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"Vorrichtung zum trockenen Kochen von Eiern" Die Erfindung betrifft
eine Vorrichtung zum trockenen Kochen von Eiern.
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Zum Kochen eines Eies ist es üblich, dieses in einen Behalter mit
kochendem-Wasser unter fortwährender Zufuhr von Wärme zu tauchen und das Ei nach
einer bestimmten Zeit herauszunehmen, je nachdem, ob es weich oder hart gekocht
sein soll. Wegen des erforderlichen Dampfes und der notwendigen Zeit für das vor
Beginn des Eierkochens erforderliche Wasserkochen ist es weder bequem noch übsieb,
Eier am Frühstückstisch zu kochen.
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Ziel der Erfindung ist es nun, eine Vorrichtung zum trockenen Kochen
von Eiern zu schaffen, die beispielsweise am Prühstückstisch in einer ohne weiteres
tragbaren Gestalt verwendet werden kann.
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Gemäß der Erfindung weist die Vorrichtung einen oben offenen, etwa
vertikal gerichteten rohrförmigen Behälter mit einem Innenmantel und einem diesen
in Abstand umschließenden Außenmantel sowie ein zwischen diesen angeordnetes schraubenartiges
elektrisches Heizelement auf und ist mit einem im Stromkreis die ses Heizelements
angebrachten Thermostat zur grenzung der Temperatur, mit einem Deckel zum Verschließen
des Behälters sowie einem Traggestell zur Aufnahme von einem oder mehreren Eiern
versehen, welches zur Festlegung der Eier im Behälter dient.
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Vorteilhafterweise idt an der Vorrichtung ein Handgriff aus einem
gering wärmeleitfähigen Werkstoff angebracht und der deckel mit einem Knauf oder
Griff aus dem gleichen Material versehen.
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Sn weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist die Vorrichtung einen
Aus-Schalter und gegebenenfalls eine Lampe zur Anzeige des Netzanschlusses auf.
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Außerdem kann eine zweite Lampe vorgesehen sein, die dann aufleuchtet,
wenn der strom -o Thermostat
gesteuert - durch das Heizelement fließt.
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Der Raum zwischen dem Außenmantel und dem Innenmantel des Behälters
kann mit einem elektrisch nicht leitenden und thermisch isolierenden Material gefüllt
sein, beispielsweise Asbestwolle, Glasfiber od.dgl. Vorzugsweise ist das Heizelement
mit einer Glasröhre ummantelt, die entsprechelld der Schraubenform angepaßt ist.
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Die Vorrichtung kann mit einer Zeitwahleinrichtung zur Festlegung
der Köchdauer versehen sein. Diese neitwahleinrichtung enthält vorteilhafterweise
ein Drehelement, welches zur Einstellung eines Zeitabschnitts gesteuerter Rückdrehung
gedreht werden muß. Ein mit dem Deckel oder mit dem Traggestell verbundener und
unter Einwirkung einer Federkraft stehender Hubteil ist in Abhängigkeit vom Drehelement
der Zeitwahleinrichtung verschiebbar. Außerdem enthält das Gerät in eine Nut des
Drehelementes eingreifende Rasten, so daß das Drenelement zur Vorgabe einer Betr1ebszeit
aus der Ruhelage verstellt werden muß, bevor die Rasen bei dessen Verlagerung in
die Nut eingreifen können. Die entgegengesetzte Drehung dieses Drehelements oringt
seine Nut in Eingriff mit den Rasten, um das mit gleichförmiger Bewegung in seine
Ruhelage zurückkehrende Drehelement von dem sic linear unter Federbelastung beweglichen
-ucteil zum Öffnen des Deckels zu trennen.
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So wird durch das Festlegen des Deckels mit seinem Traggestell beim
Schließen des Gerätes der Hubteil gegen die Spannfeder bewegt. Jedoch kann das Einrasten
in das von der Zeitwahleinrichtung betätigte Drehelement nur erfolgen, wenn das
Drehelement der Zeitwahleinrichtung zum Zwecke des Einstellens einer Betriebszeit
für den Kochvorgang gedreht worden ist. Das Lösen des geradlinig beweglichen Hubteils
kann ebenfalls Kontakte im elektrischen Stromkreis für das Heizelement schließen,
so daß das Kochen während einer der Zeitwahleinrichtung vorgegebenen Betriebszeit
erfolgt, während deren das Gerät sowie der Stromkreis geschlossen bleiben, bis die
Raste unter Einfluß der Zeitwahleinrichtung ausklinkt, wobei sich der Hubteil durch
seine Feder zum Öffnen des Geräts und Unterbrechen des elektrischen Stromkreises
in Tätigkeit setzt.
