DE1817231C - Faksimileempfänger mit anschaltbaren Entzerrern - Google Patents
Faksimileempfänger mit anschaltbaren EntzerrernInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Faksimileempfänger mehrerer Pegelwerte zu einem vorgegebenen Zeit-Tür
von einem Faksimilesender über einen von men- punkt gemeinsam prüft und ein Signal für eine Verreren
Übertragungskanälen unterschiedlicher Über- gleichsschaltung abgibt, in der bei Abweichung dieses
iragungseigenschaften synchronisiert übertragene mo- Signals von einem vorgegebenen Sollwert ein die Abdulierte
Signale, mit einer zur Anschaltung an jeweils 5 weichung kennzeichnendes Steuersignal zur Steue-2inen
Übertragungskanal dienenden Kopplungsvor- rung eines Auswahlschalters erzeugt wird, der jeweils
richtung, an die ein Entzerrer anschaltbar ist, dem ein einen von mehreren unterschiedlichen Entzerrern an
die modulierten Signale umsetzender Demodulator die Kopplungsvorrichtung anschaltet, und daß das
nachschaltbar ist. Steuersignal mit einer zwischen der VergleicLsschal-
In Datenübertragungssystemen, z. B. in Faksimile- io tung und dem Auswahlschalter vorgesehenen logisystemen,
werden Entzerrer zur Kompensation der sehen Schaltung periodisch abgefragt wird, die entelektrischen
Eigenschaften eines Übertragungskanals sprechend der gekennzeichneten Abweichung eine
verwendet. Ein solches Faksimilesystem ist z. B. Weiterschaltung des Auswahlschalters veranlaßt und
durch die französische Patentschrift 1493 269 be- die^e periodische Abfrage so lange fortsetzt, bis das
kannt. Bei synchronisierten Faksimilesystemen dieser 15 Steuersignal die Einschaltung eines dem jeweiligen
Art ist es erforderlich, für ein ausreichend gutes Si- Übertragungskanal angepaßten Entzerrers anzeigt
gnal im Durchlaßbereich Entzerrer zu verwenden, oder bis alle vorhandenen Entzerrer angeschaltet
um eine genaue Reproduktion der am Empfänger an- waren.
kommenden grafischen Informationen sicherzustellen. Ein nach der Erfindung ausgebildeter Faksimile-Faksimilesysteme,
die über Fernsprechleitungen ar- ao empfänger ermöglicht eine schnelle und automatische
beiten, benötigen beispielsweise eine Signalqualität, Einschaltung eines für den jeweiligen Übertragungsdie
die zur normalen Sprachübertragung erforderliche kanal geeigneten Entzerrers. Die vorhandenen Entüberschreitet,
da die Faksimileeinrichtungen eine zerrer können den Verzerrungseigenschaften der übgrößere
Empfindlichkeit für Störungen der Signal- liehen Arten von Übertragungskanälen angepaßt sein,
amplitude und Signalphase haben. 35 Erfolgt eine Faksimileübertragung, 1O werden im
Ein bekanntes Verfahren zur Bestimmung, ob ein Faksimilesender synchrone Prüfsignale mit mehreren
Entzerrer die elektrischen Eigenschaften eines Über- Signalpegeln erzeugt, die z. B. in einer speziell dazu
tragungskanals richtig kompensiert, besteht darin, vorgesehenen Zeit zu Beginn bzw. vor der eigent-
ein mit synchronen Basisbandsignalen erzeugtes liehen Faksimileübertragung übertragen werden,
augenförmiges Signalbild zu heobacMen. Ein derarti- 30 Diese Signale können z. B. die eingangs beschriebe-
ges Signalbild ergibt sich durch fotografische Auf- nen Basisbandsignale sein, mit denen im Faksimile-
nahme der a*·.' einem Oszilloskop darstellten Basis- empfänger das bekannte augenförmige Signalbild
bandsignale. Das erhaltene Signalbiid ist das be- durch Überlagerung erzeugt wird. Durch Überprü-
kannte augenförmige Muster, dessen Form die Qua- fung der Prüfsignale zu einem vorbestimmten Zeit-
lität der Signale und damit die Wirksamkeit eines 35 punkt, der vorzugsweise in der Mitte der Prüfsignale
Entzerrers anzeigt. Daraus ist zu entnehmen, ob ein liegt, wird von der Prüfschaltung ein Signal geliefert,
variabler Entzerrer eingestellt oder ein neuer Ent- das eine Aussage über den Verlauf der Prüfsignale
zerrer verwendet werden muß, um die Eigenschaften zum Prüfzeitpunkt beinhaltet. Die mit diesem Signal
eines bestimmten Übertragungskanals angemessen zu angesteuerte Vergleichsschaltung liefert dann das
kompensieren. 40 Steuersignal, welches schließlich die Anschaltung des
Die Verwendung synchronisierter digitaler Fak- geeigneten Entzerrers bewirkt. Alle diese Vorgänge
similesysteme an Vermittlungsnetzen nimmt immer laufen automatisch ab, die Einflußnahme einer Be-
mehr zu. Bei den Fernsprechvermittlungsnttzen dienungsperson ist nicht erforderlich. Da für alle
ist es beispielsweise selten, daß ein und dieselbe Lei- Funktionen elektronische Schaltungen verwendet
tung nacheinander zur Verbindung voneinander ent- 45 werden können, ergibt sich eine sehr kurze Prüf- und
fernter Faksimileeinrichtungen verwendet wird. Es ist Anschaltezeit, so daß die Übertragungskosten für
daher erwünscht, die Wirksamkeit eines Entzerrers eine Entzerrungsanpassung der vorstehend beschrie-
vor der Datenübertragung zu prüfen, um sicherzu- benen Art nicht ins Gewicht fallen,
stellen, daß die Eigenschaften einer zufällig ausge- ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
wählten Fernsprechleitung richtig kompensiert wer- 50 Faksimileempfängers wird im folgenden an Hand
den. Die hohen Fernsprechgebühren schreiben für der Figuren beschrieben. Es zeigt
diese Prüfung und Kompensation die kürzest mög- Fig. 1 das Blockschaltbild eines synchronisierten
liehe Zeit vor, weshalb dieser Vorgang möglichst digitalen Faksimileübertragungssysteins, das mit
automatisch ablaufen soll. Hierzu ist jedoch die foto- einer Fernsprechleitung als Übertragungskanal ar-
grafische Aufnahme eines Oszilloskopbildes nicht ge- 55 beitet,
eignet. F i g. 2 die Darstellung eines idealen augenförmi-
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen gen Signalbildes für ein synchrones Vierpegel-Basis-Faksimileempfänger zu schatten, mit dem eine auto- bandsignal,
matische Überprüfung der Entzerrung sowie eine F i g. 3 die Verläufe verschiedener Signale im erautomatische Verbesserung einer unzureichenden 60 findungsgemäßen Faksimileempfänger,
Entzerrung innerhalb möglichst kurzer Zeit vor der Fig.4a bis 4d jeweils ein augenförmiges Signal-Durchführung des eigentlichen Faksimilebetriebes bild, erfindungsgemäß durch eine besondere Faltung
möglich ist. gleichgerichtet,
gangs genannten bekannten Art wird diese Aufgabe 65 genförmiges Vierpegel-Signalbild und
erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß dem Demodu- Fig. 6a und 6b die Prüfschaltung für das augen-
iator eine Prüfschaltung nachgeschaltet ist, die vom förmigc Signalbiid.
