DE1817954A1 - Vorrichtung zum ankleben des zwickeinschlages an der brandsohle von fest eingespanntem schuhwerk - Google Patents

Vorrichtung zum ankleben des zwickeinschlages an der brandsohle von fest eingespanntem schuhwerk

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DE1817954A1
DE1817954A1 DE19681817954 DE1817954A DE1817954A1 DE 1817954 A1 DE1817954 A1 DE 1817954A1 DE 19681817954 DE19681817954 DE 19681817954 DE 1817954 A DE1817954 A DE 1817954A DE 1817954 A1 DE1817954 A1 DE 1817954A1
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Rudi Fichtner
Gerhard Lauckhardt
Anton Muehlbach
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D25/00Devices for gluing shoe parts
    • A43D25/047Devices for lasting with adhesives or for gluing together insoles and uppers
    • A43D25/053Devices for lasting with adhesives or for gluing together insoles and uppers with rotating gripping means

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

15,17354
DIPL.ING. HEINZ BARDE PATENTANWALT
Aktenzeichen: Ausscheidung aus P 18 17 915.2-26 Mein Zeichen: 'p 622/1
Vorrichtung zum Ankleben des ZwickeinSchlages an der Brandsohle von fest eingespanntem Schuhwerk
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Ankleben doc> zwickeinschlages an der Brandsohle von fest eingesapnntem Schuhwerk mit einer rotierenden Schnecke, die jeweils mit ihrer im wesentlichen runden Mantelfläche den Zwickeinschlag nach innen zieht und gegen die Brandsohle drückt·
Diese Verwendung einer Schnecke geht aus der deutschen Patentschrift 868 713 hervor. Die Achse der Schnecke liegt im wesentlichen senkrecht zum Zwickrand. Die Schnecke besitzt dabei eine derartige Drehrichtung, daß ihr Gewinde über den Zwickrand ständig nach innen läuft, so daß auf den Zwickrand ein entsprechender Zug nach innen ausgeübt wird, wobei gleichzeitig der Zwickrand gegen die Brandsohle gedrückt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Krümmung des Zwick- randes^berücksichtigen zu können, vor allem also auf dem Weg« vom Gelenk zum und über den Ballen· BrfindungsgemäS geschieht dies dadurch, daß die Schnecke an einer im wesentlichen senkrecht *ur Brandsohle stehenden Achse gelagert 1st« die an einer Steuerung hängt, die die Achse und damit dl« Schnecke in ihrer jeweiligen Lage zum Zwickrand ausrichtet. '
Bs ist an sich gemäß der DT-PS 1 917 448 bereits vorgeschlagen worden, im Zusammenhang mit dem Anschärfen eines Zwickrandes eine als Anschärfwerkzeug dienende Raspelscheibe an einer im wesentlichen senkrecht zum Leistenboden stehende Achse zu lagern und die Raspelscheibe jeweils dann zu drehen, wenn sie von der einen auf die andere Seite des Schuhes geführt wird. Durch das betreffende Patent wird jedoch nicht der Gedanke geschützt, beim Ankleben des Zwickeinschlages an der Brandsohle eine hierzu verwendete Schnecke bei der^n Wanderung längs des Zwickeinschlages jeweils im wesentlichen senkrecht zum Zwickrand auszurichten.
509818/0001
BAD ORIGINAL
In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorrichtung.mit zwei Schnecken, die an der rechten und linken Seite eines Schuhes vorgesehen sind,
Fig. 2 das Prinzip des Hubmechanismus in der Vorrichtung gemäß Fig. 1,
Fig. 3 die Lagerung der Schnecke.
Gemäß Eig. 1 ist über dem Leisten 4 mit dem übergeholten, nicht dargestellten Schaft das Kurvenstück 122 angeordnet, das von der als Taster dienenden Führungsstange 121 abgetastet wird, wozu das Ende der Führungsstange gegen die Kontur des Kurvenstückes 122 anliegt. Die Abtastung geht folgendermaßen vor sich: Die Führungsstange hängt an einer Strebe 115, die drehbar auf dem Bolzen 117 sitzt, der auf dem Schlitten 118 befestigt ist. Der Schlitten 118 gleitet zwischen zwei Führungen 119, die auf einer Tragplatte 12o ruhen. Durch eine nicht dargestellte Einrichtung wird dieser Schlitten 118 hin- und hergeschoben. Dabei wirkt die Spannung der Feder 13o so auf die Strebe 115, daß diese die Führungsstange gegen das Kurvenstück 122 drückt. Im Verlauf der Vorschubbewegung des Schlittens 118 macht also die Strebe 116 zusammen mit der Führungsstange 121 eine leichte Drehbewegung um den Bolzen 117. An die Strebe 116 ist nun über den Drehbolzen 115 der Traghebel 111 angelenkt, an dessen Ende die Schnecke lol gelagert ist. Diese Anlenkung des Traghebels 111 gestattet nun den Ausgleich der Sprengung. Wird nämlich die Schnecke lol beim Vorschub des Schlittens 118 entlang des Zwickrandes geführt, so paßt sich die Lage des Traghebels 11.1 jeweils der Höhe der betreffenden Stelle des Zwickrandes an. Ein Gewicht sorgt dabei dafür, daß die Schnecke lol ständig mit praktisch gleichbleibendem Druck auf dem Zwickrand aufliegt. Mit Hilfe dieses angelenkten Traghebels 111 lassen sich alle in der Praxis vorkommenden Sprengungen ohne weiteres beherrschen, insbesondere also auch die relativ hohen Sprengungen bei hoch-
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hackigen Damenschuhen. Als Gewicht reicht entweder dasjenige des Traghebels 111 mit der gesamten Lagerung der Schnecke lol aus oder es ist zusätzlich ein Gewicht an dem Traghebel 111 anzubringen.