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Damit der Deckel des Gerätes zum Verschließen ohne ein Einschnappen
und ohne Betätigung der Zeitwahleinrichtung und ohne das Einschalten des elektrischen
Stromes geschlossen bleibt, kann der Deckel so gedreht werden, daß er oder das Traggestell
den unter Pederdruok stehenden Hubteil im Verhältnis zu dem Drehelement der Zeitwahleinrichtung
nicht bewegt.
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Die Zeitwahleinrichtung kann einen elektrischen Motor oder vorzugsweise
einen Federmotor aufweisen, welche
beide entsprechend dem Bewegungsbereich
eines Steuergliedes zeitweise in Betätigung treten. Dieses Steuerglied kann mit
einem von außen zugänglichen und von Hand bewegbaren Arm bzw. Hebel versehen sein,
welcher mit dem Drehelement oder einer drehbaren Vorrichtung zu dessen Verdrehung
verbunden ist. Dies'geschieht so, daß das Steuerglied so lange bewegt wird, bis
ein Minimum an Zeit zur Betätigung des Motors vorhanden ist, bevor der-Hubteil in
das vom Motor rückwärts gedrehte Drehelement einklinken kann Ein elektrischer Motor
kann so eingerichtet sein, daß dieser sich nur dreht, so lange der elektrische Strom
eingeschaltet ist, um das Gerät zuerst durch Festlegen der Betriebs zeit in Bewegung
zu setzen und dann den Deckel unter gleichzeitigem Ausschalten des Stromes zu schließen.
Anstelle eines von außen zu betätigenden Steuergliedes kann das Gerät mit einem
drehbaren Deckel versehen sein, so daß die Verdrehung dieses Deckels die Betriebszeit
der Vorrichtung vorbestimmt, das Schließen des Deckels diesem ermöglicht, auf das
Steuerglied einzuwirken und die Rasten in die Nut des Drehelements nach dessen Teildrehung
zum Eingriff bringt.
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Gemäß der Erfindug weisen die Rasten einen mit gerader Kante versehenen
Teil und eine diesen Teil vorwärts t bendo Feder auf, mittels deren die gerade Kante
an
das Drehelement der Zeitwahleinrichtung angedockt wird.
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In diesem Falle hat die Nut im Drehelement ebenfalls eine gerade Bodenfläche.
Die Raste greift zumindest teilweise in die Nut ein, um den Hubteil unter Verschiebung
gegen die Spannfeder zu drücken. Die Raste greift mit ihrer geraden Kante unter
Anlage an die flache Bodenfläche der Nut bei Drehung des Drehelements am Höhepunkt
der Betätigung der Zeitwahleinrichtung voll darin ein. Während der Rückdrehung des
Drehelements nimmt der Boden der Nut die gerade Kante der Raste mit, bis diese am
Ende der Kochperiode aus der Nut springt und das Drehelement in die Ruhelage zurückkehrt.
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Zum Gebrauch wird ein Stromleiter in die elektrischen Teile eingeführt
und - falls vorgesehen - der von Hand betätigbare Schalter eingeschaltet oder das
Gerät mit automatischer Einschaltvorrichtung durch das Schließen des Deckels veranlaßt,
das Heizelement in Tätigkeit zu setzen. Das Heizelement heizt das Innere des Behälters
schnell auf und kocht so die in das vom Deckel herunterhängende Traggestell eingelegten
Eier. Die Temperatur wird durch den Thermostat geregelt, welcher den Stromkreis
beim Erreichen einer vorher bestimmten Maximaltemperatur unterbricht. Die Eier werden
noch für einige Minuten im Behälter gehalten, um sie-ähnlich dem Kochen mit Wasser
- zu weich oder hart gekochten ien werdan zu lassen Diese Perie wird durch die Zeitwahleinrichtung
oder im halle er Handbetätigung dcs Ausschalters
nach Belieben
-ausgeschåltet.