1 817 23i
fystcmen werden Entzerrer zur Kompensation der Signalbildes (s. »Data Transmission«, S. 140) verwen-Amplituden-
und Phasenverzerrung über der Fre- det werden. Das Tiefpaßfilter kann in für Datenüherfiuenz
verwendet, die durch die elektrischen Eigen- tragiin^szwecke bekannter Art ausgebildet sein. Das
fchafte:i der Übertragungskanäle erzeugt werden. Tiefpaßfilter ist lerner mit den Ahkappschalttingen
Fig. 1 zeigt beispielsweise ein Blockschaltbild eines 5 14 verbunden ils sind drei Abkappschallungen ühtynchronisierten
digitalen Datenübertragungssystems, licher Bauart vorgesehen. Diese erzeugen kontinuierflus
mit einer Fcrnsprechleitung als Übertragungs- liehe Signale, die zu jedem Zeitpunkt den Bereich
kanal arbeitet. Das dargestellte System arbeitet mit relativ zu den vier Spannungspegeln anzeigt, in dem
finer Frequenzmodulation, die als Frequenzum- die Amplitude der Signale des Tiefpaßfilters liegt,
tastung (s. »Data Transmission« von B e η nc 11 und io Das Ausgangssignal der Abkappschaltungen wird
|3avey, McGraw-Hill, 1965, S. 29 und 30) bekannt dem Dekodierer 15 zugeführt, der die ursprünglich
Ist. Andere Modulationsverfahren wie z. B. die Am- dem Kodierer 1 zugeführte digitale Information wieplituden-
oder Phasenmodulation können gleichfalls der herstellt. Diese kann dann auf verschiedenste
angewendet werden. Der Entzerrer bewirkt eine An- Weise zur Erzeugung einer graphischen Aufzeichpassung
an die elektrischen Eigenschaften eines χ 5 nung verwendet werden.
Ubertragungskanals, so daß ein Informationsverlust Das Tiefpaßfilter 13 ist ferner mit der Prüfschalverhindert
und eine richtige Auswertung der emp- lung 16 für die Qualität des augenförmigen Signalfangenen
Daten sichergestellt wird. Die Erfindung bildes verbunden. Wie bereits erwähnt, können die
beruht auf der Auswertung der Wirksamkeit eines am Ausgang des Tiefpaßfilters 13 auftretenden syn-Entzerrers
zur Korrektur der Eigenschaften eines 20 chronen Vierpegelsignale zur F-zeugung eines augen-Ubertragungskanals
und bewirkt eine Anschaltung förmigen Signalbildes verwendet werden. Dieses zeigt
C'nes anderen Entzerrers, wenn der erste nicht zu- die Qualität des Übertragungskanals an. Die Prüffriedenstellend
arbeitet. schaltung 16 ermöglicht eine Prüfung der augenför-
In F i g. 1 werden die mit dem Faksimilesender 20 migen Signalbilder hinsichtlich einer Aussage, ob der
erzeugten synchronen Zweipegel-Basisbandsignale 35 mit dem akustischen Koppler 7 verbundene Entzer-
einem Kodierer 1 zugeführt, der ein synchrones Vier- rer die Eigenschaften der Fernsprechleitung ausrei-
pegel-Basisbandsignal erzeugt. Diese steuern den Fre- chend kompensiert. Trifft dies für den Entzerrer 8a
quenzmodulator 2 derart, daß er vier bestimmte Fre- zu, so verbleibt er in der Schaltung. Ergibt die Prü-
quenzen entsprechend den vier Pegelwerten erzeugt. fung des Signalbildes bei angeschaltetem Entzerrer
Der akustische Koppler 3 wandelt die frequenzmodu- 30 8a keine positive Aussage, so wird mit einem Aus-
lierten (FM) Signale in Hörtöne um, die dem Fern- gangssignal der Prüfschaltung der Auswahlschalter 9
sprechgerät 4 angepaßt sind. Die Signalinformation beiätigt, so daß der Entzerrer 8a abgeschaltet und der
wird dem Fernsprechgerät 6 über die Fernsprechlei- Entzerrer 8 ft eingeschaltet wird. Die Qualität der Si-
tung 5 zugeführt. Der akustische Koppler 7 wandelt gnalbilder wird nochmals geprüft, und der Entzerrer
die Hörtöne aus dem Fernsprechgerät 6 in FM- 35 86 verbleibt in der Schaltung, wenn die richtige Si-
Signale entsprechend den Signalen des Frequenzmo- gnalbildqualität vorliegt. Auf diese Weise kann eine
dulators 2 um. dauernde Weiterschaltung von einem Entzerrer zum
Auf S. 2° der vorstehend genannten Literaturstelle anderen vorgenommen werden, bis der richtige Entist
ein Beispiel eines synchronen Vierpegel-Basis- zerrer eingeschaltet ist. Wurde die gesamte Entzerrerbandsignals
dargestellt. Zum Verständnis der Dar- 40 gruppe 8 überprüft, ohne einen ausreichend arbeitenstellung
digitaler Informationen als Signalverläufe den Entzerrer zu finden, so erzeugt die Prüfschaltung
und synchroner Datenübertragungssysteme wird auf ein Signal für das Datenübertragungs>ystem, welches
die Kapitel 2 und 3 dieser Veröffentlichung hinge- anzeigt, daß die gerade verwendete Fernsprechleitung
wiesen. zur Datenübertragung ungeeignet ist und daß die
Die FAf-Signale des akustischen Kopplers 7 wer- 45 Bedienungsperson durch erneutes Wählen eine neue
den der Entzerrergruppe 8 zugeführt. Anfangs sei Verbindung zwischen Sender und Empfänger herder
Entzerrer 8 a über den Auswahlschalter 9 an den stellen muß.
