DE181529C - - Google Patents

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DE181529C
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DE
Germany
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shaft
shafts
coffin
handwheel
lowering
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DENDAT181529D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G19/00Hoisting or lowering devices for coffins

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Ve 181529 -KLASSE 3Oe. GRUPPE
JULIUS SKALL in PRAG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Februar 1905 ab.
Die Erfindung betrifft eine Sargsenkvorrichtung, bei welcher auf parallel angeordneten Wellen, die paarweise zum Teil ineinander liegen, Riemen- oder Gurtrollen verschiebbar befestigt sind, so daß der in den Raum zwischen den Wellen gebrachte Sarg von Gurten getragen wird, die von den Rollen der einen Seite unter den Sarg und zu den entsprechenden Rollen der anderen Seite laufen.
ίο Die Wellen werden unter Vermittlung von quer gelagerten Zwischenwellen im Gegensatze zu ähnlichen bekannten Vorrichtungen von einem einzigen gemeinsamen Antriebsorgan gedreht, durch das mittels besonderer Vorrichtungen die Wellen paarweise für sich allein oder alle gleichzeitig angetrieben werden können. Eine derartige Vorrichtung kann niedriger gebaut werden als Versenkvorrichtungen, bei welchen das Windwerk oberhalb
ao des Sarges angeordnet ist. Dabei kann jeder Sarg ohne Abänderungen mit Hilfe der Vorrichtung versenkt werden, weil der Gurt unter dem Sarg entlang geführt wird und daher keine besonderen Befestigungsvorrichtungen
as für denselben am Sarg vorgesehen zu werden brauchen.
Die Zeichnung stellt zwei Ausführungsformen des Gegenstandes der Erfindung dar, und zwar in Fig. 1 bis 9 eine Vorrichtung, bei der ein starres Rahmengestell verwendet wird, während die Ausführungsform nach Fig. 10 und 11 mit Universälgelenken versehen ist, die durch Kuppelbolzen beliebig ein- oder ausgeschaltet werden können. Fig. 1 zeigt die Seitenansicht, Fig. 2 eine Vorder45
ansicht in teilweisem Querschnitt, Fig. 3 einen Schnitt durch die Antriebsteile für die ineinander gelagerten Wellen, Fig. 4 und 5 die Wellenkupplung, Fig. 6 die Versenkvorrichtung in Rückansicht, Fig. 7 und 8 die sich selbsttätig lösende Schnalle und Fig. 9 einen Handgriff, Fig. 10 die zweite Ausführungsform in Vorder- und Fig. 11 einen Teil derselben in Seitenansicht.
Die Vorrichtung besteht aus einem als Tragbahre verwendbaren Gestell 1 bezw. 52, 53 (Fig. 10) mit Riemenrollen 2 und Riemen oder Gurten3 nebst Triebkästen 4bezw. 54, 55. Das Gestell besteht aus senkrechten Säulen und wagerechten Rohren.
Die beiden längeren Seitenteile des Gestelles sind an den Enden durch kürzere Querteile verbunden, von denen der eine die Triebkästen trägt. Die wagerechten Seitenstäbe 6 sind Rohre, in welche Stäbe 36 teleskopartig eingeschoben sind, die mit den Endsäulen 35 ein festes ausziehbares Gerippe bilden (Fig. 1). An ihren Enden tragen die Stäbe 36 herausnehmbare Handgriffe 37, deren an den äußeren Enden der Stäbe 36 befestigte Hülsen innen mit Querwänden versehen sind, in welchen die Handgriffbolzen geführt werden und welche mit Ausschnitten 50, 51 zum Durchstecken eines Ansatzes 49 dieser Bolzen versehen sind (Fig. 9). Bei der in Fig. I bis 5 dargestellten Ausführungsform sind die Triebkästen durch wagerechte Rohre 26 miteinander fest verbunden und werden, ein zusammenhängendes Ganzes bildend, auf die verlängerten Rohre 6 der Seitenteile aufge-
55
steckt. Bei der in Fig. io und Ii dargestellten Ausführungsform bleibt der Triebkasten 54 mit der einen und der Triebkasten 55 mit der anderen Längswand verbunden. Die andere Querwand (Fig. 6) bildet in beiden Fällen einen Bestandteil für sich. In den Säulen eines jeden der beiden Seitenteile sind zwei wagerechte Wellen 8, g drehbar ineinander gelagert, von denen jede eine Gurtrolle 2 trägt. Diese" Rollen lassen sich zwar auf ihren Wellen verschieben, aber nicht drehen. Je zwei gegenüberliegende Rollen 2 werden durch einen zweiteiligen Riemen oder Gurt 3 verbunden. Die Verbindung der beiden Riementeile geschieht durch selbsttätig lösbare Schnallen 32, die unter den Sargboden zu liegen kommen. Das eine Riemenende trägt ein Hohlstück mit festem Boden, von dessen oberer Wandung 46 ein nach unten gerichteter Zahn 48 in einen entsprechenden Schlitz eines am gegenüberliegenden Riemenende befestigten Zungenstückes 47 eingehakt wird, bevor der Sarg auf die Gurte gelegt wird, so daß durch die Spannung, welche durch das Sarggewicht hervorgebracht wird, die Schnalle sicher geschlossen bleibt. Beim Aufsetzen des Sarges auf den Boden der Gruft fällt das Zungenstück 47 vom Zahn 48 von selbst herunter, und die Gurte können heraufgezogen werden.
