DE1811202A1 - Bohrer - Google Patents

Bohrer

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DE1811202A1
DE1811202A1 DE19681811202 DE1811202A DE1811202A1 DE 1811202 A1 DE1811202 A1 DE 1811202A1 DE 19681811202 DE19681811202 DE 19681811202 DE 1811202 A DE1811202 A DE 1811202A DE 1811202 A1 DE1811202 A1 DE 1811202A1
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Germany
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drill
drill bit
cutting area
flushing
cutting
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DE19681811202
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English (en)
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Rabett Reginald George Edward
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Padley and Venables Ltd
Original Assignee
Padley and Venables Ltd
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Pending legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B10/00Drill bits
    • E21B10/36Percussion drill bits
    • E21B10/38Percussion drill bits characterised by conduits or nozzles for drilling fluids

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Description

  • Bohrer Die Erfindung betrifft einen Bohrer mit einem an einem Gestänge oder dgl. zu befestigenden Stoßbohrmeißel und insbesondere einen StoßbohrmeiBel, der direkt mit einer durch ein Strömungsmittel zu betätigenden, mit einem hin- und hergehenden Hummer versehenen Stoßvorrichtung verbindbar ist, um Bohrarbeiten durchzuführen, bei denen die Stoßbewegung im Meißelbereich erzeugt wird.
  • Beim Stoßbohren sind zwei Arbeitsweisen bekannt.
  • Bei einer Arbeitsweise ist der Bohrmeißel mit einem Bohrgestänge verbunden und Schläge einer mit einem hin- und hergehenden Hammer versehenen Stoßvorrichtung werden an einer Stelle auf das Bohrgestänge ausgeübt, die vom Bohrmeißel entfernt liegt, sodaß die StoBenergie eines jeden Hammerschlages über das Bohrgestänge auf den Meißel übertragen werden muß. Bei dieser Arbeitsweise nimmt die Lange des Bohrgestänges zwischen der Stoßvorrichtung und dem Bohrmeißel entsprechend der Ergänzung des Bohrgestänges durch zusätzliche Gestängeeinheiten zu. Bei der zweiten Arbeitsweise wird der Bohrmeißel direkt mit einer durch ein Strömungsmittel betätigbaren, mit einem hin- und hergehenden Hammer versehenen Stoßvorrichtung gekuppelt, die an einem Ende eines rohrförmigen Bohrgestänges angeordnet ist, wobei das unter Druck stehende Strömungsmittel durch das Bohrgestänge zur Betätigung der Stoßvorrichtung zugeführt wird und wobei die Hammerschläge der Stoßvorrichtung direkt ruf den Stoßbohrmeißel übertragen werden. Bei dieser Arbeitsweise folgt die Stoßvorrichtung mit zunehmender Tiefe des Bohrloches dem Bohrmeißel und die Strömungsmittelzufuhr zur Stoßvorrichtung wird durch Anfügen zusätzlicher Rohre an das Bohrgestänge aufrecht erhalten.
  • Beim Stoßbohren, bei dem die Arbeitsweise mit am unteren Ende des Bohrgestänges angeordneter Stoßvorrichtung benutzt wird, umfaßt die Stoßvorrichtung zur Ubertragung der vortreibenden Schläge direkt auf den Bohrmeißel im allgemeinen ein zylindrisches Gehäuse, das einen Kolben aufnimmt, der eine hin- und hergehende Bewegung innerhalb des Gehäuses unter dem Einfluß eines über geeignete Öffnungen in dem Gehäuse zugeführten, unter Druck stehenden Strömungsmittels ausführen kann. Der Bohrmeißel ist mit dem Gehiuss verbunden, sodaß während der hin- und hergehenden Bewegung des Kolbens von dem Kolben Hammerschläge direkt auf den Bohrmeißel übertragen werden, wenn der Kolben ein Ende seines Hubes erreicht. In Betrieb wird das Gehäuse mit einem Bohrrohr verbunden, das ein Ende eines Bohrgestänges bilden und es wird durch das Bohrrohr unter Druck stehendes Strömungsmittel zugeführt und durch geeignete Öffnungen im Gehäuse eingeleitet, um die hin- und hergehende Bewegung des Kolbens zu bewirken. Um die Stoßbohrwirkung zu erreichen, ist der Bohrmeißel in Längsrichtung relativ zum Gehäuse innerhalb vorgegebener Grenzen verschieblich und das Bohrgestänge, das Gehäuse und der Bohrmeißel werden um ihre Achse in Drehbewegung versetzt.
  • Es ist ersichtlich, daß das zylindrische Gehäuse für die Stoßvorrichtung bei der Stoß erzeugung im Meißelbereich notwendigerweise einen geringeren Durchmesser aufweisen muß als den Durchmesser des durch einen mit ihm verbundenen Bohrmeißel zu bohrenden Bohrloches. Wegen der Kompaktheit und der Verläßlichkeit, die bei der Konstruktion einer Stoßvorrichtung für die Stoßerzeugung im Meißelbereich erforderlich ist, wird es häufig vernachläßigt, Mittel vorzusehen, um unter Druck stehendes Strömungsmittel in den Schneidbereich des Bohrmeißels zur Spülung einzuleiten, oder aber, falls solche Spülanordnungen vorgesehen sind, sind diese gewöhnlich für ein wirkungsvolles Bohren ungeeignet.
  • Eine Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Bohrer tu schaffen, der einen Stoßbohrmeißel aufweist, der zur Verbindung mit dem Gehäuse einer hin- und hergehenden Stoßvorrichtung für die Stoßerzeugung im Meißelbereich geeignet ist, wobei der Bohrmeißel Mittel umfaßt, durch die unter Druck stehendes Strömungsmittel zum Spülen wirksam in seinen Schneidbereich geleitet werden kann.