Empfänger angeschaltet. Jeder Entzerrer 8a bis 8// Ein augenförmiges Signalbild ergibt sich, wenn die
hat andere Eigenschaften zur Kompensation der ver- Ausgangssignale des Tiefpaßfilters in Segmente gleischiedenen
Fernsprechleitungseigenschaften. Die Ent- 50 eher zeitlicher Länge entsprechend der Periode oder
zerrer können in bekannter Weise ausgeführt sein. Taktfrequenz zur Kennzeichnung der ankommenden
Der Ausgang des Entzerrers 8a ist mit dem Begren- Signale geteilt werden (die Zahl der Informationszer
10 (bekannter Bauart) verbunden, der die Signale symbole pro Zeiteinheit gleich ein Baud, d. h. die
verstärkt und begrenzt, so daß sich Rechtecksignale Tastfrequenz). Die während dieser Zeitsegmente aufergeben.
Die verschiedenen Signalformen der in 55 tretenden Signalverläufe werden zur Erzeugung eines
Fi g. 1 gezeigten Teilschaltungen sind in F i g. 3 dar- augenförmig"n Signalbildes einander überlagert. Wird
gestellt. mit dem Kodierer 1 (in noch zu beschreibender
Der Begrenzer ist mit dem Nulldurchgangsdetektor Weise) eine richtige Reihe von Signalen erzeugt, so
11 verbunden, der bei jeder Zustandsänderung des treten die in Fig. 2 gezeigten Signalverläufe auf.
vom Begrenzer 10 abgegebenen Signals einen Nadel- 60 F i g. 2 zeigt ein ideales augenförmiges Signalbild für
impuls erzeugt. Das Ausgangssignal dieses Detektors ein synchrones Vierpegel-Signal, welches 16 Signalwird
dem monosiabjlen Multivibrator 12 zugeführt, verlaufe für Zustandsänderungen zwischen den vier
der Impulse konstanter Breite und Amplitude mit der Spannungswerten oder Informationswerten des syn-Frequenz
der Nadelimpulse erzeugt. chronen Mehrpegel-Signals enthält. Die vier in
Das Tiefpaßfilter 13 erzeugt aus den Multivibrator- 65 Fig. 2 gezeigten Spannungswerte von 0, -4, -8
impulsen synchrone Vierpegel-Signale entsprechend und —12 Volt stellen lediglich Beispiele dar.
den mit dem Kodierer 1 erzeugten Signalen. Diese Das in F i g. 2 gezeigte augenförmige Signalbild ist
können zur Bildung des bekannten augenförmigen ideal, da die Amplitude der Signale in der Mitte des
einer »Faltung« des jeweiligen Signals an dem Be-
Fig. 2) genau für die vier
zeichen erscheinen, wie es für die Zweiweggleich
luden zum Zeitpunkt f. über oder unter den vier 5
Soannuneswerten oder Informationswerten. Dadurch richtung bekannt ist. ...
Soannuneswerten oder Informationswerten. Dadurch richtung bekannt ist. ...
wird das8 XSge »geschlossen«, d.h. der Bereich 24 In Fig. 4 a bis 4 d st ein Faltungsverfahren darge-
JmA-IMS wird verringert, und die die drei Augen stellt. Ein Ausgangssignal des Tiefpaßfilters 13 zwigSeieinander^
trennend Linie 25 nimmt in ihrer sehen den Werten 12 Volt, 0 und - 12 Volt dient
Stärke zu Die erfindungsgemäße Empfangsschaltung io zur Darstellung des Faltungs- oder Gleichnchtungs-ηϊTzumzVitpunkt
U din Betrag, um'den die Signale Verfahrens bei der Erfindung. Fig. 4 a zeigt ein.Signal
des Tiefpaßfilters über oder unter den Informations- am Ausgang des Tiefpaßfilters 13. F ι g. 4 b zeigt dieoeaeln
liegen, so daß sich eine Aussage über die ses Signal nach Faltung an einem Pegelwert, der d.e
Qualität eines augenförmigen Signalbildes ergibt. Spannung - 6 Volt hat. Es handelt sich also um eine
Das Sienalbild wird erzeugt, indem die digitalen 15 Gleichrichtung mit einem Bezußspegel von - 6 Volt
Bitkombinationen zur sukzessiven Erzeugung der Dieses Signal wird wiederum mit einem Bezugspegel
16 Sienaiverläufe in Fig. 2 übertragen werden. Der von -2VoIt gleichgerichtet, so daß sich der in
zur Erzeugung der Signalverläufe in F i g. 2 erforder- F i g. 4 c gezeigte Signalverlauf ergibt. Dieser wird mit
liehe Zeitraum wird im folgenden auch als die Signal- einem Bezugspegel von -4 Volt gleichgerichtet, wo
bildperiode bezeichnet Diese wiederholt sich, bis die to durch sich der Signalverlauf aus Fig. 4d ergibt.
