DE182155C - - Google Patents

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DE182155C
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G7/00Overhead installations of electric lines or cables
    • H02G7/18Devices affording mechanical protection in the event of breakage of a line or cable, e.g. net for catching broken lines

Landscapes

  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 182155 KLASSE 21c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. März 1905 ab.
Die bisherigen Vorrichtungen zum Stromlosmachen von oberirdischen Leitungen, bei denen die Leitung in einem am Träger drehbar angeordneten Schuh gelagert ist, welch letztere bei Drahtbruch um seinen Drehpunkt schwingt und hierbei unter Vermittlung von Ansätzen einen Stromschluß mit dem Arm eines unbeweglichen Bügels herstellt, der die Stromunterbrechung herbeiführt, besitzen den
ίο Nachteil, daß der Ausschlag des Schuhes oder der Leitung bei Drahtbruch bedeutend sein muß, um eine Berührung mit dem Arm herbeizuführen. Infolgedessen ist die Kraft, mit welcher die am Schuh angebrachten Ansätze gegen jene Arme schlagen, verhältnismäßig groß, so daß erstere hierbei leicht abbrechen und dadurch die Vorrichtung unbrauchbar machen. Andererseits kommt es bei z. B. starkem Winde und beim Durchfahren der Leitung oft vor, daß die darin auftretenden Schwingungen sich auf den Bügel übertragen und dieser durch Berührung mit den Ansätzen des Schuhes eine unzeitige Inbetriebsetzung der Vorrichtung bewirkt.
Aus diesem Grunde kann man auch nicht die Arme möglichst nahe an den Ansätzen . anordnen, um den großen Ausschlag des Schuhes zu vermeiden.
Die dem gleichen Zwecke dienenden Vorrichtungen, bei denen drehbare Stromschlußhebel bei einem Leitungsbruche auf das Stromschlußstück herunterklappen, besitzen den Nachteil, daß die gesamte Last der Vorrichtung an dem Tragbolzen angreift; infolgedessen ist letzterer im besonderen Maße Brüchen ausgesetzt, welche Gefahr durch die
ständigen Schwankungen und Erschütterungen der Leitung erhöht wird.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Schutzvorrichtung an oberirdischen Stromleitungen, bei welcher diese Nachteile dadurch vermieden werden, daß die Last der Vorrichtung auf dem Träger selbst aufgehängt ist, d. h. an der zum Tragen geeignetsten Stelle angreift.
In der Beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt die Vorrichtung im Aufriß, welche an einer Trolleyleitung angebracht und in ihrer normalen Lage gezeigt ist.
- Fig. 2 ist eine gleiche Ansicht wie Fig. 1 und veranschaulicht die Leitung in gebrochenem Zustande.
Fig. 3 zeigt im Aufriß eine von der nach Fig. ι und 2 etwas abweichende Vorrichtung.
Wie aus Fig. 1 und 2 hervorgeht, ist an der Stütze A auf einer Art Sattel ein zweiarmiger drehbarer Hebel α angebracht, welch letzterer zum Ausgleichen der in der Leitung b auftretenden Zugspannung dient; die Leitung b ist im mittleren Schuh c gelagert und der Schuh selbst in einer Isolationsglocke d befestigt, während zu beiden Seiten dieser Teile andere Schuhe c1 an die Leitung b festgelötet sind. Die Schuhe c1 sind mit dem Teil a mittels je einer Doppelöse g, einem Spannschloß k und Seil m verbunden, während zwischen den letzteren je eine mit zwei Schenkeln versehene Isolierglocke/ und / angeordnet ist.
Eine auf dem Bolzen ρ drehbar gelagerte Stange 0 setzt den am Teil q mittels eines
Bolzens 5 angelenkten Erdungsarm r in Bewegung, während der Teil q selbst am Teil a starr befestigt ist.
An letzterem ist außerdem eine Klemme t angebracht, welche mit einem zur Erde, ζ. Β. zu den Schienen der Bahn führenden Kabel u leitend verbunden ist.
Sobald ein Bruch der Leitung b an einer beliebigen Stelle außerhalb der beiden Schuhe c1 erfolgt ist, z. B. bei B in Fig. 2, klappt der Teil α infolge des durch das Gewicht der straff gespannten Leitung hervorgerufenen Zuges um seinen Drehpunkt A und zieht dabei mittels der Stange 0 den einen Arm r des Doppelhebels mit. Dieser verhält sich zu dem anderen Arm r derart, daß, sobald derselbe beispielsweise einen Weg von i- cm durchlaufen hat, der andere Arm sich gegen die Leitung b legt, welche mit der Erde mittels der Teile s, q, a, t, sowie des zur Schiene führenden Kabels ic verbunden ist. Im Falle die Leitung zwischen den Punkten c1 und A gebrochen ist, fällt sie nicht herab, sondern der gebrochene Teil bleibt an den Teilen c1 bezw. c aufgehängt.
Stets aber, wenn der Kurzschluß entsteht, unterbrechen in bekannter Weise die in der Zentrale oder an einer anderen geeigneten Stelle angebrachten Ausschalter den Strom, was so rasch geschieht, daß die Stromzuführung eher abgeschnitten wird, als der gebrochene herabfallende Teil der Leitung den Boden berührt.
Bei der Konstruktion nach Fig. 3 verläuft der an der Stütze A angebrachte zweiarmige Hebel α nach beiden Seiten in gerader Richtung, und seine Enden sind also nicht, wie in Fig. ι und 2 dargestellt, nach oben gebogen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schutzvorrichtung für oberirdische Stromleitungen, bei welcher der Leitungsdraht an zwei zu beiden Seiten des Trägers getrennt von diesem befestigten Schuhen an spannbaren Haltevorrichtungen aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die spannbaren Haltevorrichtungen an den beiden Armen (a) eines an der Stütze (A) drehbaren zweiarmigen Hebels angreifen, an dessen Armen je ein Erdungsarm (r) angeordnet ist, der bei Leitungsbruch gegen den zwischen der Stütze und den seitlich von dieser angeordneten Schuhen (cl) liegenden Teil des Leitungsdrahtes (b) schwingt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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