  • Erfindungsgemäß zeichnet sich ein Bohrer mit einem an einem Gestänge oder dgl. zu befestigenden Stoßbohrmeißel, der mit einem Bohrkopf und einem sich in Längsrichtung vom Bohrkopf aus erstreckenden, zum Anschluß an eine durch ein Strömungamittel betitigbzre,mit einem hin- und hergehenden Rammer versehene Stoßvorrichtung geeigneten Schaft versehen ist, wobei der Bohrkopf an seinem vom Schaft abgewandten Ende einen Schneidbereich aufweist, der wenigstens mit einem eingesetzten Schneidmeißel versehen ist, dadurch aus, daß der Schaft gegenüber dem Bohrkopf abgesetzt ist, um eine Schulter zu bilden, auf der die Stoßvorrichtung sitzt, wenn sie mit dem Stoßbohrmeißel verbunden ist, daß der Bohrkopf eine Anzahl seitlicher, in Längsrichtung seiner Umfangs fläche verlaufender Aukehlungen besitzt, durch die eine Anzahl in Umfangsrichtung aufeinanderfolgender Abschnitte gebildet wird, deren Jeder zwischen zwei aufeinanderfolgenden Auskehlungen liegt, daß wenigstens ein Spülkanal im Bohrkopf angeordnet ist, wobei dieser Spülkanal bzw. diese Spülkanäle derart im Bohrkopf angeordnet sind, daß sie einerseits in Jeweils einer Öffnung im Schneidbereich und andererseits in Jeweils einer Öffnung in der Schulter ausmünden, wobei die Anordnung derart getroffen ist, daß bei bestehender Verbindung zwischen Stoßbohrmeißel und Stoßvorrichtung Jeder Öffnung in der Schulter eine Auslaßöffnung in der Stoßvorrichtung zugeordnet ist und unter Druck stehendes Strömungsmittel über die Stoßvorrichtung, die Öffnungen und den Spülkanal oder die Spülkanäle in den Schneidbereich einleitbar ist, um eine Spülwirkung hervorzurufen.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Kombination eines Stoßbohrmeißels der vorstehend beschriebenen Art und einer durch Strömungsmitteldruck betätigbaren ßtoßvorrichtung zur Stoßerzeugung im Meißelbereich vorgesehen, die ein Gehäuse umfaßt, mit dem der Schaft des Bohrmeißels verbunden ist und wobei das Gehäuse mit einer oder mehreren Auslaßmündungen versehen ist, durch die unter Druck stehendes Strömungsmittel hindurchleitbar ist, wobei der Bohrmeißel mit dem Gehäuse so verbunden ist, daß der Spülkanal bzw.
  • die Spülkanäle in Verbindung mit einer Auslaßmündung stehen, die sich dort befindet, wo der Spülkanal bzw. die Spülkanäle sich zur Schulter hin öffnen.
  • Es ist ersichtlich, daß die Mündung Oder die Mündungen des Spülkanal bzw. der Spülkanäle in der Schulter des Bobrmeißels so angeordnet sind, daß sie mit der Lage der Auslaßmündungen in den Gehäuse der Stoßvorrichtung1 mit der der Bohrmeißel verbunden werden soll, zusammentreffen.
  • Die Auslaßmündungen in Gehäuse sind vorteilhafterweise Ausstoßöffnungen. durch die das unter Druck stehende Strömungsaittel hindurchtritt, nachdem es die Stoßvorrichtung betätigt hat. Während eines Stoßbohrbetriebes werden der Bohrmeißel, die Stoßvorrichtung und das Bohrgestänge um ihre Achse in Drehbewegung versetzt und es tritt unvermeidlich eine Abnützung zwischen dein Schaft und den Gehäuse auf. Ein solche Abnützung kann zur Polge haben, daß der Bohrmeißel und das Gehäuse die Möglichkeit zu einer Relativdrehung um die Achse des Bohrmeißels erhalten und die Ausmündungen der Spülkanäle und die Auslaßmündungen im Gehäuse außer Verbindung gelangen. Um eine Inpassung an die Möglichkeit einer solchen Versetzung zwischen dem Gehäuse und dem Bohrmeißel zu erlangen, kann die Öffnung oder können die Öffnungen in der Schulter in Umfangsrichtung verlängert sein, sodaß eine Verbindung mit den Auslaßöffnungen des Gehäuses aufrechterhalten wird, während eine relative Drohbewegung zwischen den Bohrmeißel und den Gehäuse innerhalb vorgegebener Grenzen um die Achse zulässig ist.
  • Der Bohrmeißel wird kontinuierlich oder intermittierend um seine Achse in Drehbewegung versetzt, und zwar üblicherweise in einer Drehrichtung und vorzugsweise ist der Spülkanal oder sind die Spülkanäle in Kopfstück so ausgebildet, t, daß sie in einem Winkel zur Längsachse des Bohrmeißels in den Schneidbereich ausmünden, sodaß wenigstens der seiner lusmündung in den Sohneidbereiah benachbarte Abschnitt eines jeden Spülkanals eine gegenüber dieser Drehrichtung leicht entgegengesetzte Austritt@ichtung aufweist. Durch eine derartige Konstruution besteht weniger die Gefahr, daß der Spülkanal oder die Spülkanäle durch Lehm oder andere weiche mineralische Ablagerungen während des Bohrvorganges zugesetzt oder verunreinigt werden. Beispielsweise ist der oder Jeder Spülkanal bei einen Bohrmeißel, bei dem der oder jeder Spülkanal zwischen seiner Öffnung in der Schulter und seiner Öffnung im Schneidbereich geradlinig verläuft in einem spitzen Winkel relativ zur Längsachse des Bohrmeißels angeordnet, sodaß während der Drehbewegung des Bohrneißels in einer Bewegungsrichtung (die mit der beabsichtigten Bohrrichtung übereinstimmt) die Öffnung im Schneidbereich deil oder Jedes Spülkanal hinter der Öffnung dieses Spülkanals in der Schulter nachläuft.