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Sind Kontrollampen vorgesehen, so kann aie eine entweder das Einstecken
oder das Einstecken und Anschalten anze gen, während die zweite den stromfluß durch
das Heizgerät und das Erreichen der Maximaltemperatur erkennen läßt. Denn sie geht
dann aus, wenn der Thermostat den Strom abschaltet. Die erste Kontrollampe kann
beispielsweise rot und die zweite blau aufleuchten.
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Vorteilhafterweise ist der Behälter auf einem hohlen Sockel aufgesetzt,
welcher einen kalten Boden behält una die Stellfläche für das Eierkochgerät vor
Beschädigungen schützt. In den Wänden dieses Sockels können der Schalter und die
Kontrollampe untergebracht sein. Der Behälter kann an den Sockel mittels durch Luftlöcher
zulänglicher Schrauben angebracht sein, welche im Boden des Soekels angeordnet sind
Außerdem kann die Möglichkeit einer Luftzirkulation im Kochteil- des Behälters vorgesehen
werden, indem man ebenfalls Löcher nahe dem unteren Ende des Innenmantels anbringt.
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Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben
sich aus der folgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels, sowie
anhand der Zeichnung. Hierbei zeigen:
Fig. 1 einen Aufriß des Eierkochgerätes;
Fig. 2 eine Druaufsicht auf Fig. 1; Fig. 3 ein Längsschnitt durch den Innenmantel
mit einem diesen umgebenden Heizelement; Fig. 4 einen Grundriß des Innenmantels;
Fig. 5 eine Sicht auf den Boden des ußenm ntels; Fig. 6 den Längsschnitt durch das
Eierkochgerät; Fig, 7 eie Draufsicht auf den Sockel; Fig. 8 eine Untersicht des
Sockel Fig. 9 einen Querschnitt durch den Behalter oberhalb des Sockels; Fig. 10
einen Schnitt durch Fig. @;m Fig,71 einen Schnitt durch den vergrößerten Aufriß
der Zeitwahleinrichtung und ihrer Steuerung Fig. 12 eine Draufsicht auf das Steuerglied,
die Raste und das Kontaktelement; Fig.13 ein Detail ähnlich dem nach Fig. 12 zur
Verdeutlichung des teilweisen Eingriffs der Raste; Fig. 14 ein Detail ähnlich dem
nach Fig. 11 der Vorrichtung in Ruhelage.
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Wie die Fig. 1 - 6 im einzelnen erkennen lassen, weist das Gerät einen
rohrartigen Behälter mit einem, beispielsweise metallischen, Außenmantel 1, sowie
an deren unteren Ende einen nach innen ragenden Innenflansch 2 und am oberen Ende
nach innen gerichtete Laschen 3 auf. In den Außenmantel 1 ist ein -beispielsweise
ebenfalls
aus. metallischem Werkstoff.ge.fertigter Innenmantel 4. eingeschoben, der seinerseits
oben mit einem nach außen ragenden Flansch 5 mit Aussparungen 5' (Fig. 4) versehen
ist, mittels deren beim. Zusammenfügen beider Mäntel 1, 4 der Flansche 5 über die
Laschen 3 des Innenmantels 1 geschoben werden kann. Ein rorzugsweise mit gläserner
Ummantelung versehenes Heizelement 6 ist in der Art einer Schraube gewunden und
in Abatand um den Innenmantel 4 (Fig. 3) angeordnet. durch den Innenmantel 4 gebildeter
Kochraum ist an seinem unteren Ende durch eine Querwand 7 verschlossen.
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Der Innenmantel 4 trägt auch einen im Stromkreis des Heizelements
6 untergebrachten Thermostat 8, welcher an eine Klemme 9 in einer am unteren Ende
des Innenmantels 4 angeordneten Isolierwand 10 angeschlossen ist. Aus Federmetall
bestehende Beine 11 sind an der Isolierwand 10 so befestigt, daß sie vom. unteren.