Um nun auch bei nach außen abfallenden Abschrägungen des Zwickrandes eine gute Auflage der Schnecke lol über den gesamten Zwickrand zu erzielen, enthält die Lagerung der Schnecke lol eine Drehbeweglichkeit um den Bolzen 112. Der Bolzen 112 ruht drehbar in dem Ende des Traghebels 111 und trägt an seiner aus dem Traghebel 111 herausragenden Seite einen Halter Io5, der beim Drehen um den Bolzen 112 eine Bewegung ausführt, die bei der Anordnung gemäß Fig. 2 aus der Zeichenebene heraus- und in diese zurückführt. Wie aus den Fig. 1 und 3 hervorgeht, führt dabei die Schnecke lol eine auf einer Kreisbahn liegende Bewegung aus, wobei also diese Kreisbahn konzentrisch zum Bolzen 112 liegt. Damit sich nun die Schnecke lol stets in ihrer Schräglage an die Neigung des Zwickrandes (Bezugsζeichen 9 in Fig. 3) anpassen kann und die Schnecke lol dabei auch ständig gegen den Zwickrand gedrückt wird, besitzt der Bolzen 112 eine durch eine Blattfeder 113 ausgeübte Vorspannung. Die Blattfeder 113 ist mittels der Befestigungsschraube 114 mit ihrem einen Ende an den Traghebel 111 befestigt. Ihr anderes Ende liegt in einem Schlitz des Bolzens 112. Die Blattfeder 113 ist so gestaltet, daß sie in der in Fig. 3 dargestellten Lage der Schnecke lol diese gegen den Zwickrand 9 drückt. Hierzu erteilt die Blattfeder 113 mit ihrem in den Schlitz des Bolzens 112 steckenden Ende dem Bolzen eine entsprechende Torsionsspannung. Wenn sich also beim Vorschub der Schnecke lol der Zwickrand mehr oder minder neigt, so kann sich unter der Wirkung der Spannung der Blattfeder 113 und der Drehbeweglichkeit um den Bolzen 112 die Schnecke lol in ihrer Schräglage dem Zwickrand 9 ständig anpassen.
Da nun der auf der Innenseite eines Schuhes liegende Zwickrand
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auf dem Wege vom Gelenk zum und über den Ballen eine relativ starke Krümmung aufweist, ist der Lagerung der Schnecke lol, welche die Bearbeitung dieses Teiles des Schuhes übernimmt, eine weitere Drehbeweglichkeit gegeben. Diese wird durch den Bolzen Io4 herbeigeführt, der in dem Halter Io5 drehbar sitzt und an seinem aus dem Halter Io5 herausragenden Ende eine Gabel Io3 trägt, welche die eigentliche Lagerung der Schnecke lol darstellt. Das andere Ende des Bolzens Io4 sitzt fest in einer Lasche I06, auf die in einer weiter unten dargestellten Weise ein Drehmoment ausgeübt wird, wodurch der Bolzen Io4 gedreht wird und dabei die Gabel Io3 mit der Schnecke lol entsprechend mitnimmt. Durch die Verdrehung der Lasche loS folgt die Schnecke lol dem Zwickrand so, daß ihre Achse Io2 stets im wesentlichen senkrecht zum Zwickrand verläuft. Die dabei eingenommene jeweilige Lage der Schnecke lol ist in der Fig. 1 in strichpunktierter Linienführung dargestellt. Die entsprechende Bewegung der Lasche loS wird durch den Zylinder Io9 herbeigeführt, der in seinem Inneren einen Kolben enthält, an dem die Kolbenstange Io8 sitzt. Der Kolben in dem Zylinder Io9 wird in hier nicht näher interessierender Weise durch irgendeine pneumatische oder hydraulische wirkende Einrichtung betätigt. Der Kolben nimmt dabei die Kolbenstange Io8 mit, die in einem Kugelgelenk 126 endet. An diesem Kugelgelenk hängt mit seinem einen Ende der Kugelbolzen Io7, der mit seinem anderen Ende an der Lasche Io5 befestigt ist. Der Zylinder Io9 hängt über den weiteren Kugelbolzen Ho an dem Traghebel 111 und macht also im wesentlichen die Bewegung des Traghebels mit. Durch eine in diesem Zusammenhang nicht interessierende Steuerung, die in bekannter Weise ausgeführt sein kann, wird nun die Bewegung der Kolbenstange Io8 in Abhängigkeit von der Abtastung der Formführung 122 gesteuert, so daß also die Schnecke lol mit ihrer Achse Io2 jeweils im wesentlichen die richtige Lage zum Zwickrand einnimmt. Die Kugelbolzen Io7 und Ho sind darum vorgesehen, damit sich bei der Schwenkung der Schnecke lol um den Bolzen 112 keine Verklemmungen ergeben.
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Im linken Teil der Fig. 1 ist eine weitere Schnecke 128 dargestellt, die jedoch eine einfachere Lagerung als die im rechten Teil der Fig. 1 dargestellte Anordnung besitzt. Es fehlt nämlich die Drehbeweglichkeit um eine senkrecht zur Schnecke liegende Achse. In gleicher Weise wie bei der im rechten Teil der Fig. dargestellten Anordnung besitzt· die Lagerung für die Schnecke 128 den angelenkten Traghebel 12 7 und den Bolzen 131, an dessen Ende der Halter 129 sitzt. Bolzen 131 und Halter 129 wirken hier in gleicher Weise wie die entsprechenden Teile 112 und Io5 im Zusammenhang mit der Lagerung der Schnecke lol im rechten Teil der Fig. 1. Auf die um eine senkrechte Achse mögliche Drehbeweglichkeit der Schnecke 128 wird hier darum verzichtet, weil die betreffende Seite des Schuhes keine solch starken Krümmungen aufweist, wie dies im gegenüberliegenden Teil des Schuhes der Fall ist. Oberhalb der Schnecke 128 ist deren weitergeführte Lage in strichpunktierter Weise gezeichnet, woraus sich ergibt, daß die Schnecke auch in dieser Lage noch in der gewünschten Weise auf den betreffenden Zwickrand wirken kann.
Die Abtastung der Formführung 122 mittels der Führungsstange geschieht hier darum, da die Formführung 122 starr gelagert ist und infolgedessen die Führungsstange in ihrer Höhenlage unverändert bleiben muß. Demgegenüber verändert sich aber die Höhenlage der Schnecken lol bzw. 128 unter Umständen erheblich, so daß diese Art der Lagerung der Schnecken über den angelenkten Traghebel 111 bzw. 127 es erforderlich macht, daß die Führungsstange demgegenüber abgesetzt gelagert ist, nämlich an der Strebe 116«
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Claims (1)