  • Vorzugsweise steht eine Anzahl von seitlichen Auskehlungen jeweils mit einer Anzahl von ii wesentlichen sich radial erstreckenden Stirnflächenrinnen in Verbindung, die im Schneidbereich vorgegehen sind und die Öffnung oder die Öffnungen des Spülkanals oder der Spülkanäle im Bohrkopf sind so angeordnet1 daß wenigstens Je eine in jede Stirnflächenrinne ausmündet. Bei einer bevorzugten Ausführungsform eines Stoßbohrmeißels, die als "vierflügeliger Bohrmeißel" bekannt ist, sind zwei Stirnflächenrinnen vorgesehen, von denen Jede ein im wesentlichen sektorförmiges Profil aufweist und die symmetrisch im Schneidbereich angeordnet sind, daß Jede Sinne mit einem Spülkanal eines Paares diametral gegenüberliegender Spülkanäle in Verbindung steht.
  • Die Anbringung von seitlichen Auskehlungen und Stirnflächenrinnen im Bohrkopf eines Stoßbohrmeißels wurde bischer bereits vorgeschlagen und es ist ersichtlich, daß die Ans; und Anordnung dieser Auskehlungen und Rinnen für den jeweils vorliegenden besonderen Aufgabenbereich des Bohrmeißels verändert werden kann, wobei diese Veränderungen für Pachleute naheliegend sind.
  • Vorteilhafterweise befindet sich der Schneidbereich in der Porn einer im wesentlichen flachen Stirnfläche, die sich in einer Ebene erstreckt, die rechtwinklig zur Längsachs des Bohrmeißels verläuft. Es ist jedoch ersichtlich, daß der Schneidbereich andere Formen aufweisen kann, die in der Fachwelt bekannt sind, beispielsweise kann der Bohrmeißel mit einen Schneidbereich versehen sein, wie er bei Spitzbohrern (Drop-aontre) anzutreffen ist.
  • Falls mehrere Spülkanäle im Bohrkopf vorgesehen sind, sind deren Öffnungen vorzugsweise symmetrisch im Schneidbereich angeordnet.
  • Vorzugsweise werden von Bohrmeißel in Schneidbereich eine Anzahl von verschleißfesten, knopfförmigen Einsätzen getragen, die mit Abstand voneinander angeordnet und in einzelnen Ausnehmungen befestigt sind, um aus dem Schneidbereich in Schneidrichtung hervorzuspringen. Die knopfförmigen Einsätze sind vorteilhafterweise zylindrisch und, falls der Bohrmeißel einen Schneidbereich in Form einer flachen Stirnfläche hat, die sich in einer zur Achse des Bohrmeißels rechtwinkeligen Ebene erstreckt, sind die knopfförmigen Einsätze derart in der Stirnfläche angeordnet, daß ihre Achsen im wesentlichen parallel zur Längsachse des Bohrmeißels verlaufen.
  • Die äußere Umfangskante eines Jeden durch die seitlichen Auskehlungen abgetrennten Abschnittes an den dem Schneidbereich benachbarten Bereich des Abschnittes kann abgoschrägt sein, um eine Schneidflanke zu bilden. Jede Schneidflanke trägt eine Anzahl von in Uafangsrichtung Abstände voneinander aufweisenden knopfförmigen Einsätzen, um eine Sohneidflankenreihe" auf dem Bohrmeißel zu bilden. Die "Schneidkantenreihe" der Einsätze ist so angebracht, daß sie vom Bohrkopf in Schneidrichtung und in einem spitzen Winkel zur Längsachse des Schneidmeißels hervorstehen und eine Schneidfläche definieren, die mit der Bohrung eines Loches übereinstimmt, das durch den Bohrmeißel gebohrt werden soll. Wenn zylindrische knoptförmige Einsätze benutzt werden, erstrecken sich die Achsen der Einsätze in der Schneidflankenreihe vorzugsweise in Richtung des Schneidflankenumfanges. Die Abschrägung der Schneidflanke wird vorzugsweise durch einen Winkel von etwa 600 gegenüber der Längsachse des Bohrmeißels gebildet.
  • Bei einer bevorzugten Ausfruungsform ist der Bohrkopf in Längsrichtung konisch ausgebildet, sodaß er vom Umfang des Schneidbereiches aus sich in Richtung auf den Schaft verJüngt.
  • Der Stoßbohrmeißel gemaß der vorliegenden Erfindung kann als eine aus einem Stück gebildete Einheit hergestellt werden, z. B. durch Schmieden und spanabhebende Bearbeitung. Der Bohrmeißel kann andererseits auch als eine Anordnung konstruiert werden, die als unabhängig voneinander hergestellte Teile den Bohrkopf und den Schaft umfaßt, die beispielsweise durch einen Preßsitz oder durch Aufschrumpfen miteinander verbunden werden können.