Das Versenken des Sarges geschieht durch Drehen der Wellen 8, 9 gegeneinander. Die Triebvorrichtung gestattet dabei, daß jede Welle für sich gedreht werden kann, indem beide Wellen unabhängig voneinander angetrieben werden. Die Welle 9 ist hohl und nimmt die Welle 8 auf (Fig. 3). Die Hohlwelle 9 läßt sich durch einen Einsteckbolzen 33 feststellen, wenn die Welle 8 gedreht werden soll. Die Drehungen werden auf die Wellen 8,9 mittels einer Scheibenkuppelung 10, 11 übertragen, welche aus ineinander angebrachten Zahnscheiben besteht; von den beiden inneren gleich großen Scheiben, welche die Drehung der Welle 8 vermitteln, ist eine auf der Welle 8, die ändere auf der in ihrer Verlängerung im Triebkasten 4 gelagerten Welle befestigt; erstere ist an ihrem Umfange mit vier Kerben 44 und letztere mit entsprechend liegenden Zähnen 42 (Fig. 4)' versehen. Die ineinander passenden Außenscheiben 11 sind ebenso mit Zähnen 43 bezw. Aussparungen 45 versehen; die eine ist mit dem Zahnrad 31 (Fig. 3), die andere mit der Hohlwelle 9 verbunden. Mit dem Riegelbolzen τ,^ können beide Wellen 8 und 9 festgestellt werden; zu diesem Zwecke ist die äußere an der Hohlspindel befindliche Kuppelscheibe 11 mit einem durchgehenden Einschnitt für den Riegel 33 versehen (Fig. 3).
Die Triebvorrichtung besteht aus zwei wagerechten, durch die Verbindungsrohre 26 gelegten Zwischenwellen 15, 18 mit aufgekeilten Schnecken; die obere Welle 15 mit den Schnecken 22, 24 treibt die Zahnräder .23, 25 an.
Auf dem herausragenden Ende der oberen Welle ist ein dreiteiliges Handrad angebracht. Es besteht aus einer losen Kurbel 19, aus einem auf der Welle aufgekeilten äußeren Kranze 12, 13, welcher mittels eines Hakens
20 mit der Kurbel 19 gekuppelt werden kann, und aus einem auf der anderen Seite der Kurbel auf der Welle drehbar aufgesteckten Kranze 12, 14, welcher mittels eines Hakens
21 ebenfalls mit der Kurbel 19 gekuppelt werden kann und ein Kettenrad 16 trägt, welches ein auf der Querwelle 18 angebrachtes Kettenrad 17 antreibt. Wenn demnach der Handradteil 12, 14 mit der Kurbel 19 gekuppelt und Haken 20 außer Eingriff steht (Fig. 2), so dreht sich beim Drehen der Kurbel 19 die untere Welle 18 mit; wird auch Haken 20 eingehakt, so drehen sich beide Wellen 15 und 18 zugleich; steht Haken 20 in Eingriff und 21 nicht, so dreht sich die obere Welle 15 und die untere Welle 18 steht still. Die Drehung der unteren Welle 18 wird durch ihre Schnecken 27 und die Schneckenräder 28, welche auf den Wellen 29 aufgekeilt sind, auf denen außerdem das in das Rad 31 eingreifende Zahnrad 30 (Fig. 3) aufgekeilt ist, auf die Wellen 9 übertragen, während beim Drehen der oberen Welle 15 die Wellen 8 mitgedreht werden. Man kann daher durch Ein- und Ausrücken der Kuppelhaken 20, 21 je nach Bedarf nur die Wellen 9 oder nur die Wellen 8 oder auch beide Wellen 9 und 8 gleichzeitig drehen; will man die jeweilige Lage sichern, so geschieht das durch den Riegel 33.
Die in Fig. 10 und n dargestellte Ausführungsform der Sargsenkvorrichtung unterscheidet sich von der vorigen dadurch, daß die wagerechten Wellen 63, 64 mit Universalgelenken 65 und 72 versehen sind. Die Wellen sind dabei nicht durch Rohre hindurchgeführt; zur besseren Verbindung der Triebkästen miteinander dient der Querstab 96. Anstatt der Kuppelhaken wird hier das dreiteilige Handrädchen mittels der Einsteckstifte 97 und 99 gekuppelt.
Die Bremsgurte 88 der Bremsscheiben 83 werden durch Spindeln 81 verstellt, welche Rechts-und Linksgewinde tragen. Die Kupplung der Wellen 8 und 9 fällt bei dieser Ausführungsform ganz fort.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Sargsenkvorrichtung mit Einrichtung zum Herablassen des Sarges auch in geneigter Lage, dadurch gekennzeichnet, daß
    die Gurt- oder Riemenrollen (2) an den beiden Längsseiten der Vorrichtung auf Wellen (8 bezw. 9) verschiebbar angeordnet sind, die zum Teil ineinander liegen und durch an einem Ende der Vorrichtung vorgesehene Querwellen (15, 18) von einem Handrad aus zusammen oder paarweise für sich allein in Umdrehung versetzt werden können, wobei die eine Querwelle (15) direkt von dem Handrad angetrieben wird ,und die inneren Wellen (8) dreht, während die andere Querwelle (18) unter Zwischenschaltung eines Kettenradgetriebes (16, 17) von dem Handrad aus'gedreht wird und die äußeren Wellen (9) in Umdrehung versetzt.
  2. 2. Sargsenkvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung einer auf der Zwischenwelle (15) lose drehbaren Handkurbel (19), gegen welche sich zwei Ringhälften (12) legen, von denen die eine auf der Welle (15) aufgekeilt ist, während die andere mit dem Kettenrad (16) fest verbunden ist, und die mittels Haken (20 bezw. 21) mit der Handkurbel gekuppelt werden können, um entweder jede Zwischenwelle einzeln oder beide gemeinsam anzutreiben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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