DE181460C - - Google Patents

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DE181460C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/30Dynamo-electric motor meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
"KLASSE 21 β. GRUPPE
gegen Kurzschluß.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. November 1905 ab.
Nach vorliegender Erfindung wird bei elektrischen Gleichstrommeßapparaten, wie z. B. Amperemetern, Wattmetern und Elektrizitätszählern, eine nur aus wenigen Drahtwindungen bestehende, mit den Hauptstromspulen in Serie geschaltete Wicklung auf den Magnetschenkeln angeordnet, zum Zweck, im Falle eines Kurzschlusses einen Flux, welcher gleich groß ist wie der durch die Hauptstromspulen erzeugte Flux, aber von entgegengesetzter Richtung, so im. Magneten zu erzeugen, daß der Magnetismus der Magnete unverändert und somit ein schädlicher Einfluß auf die Magnete ausgeschlossen bleibt.
Erwähnt sei, daß es allerdings bekannt ist, auf den Magnetschenkeln parallel im Hauptstromkreis geschaltete Spulen anzuordnen, jedoch werden dieselben in der Weise bestimmt, daß sie die Felder der permanenten Magnete verstärken und infolge ihrer gleichzeitig treibenden und dämpfenden Wirkung bei schwachem Hauptstrom die Umdrehungsgeschwindigkeit des Zählers erhöhen, bei starkem Hauptstrom dagegen dieselbe erniedrigen.
Bekannt ist ferner, auf den permanenten Magneten Wicklungen, vorzusehen, welche parallel zu den kein Eisen enthaltenden Ankerspulen geschaltet sind. Hierbei wird jedoch bei einem nur einen Moment andauernden Kurzschluß (was allein für die praktische Ausführung in Betracht kommt, denn die Einrichtungen sind immer durch Plomben oder automatische Ausschalter gesichert) die . Selbstinduktion der die Magnete umgebenden Spulen bei weitem viel größer sein als die der Ankerspulen. ' j : j ; '
Im Gegensatz hierzu ist die Einrichtung nach vorliegender Erfindung auch bei den Meßapparaten bezw. Zählern anwendbar, bei welchen die durch die Windungen geschützten Magnete entweder nur eine treibende oder nur eine dämpfende Wirkung auf die Meßorgane ausüben. ; ;
In beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 eine Ansicht' eines Amperestundenzählers, in- dem die vorliegende Anordnung angewendet ist, ■ und in Fig. 2 ein Querschnitt durch den Magneten / dargestellt.
Der Strom tritt durch die Leitung α und die Klemmschraube b in den Zähler und verteilt sich dann auf die Leitungen c und d. Die Leitung c führt zu der Wicklung e, die auf den Magnetschenkeln angeordnet ist und zur Verhinderung des schädlichen Einflusses der Kurzschlußströme dient; die Leitung d führt dagegen, zu dem keine Selbstinduktion besitzenden Widerstand r, der unter normalen Umständen fast vom ganzen Strome durchflossen wird. Der schwache, die Wicklung e durchfließende Strom führt direkt zu ' dem
Anker g, der andererseits durch eine zweite Bürste mit einem entsprechend gewählten Punkt des Widerstandes r verbunden ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Anordnung zum Schütze der Magnete elektrischer Gleichstrommeßapparate gegen Kurzschluß, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Magnetschenkeln einige in Serie mit den vom Hauptstrome durchflossenen Ankerspulen geschaltete Windungen derart angeordnet sind, daß bei Kurzschluß in den Magneten entgegengesetzt gerichtete Fluxe erzeugt und so ein schädlicher Einfluß auf die Magnete ausgeschlossen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin. Gedruckt in öer
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