  • Der Bohrkopf kann als zusammengesetzte Konstruktion ausgebildet sein, die einen Arbeitsabschnitt umfaßt, der seinerseits den Schneidbereich aufweist und den oder die Schneideinsätze trägt, sowie einen verlängerten Teil, auf dem sich die Schulter befindet. Ein Bohrmeißel mit einem zusammengesetzten Bohrkopf wird einfach durch Ausbildung eines Teiles hergestellt, das den Arbeitsabschnitt und einen Zapfenteil umfaßt, der sich in Längsrichtung vom Arbeitsabschnitt aus erstreckt. Der Zapfenteil ist vom Arbeitsabschnitt aus abgestuft und der verlängerte Teil in Form einer Fassung oder Hülse befindet sich auf dem Zapfenteil, um am Arbeitsabschnitt anzuliegen und ist mit diesem durch geeignete Mittel verbunden. Der Zapfenteil besitzt eine solche Länge, daß er aus der Fassung oder Hülse vorsteht, um den Schaft des Bohrmeißels zu bilden und eine Seitenfläche der Fassung oder Hülse liefert die Schulter des Bohrkopfes. Die Fassung oder Hülse ist mit einen inneren Kanal oder Kanälen versehen, die so angeordnet sind, daß sie mit einen oder mehreren Kanälen in Verbindung stehen und diese verlängern, welche in Arbeitsabschnitt vorgesehen sind, um den Spülkanal oder die Spülkanäle zu bilden. Vorzugsweise besteht die Passung aus einem federnden Material, wie s.B. Nylon oder Gummi.
  • Bei Verwendung eines erfindungsgemäß konstruierten Bohrmeißels wird der Schaft mit den Gehäuse einer durch ein unter Druck stehendes Strömungsmittel betriebenen, hin-und hergehenden Stoßvorrichtung verbunden, sodaß Hammerschläge auf das frei. Ende des Schaftes ausgeübt werden, um die Stoßwirkung des Bohrmeißels zu erzeugen, während der Bohrneißel kontinuierlich oder schrittweise gedreht wird. Der Bohrmeißel ist hinsichtlich der Arbeitsbewegungen mit dem Gehäuse gekuppelt, sodaß die Öffnungen der Spülkanäle in der Schulter nit Auslaßöffnungen in Verbindung stehen, die ii Gehäuse vorgesehen sind. Vorteilhafterweise stellen die Auslaßöffnungen Ausströmöffnungen des Strömungsmittels der Stroßvorrichtung dar, sodaß dann, wenn unter Druck stehendes Strömungsmittel in die Vorrichtung eingeleitet wird, dieses eino hin- und hergehende Bewegung der Stoßvorrichtung bewirkt und anschließend durch die Auslaßöffnungen und über die Spülkanäle nach unten strömt, um in dem Schneidbereich auszutreten. Das Strömungsmittel strömt über den Schneidbereich und längs der seitlichen Auskehlungen nach oben und liefert somit eine Spülwirkung, um Gesteinschutt aus dem Schneidbereich su entfernen.
  • Das in dieser Beschreibung erwähnte Strömungsmittel für die Spülung kann entweder ein Gas, wie s.B. Druckluft, oder eine Flüssigkeit, wie s.B. unter Druck stehendes Wasser sein.
  • Anhand der nun folgenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels der Erfindung wird diese näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Stoßbohrmeißels, Fig. 2 eine Stirnansicht des in Fig. 1 dargestellten Bohrmeißels, wobei dessen Schneidbereich dargestellt ist, Fig. 3 einen Querschnitt durch den Bohrmeißel längs der Linie C-C in Fig. 1, Fig. 4 einen Axialschnitt durch den Bohrmeißel längs der Linie A-A in Fig. 2, Fig. 5 ist ein Teilschnitt durch den Bohrmeißel längs der Linie F-F in Fig. 2, Fig. 6 ist ein Teilschnitt durch den Bohrmeißel längs der Linie E - E in Fig. 2, Fig. 7 ist ein Teilschnitt durch dem Bohrmeißel längs der Linie B-B in Fig.
  • Fig. 8 zeigt schematisch den in Fig. 1 dargestellten Bohrmeißel bewegungsmäßig mit einer durch ein unter Druck stehenden Strömungsmittel betätigten, hin- und hergehenden Stoßvorrichtung gekuppelt, wobei diese Vorrichtung teilweise geschnitten ist, Fig. 9 eine perspektivische Ansicht eines Bohrmeißels, dir von einer ähnlichen Konstruktion, wie der in Fig. 1 gezeigte, ist, wobei der Bohrmeißel teilweiee im Schnitt gezeigt ist und Abwandungen an den Spülkanälen aufweist und Fig. 10 einen Axialechnitt durch einen erfindungegemaßen Bohrmeißel mit einem zusammengesetzten Bohrkopf.
  • Um die nachfolgende Beschreibung zu vereinfachen, wurden, soweit möglich, gleiche Teile in jeder der Figuren mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
  • Der Stoßbohrmeißel umfaßt einen Bohrkopf 1 und einen Schaft 2, der sich in Längsrichtung vom Bohrkopf aus erstreckt.
  • Der Schaft 2 ist vom Bohrkopf 1 aus abgestuft, um mit diesem eine Schulter 3 zu bilden. Beim gewählten Ausführungsbeispiel ist die Schulter 3 im wesentlichen flach und erstreckt sich in einer rechtwinklig zur Längsachse des Bohrmeißels verlaufenden Ebene. Der Bohrkopf 1 ist in axialer Richtung konisch ausgebildet und verjüngt sich in Richtung auf den Schaft 2.