Schaltung einen Entzerrer ausgewählt hat, der die Bei Verwendung dieses Faltungsverfahrens werden
Eigenschaften des Übertragungskanals angemessen die mit dem Tiefpaßfilter erzeugten Signale einem Pe
kompensiert 8el von 4 VoIt zugeordnet, d. h. einem einzigen ge
Das in Fig 1 gezeigte Datenübertragungssystem meinsamen Spannungspegel. Die Amplitude der Si
arbeitet mit Faksimileeinrichtungen. Der Faksimile- »s gnale der Tiefpaßfilters fällt mit dem Wert von
sender tastet ein Schriftstück mit grafischer Informa- - 4 Volt zum Zeitpunkt t, nur im Idealfall zusan>
tion ab und erzeugt die dem Kodierer 1 zugeführten men und liegt normalerweise oberhalb des 4 Volt
synchronen Zweipegel-Bandpaßsignale. Der Fak- Pegels, wenn die Abweichung vom SpannungspefL1
simileempfänger21 setzt die mit dem Dekodierer 15 positiv oder negativ ist. Hat das Signal in Fig J '
erzeugten Impulse in eine zur Reproduktion der gra- 30 beispielsweise zur Zeit/, eine Amplitude entsp"
fischen Information auf einem Kopieblatt geeignete chend dem Punkt 108, so wird durch das Faltung^
Sienalform um. verfahren dieser Punkt 108 um einen ähnlichen FV
Bei einem Faksimilesystem können die ein äugen- trag über den Wert von 4 Volt gelegt, nachdem deiförmiges Signalbild erzeugenden Signale durch Ein- Signal dreimal gefaltet wurde. In ähnlicher Wet-.
leeen eines Schriftstückes in den Faksimileabtaster 35 wird ein Punkt 109. der eine Signalamplitude unk
erzeugt werden, welches die Erzeugung einer Reihe dem Pegel von OVoIt zum Zeitpunkt/, kennzeichnet
von Bandpaßsignalen bewirkt, die zu den verschie- gleichfalls über den Wert von 4 Volt gelegt, nac!'
denen Signalverläufen der in Fig. 2 gezeigten Art dem das Signal zweimal gefaltet wurde. Die maxi
führen, wenn sie das Tiefpaßfilter 13 durchlaufen. male Abweichung von dem Bezugspegel von 4 V«i
Auch kann ein Signalbildgenerator hierzu verwendet 40 zeigt die Qualität eines augenförmigen Signalbiido
werden Beispielsweise erzeugt der in F i g. 1 gezeigte da damit die Stärke der die drei Augen in F i ε
Signalbildgenerator 23 eine Reihe synchroner digj- trennenden Linie definiert ist. Die Qualität steht al«'
taler Signale, die die verschiedenen Änderungsvor- in direktem Zusammenhang mit der Fläche di
gänge zwischen den Spannungswerten am Ausgang Auges.
des Tiefpaßfilters 13 bewirken, welche zur Bildung 45 Zur Bestimmung, ob ein augenförmiges Signalbilt
eines augenförmigen Signalbildes erforderlich sind. eine annehmbare Qualität hat, ist eine Entschäum
Während einer Signalbildperiode überwacht die des Schaltungstechnikers nötig. Dieser wählt einer
Prüfschaltung für die Qualität des Signalbildes das Fehlergrenzwert aus. der für ein bestimmtes Daten
Ausgangssignal des Tiefpaßfilters in der Augenmitte, übertragungssystem tragbar ist, und an Hand diese
d. h. zu den Zeitpunkten /, in Fig. 2. Die Prüfschal- 50 Wertes wird das zur Anzeige eines Betriebes inner
tung registriert die maximale Abweichung der Signale halb des zulässigen Fehlerbereiches erforderlich
des Tiefpaßfilters gegenüber den in F i g. 2 gezeigten augenförmige Signalbild bestimmt. Dieses erzeug
vier Spannungswerten. Überschreitet die Abweichung eine bestimmte maximale Abweichung vom Bezug*
einen vorbestimmten Standardwert, so wird der ge- pegel — 4VoIt. Die Amplitude dieser Abweichun
rade eingeschaltete Entzerrer abgeschaltet und der 55 ergibt einen Standardwert, mit dem andere Signa!
Auswahlschalter 9 (F i g. 1) schaltet einen neuen Ent- bilder verglichen werden können.
zerrer in den Empfänger ein. Die Abweichungen Bei dem in Fig. 1 dargestellten System sind di
können durch Verwendung von acht parallelen Entzerrer derart ausgewählt, daß die Eigenschafte
Stromzweigen bestimmt werden, wobei jeweils zwei verschiedener möglicher Fernsprechleitungen korr
für die vier verschiedenen Spannungswerte zur Fest- 60 pensiert werden, mit denen man normalerweise reel·
stellung positiver und negativer Abweichungen die- nen muß. Die Entzerrer werden so ausgewählt, da
nen. Der beschriebene Empfänger verwendet eine zumindest einer eine bestimmte Übertragungsleituri
Einzelschaltung, die die verschiedenen Signale auf kompensiert, und dieser wird bestimmt durch Me:
einen gemeinsamen Spannungspegel bezieht, wozu sung der maximalen Abweichungen gegenüber dei
ein besonderes Gleichrichtungsverfahren verwendet 65 Bezugspegel - 4 Volt und Vergleich dieser Messur
wird, das in einer wiederholten Gleichrichtung der mit der Amplitude der Abweichung für das Standar«
Signale des Tiefpaßfilters mit unterschiedlichen Be- signalbild der vorstehend beschriebenen Art.
zugspegeln besteht. Dabei tritt jeweils der Effekt Zur Messung der Qualität eines augenförmig«
Signa.bi.des in der vorstehend beschriebenen Weise ^^^^-^^S^^
dient eine Schaltung der in Fig. 6a und 6b djge- an einer α g ^ _4 Volt entspre-
.tellten Art. Zum besseren Verständnis wird d,ese und α ^ einer ^ pege) Vo,, e
Schaltung im Zusammenhang mit den in F ι g. 4 a bis ei ^ ^ ^ Die Aufgabe best M
4d gezeigten Signalverläufen beschrieben Φ signalverlauf der in Fi g. 5 gezeigten Art
Der Ausgang des Tiefpaßfilters 13 ist nut de α , ^. dem ^ verschiedenen Zellsegmente
Gleichrichterschaltung 100 über den Kondensator zu er g , paßfilters auf einen einzigen
MO verbunden. Die Gleichnchterschaltung100_nch ^r J.gn , ^ ^ ^ Aufzeich ^.
