Claims (1)

  1. Patent^-Anspruch:
    Einrichtung an Dreiphasenbogenlampen zur Abgleichung "des Elektrodenäbbrandes, dadurch gekennzeichnet, daß in die einzelnen Phasenleitungen außerhalb oder innerhalb der Lampe regelbare Widerstände oder * regelbare . Selbstinduktionen eingeschaltet werden, mittels welcher bei ungleichem Abbrande der Elektroden der Widerstand der einzelnen Phasen bezw. Elektroden entsprechend geändert werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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