  • Der Schaft 2 dient zur Ankupplung an eine durch unter Druck stehendes Strömungsmittel betätigbare, mit einem hin- und hergehenden Hammer ausgerüstete Stoßvorrichtung, die allgemein in Fig. 8 mit 100 bezeichnet ist, um eine Stoßerzeugung nahe dem Schneidbereich durchzuführen. Die Stoßvorrichtung 100 umfaßt ein zylindrisches Gehäuse 101, das geeignet ist, bei 102 mit einem Bohrrohr 103 verbunden zu werden, in dem Innen- und Außengewinde miteinander in Eingriff gelangen.-Das Bohrrohr 103 ist durch Ankupplung weiterer Bohrrohre verlängert, um in bekannter Weise ein Bohrgestänge zu bilden. Das Gehäuse 101 beherbergt einen Hammer in Form eines Kolbens 104, der derart gelagert ist, daß er eine hin- und hergehende Bewegung im Gehäuse 101 unter der Einwirkung eines unter Druck stehenden Strömungsmittels ausführen kann1 welches Strömungsmittel der Stoßvorrichtung 100 über das Bohrrohr 103 in bekannter Weise zugeführt wird. Ein Teil der axialen Länge des Schaftes 2, der vom Bohrkopf 1 entfernt liegt, besitzt eine äußere Keilwellenform 4 und der Schaft 2 wird dadurch mit dem Gehäuse 101 verbunden1 das die kußere Keilwellenverzahnung mit einer entsprechenden, nicht dargestellten inneren Keilwellenverzahnung innerhalb einer Ilülse 105 des Gehäuses in Eingriff gelangt.
  • Die Keilwellenverbindung zwischen dem Schaft 2 und dem Gehause 101 erlaubt dem Bohrmeißel eine axiale Bewegung relativ zum Gehäuse, überträgt Jedoch eine Drehung um die Achse auf den Bohrkopf 1 während einer entsprechenden Drehung des Bohrgestänges und der Stoßvorrichtung 100.
  • Der keilwellenartig verzahnte Abschnitt des Schaftes 2 ist mit einer Abflachung 5 (Fig. 1 und 3) versehen Wenn der Schaft mit der Hülse 105 des Gehäuses 101 in Eingriff gebracht ist, wird ein Bolzen 106 (Figs 8) durch das Gehäuse 101 hindurchgesteckt, um an der Abflachung 5 anzuliegen und den Schaft 2 im Gehäuse festzuhalten, während eine begrenzte axiale Bewegung des Schaftes in der Hülse 105 innerhalb vorgegebener Grenzen möglich ist.
  • Wenn der Schaft 2 mit der Stoßvorrichtung 100 verbunden ist, sitzt eine Stirnfläche 101a des Gehäuses auf der Schulter 3 auf, wie es in Fig. 8 gezeigt ist. Weiterhin erstreckt sich der Schaft 2 in das Gehäuse 101 bis zu einer Stelle an der der Hammer 104 während seiner hin-und hergehenden Bewegung auf das freie Ende des Schaftes 2 in ein.er abwärts gerichteten Bewegung aufschlägt, um auf den Stoßbohrmeißel die Stoßbewegung zu übertragen.
  • Der Bohrkopf 1 besitzt an seinem vom Schaft 2 abgewandten Ende einen Schneidbereich, der eine im wesentlichen flache Stirnfläche 6 aufweist, die in einer Ebene liegt, die sich rechtwinklig zur Längsachse des Bohrmeißels erstreckt.
  • Der Bohrkopf 1 besitzt 4 symmetrisch angeordnete und in Umfangsrichtung durch Abstände voneinander getrennte seitliche Auskehlungen, die sich in Längsrichtung in der Umfangsfläche des Bohrkopfes erstrecken und zwischen der Stirnfläche 6 und der Schulter 3 eine Verbindung herstellen.
  • Die seitlichen Auskehlungen sind in zwei Paaren 8 und 9 ausgebildet, wobei die Auskehlungen eines Jeden Paares einander diametral gegenüberliegen und wobei die seitlichen Auskehlungen 9 in Umfangsrichtung eino größere Breite aufweisen als die Auskehlungen 8 (Fig. 2). Zwischen Jedem Paar aufeinanderfolgender seitlicher Auskehlungen 8 und 9 liegt ein Abschnitt 7. Beim vorliegenden Beispiel handelt es sioh bei den Bohrneißel um einen "vierflügeligen Bohrmeißel", wie aus Big. 2 ersichtlich ist.
  • Die Stirnfläche 6 besitzt ein Paar einander diametral gegenüberliegender Stirnflächenrinnen 10, die sich in der Stirnfläche 6 in radialer Richtung erstrecken und im wesentlichen die Sektorform aufweisen, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist. Die Stirnflächenrinnen 10 stehen jeweils mit je einer der seitlichen Auskehlungen 9 an der Umfangskante des Schneidbereiches 6 in Verbindung.
  • Die Stirnfläche 6 besitzt eine Anzahl zylindrischer Ausnehmungen 11, deren Achsen im wesentlichen parallel zur Achse des Schafte 2 verlaufen. Jede Ausnehmung 11 dient zur Aufnahme enes zylindrischen Schneideinsatzes (11a in Fig. 8 und 9) aus beispielsweise Wolframkarbid. Die Schneideinsätze sind ist in den Ausnehuungen 11 in bekannter Weise befestigt.
  • Die äußere Umfanskante eines Jeden Abschnittes 7 ist zwischen der Seitenfläche des Bohrkopfes und der ßtirnfläobe 6 abgeschrägt, un eine Schneidflanke 12 zu bilden. In den Schneidflanken 12 sind eine Anzahl von in Umfangsrichtung mit Abständen voneinander angeordnete zylindrische Ausnehmungen 13 vorgesehen, deren Achsen normal zur Ebene der Schneidflanke 12 verlaufen. In den Ausnehmungen 13 angeordnet und in diesen befestigt, sind zylindrische Schneideinsätze (13a in Fig. 8 und 10). Die Einsätze 13a springen aus dem Bohrkopf 1 in Bohrrichtung hervor und zwar in einem spitzen Winkel zur Längsachse des Bohrmeißels, um eine Scheidfläche zu definieren, die der Bohrung des Loches entspricht, das mit dem Bohrmeißel zu bohren ist. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Schneidflanke 12 etwa um 30° gegenüber der Stirnfläche 6 abgeschrägt, sodaß die Achsen der Einsätze 13a nach vorn in Bohrrichtung in einem Winkel von ungefähr 300 gegenüber der Längsachse des Bohrmeißels vorspringen.