*t das in Fig. 4 a gezeigte Signa Igle ich underzeug bpanr. g P ^ ^ 5 ge/eigt verlaufe
.n ihrem Ausgang^^lleklorelcktrodenAsr Tran s^a s g nnu K>
die die maximale Abweichung vom
listorenaOl und 302) den in Fg. *b B^g" * . gemeinsamen Spannungspegel darstellt (es se. be-
gnalverlauf. Das Eingangssignal f%d* GIe^rJ/Tn r,. £ierkt daß ein Signal als über dem gemeinsamen
Schaltung 100 wird an einer dem Pegel -6 Volt ent ™"JJ , H|gend bezeichnet wird, wenn es
iprechendcn Linie »gefa tet«. £ jeweiligen Informationsspannungspegel unter-
Die Gleichrichterschaltung 101 ist mit «rOtocn 15 überschrei,et). Ein bestimmtes Ausgangssignal
richterschaltung 100 über den Kondensat°[™» *« der eine Kombination bestimmter Ausgangssignale
bunden. Sie erzeugt an ιΗΓ^η Λυ^.η8 4Α^θ1^°[η des Tiefpaßfilters 13 über- oder unterschreiten einen
elektroden der Transistoren 40J und 402) de^\.% Bezugspegel um einen Betrag, der der Spannung V
F ig. 4 c dargestellte gefalteteSignal. Esι handeltach «y Diesß un{J der gemeinsarne Spannungs-
dabei um das an einer dem Pegel 2 Volt entspre e , bestjmmen dje Grenzwerte für den Bereich ver-
chenden Linie gefaltete Signal aus Fig. 4b. £&.dener Abweichungen von den das augenför-
Die Gleichrichterschaltung 101 ist mit der^leicn signalbi,d «-rzeugenden Signalen,
richterschaltung 102 über den Kondensator 202 ve m.g^ Sieichrichter 100, 101 und 102 sind identisch,
bunden. Sie erzeugt an »hre™ Au»fan8 go"ek or ^ Beschreibung lediglich d,n
elektroden der Transistoren 501 ""^. SSltete Si" Gleichrichter 100 betrifft. Die Grundelemente der
Fi g. 4d gezeigte gle.chger.chtete oder Bewltete si und w2 sjnd die invertieren-
gnal Uierbei handelt es sich um das an «ner dem Gleichnch^^ Jransistoren 300<
301. 302. 400,
^egel 4 Volt entsprechenden Linie gefaltete Signal aen ^^ ^ ^ ^1 go2 Ejn Sjgna, ^ m
ans Fi e 4 c. . . -,τ , ρ;™ da op7eißten Art wird wechselstrommäßig über
%ie Gleichrichterschaltung 102 ist mit einem Ve 3o F.g.^»gen Art ^ (;leichricliter 10 b
stärker 103 verbunden, an dem das Signal aus ^ Transjstoren 300 und 3Oi zugeführt.
Fig. 4d auf einen Spannungspegel bezogen w,rd. der potentiometer 303 bestimmt den Gleichspan-
der Aufzeichnungsschaltung 105 angepaßt_«*· nungspegel des Eingangssignals. Der Transistor 300
^; VeroTü;;r1OdlWDtdT θΐ eweif zCuhneineßm 3S S einVNP-Transisfor, der Transistor 301 ein NPN-
S^S^i^ff ™3StK 1^ST-FIM. geigte Signa, ändert sich ,wi
106 bestimmt wird. Die Diode 104 und die I aW ? ^0 und ,2Vo]t Diescs S(gna,
schaltung 106 wirken wie ein^t^k c"ch D a^U G 8 att Z e U r oder andere vom Tiefpaßfilter 13 abgegebene Signale
Steuerung der AufwchnunpjWpunk te. DjMBa Uer ode wechselstrommägig über den Kondensator
schaltung ermöglich ein · Μ^αη?^er Ampütua Gleichrichter 100 zugeführt. Das Potentiometer
der vom Verstärker 103 abgegebenen Signa JU zwischen den Spannungspunkten * P und
Aufzeichnungsschaltung zu einer dem MrttelpunM * g Gleichspannungspegel des Eingangscines
augenförmigen .Signalbild« "jPgg^J™ signals wird durch die Spannung am Schleifer des
Zeit. d.h. zur Zeit«, in F'B-J. ^ 4J. Dies 1Ktet sg über den Widerstand 3Π bestimmt,
allerdings voraus daß die ^^J^^ W Die Sperrspannung für die Transistoren 300 und
gers genau mit denen des Senders ^r5"*tm™JJ. ist Erdpopential. Da die Transistoren verschiedenen
Die Aufzeichnungsschaltung: 105! m.B ta^ abscju fÄß,^ sind, wird der Transistor 300 für
len Wert der maximalen Ab^ecu ngen gcgnuner ^^ Erd tia,_ dcr
<cm gemeinsamen Spannimgspegc . «oraus s.d eine »^ £. ^ lspannungcn unter
Aussage über die Oual.tat des a^cnrorm.gen S,gn ι m Die Einstc,lung des Gk;ehliildcs
ereibt. die spater mit e.nem Standardwert xer ι % rf Eingancssignnls mit dem Potenzen
wird. Die Aufze-chnungsschaltunu , rmt P»™^,^ diefenigcn Tcilc dcs Einganf.