Ende des Innenmantels 4 strahlenförrnig weggerichtet sind (Fig. 2, 9, 10). So kann
der innenmantel 4 in den Außenmantel 1 eingeschoben und in seiner Lage durch teilweise
Drehung gehalten werden, um die Beine 1,1 über den Laschen 3. (Fig. 9) mittels Kopfschrauben
12 zu befestigen. Der Behälter ist auf einem hohlen, aus Metall gefertigten Sockel
1S angebracht, in dessen Wänden - wie erkennbar - ein Aus-Schalter 14, -eine Kontrollampe
(rot) 15 sowie eine weitere Kontrollampe
(blau) 16 vorgesehen sind.
Eine Anschlußleitung 17 führt zum Schalter 14, von welchem Leitungen zu den Kontrollampen
15 und 16 mit Verbindung zur Klemme 9 in der Isolierwand 10 und einer jener benachbarten
Klemme 18 führen.
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Schlüssellochartige Ausnehmungen 89 sind in einer Stirnwand des Sockels
13 (Fig. 7) vorgesehen, in welche durch eine Teildrehung Schrauben 12 einrasten.
Diese können zur Befestigung des Sockels 13 am Außenmantel 1 des Behälters durch
einen in Lüftungslöcher 20 in der anderen Stirnwand des Sockels 13 (Fig. 8) festgedXreht
werden.
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Der das Heizelement 6 aufweisende Zwischenraum zwischen dem Innenmantel
4 und dem Außenmantel 1 kann, gegebenenfalls mit einer nicht leitfähigen FEllung
21, beispielsweise.Asbestwolle, Glasfiber od.dgl. versehen werden. Am Außenmantel
1 ist ein Handgriff 22 aus gering wärmeleitendem Material vorgesehen und am Eierkochgerät
ein Deckel 23 mit einem äußeren Knauf 24 von gleichem Werkstoff angebracht. Diesem
Deckel 23 ist ein Traggestell 25 zur Aufnahme von zumindest einem Ei angefügt, das
eine Fußplatte 26 mit einer zentrischen, schlüssellochförmigenAusnehmung aufweist
Am
unteren Ende des Innenmantels 4 können Belüftungslöcher zum Durchlassen der durch
die Luftlöcher 20 im Sockel 13 eindringendn Frischluft vorhanden sein. Diese Luftzirkulation
dient einerseits zur Verbesserung des Kochvorgangs während des Eierkochens und ermöglicht
andererseits die Kühlung des Gerätes nach seinem Gebrauch, wenn der Deckel 23 nicht
wieder aufgesetzt ist.
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Der Sockel 13 kann mit Füßen 27, beispielsweise Puffern aus Fliz,
Gummi od.dgl. ausgerüstet sein, die ihn in Abstand von der Setzfläche halten und
das Eindringen von Luft in die Luftlöcher 20 ermöglichen.
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Anstelle von oder zusätzlich zu dem Schalter 14 kann das Gerät einen
Zeitschalter zur Unterbrechung des Stromkreises nach einer vorher zu bestimmenden
Zeit unc zur Freigabe eines den Deckel und somit das Traggestell für die Eier gegen
den Druck einer Feder haltenden Schnappverschlusses beinhalten, um diese teilweise
nach einer vorbestimmten Zeit im Behälter anzuheben. Ein derartiger Zeitschalter
wird beim Aufsetzen des Deckels 23 gegen den Federdruck ausgelöst una kann als Zeitwahleinrichtung
ein Federwerk mit einem Steuerhebel 28 aufweisen, welcher mit einer zentrischen
Drehspinael 29 zum Aufziehen eines Federmotors 30 und zur Begrenzung der Betriebszeit
dieses Motors verbunden ist. Wird der Steuerhebe 28 gemäß Fig. 13
entgegen
dem Uhrzeigersinn gedreht, so spannt sich die Feder 31 des Federmotore 30. Die folgende
Gegenbewegung wird im Zuge der Entspannung der Peder 31 des 'Federmotors 30 auf
ein Hilfsgetriebe eines Geschwindigkeitssteuermechanismus durch ein, an der Drehspindel
29 angebrachtes Getriebe 32 übertragen.
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Eine Büchse 33 ist über die Drehepindel 29 schiebbar unci wird durch
einen mit einem Gewinde versehene. n gekröpften Stab 34 an der Drehung gehindert.
