DE1815247C3 - Verfahren zum Herstellen einer transparenten Kunststoffplatte - Google Patents

Verfahren zum Herstellen einer transparenten Kunststoffplatte

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DE1815247C3 DE19681815247 DE1815247A DE1815247C3 DE 1815247 C3 DE1815247 C3 DE 1815247C3 DE 19681815247 DE19681815247 DE 19681815247 DE 1815247 A DE1815247 A DE 1815247A DE 1815247 C3 DE1815247 C3 DE 1815247C3
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Roger Lannes De Paris Montebello
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29D—PRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D11/00—Producing optical elements, e.g. lenses or prisms
    • B29D11/00009—Production of simple or compound lenses
    • B29D11/00278—Lenticular sheets
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C43/00—Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor

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  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren von der im Oberbegriff des Patentanspruches 1 genannten Gattung.
Aus der US-PS 33 65 524 ist lediglich ein Verfahren zum Herstellen einer Projektionswand bekannt. Gemäß diesem Verfahren werden Kugeln auf eine klebende Schicht aufgebracht und eine Metallschicht durch Verdampfung unter Vakuum auf die Kugeln aufgetragen. Mit dieser Metallschicht wird dann eine Form gebildet, die zur späteren Herstellung der Projektionswand dient.
Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine für die Anfertigung von integralen Fotografien geeignete linsenförmige Schicht oder Kunststoffplatte zu erzeugen. Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich erfindungsgemäß mit den im Kennzeichen des Patentanspruches 1 aufgeführten Merkmalen.
Erfindungsgemäß hergestellte Kunststoffplatten zeichnen sich durch Konstanz der öffnung und Brennweite der in ihnen vorhandenen Linsen aus.
Zweckmäßige Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens bilden den Gegenstand von Unteransprüchen.
Anhand der Zeichnungen wird eine Vorrichtung zum Durchführen des erfindungsgemäßen Verfahrens näher erläutert. In Zeichnungen ist
F i g. 1 eine Aufsicht, teilweise aufgebrochen, auf diese Vorrichtung, wenn mit ihr die Formplatte hergestellt wird,
Fig.2 ein Schnitt entlang der Schnittlinie H-H in Fig. 1,
F i g. 3 in vergrößertem Maßstab eine Darstellung des in F i g. 2 eingezeichneten kreisförmigen Ausschnittes,
F i g. 4 eine weitere Aufsicht auf diese Vorrichtung, wenn sie zum Herstellen der mit Linsen versehenen Kunststoffplatte verwendet wird,
Fig.5 ein Schnitt entlang der Schnittlinie V-V in Fig. 4,
ίο Fig.6 in größerem Maßstab eine Darstellung des in F i g. 5 eingezeichneten und mit 6 bezeichneten kreisförmigen Ausschnittes,
Fig.7 in größerem Maßstab eine Darstellung des in F i g. 5 eingezeichneten und mit 7 bezeichneten kreisför migen Ausschnittes,
F i g. 7A in noch größerem Maßstab eine Darstellung des in F i g. 7 eingezeichneten und mit TA bezeichneten Ausschnittes und
Fig.8 in vergrößertem Maßstab ein Schnitt durch
eine erfindungsgemäß hergestellte linsenförmige Kunststoffplatte.
In den F i g. 1 bis 3 ist das Herstellen der Formplatte 28 gezeigt Die Vorrichtung dazu, mit der auch die Kunststoffplatte hergestellt wird, weist eine obere und eine untere Druckplatte 10 bzw. 12 auf. Auf der unteren Druckplatte 10 ist eiae dicke planparallele Metallplatte 14 angeordnet Oberhalb dieser Platte ist eine andere dicke Metallplatte 16 angeordnet Die Metallplatten 14 und 16 sind aufeinander ausgerichtet und gegen seitliche Verschiebung durch Stifte 18 und 20 gesichert, die durch Bohrungen in den Platten 14,16 treten.
Auf die obere Seite der unteren Platte 14 ist eine mit Ausnehmungen versehene Metallplatte zum Halten von Kugeln aufgekittet In jeder Ausnehmung ist eine Kugel 26 angeordnet Bei einem Kugeldurchmesser von etwa 1,5 mm beträgt der Durchmesser der Ausnehmungen etwa 1 mm. Die Kugeln sind in einem Abstand von etwa 2,3 mm angeordnet Der Abstand dir Kugeln ist somit etwas größer als ihr Durchmesser.
Nachdem alle Ausnehmungen mit Kugeln 26 gefüllt sind, wird eine Platte aus einem Fluorcarbon mit etwa 0,5 mm Dicke auf die Kugeln aufgelegt und anschließend verpreßt, wobei die Druckplatten 10 und 12 auf übliche Weise erhitzt und gekühlt werden. Nach genügender Abkühlung wird die so gebildete Formplatte 28 entformt und die noch anhaftenden Kugeln entfernt. Diese Formplatte bildet nun ein Teil der Form, in weiche ein flüssiges Kunstharz gegossen wird, um die linsenförmige Schicht zu formen.