der Ausgangsschaltung 107 .'^s^nd^dwert mittel sienals. die über bzw. unter den Sperrspannungen der
gemessene Abweichung m.t dem Standardwert ™_ T?ansis,ore„ liegen. Das Potentiometer 303 stellt da-Ses
Vergleichers 800 verglichen γτ± Irt das äugen 55 r Signalpegel ein. an dem die Eingangsförmige
S.gnalb.ld unannehmbar, so g m aie . _ j . gleichgerichtet werden,
ganesschaltung 107 ein Steuersignal fur den Aus s.gnale g ^ ^ ^ ^^^ ^ Transi
wählschalter 9 (F , g ^ »^ J1^S61. Er. erzeugten Signals .entspricht der Darstcl ung ^n
Sender einwandfrei ist und die Datenübertragung be- ^^^^ 301 sperrcn. ρ; p. 4 a ist insofern un-
30, d S, h i
^^^^ 301 sperrcn p
D^ (""die GlcichnCtcrschaluinecn genannten e3 genau als der Transistor 30, das Signa, auch in-Falninnspsncl
sind Beispiele, und die crfindung^c- ν ci_ilf ^ am KolIoklor dcs Transistors 30Γ
2223
Fig. 4a unter dem Pegel -6VoIt. Dies bedeutet,
daß die Teile des Signals oberhalb des Pegels --6VoIt den Transistor 300 sperren. Die Kollektorelektrode
des Transistors 300 ist mit der Basis des Transistors 302 verbunden, so daß das Signal des
Transistors 300 invertiert wird. Da der Transistor 300 auch das Signal an seiner Basis invertiert, hat
dos am Kollektor des Transistors 302 auftretende
Signal die Polarität des Signals an der Basis des Traniistors 300.
Die Kollektoren der Transistoren 301 und 302 lind miteinander verbunden, so daß sich ein Signalverlauf
der in Fi g. 4 b gezeigten Art ergibt, wenn das
Signal aus Fig. 4a den Basen der Transistoren 300 und 301 zugeführt wird. Das in Fig. 4b gezeigte
Signal entspricht nicht genau dem mit den Transittoren 301 und 302 erzeugten, da Fig. 4b einen
Signalverlauf für den Fall zeigt, in dem die Signalpegel unter der Faltungslinie (eine Linie entsprechend
der 6-Volt-Linie in Fig. 4a) gleichgerichtet werden,
während die Schaltung in Wirklichkeit die Signalpcgel über der Faltungslinie gleichrichtet. Dies
bedeutet, daß der tatsächlich erzeugte Signalverlauf die Umkehrung des in F i g. 4 b gezeigten ist.
Der Transistor 301 invertiert einen Teil der Eingangssignale. Die Transistoren 300 und 302 führen
den restlichen Teil der Eingangssignale ohne Invertierung
weiter. Das an den Kollektoren der Transistoren 301 und 302 kombinierte Signal ist ein an
dem mit dem Potentiometer 303 erzeugten Bezugsspannungspegel gleichgerichtetes Signal.
Die Schaltung der Gleichrichter 101 und 102 stimmt mit der vorstehend beschriebenen überein.
Die Potentiometer 403 und 503 sind jedoch so eingestellt, daß die jeweilige Schaltung ein Signal an
Spannungspegeln gleichrichtet oder faltet, die den Faltungspegeln in Fig. 4b und 4c entsprechen.
Das Ausgangssignal des Gleichrichters 102 wird dem Verstärker 103 zugeführt. Dieser ist ein Funktionsverstärker,
der das Signal invertiert und einen Spannungspegel erzeugt, der das Gleichrichtersignal
an die Aufzeichnungsschaltung 105 anpaßt. Das Ausgangssignal des Verstärkers am Emitter des Transistors
604 erzeugt ein Signal mit einem Spannungsbereich, der dem Betrieb des Transistors 701 in der
Aufzeichnungsschaltung angepaßt ist.
Die Transistoren 600 und 601 bilden einen Differential
erstürker. Das Ausgangssignal des Gleichrichters
102 wird der Basis des Transistors 600. zugeführt. Das Potentiometer 602 ist mit der Basis des
Transistor? 601 !.erblinden, um ein konstantes Eingangssignal
für den DifTerentialverstärker 7ii liefern.
Die mi· dem Potentiometer 602 eingestellte Spannung legt den Spannungspegel für die Aussangssignale des
Verstärkers fest. Die Transistoren 600. 601 und erzeusen drei Inversionen des Eineangssienals. wodurch
sich eine Gesamtinversion des Signals am Ausgane des Verstärkers ergibt. Der Widerstand 605 zwischen
Emitter des Transistors 604 und Basis des Transistois 600 ist der Rückkopplungswiderstand für
den Funktionsverslärker, der oen Verstärkungsfaktor
bestimmt.
Das Ausgangssignal des Funktionsverstärkers wird dem Kondensator 700 in der AufzeichnungsschaItunglO5
durch die kombinierte Wirkung des Transistors 701. der Diode 104 und der Taktschaltune
106 zueeführt. Es gelangt auf die Basis des Tra"nsi*i.-rs 701 'ber die Diode 104. Der Transistor
701 ist ein linearer Verstärker und erzeugt an seinem Emitter ein dem Signal am Ausgang des Verstärkers
103 proportionales Signal zu den Zeitpunkten /, in Fig.2.
Der Transistor 701 ist normalerweise leitend und hält die Emitterelektrode nahe dem Potential B. In
diesem gesättigten Zustand wird er durch die Spannung am Kollektor des Transistors 901 der Taktschaltung
106 gehalten. Der Transistor 901 ist norm Jerweise leitend und hält :,eincn Kollektor auf dem
Potential B. Dadurch wird die Diode 104 in Sperrrichtung gepolt und hält den Transistor 701 leitend.
Ein Taktsignal oder Zcitbezugssignal, das im Faksimileempfänger erzeugt wird, gelangt an die Klemme
902 der Taktschaltung. Das Taktsignal erscheint hier als ein kurz dauernder Impuls zum Zeitpunkt /,. wobei
die Spannung gegenüber Erde positiv wird. Das Taktsignal liegt normalerweise auf Erdpotential um'
polt die Diode 904 in Durchlaßrichtung, wodurch der
Transistor 900 und damit der Transistor 901 leitend wird. Das Erdpotential am Kollektor des Transistors
900 gelangt an die Basis des Transistors 901 und hält diesen geöffnet. Zu den Zeiten/, in Fig.2 und 4π
hat das Taktsignal eine Spannung über Erdpotential
»5 Diese positive Spannung sperrt vorübergehend d :
Diode 904 und damit die Transistoren 900 und 903 Bei gesperrtem Transistor 901 liegt an dessen Kc!
lektor ein Potential nahe dem Wert · B, wodurch Ju
Diode 104 leitend wird und das Ausgangssignal d'■*■
Verstärkers 103 auf die Auf/eichnungsschaltung 1<>~
leitet.
