DE1815100B2 - Brennelementanordnung fuer kernreaktoren - Google Patents
Brennelementanordnung fuer kernreaktorenInfo
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- G—PHYSICS
- G21—NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
- G21C—NUCLEAR REACTORS
- G21C3/00—Reactor fuel elements and their assemblies; Selection of substances for use as reactor fuel elements
- G21C3/30—Assemblies of a number of fuel elements in the form of a rigid unit
- G21C3/32—Bundles of parallel pin-, rod-, or tube-shaped fuel elements
- G21C3/336—Spacer elements for fuel rods in the bundle
- G21C3/338—Helicoidal spacer elements
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- G—PHYSICS
- G21—NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
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- G21C3/30—Assemblies of a number of fuel elements in the form of a rigid unit
- G21C3/32—Bundles of parallel pin-, rod-, or tube-shaped fuel elements
- G21C3/322—Means to influence the coolant flow through or around the bundles
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Description
Die Erfindung betrifft eine Brennelementanordnung für Kernreaktoren, bestehend aus einer Vielzahl von
stabförmigen, zu einem umhüllten Bündel zusammengefaßten und mit wendelförmig verlaufenden Rippen
versehenen Brennelementen, deren Rippen sich durch vorbestimmte Zuordnung einander benachbarter
Brennelemente in mehreren Querschnittsebenen (Berührungsebenen) entlang der Längsachse mit ihren
Stirnkanten berührend kreuzen, wobei in einer vorgegebenen Berührungsebene (Grundformation) je sechs sich
über die Rippen berührende Brennelemente (Ringelemente) ein siebtes Einzelelement umschließen.
Aus der BE-PS 6 92 435 ist ein Brennelement bekannt, bei welchem in einer vorgegebenen Berührungsebene
(Grundformation) je sechs sich über die Rippen berührende Brennelemente (Ringelemente) ein siebtes
Element (Einzelelement) umschließen. Diese Formation wiederholt sich bei Brennelementen mit je drei
Kühlrippen in Abständen von H/3 entlang der Bündellängsachse, wobei H die Steigung der Rippen
bedeutet. Das mittlere Einzelelement wird jeweils in Zwischenberührungsebenen, die von den vorgenannten
Ebenen einen Abstand von H/6 haben, von jeweils drei benachbarten Brennelementen abgestützt
Die vorliegende Erfindung hat nun zur Aufgabe, bei einer Brennelementanordnung der eingangs erwghnten
Art die gegenseitige Abstützung derjenigen Brennelemente, die an der Peripherie des Bündels liegen, zu
verbessern.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht erfinduogsgemäß
darin, daß die an der Bündelperipherie nur teilweise von Ringelementen umschlossenen Einzelelemente eine
größere Rippenzahl und/oder eine geänderte, vorzugsweise
eine niedrigere Rippensteigung gegenüber den benachbarten Ringelementen aufweisen. Dadurch wird
der besondere Vorteil erzielt, daß an der Peripherie zusätzliche Abstützungen, die in Ausscheren einzelner
Brennelemente aus dem Bündelverband verhindern, entstehen. Andererseits kann die niedrige Rippenzahl,
z.B. drei Rippen, bei allen übrigen, d.h. also beim überwiegenden Teil der Brennelemente erhalten bleiben.
Im einfachsten Fall können z. B. die an der Peripherie
liegenden, in einer als Grundformation gedachten Berührungsebene nur teilweise von Ringelementen
umschlossenen Einzelelemente eine vielfache, vorzugsweise die doppelte Rippenzahl wie die übrigen
Elemente aufweisen.
Es ist jedoch auch möglich, durch geeignete Variation
der Rippensteigung der Einzelelemente bei gleichbleibender Rippenzahl die Abstützung der Randelemente
zu verbessern.
Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, die Rippen der an der Peripherie liegenden Einzelelemente
mit einer 2/3-Steigung gegenüber den übrigen Elementen auszuführen. Hierbei ist praktisch kein Mehrbedarf
an Strukturmaterial erforderlich, was sich besonders im Hinblick auf schnelle Brutreaktoren günstig auswirkt;
andererseits wird eine bessere Abstützung der Randelemente bei voller Erhaltung der Kühlmittelquervermischung
und der Wärmeabfuhr bei annähernd gleichbleibendem Kühlmitteldruckverlust im Vergleich zur
Bündelinnenregion erzielt.