Um diese Schicht zu gießen, wird die Metallplatte 16 nunmehr umgekehrt und die Stifte 18,20 werden durch kürzere Stifte 18', 20' ersetzt (F i g. 5), die nur ein kurzes Stück über die Formplatüe 28 überstehen und die mit Federn 32 elastisch nach oben gedrückt werden. Die Federn 32 stehen unter der Einwirkung von Stellschrauben 34. Eine Scheibe 36 ist zwischen jeder Feder 32 und einem Stift 18' oder 20' angeordnet, um die Aufwärtsbewegung der Federn 32 zu begrenzen. Auf der Formplatte 28 wird nun eine Blendeneinlage 40, 42 mit Ausnehmungen angeordnet, die den gleichen Abstand und die gleiche Anordnung aufweisen wie die in der Metallplatte 24. Die Blendeneinlage 40,42 besteht aus einer verhältnismäßig dicken Kupferschicht, welche die größeren Ausnehmungen enthält, und aus einer dünneren Nickelschicht 42 mit kleineren Ausnehmungen. Die Ausnehmungen in der Nickelschicht 42 sind koaxial zu teilkugelförrnigen Hohlräumen in der Formplatte 28. Die Blendeneinlage dient neben der
Aufteilung in Rasterpunkte auch als Verstärkung für die zu formende Platte, in die sie eingebettet wird. Sie soll auch Dimensionsänderungen verhindern.
Der Formhohlraum wird nunmehr geschlossen, indem auf die Formplatte 28 und die Blendeneinlage 40,42 eine Glasplatte 50 gelegt wird. Die gewünschte Stärke der zu gießenden Kunststoffplatte wird mit Stützen 47 und auf diesen angeordneten Scheiben in entsprechender Anzahl und/oder Dicke eingestellt
Anschließend wird Polyesterharz, das vorzugsweise einen Brechungsindex von wenigstens 1,56 aufweist, über die Bohrungen 52 und 54 in den Formhohlraum eingeführt Dieses Harz kann auch mit Polystyrol gemischt werden.
Nach der Härtung ergibt sich eine linsenförmige Schicht 56, auf deren Oberseite Schrumpfmarken auftreten können. Eine oder mehrere zusätzliche, sehr dünne Schichten flüssigen Harzes mit einer Stärke von 0,025 mm werden dann auf die Oberseite der linsenförmigen Schicht aufgebracht, indem flüssiges Harz eingegossen und unter Druck zur Härte geK'achi wird.
Die Höhe der Stützen 47 wird durch dünne Unterlagscheiben entsprechend eingestellt Die neue dünne Schicht oder die Schichten füllen die Schrumpfmarken aus und setzen sie auf ein Minimum herab.
Nach der Härtung wird die Glasplatte 50 abgenommen, und es kann eine zusätzliche Schicht 60, 62 mit Ausnehmungen zur Bildfeldbegrenzung auf die linsenförmige Schicht aufgebracht werden, wobei die Ausnehmungen die gleiche Anordnung und den gleichen Abstand wie die Linsen aufweisen und mit diesen genau ausgerichtet sind. Die Begrenzungsschicht besteht ebenfalls aus einer tragenden Kupferschicht 64 und einer anhaftenden Nickelschicht 66. Wie F i g. 8 zeigt, ist die Begrenzungsschicht auf die Unterseite der linsenförmigen Schicht 56 angebracht Auf der gegenüberliegenden Seite ist eine durch Lufträume 68 getrennte Abstandsschicht 70 mit der fotografischen Schicht 72 vorgesehen, die von einer Unterlage 74 getragen wird. Die Dicke der Abstandsschicht, ist von der Brennweite der Linsen abhängig.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Herstellen einer transparenten Kunststoffplatte mit einer öffnungen aufweisenden Blendeneinlage zur Verwendung bei der Anfertigung integraler Fotografien, wobei die eine Plattenoberfläche eine Anzahl regelmäßig angeordneter, optischer, konvexer Linsen gleicher Brennweite aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß man auf eine Formplatte, weiche den Linsen nach Lage und Gestalt entsprechende, konkave Hohlräume aufweist, die Blendeneinlage in der Weise auflegt, daß die einzelnen öffnungen der Blendeneinlage koaxial zu den konkaven Hohlräumen gelagert sind; daß man auf die Formplatte mit Blendeneinlage ein selbsthärtendes, durchsichtiges Gießharz aufbringt; und daß man nach dem Aushärten das Harz mit der eingegossenen Blendeneinlage vos der Formplatte abtrennt; wobei man als Formplatte eine solche aus thermoplastischem Kunststoff verwendet, in welche unter Anwendung von Wärme und Druck die Oberflächen von regelmäßig verteilt und in gleichem Abstand voneinander gehaltenen Kugeln gleicher Größe eingeprägt worden sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als selbsthärtendes Harz ein Polyesterharz verwendet
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man das Polyesterharz mit Polystyrol mischt.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als thermoplastischer Kunststoff PCTFE verwendet wird.
DE19681815247 1968-12-18 1968-12-18 Verfahren zum Herstellen einer transparenten Kunststoffplatte Expired DE1815247C3 (de)

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