  1. DIPL.ING. HEINZ BARDEHLE Manchen, < Ι -η l.lC.1974
    ih 1317954
    PATENTANWALT
    Aktenzeichen: Mein Zeichen: P 62 2/1
    Ausscheidung aus Patentanmeldung
    P 18 17 915.2-26
    Patentanspruch
    Vorrichtung zum Ankleben des'Zwickrandes an der Brandsohle von fest eingespanntem Schuhwerk mit einer rotierenden Schnecke, die jeweils mit ihrer im wesentlichen runden Ma'ntelfXäche den Zwickeinschlag nach innen zieht und gegen die Brandsohle drückt, dadurch gekennzeichnet,da3 die Schnecke (lOl) an einer im wesentlichen senkrecht zur Brandsohle stehenden Achse (104) gelagert ist, die an einer Steuerung (107, 126, lOÖ, 109) hängt, die die Achse und damit die Schnecke in ihrer jeweiligen Lage zum Zwickrand ausrichtet.
    509818/0001
    BAD ORIGINAL
DE19681817954 1968-12-03 Vorrichtung zum Klebezwicken von fest eingespanntem Schuhwerk Expired DE1817954C3 (de)

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DE19681817954 DE1817954C3 (de) 1968-12-03 Vorrichtung zum Klebezwicken von fest eingespanntem Schuhwerk

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DE19681817954 DE1817954C3 (de) 1968-12-03 Vorrichtung zum Klebezwicken von fest eingespanntem Schuhwerk

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DE1817954A1 true DE1817954A1 (de) 1975-04-30
DE1817954B2 DE1817954B2 (de) 1975-12-11
DE1817954C3 DE1817954C3 (de) 1976-07-22

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