Ein Austührungsbeispiel dieser zuletzt erläuterten Anordnung wird anhand der Zeichnungen näher
erläutert:
F1 g. 1 zeigt im Querschnitt die Grundformation eines
hexagonalen Brennelementbündels mit 61 stabförmigen Brennelementen, die jeweils drei, um 120° gegeneinander
versetzte, wendelförmig um die Brennelementlängsachse umlaufende Rippen tragen;
F1 g. 2 und 3 zeigen im Querschnitt jeweils einen Ausschnitt einer Berührungsebene desselben Bündels in
verschiedenen Längsabständen von der Grundformation.
Wie aus der F i g. 1 zu ersehen ist, bilden in der Grundformation jeweils sechs Brennelemente Ir
(Ringelemente) über ihre Rippen 2r einen Ring um ein zentrales siebtes Einzelelement Iz bzw. Ip. Die Rippen
2z der zentralen Einzelelemente Iz sind auf das Zentrum
der benachbarten Ringelemente Ir gerichtet.
Sowohl die Rippen 2r der Ringelemente Ir als auch
die Rippen 2z der zentralen Einzelelemente U haben die
gleiche Steigung, z. B. Hr = 300 mm bei einem Stabdurchmesser von d«6 mm.
Neben Einzelelementen \z im Bündelinneren gibt es
noch Einzelelemente Ip an der Peripherie des Brennelementbündels, die in dem gezeigten Beispiel nur von vier
sich gegenseitig über ihre Rippen 2r abstützenden Ringelementen 1« umgeben sind und auf einer Seite an
die Bündelhülle 3 angrenzen. Diese Elemente Ip würden normalerweise, d.h. bei gleicher Rippenzahl bzw.
Rippensteigung wie die übrigen Elemente Ir bzw. Iz,
eine ungünstigere Abstützung gegen ihre Nachbarelemente erfahren. Um dem abzuhelfen, haben die Rippen
2p der Elemente Ip erfindungsgemäß nur 2h der
Steigung der Rippen der benachbarten Elemente i«, also Hp = 2h Hr, wobei Hp die Rippensteigung bei den
Elementen Ip und Hr die Rippensteigung bei den benachbarten Ringelementen 1* bedeutet Außerdem
weisen bei der in Fig. 1 dargestellten Grundfonnation die Rippen Ip der Elemente \p senkrecht auf die
Verbindungslinie der Stabmittelpunkte je zweier benachbarter
Ringelemente \r.
Aus einer so eingerichteten Grundformation ergeben sich alle weiteren Berührungsebenen entlang der
Bündellängsachse. Die Fig.2 zeigt die Stellung der Rippen in einem Längsabstand von HrII gegenüber der
Grundformation. Dies entspricht für die Rippen Ir und
2z einem Drehwinkel von 180° und für Rippen Ip einem
Drehwinkel von 270° gegenüber der Rippenstellung in
ίο
Die F i g. 3 zeigt die Rippenstellung in einem Längsabstand von Ve Hr gegenüber der Grundformation
in Fig. 1, was einem Drehwinkel von 300° für die Rippen Ir und 2z und einem Drehwinkel von 450° für
die Rippen 2p entspricht Auch bei Längsabständen von
Hr/6 bzw. 7Ze Hr existieren derartige Stützebenen für
die Elemente ip.
Die aus den Elementen 1/j gebildeten Ringe um die
Elemente Xz bzw. Ip wiederholen sich jeweils in
Längsabständen Hr/3.
Wie insbesondere aus den Fi g. 2 und 3 zu erkennen ist wird das Element lpvcn allen seinen benachbarten
Elementen Ir in gewissen Abständen entlang seiner Länge se abgestützt, daß es nicht aus dem Verband
ausscheren kann, andererseits liegen die Stützabstände in derselben Größenordnung wie bei den übrigen
Elementen, so daß mit keinem höheren Druckverlust des Kühlmittels und auch mit keinem Verbiegen der
Randelemente zu rechnen ist Ähnliche Abstützungen der Elemente an der Bündelperipherie können auch
erhalten werden bei anderen Rippensteigungen der Rippen 2ft z. B. HP = «/3 Hr und HP = 2 Hr.