  • Der Bohrkopf 1 weist vier gesonderte, innere Spülkanäle 14 bis 17 auf 1 die geradlinig verlaufen und durch den Bohrer kopf hindurchgeführt sind, um aus diesem an eines Ende als Öffnungen in der Stirnfläche 6 (Fig. 2) und am anderen Ende als Öffnungen in der Schulter 3 auszutreten. Die Kanäle 14 bis 17 öffnen sich zur Schulter 3 mit Öffnungen 14a bis 17a (Fig. 3). Die Öffnungen der Spülkanäle sind um die Achse des Bohrmeißels in der Schulter 9 bzw. im Schneidbereich 6 symmetrisch vorteilt. Die Öffnungen der Kanäle 15 und 17 liegen jeweils in einer der Stirnflächenrinnen 10 und die Öffnungen der Kanäle 14 und 16 liegen in der flachen Stirnfläche 6. Eier ist zu bemerken, daß die Anordnung der Öffnungen der Spülkanäle im Schneidbereich 6 nach den jeweiligen Erfordernissen angeordnet werden können, es hat sich jedoch experimentell erwiesen, daß ein wirkungsvolles Bohren dadurch erreicht wird, daß man eine oder mehrere der Öffnungen der Spülkanäle in die Stirnflächenrinnen 10 legt.
  • Die Spülkanäle 14 bis 17 dienen dazu, durch die Stoßvorrichtung 100 hindurchtretendes Strömungsmittel in den Schneidbereich 6 des Bohrmeißels zu bringen, sodaß der Strömungsmitteldruck Geeteinsschutt aus dem Schneidbereich entfernt und ihn nach oben durch die seitlichen Auskehlungen B und 9 befördert.
  • Eine im Meißelbereich wirksame Stoßvorrichtung ist im allgemeinen so konstruiert, daß das unter Druck stehende Strömungsmittel nach der Erzeugung der hin- und hergehenden Bewegung des Hammers 104 in an sich bekannter Weise durch die Kanäle 107 im Gehäuse 101 zu den Auslaßöffnungen 108 in der Stirnfläche 101a des Gehäuses strömt. Bei den Stoßbohrmeißel gemäß der vorliegenden Erfindung sind Offnungen 14a bis 17a in der Schulter 3 so angeordnet, daß ihre Lage mit der Anordnung der Auslaßöffnungen 108 in der Stirnfläche 101a übereinstimmt, sodaß beim Zusammenkuppeln des Bohrmeißels mit der Stoßvorrichtung 100 die Öffnungen 14a bis 17a mit den Auelaßöffnungen 108 zusammentreffen.
  • Bei der in den Figuren 1 bis 7 gezeigten Ausführungsform ist jeder Spülkanal 14 bis 17 geradlinig und erstreckt sich in linearer Richtung durch den Bohrkopf und zwar in einem spitzen Winkel zur Längsachse des Bohrmeißels. Die Spülkanäle 15 und 17 sind gegenüber der Längsachse versetzt, sodaß während einer Drehung des Bohrmeißels um seine Achse in Richtung des Pfeiles A (Fig.2) was die beabsichtigte Bohrbewegung des Bohrmeißels darstellt, die Öffnungen der Spülkanäle 15 und 17 in der Stirnfläche 6 in Drehrichtung hinter ihren zugehörigen Öffnungen 15a und 17a in der Schulter 3 hinterherlaufen.
  • Durch ein derartige versetzte Anordnung der Spülkanäle 15 und 17 ist es unwahrscheinlich, daß sie durch Lehm oder andere weiche mineralische Ablagerungen während des Bohren zugesetzt werden. Es ist zu beachten, daß - falls erforderlich -alle Spülkanäle so ausgebildet werden kbnn n, daß ihr an den ßohneidbereich 6 anschließender Abschnitt entgegen der Drehrichtung des Bohrmeißels in den Schneidbereich austritt, wio das beispielsweise durch die Kanäle 14 und 17 in Fig. 9 angedeutet ist, obwohl ja den in den Figuren 1 bis 7 gezeigten Ausführungsbeispiel nur die Spülkanäle 15 und 17 in axialer Richtung versetzt sind, sodaß ihre Öffnungen 15a und 17a ihren entsprechenden Öffnungen in der Stirnfläche 6 vorauseilen.
  • Während der Benutzung eines Stoßbohrmeißels tritt beträchtliche Abnutzung zwischen den miteinander in Eingriff stehenden, mit Keilwellenverzahnung versehenen Teilen des Schaftes 2 und der Hülse 105 als Ergebnis der teilweisen relativen Drehung um die Achse auf, die zwischen dem Gehäuse 101 und dem Bohrmeißel möglich ist. Eine solche Relativdrehung um die Achse zwischen dem Bohrmeißel und dem Gehäuse kann bewirken, daß die Öffnungen 14a bis 17a der Spülkanäle aus der Verbindung mit den Auslaßöffnungen 108 der Stoßvorrichtung herauswandern. Um eine Anpassung für eine derartige Abnützung vorzusehen, sind die Öffnungen 14 a bis 17a in der Schulter 3 in Usfangsriehtung verlängert, beispielsweise dadurch, daß sie sich in geeignet ausgebildete Ausnehmungen 109 in der Schulter 3 (Fig. 9) öffnen. Falls eine relative Drehung um die Achse zwischen dem Gehäuse und dem Bohrmeißel auftritt, kann demnach die Verbindung zwischen den Spülkanälen und den Auslaßöffnungen innerhalb vorgegebener Grenzen aufrechterhalten werden.
