DE182193C - - Google Patents

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DE182193C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C5/00Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
    • A24C5/02Cigarette-filling machines

Landscapes

  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 182193 KLASSE 796. GRUPPE
Zigarettenstopfmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Mai 1906 ab.
Es sind Zigarettenstopfmaschinen im Gebrauch, bei denen ein Tabakwickel, d. h. ein kurzer Tabaksstrang, und Papierhülsen hergestellt werden. Letztere werden nach der Vorrichtung gebracht, die die Tabakwickel bildet, so daß sie in die Hülsen eingestopft werden können. Diese Maschinen zeigen insofern einen gewissen Nachteil, als die Vorrichtung zur Bildung der Wickel abhängig
ίο ist von der Vorrichtung zur Herstellung der Hülsen. Das Papier, aus dem die letzteren gemacht werden, ist sehr dünn und kann daher nur ganz vorsichtig gehandhabt werden, da es sehr leicht zerreißt. Bei diesen Maschinen ist daher die Wirksamkeit der Vorrichtung zur Herstellung der Wickel eine beschränkte, da nur so viel Wickel verwendet werden können, als brauchbare Hülsen gebildet werden. Die vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf eine Anordnung, bei der eine Vorrichtung zur Herstellung der Wickel mit mehreren Vorrichtungen zur Anfertigung der Hülsen verbunden ist. Diese werden, anstatt unmittelbar von der sie herstellenden Vorrichtung nach, den die Wickel bildenden Teilen übergeführt zu werden, nach einem Behälter oder einer Sammelvorrichtung geführt, von wo sie erst nach der Vorrichtung zur Herstellung der Wickel gebracht werden, damit sie diese aufnehmen können.
Die neue Vorrichtung kann derart betrieben werden, daß die Wirksamkeit einer der Hülsenbildungsvorrichtungen ausgeschaltet werden kann, ohne daß der Betrieb der anderen Vorrichtungen unterbrochen zu werden braucht. Ebenso kann die Wickelbildungsvorrichtung ausgeschaltet werden, ohne daß der Betrieb der Hülsenbildungsvorrichtungen aufzuhören braucht. . Auf diese Weise ist also die Wickelbildungsvorrichtung unabhängig von den Vorrichtungen zur Herstellung der Hülsen. Wenn nämlich die letzteren Vorrichtungen ausgeschaltet sind, so werden die Hülsen aus dem Behälter ergänzt, welcher dann wieder angefüllt werden kann.
Im Ausführungsbeispiel sind zwei Vorrichtungen zur Bildung der Hülsen in Verbindung mit einer einzigen Vorrichtung zur Herstellung des Wickels vereinigt. Jede der ersteren liefert etwas mehr als die Hälfte der erforderlichen Hülsen. Die Wickelvorrichtung kann auf diese Weise mit großer Geschwindigkeit betrieben werden. Wenn bei einer der Hülsenbildungsvorrichtungen eine Störung eintritt, so braucht der Betrieb der ganzen Maschine hierunter nicht zu leiden.
• Der Erfindungsgegenstand ist in den Fig. 1 bis 4 veranschaulicht.
Die fertig bearbeiteten Hülsen werden in geeigneter Weise an einen Behälter 58 abgegeben (Fig. 1). In letzterem ist ein Kasten 59 vorgesehen, in den die Hülsen hineinfallen. Der Boden dieses Kastens wird von einem stufenförmigen Block gebildet, der um einen Zapfen schwingbar ist. Die Bewegung dieses Blockes verursacht, daß die Zigaretten allmählich in einen Raum zwischen der untersten Stufe und der Seitenwand des Behälters fallen (Fig. 2). Dieser Raum ist gerade so bemessen, daß nur eine Hülse auf einmal hineinkommen kann. Unterhalb des Behälters befinden sich die Schlitten oder
Schieber 61, die die Hülsen in bekannter Weise nach den Aufsteckrohren 34 der Formvorrichtung überführen (Fig. 1). Die Abgabe der Hülsen an diese Schlitten wird durch Gleitplatten 62 geregelt, die durch Ansätze der Schlitten 61 beeinflußt werden. Wenn sich ein Schlitten unter dem Kasten bewegt, so geht die entsprechende Platte 62 zurück und eine Hülse fällt auf den Schlitten.