Vor allem werden die Elemente ip von allen vier
benachbarten Elementen 1« in gewissen Abständen abgestützt Die Grundformation selbst kann in bekannter
Weise z. B. mittels Haltegittern oder geeigneten Lochplatten eingerichtet werden, die an einem oder
beiden Enden des Bündels angebracht sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
- Patentansprüche:L Brennelementanordnung für Kernreaktoren, bestehend aus einer Vielzahl von stabförmigen, zu einem umhüllten Bündel zusammengefaßten und mit wendelförmig verlaufenden Rippen versehenen Brennelementen, deren Rippen sich durch vorbestimmte Zuordnung einander benachbarter Brennelemente in mehreren Querschnittsebenen (Beruhrungsebenen) entlang der Längsachse mit ihren Stirnkanten berührend kreuzen, wobei in einer vorgegebenen Berührungsebene (Grundformation) je sechs sich über die Rippen berührende Brennelemente (Ringelemente) ein siebtes Eirzelelement umschließen, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Bündelperipherie (3) nur teilweise von Ringelementen (Ir) umschlossenen Einzelelemente (l/>) eine größere Rippenzahl und/oder eine geänderte, vorzugsweise eine niedrigere Rippensteigung gegenüber den benachbarten Ringelementen (Ir) aufweisen.
- 2. Brennelementanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelelemente (l/>) gegenüber benachbarten Ringelementen (Ir) eine vielfache, vorzugsweise die doppelte Zahl an Rippen aufweisen.
- 3. Brennelementanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelelemente (Ip) die gleiche Zahl an Rippen, vorzugsweise drei Rippen, wie die übrigen Brennelemente aufweisen, daß jedoch die Steigung (Hp) dieser Rippen (2p) nur Vi der Steigung (Hr) der Rippen (2R) üer benachbarten Ringelemente (1«) beträgt.
- 4. Brennelementanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelelemente (Ip) in der Grundformation mit ihren Rippen (2p) jeweils zwischen zwei benachbarte Ringelemente (Ip) weisen.40
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681815100 DE1815100B2 (de) | 1968-12-17 | 1968-12-17 | Brennelementanordnung fuer kernreaktoren |
| FR6942369A FR2026326A7 (en) | 1968-12-17 | 1969-12-08 | Fission elements arrangement in nuclear re - actors |
| NL6918754A NL6918754A (de) | 1968-12-17 | 1969-12-15 | |
| BE743220D BE743220A (de) | 1968-12-17 | 1969-12-16 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681815100 DE1815100B2 (de) | 1968-12-17 | 1968-12-17 | Brennelementanordnung fuer kernreaktoren |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1815100A1 DE1815100A1 (de) | 1970-09-17 |
| DE1815100B2 true DE1815100B2 (de) | 1977-03-03 |
Family
ID=5716443
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681815100 Granted DE1815100B2 (de) | 1968-12-17 | 1968-12-17 | Brennelementanordnung fuer kernreaktoren |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE743220A (de) |
| DE (1) | DE1815100B2 (de) |
| FR (1) | FR2026326A7 (de) |
| NL (1) | NL6918754A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU2267175C2 (ru) * | 2003-10-14 | 2005-12-27 | Федеральное государственное унитарное предприятие "Всероссийский научно-исследовательский институт неорганических материалов им. акад. А.А. Бочвара" | Тепловыделяющий элемент для исследовательских реакторов и тепловыделяющая сборка на его основе (варианты) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4324618A (en) * | 1979-06-08 | 1982-04-13 | The Babcock & Wilcox Company | Fuel element assembly |
-
1968
- 1968-12-17 DE DE19681815100 patent/DE1815100B2/de active Granted
-
1969
- 1969-12-08 FR FR6942369A patent/FR2026326A7/fr not_active Expired
- 1969-12-15 NL NL6918754A patent/NL6918754A/xx unknown
- 1969-12-16 BE BE743220D patent/BE743220A/xx unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU2267175C2 (ru) * | 2003-10-14 | 2005-12-27 | Федеральное государственное унитарное предприятие "Всероссийский научно-исследовательский институт неорганических материалов им. акад. А.А. Бочвара" | Тепловыделяющий элемент для исследовательских реакторов и тепловыделяющая сборка на его основе (варианты) |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE743220A (de) | 1970-05-28 |
| NL6918754A (de) | 1970-06-19 |
| FR2026326A7 (en) | 1970-09-18 |
| DE1815100A1 (de) | 1970-09-17 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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