  • Der in den Figuren 1 Es 9 dargestellte Bohrmeißel ist in herkömmlicher Weise als eine Einheit durch Schmieden und spanabhebende Bearbeitung hergestellt. Alternativ kann der .
  • Bohrkopf 1 auch als zusammengesetzte Konstruktion ausgebildet werden und eine solche Eonstruktion wird nun unter Bezugnahme auf Fig. 10 betrachtet. In Fig. 10 umfaßt der Bohrmeißel einen aus einem Stück gebildeten Tell, der einen Arbeitsabschnitt 110 und einen Zapfenteil 111 umfaßt. Der Arbeitsabschnitt 110 besitzt den Schneidbereich 6 und trägt die Einsätze 11a und 13a und der Zapfenteil 111 erstreckt sich in Längsrichtung vom Arbeitsbereich aus. Der Zapfenteil 111 ist vom Arbeitsabschnitt aus abgestuft und ein Erweiterungsteil in Form einer federnden Hülse 112 ist über dem Zapfenteil 111 angeordnet, um am Arbdbsabschnitt 110 anzuliegen. Die Hülse 112 ist mit dem Zapfenteil und dem Arbeitsabschnitt verbunden. Der Zapfenteil 111 erstreckt sich durch die Hülse 112,um den Schaft 2 zu bilden und eine Stirnfläche der Hülse 112 bildet die Schulter 3 für den Bohrkopf. Die Hülse 112 ist mit inneren Kanälen 113 versehen, die so angeordnet sind, daß sie mit einem oder mehreren Kanälen 114 im Arbeitsabschnitt 110 in Verbindung stehen und diese verlängern, wobei die Kanäle 113 und 114 zusammen die Spülkanäle bilden, von denen die Spülkanäle 15 und 17 in Fig. 10 dargestellt sind.
  • Wie vorstehend erwähnt, wird der Bohrmeißel während des Bohrvorganges um seine Achae in Drehbewegung versetzt und zwar entweder kontinuierlich oder schrittweise, und während einer solchen Drehung werden auf das freie Ende des Schaftes 2 Hammerschläge ausgeübt, um die Stoßbohrwirkung hervorzurufen.
  • Unter Druck stehendes Strömungsmittel wird durch die Aus daß öffnungen 108 und über die Spülkanäle 14 bis 17 zur Stirnfläche 6 des Bohrmeißels geführt und es ist verständlich, daß wahrend des Bohrvorganges die Schulter 3 sich in axialer Richtung in Richtung auf die Stirnfläche 101a des Gehäuses 101 zu und von dieser wegbewegt, wodurch ein geringer Leckverlust des Strömungsmittels zwischen der Stirnfläche 101a und der Schulter 3 auftritt. Es wurde Jedoch experimentell gefunden, daß selbst mit einen solchen Leckverlust ausreichende Strömungsmittelmengen über die Spülkanäle direkt in den Schneidbereich gefördert werden, un eine beträchtliche Verbesserung in der Spülwirkung im Vergleich mit bisher für Stoßbohrmeißel vorgeschlqenen Spülvorrichtungen su schaffen, die für die Stoßerzeugung im Meißelbereich bestimmt sind.
  • Patentansprüche :

Claims (17)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e : 1. Bohrer mit einem an einem Gestänge oder dSlo zu befestigenden Stoßbohrmeißel, der mit einem Bohrkopf und einem sich in Längsrichtung vom Bohrkopf aus erstreckenden, zum Anschluß an eine durch ein Strömungsmittel betätigbare, mit einem hin- und hergehend n Hammer versehene Stoßvorrichtung geeigneten Schaft versehen ist, wobei der Bohrkopf an seinem vom Schaft abgewandten Ende einen Schneidbereich aufweist, der wenigstens mit einem eingesetzten Schneidmeißel versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (2) gegenüber dem Bohrkopf (1) abgesetzt ist, um eine Schulter (3) zu bilden, auf der die Stoßvorrichtung (100) sitzt, wenn sie mit dem Stoßbohrmeißel verbunden ist, daß der Bohrkopf eine Anzahl seitlicher, in Längsrichtung seiner Umfangsfläche verlaufender Auskehlungen (8, 9) besitzt, durch die eine Anzahl von in Umfangsrichtung aufeinander folgenden Abschnitten (7) gebildet werden, deren jeder zwischen zwei aufeinanderfolgenden Auskehlungen liegt, und daß wenigstens ein Spülkanäl (14, 15, 16, 17) im Bohrkopf angeordnet ist, wobei dieser Spülkanal bzw. diese Spülkanäle derart im Bohrkopf angeordnet sind, daß sie einerseits in jeweils eine Öffnung ia Schneidbereich und andererseits jeweils eine Öffnung in der Schulter ausmünden, wobei die Anordnung derart getroffen ist, daß bei bestehender Verbindung zwischen Stoßbohrmeißel und Stoßvorrichtung jede Öffnung in der Schulter einer aus faßöffnung (108) in der Stoßvorrichtung zugeordnet ist und unter Druck stehendes Strömungsmittel über die Stoßvorrichtung, die Öffnungen und den Spülkanal oder die Spülkanäle in den Schneidbereich (6) einleitbar ist, um eine Spülwirkung hervorzurufen.
  2. 2. Bohrer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spülkanal oder die Spülkanäle (14 bie 17) in den Schneidbereich (6) in spitzen Winkel zur Achse des Stoßbohrmeißels ausmünden, sodaß die dem Schneidbereich benachbarten Kanalabschnitte entgegen der Umlaufrichtung des Bohrieißels ausmünden.
  3. 3. Bohrer nach einen der ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Jeder Spülkanal geradlinig in einem spitzen Winkel zur Längsachse des Bohrmeißels verläuft, derart, daß während der Drehung des Bohrmeißels um seine Längsachse in einen Bewegungssinn die Mündung des Spülkanals im Schneidbereich der Mündung in der Schulter nachläuft.