Dieser wird an der DecKplatte 35 des Motorgehäuses befestigt, nachdem er mittels
eines Langlochs 36 (Fig. 12) im Querarm 37 fest mit der Büchse 33 verbunden worden
ist. Durch die Kröpfung des Stabes 34 ist der Winkel zwischen dem Querarm 37 und
dem Steuerhebel 28 veränderbar. An der Büchse 53 ist noch ein Verlängerungsarm 38
mit einer daran befestigten Raste 39 vorgesehen. Diese steht unter Einwirkung einer
Schleifenfeder 40, so daß sie in eine Nut 41 der Drehspindel 29 greift und eine
Paßnut in der Büchse 33 durchsetzt.
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Die Nut 41 fluchtet während einer bestimmten Zeitphase, in welcher
der Federmotor in Tätigkeit ist, mit der Paß nut der Büchse 33. Wird die Drehspindel
29 mittels des Federmotors 30 zurückgedreht, dann springt die Raste 39 infolge des
Nockenprofils am Ende der Nut 41 ab. Die Raste 39 ist drehbar an einer Schraube
42 gelagert und
nach innen zu durch die Schleifenfeder 40 unter
Spannung gehalten.
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Wird das Traggestell 25 in den Innenmantel 4 hineingedrückt, dann
greift die Raste 39 in die Nut 41 ein und hält die Büchse 33 unter Spannung, bis
die Raste 39 während der Drehung der Drehspindel 29 außer Eingriff mit &er Nut
41 gelangt. Tritt die Raste 39 aus der Nut 41 aus, wird die Büchse 33 durch die
Spannung der Sohraubenfeder 43 nach oben gedrückt und nimmt das Traggestell 25 bis
zu einer durch eizie Stellmutter 44 auf dem gekröpften Stift 34 festgelegten Hubbegrenzung
mit.
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Eine Feder 45 fängt den Stoß dieser Aufwärtsbewegung ab.
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Die Winkelstellung des -Steuerhebels 28 kann mittels des gekröpften
Stifts 34 so eingestellt werden, daß das Traggestell 25 in einem genau bestimmten
Augenblick nach oben geschoben wird.
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Wird das Traggestell 25 für die Eier nach unten gedrückt und eingeklinkt,
dann schließt eine Isoliertaste 46 des Querarmes 37 den Federkontakt 47, 48, welcher
zwischen den Isolierplatten 49 angeordnet ist und auf-der oberen Deokplatte 35 des
Gehäuses des Federmotors 30 sitzt. Dabei wird der Stromkreis durch die Klemmen 9
und 18 an das Heizelement angeschlossen. Wir d die Büchse 33 freigegeben und nach
oben gedrückt, dann läßt der Druok auf die Federkontakte 47, 48 nah,
welche
sich öffnen und so den Stromkreis für das Heizelement 6 unterbrechen. Bei dieser
Form der Ausführung kann die Büchse 33 lediglich durch die Bewegung des Steuerhebels
28 im Uhrzeigersinn nach oben bewegt werden (8.Pfeil in Fig. 12). Hierbei drückt
sie die Raste 39 aus der Nut 41 heraus.
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So kann auch jede anuere Art von elektrischem Schalter in ähnlicher
Weise durch das Auf- und Abgehen des Querarmes 37 auf die Kontakte 47 und 48 wirken.
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Ein Stift 5Q (in Fig. 11 gestrichelt dargestellt) oder ein ähnliches
Element kann am Steuerhebel 28 angebracht sein, um mit einem Loch in der Fußplatte
26 des Traggestells 25 zusammenzuwirken. Hierdurch wird eine Zeitvorgabe für den
Federmechanismus durch Drehen des Deckels 23 und des Traggestells 25 verursacht,
wodurch der Steuerhebel 28 nach dem Hinunterdrücken des Deckels 23 in der Endlage
festgelegt wird.
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Die Büchse 33 kann durch die Fußplatte 26 des vom Deckel 23 des Eierkochgerätes
gehaltenen Traggeste ls 25 verschoben werden, wenn der Deckel 23 vollkommen in Verschlußlage
gemäß den Fig. 6 und 11 gebracht ist. Es kann auch vorgesehen werden, den Deckel
23 völlig zu verschließen, ohne die Zeitwahleinrichtung in Tätigkeit treten zu lassen.