Anfangs ist der Ladezustand des Kondensators 7<>ü
tast auf Erdpotential. Dies bedeutet, daß die Dir '
702 in Durchlaßrichtung gepolt ist. wenn das A>i
gangssignal des Funktionsverstärkers an der F.mittei elektrode des Transistors 701 erscheint und positiv·:
als Erdpotential ist. Der Transistor 7ul ist als Enu·
terfolger geschaltet, so daß keine Zeichenumkehrun : des Ausgangssignals des Funktionsverstärkers auf
tritt. Die positive Spannung am Emitter des Tran sistors 701 lädt den Kondensator 700 auf eine der
Ausgangssignal des Funktionsverstärkers proportinale
Spannung auf.
Während einer Signalbildperiode speichert dei
Kondensator 700 die maximale Abweichung eine Tiefpaßfiltersignals von einem Informationspannungs
pegel (Pegelwerte entsprechend den Werten 0.-4 8 und 12 Volt in Fi g. 4 a). Ist beispielsweise d:>
dem Kondensator 700 zuerst zugeführte Spannut
die maximale Abweichung eines Ticfpaßfiltcrsign;ii
von einem Informationspegel, so können Abweichun gen geringerer Größe den Kondensator 700 nieh
mehr erreichen, da die Diode 702 durch die Span nung des Kondensators 7(>0 gesperrt ist.
Der Emiadungsweg für den Kondensator 700 ver
läuft über die Basis-Emitterstrecken der Transistor
703 und 704 sowie die Widerstände 707 und 708. Di Transistoren 703 und 704 bilden einen komplemen
tärrn Emitterfolger. Die Spannung am Koidcnsato
700 wird über den Transistor 703 oder 704 auf di Ausgangsschaltung 107 gegeben.
Die Ausgangsschaltung 107 enthält einen Vei
gleicher 800. mit dem die zeitlich eemittelte Span
nung des Kondensators 700. die am Kondensator 70 auftritt, mit einer Standardspanr.'".ng verglichen wire
Diese entspricht einem annehmbaren augenförmiee
Signalbild. Die Standardspannung wird dem Vei gleicher 800 über das Potentiometer 803 zugeführ
2223
Il
Die Spannung am Kondensator 705 liegt über die als Emitterfolger geschalteten Transistoren 801 und 802
am Vergleicher. Das Ausgangssignal des Vergleichers 800 ist ein Zweipegelsignal, wobei der eine Pegelwert
anzeigt, daß die Spannung am Kondensator 705 ge- s ringer als die Standardspannung ist und daß das gerade
geprüfte augenförmige Signalbild annehmbar ist. 1st die Spannung am Kondensator 705 größer als die
itandardspar.nung, so zeigt das Ausgangssignal des Vergleichers 800 den unzureichenden Zustand des
ftgnalbildes an.
Die logische Schaltung 804 tastet periodisch dos
Ausgangssignal des Vergleichers 800 ab, um zu be-Itimmen, ob ein angeschalteter Entzerrer der
Druppe 8 (Fig. 1) die Eigenschaften eines Übertragungskana's
in richtiger Weise kompensiert. Zeigt der Vergleicher an, daß ein annehmbares Signalbild
nicht et/eugt wird, so wird der Schalter 9 zur Anschaltung
eines neuen Entzerrers betätigt. Der Schaller 9 ist ein Schrittschalter, der durch einen (nicht ao
dargestellten) Motor in periodischen Intervallen von beispielsweise 1,5 Sekunden gedreht wird. Die
logische Schaltung 804 fragt den Vergleicher 800 vor der Weiterschaltung des Schalters 9 ab. Zeigt der
Vcrgleicher an, daß ein annehmbares Signalbild vorliegt,
so sperrt die logische Schaltung die Bewegung des Schalters 9.
Auf die vorstellend beschriebene Weise ermöglicht die Erfindung eine automatische Auswahl eines richtigen
Entzerrers für eine willkürlich ausgewählte Übertragungsleitung. Fig. 1 zeigt den speziellen Fall
der automatischen Entzerrerauswahl für ein synchronisiertes Faksiniile-Datenübertragungssystem. das mit
Fernsprcchleitungen als Übertragungskanäle arbeitet.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Faksimilesystem wird
eine Signalbildperiode während einer anfänglichen Anlaufzeit von 30 bis 45 Sekunden kontinuierlich erzeugt.
Die An'aufzcit dient zur ersten Synchronisierung des Faksimileempfängcrs bzw. zur Anpassung
seines Taktes an den Takt des Senders. Die automatische Auswahl eines Entzerrers in der vorstehend
beschriebenen Weise findet während dieser Anlaufzeit statt (nach Herstellung des Gleichlaufes), was
auch für die anderen vor der Datenübertragung einzustellenden Parameter des Systems gilt. Im Faksimilesystem
beträgt die Periode eines augenförmigen Siennlbüdes 25 Millisekunden und die Zeitkonstante
fur i'iic Entladung des Aufzeichnungskondensators
700 ino Millisekunden, wodurch sich die zeitliche
Mittclnnü der Spannung des Kondensators 700 ergibt.
Ein mit einem bestimmten Entzerrer erzeugtes p.ugenfürmiees Signalbild wird wiederholt geprüft, um
die Wirkungen von Rauschen und Signaländerungen einzuschließen. Eine einzelne Signalbildperiode reicht
?ur Prüfung eines Entzerrers aus. vorzugsweise soll sie jedoch wiederholt werden. Ferner sollen praktisch
alle Signale des Signalbildes während der Prüfperiode erzeugt werden, eine bestimmte Reihenfolge
ist dabei nicht erforderlich.