  4. 4. Bohrer nach einen der Ansprüche 1 bie 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündung (14a, 15a, 16a, 17a) eines jeden Spülkanals in der Schulter (3) in Umfangsrichtung verlängert ist, derart, daß bei der Verbindung des Bohrmeißels mit einer hin- und hergehenden Stoßvorrichtung (100) die verlängerte Mündung bzw. die verlängerten Mundungen eine Relativdrehung um die Achse zwischen Bohrmeißel und Stoßvorrichtung innerhalb vorgegebener Grenzen zur Aufrechterhaltung der Verbindung zwischen dem Spülkanal bzw. den Spülkanälen und der Auslaßmündung bzw. den Auslaßmündungen (108) in der Stoßvorrichtung ermöglichen.
  5. 5. Bohrer nach einen der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Schneidbereich (6) wenigstens eine sich im wesentlichen radial erstreckende Rinne (10) in der Stirnfläche des Bohrmeißels vorgesehen ist und die Nändung eines Spülkanal (15, 17) in dieser oder jeder Rinne angeordnet ist.
  6. 6. Bohrer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die bzw. jede Rinne (10) in der Stirnfläche am Umfang des Schneidbereiches mit einer seitlichen Auskehlung (9) in Verbidung ste;:.
  7. 7. Bohrer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzahl gesonderter, verschleißbeständiger Schneideinsätze (11a) über den Schneidbereich (63 verteilt in diese angeordnet sind
  8. 8. Bohrer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Umfangskante eines jeden Umfangsabschnittes (7) in ihre an den Schneidbereich anschließenden Teil zwischen der Scheeidbereich und der Seitenfläche des Bohrkopfes g1) abgeschrägt ist, um eine Schneidflanke (12) zu bilden und daß eine in Umfangarichtung mit Abstand voneinander ungeordnete Anzahl einzelner, verschleißfester Schneideinsätze (13a) in jeder Schneidflanke angeordnet sind, um eine Schneidflankenreihe von Schneideinsätzen zu bilden, die aus dem Bohrkopf in Schneidrichtung und in spitzem Winkel gegenüber der Längsachse des Bohrmeißels hervorstehen, um eine Schneidfläche zu definieren, die der Bohrung des durch den Bohrmeißel zu erzeugenden Bohrloches entspricht.
  9. 9. Bohrer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneidbereich (6) eine ia wesentlichen flache Stirnfläche besitzt, die sich in einer Ebene erstreckt, die im wesentlichen normal zur Längsachse des Bohrmeißels verläuft.
  10. 10. Bohrer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzahl von Spülkanälen (14, 15, 16, 17) vorgesehen ist und die Öffnungen iin Schneidbereich in einer im wesentlichen symmetrischen Anordnung um die Achse des Bohrmeißels verteilt sind.
  11. 11. Bohrer nach einen der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Auskehlungen (8, 9) im Bohrkopf (1) Verbindungen zwischen den ßchneidbereich (6) und der Schulter (3) darstellen.
  12. 12. Bohrer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bohrkopf (1) und der Schaft (2) als eine Einheit ausgebildet sind.
  13. 13. Bohrer nach einen der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Bohrmeißel als eine zusallengesetzte Konstruktion ausgebildet ist, bei der der Bohrkopf mit den Schaft durch Preßsitz oder Schrumpfen verbunden ist.
  14. 14. Bohrer nach einen der Ansprüche 1 bis 11 oder Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Bohrkopf (1) eine zusammengesetzte Konstruktion aufweist und aus einem Arbeitsabschnitt (110) besteht, der den Schneidbereich (6) aufweist und aus einen Erweiterungsteil (112), der mit der Schulter (3) versehen ist und einen inneren Kanal oder Kanäle (113) aufweist, die eo angeordnet sind, daß sie mit einen inneren Kanal bzw. Kanälen in Arbeitsabschnitt (110) in Verbindung stehen, un den Spülkanal oder die Spülkanäle (114) in Bohrkopf zu bilden.
  15. 15. Bohrer nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zapfenteil (111) in einen Stück mit den Arbeltsabschnitt (110) ausgebildet ist, wobei dieser Zapfenteil gegenüber den Arbeitsabschnitt einen verjüngten Durchmesser aufweist und sich in Längsrichtung vom Arbeitsabschnitt aus erstreckt, daß der Erweiterungsteil die Forn einer Hülse aufweist, die auf dem Zapfenteil angeordnet und Sest mit diesen, am Arbeitsabschnitt anliegend, verbunden ist, wobei ein Teil des Zapfenteiles über die Hülse (112) hervorspringt, um den Schaft (2) des Bohrmeißels zu bilden, und daß eine Stirnfläche der Hülse die Schulter (3) des Bohrkopfes bildet.
  16. 16. Bohrer nach eins der Ansprüche 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Erweiterungsteil (112) aus federndem Material besteht.
  17. 17. Bohrer nach einen der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einer durch ein unter Druck stehendes Strömungsmittel zu betätigenden, mit ein hin- und hergehenden Hammer versehenen ßtoB-vorrichtung (100) verbunden ist, wobei eine Strömungsmittelauslaßöffnung oder Strömungsmittelauslaßöffnungen (108) der Stoßvorrichtung mit der Öffnung oder den Öffnungen (14a, 15a, 16a, 17a) des Strömungsmittelkanals bzw. der Strömungsmittelkanäle (14, 15, 16, 17) in der Schulter (3) des Bohrneißels in Verbindung stehen, sodaß der Strömungsmittelstrom von der Stoßvorrichtung in den Schneidbereich (6) geleitet wird.
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