Hierfür ist eine Zunge 51 (Fig. 11)
an einer Verstellschraube 52
am Enue der Büchse 53 angeordnet, so daß eine bestimmte durch Markierungszeichen-
(s. Fig. 2) festlegbare Drehlage des Deckels 23 hinsichtlich des Außenmantels 1
getroffen werden kann. Hi rdurch ist die Zunge 51 durch einen Schlitz 53 in der
Fußplatte 26 des Traggestells 25 hindurchführbar.
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Zu Beginn des Kochvorganges wird die Fußplatte 25 des Traggestells
in eine Position gebracht, in der sie gegen die Zunge 51 drückt und nach einer vorbestimmten
Zeitphase mittels des Steuerhebels 28 oder durch verdrehen des Traggestells 25 bei
dessen Berührung mit Stift 50 nach unten gepreßt wird, bis die Raste 39 in der oben
beschriebenen Weise in die Nut 41 eingreift. Am Ende des Kochvorgangee drückt die
Schraubenfeder 43 das Traggestell 25 nach oben und löst die Raste 39. Da6 Traggestell
25 bieibt auch nach; Öffnen des Deckels oben, tX8 es so weit gedreht ist, daß die
Nut 53 mit der Zunge 51 fluchtet.
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Der gleiche Vorgang wiederholt sich bei weiteren Ko chvorgängen.
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Die Zunge 51 kann durch jedes andere Mittel ersetzt werden, welches
eine Alternativiage von Fluchten und Nichtfluchten zwischen einem Anschlag und dessen
Gegenanschlag an der Pußplatte des Traggestells 25 ermöglicht.
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Die Fig. 12 und 13 zeigen übersichtlich die Rasten und das Steuerglied.
Gemäß Fig. 13 befindet sich die Raste 39 bei einer entsprechenden Winkellage der
beiden Arme 28 und 37 zueinander in vollem Eingriff mit der Nut 41 zwecks Bestimmung
der Betriebszeit.
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Die Feder 31 des Federmotors 30 zur Rückdrehung der Drehepindel 29
kann durch eine Schraubenfeder 54 (Pig.
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12) ersetzt werden. Jedoch ist es auch möglich, ähnliche Maschinenteile
zu verwenden, welche mit der Feder 31 zusammenwirken. Wird das Federwerk nach Anspannen
der Feder betätigt, dann dreht sich der Steuerhebel 28 langsam rückwärtig.
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Im Schnitt der Drehspindel 29 in Fig. 13 ist die Raste 39 teilweise
aus der Nut 41 herausstehend und gegen die Bewegung des Steuerhebels 28 weisend
gezeigt, an deren Ende die Raste 25 geradeaus geschoben und die Büchse 33 infolge
der Kraft der Feder 43 nach oben gedrückt wird, d.h. in die in Fig. 14 dargestellte
Lage. Ist die Raste 39 außer Eingriff mit der Nut 41, öffnen sich die Kon-.
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takte 46 und 47 und das Traggestell 25 schlägt an seiner oberen Begrenzung
an.
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Das Pederwerk der Zeitwahleinrichtung kann auch durch einen elektrischen
Motor ersetzt werden, welcher dann betätigt wird, wenn die Kontakte 46 und 47 geschlossen
sind und der Motor im Stromkreis liegt. So läuft der Motor während der Kochphase,
an deren Ende die Büchse 33 freigegeben wird und sich die Kontakte 46 und 47 öffnen,
um den Stromkreis zum Motor und dem Heizelement 6 zu unterbrechen.
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Das Eierkochgerät ist ohne äußere Schraubköpfe und sichtbare Verbind.ungsstücke
gestaltet und gleicht den bekannten Geräten zum Kochen von Eiern in ihren Schalen.
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Dies erfolgt zufolge der Temperaturregelung auch dann ohne Nachteil,
wenn die Eier länger als notwendig darin verbleiben. Die aier können einfach hineingelegt
und das Gerät angestellt werden, und in wenigen Minuten sind die Eier eßfertig.
Dieser Vorgang kann sich auf dem Frühstückstisch abspielen, da weder Dampf noch
andere Ausdünstungen auftreten.