ίο Dieser bewegt sich dann gegen das Rohr 34 und führt die Hülse hierhin, worauf sich das Ende der letzteren auf das Rohr aufschiebt. Während der Tabak in die Hülse eingestopft wird, wird sie durch einen schwingbaren Anschlag gehalten. Im Ausführungsbeispiel sind zwei solcher Anschläge 63 vorgesehen, und zwar für jeden Schlitten und für jedes Rohr 34 je einer. Fragliche Anschläge werden durch Ansätze 64 bewegt, die sich an den Schlitten 32 befinden. Die Zapfen, auf denen die Anschläge 63 sitzen, können mit Federn 65 (Fig. 2) versehen sein, wodurch die Anschläge während des Stopfens in ihrer Lage gehalten werden.
Die Ein- und Ausschaltung der Vorrichtungen zur Herstellung der Wickel und der Flülsen kann durch eine beliebige Ausrückvorrichtung geschehen. In Fig. 3 wird eine solche schematisch veranschaulicht.
An den Wellen 40 sitzen Kegelräder 41. Diese greifen in entsprechende Räder 66 ein (Fig. 1). Diese letzteren, die durch geeignete Wellen und (nicht gezeichnete) Verbindungsglieder angetrieben werden, treiben ihrerseits die Teile der Vorrichtung zur Bildung des Mundstückes und zur Bearbeitung der ganzen Hülse. Die Wellen 40 (Fig. 3) werden durch Kegelräder 67 angetrieben (Fig. 3); diese sitzen auf den Wellen 56. Auf diesen Wellen sind weiter Fest- und Losscheiben 68, 69 vorgesehen. Von letzteren Scheiben gehen Riemen 70 nach den Scheiben 71, die auf der Welle 22 sich befinden. Riemenausrücker 73 dienen zum Ein- und Ausschalten der Riemen.
Es ist aus der soeben beschriebenen Anordnung ohne weiteres ersichtlich, daß je nach Einschaltung des betreffenden Ausrückers 73 die Vorrichtung zur Herstellung der Hülsen an der Seite der Maschine, an welcher der Ausrücker sich befindet, in und außer Tätigkeit gesetzt werden kann. Weiterhin kann vermittels des Ausrückers 24 (Fig. 3) die Vorrichtung zur Füllung des Tabaks in und außer Tätigkeit gesetzt werden, ohne daß hierdurch der Betrieb der Vorrichtung zur Herstellung der Hülsen zu leiden braucht. Der Ausrücker 24 wirkt auf einen Riemen, der entweder über die Scheibe 18 oder die Scheibe 19 läuft. Diese sitzen auf einer Welle 17, die durch Kegelräder 15, 16 mit einer anderen Welle 14 verbunden ist. Letztere beeinflußt wieder durch weitere Kegelräder die Welle 12. Durch letztere wird die Bewegung mit Hilfe eines Schneckengetriebes 10, 11 auf die den Tabak aufnehmenden Bänder 5 übertragen. Geht der Riemen 20 über die Scheibe 19, so ist die Vorrichtung zum Antrieb der Bänder 5 ausgeschaltet.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Zigarettenstopfmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung zur Herstellung von Tabakwickeln und mehrere Vorrichtungen zur Herstellung von Hülsen in derartiger Verbindungmiteinander stehen, daß der Betrieb jeder Vorrichtung zur Bildung der Hülsen unterbrochen werden kann, ohne daß die Vorrichtung zur Bildung des Wickels ausgeschaltet zu werden braucht oder umgekehrt.
  2. 2. Zigarettenstopfmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtungen zur Herstellung der Hülsen diese an einen einzigen Behälter (58) abgeben.
  3. 3. Zigarettenstopfmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Behälter (58) ein stufenförmiger schvvingbarer Block (60) vorgesehen ist.
  4. 4. Zigarettenstopfmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß Gleitplatten (62) den Austritt der Hülsen aus dem Behälter regeln.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE4433848A1 (de) * 1994-09-22 1996-03-28 Chilinov Sarl Verfahren und Vorrichtung zum Bilden von Portionen aus zerkleinertem Rauchmaterial

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DE190423C (de)
FR368413A (fr) 1906-11-28

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