60
Claims (8)
1. Faksimileempfänger für ein von einem Faksimilesender über einen von mehreren Übertragungskanälen
unterschiedlicher Ubertragungseigenschaften synchronisiert übertragene modulierte
Signale, mit einer zur Anschaltung an jeweils einen Übertragungskanal dienenden Kopplungsvorrichtung,
an die ein Entzerrer anschaltbar ist, dem ein die modulierten Signale umselzender
Demodulator nachschaltbur ist, dadurch
gekennzeichnet, daß .lern Demodulator
eine Prüfschaltung (16) nachgeschüttet ist, die vom Faksimilesender übertragene synchrone
Prüfsignale mehrerer Pegelwerte zu ein~rn vorgegebenen Zeitpunkt gemeinsam prüft und ein
Signal für eine Vergleichsschaltung (800) abgibt, in der bei Abweichung dieses Signals von einem
vorgegebenen Sollwert ein die Abweichung kennzeichnendes Steuersignal zur Steuerung eines Auswahlschalters
(9) erzeugt wird, der jeweils einen von mehreren unterschiedlichen Entzerrern (8)
an die Kopplungsvorrichtung (7) anschaltet, und daß das Steuersignal mit einer /wischen der Vergleichsschaltung
(800) und dem Auswahlschalter (9) vorgesehenen logischen Schaltung (804) periodisch
abgefragt wird, die entsprechend der gekennzeichneten Abweichung eine Weiterschaltung
des Auswahlschalters (9) veranlaßt und diese periodische Abfrage so lange fortsetzt, bis das
Steuersignal die Einschaltung eines dem jeweiligen Übertragungskanals angepaßten Entzerrers
(8) anzeigt oder bis alle \orhandenen Entzerrer (8) angeschaltet waren.
2. Faksimileempfänger nach Anspruch!, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfschaltung
Schaltungen (100. 101. 102) zur Gleichrichtung der synchronen Prüfsignale unter Beziehung der
Signalpegel auf einen gemeinsamen Bc/ugspegel enthält, daß eine Schaltung zur Erzeugung eines
Taktsignals synchron mit den empfangenen modulierten Signalen vorgesehen ist und daß eine
durch die Taktsignale gesteuerte und mit den Schaltungen (100. 101. 102) zur Gleichrichtung
der Signale verbundene Gatterschaltung (106) vorgesehen ist. die eine Weiterleitung der gleichgerichteten
Signale an die Vergleichsschaltung (800) zu dem vorgegebenen ?.-'itpunkt bewirkt,
der der Mitte der synchronen Prüfsignale entspricht.
3. Faksimileempfänger nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß ferner zwischen der
Gatterschaltung (106) und der Vctgleichsschaltup.g (800) ein Schaltelement (700) zur Begrenzung
der der Vergleichsschaltung (800) zugeführten Signale auf die der maximalen Abweichung
entsprechenden Signale vorgesehen ist.
4. Faksimileempfänger nach Anspruch 2 oder 3. dadurch gekennzeichnet, dr.ß die Glcichrichterschaltungcn
(100. 101. 1021 den Spannunespege! der synchronen Prüfsignal; auf einen
einzigen SpLnnungspegel beziehen, wodurch Spannuiigsamplituden der synchronen Prüfsignale,
die sich von den Pegelwerten unterscheiden, als
Abweichungen von dem einzigen Spannungspegel erscheinen.
5. Faksimileempfänger nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet, daß das begrenzende
Schaltelement (700) ein in einer Aufzeichnungsoder Speicherschaltung (105) vorgesehener Kondensator
ist, der einerseits mit den Glcichrichterschaltungen (100, 101. 102). andererseits mit
dem genannten einzigen Spannungspegel verbunden ist und die Abweichungen der synchronen
Prüfsignale als Ladespannung wiedergibt.
6. Faksimileempfänger nach Anspruch 5, da-
durch gekennzeichnet, daU die Speicherschaltung
ferner eine zwischen d-.-ni Kondensator (700) und
den Cileiclirichlersehalhingen (100, 101, 102) vorgesehene
Diode (702) enthalt, die die Ladespannung für den Kondensator (700) entsprechend
dem ein/igen Spannungspegel auf einer Polarität hält.
7. laksimileempfänger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die üleichrichterschaltungen (100, 101, 102)
miteinander in Reihe geschaltet sind und daß ihre Λη/ahl zumindest gleich der um 1 verringerten
Anzahl von Spannungspegeln der synchronen Prüfsignale ist.
8. Faksimilecmpfänger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichrichterschaltungen
(100,101,102) Gleichrichterelemente zur Gleichrichtung mit einer Bezugsspannung
enthalten, zu deren Änderung Uegelglieder (303, 403, 503) vorgesehen sind. ao
1J. Faksimilecmpfänger nach Anspruch 7 odi,r 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichrichtcrschaltungcn
(100, 101, 102) jeweils einen ersten, einen zweiten und einen dritten invertierenden
Verstärker (z.B. 301, 300, 302 in 100) enthalten, wobei die Eingänge des ersten (301)
und des zweiten Verstärkers (300) und die Ausgänge des ersten (301) und dritten Verstärkers
Π02) ,Lisammengeschaliet sind und der gg
d," Leiten (300) mit dem h.ngang des dm en
Verstärkers (302) verbunden ist, und daß de
erJ Verstärker (301) bei e.nem S.gnalspannngspegel
oberhalb den, Bezugsspannungspcud.
ϊο zweie Verstärker (300) be. e.nein S.^alspa.,-nungspegel
unter dem Bezugsspannungspe^l
arbeitet. . .
H) Faksimilcempfanger nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß die Prüfschaltung für synchrone Wrpenelsignale
über einen ersten Kondensator (200, mil der ersten (100) von drei mit einem zweiu.-.:
Snit bzw dritten Kondensator (202) hintere,,:
andergeschalteten, die synchronen Signale n, drei verschiedenen Bezugspegeln ge.chnchtenden
Gleichrichterschaltungen (100, 101, 102) an,den
Demodulator (10 bis 13) angeschaltet ist, daß de,
dritten Gleichrichterschaltung (102) zur Bez.e
h..ne der von ihr abgegebenen Signale auf einer,
gemeinsamen Bezugspegel ein erster Verstarker (103) nachgeschaltet ist, der über eine durch en,
mit den Vierpegelsignalen synchrones Takts.gnui aufsteuerbare Gatterschaltung (106) mit einem
zweiten Verstärker (701) verbunden .st, der über
eine Diode (702) auf einen vierten Kondensator (700) arbeitet, an dem ferner der gemeinsame Bezugspegel
liegt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
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