DE182284C - - Google Patents

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DE182284C
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shooter
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D35/00Smallware looms, i.e. looms for weaving ribbons or other narrow fabrics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- .M 182284 -KLASSE 86 c. GRUPPE
in DERBY, Engl.
Bandwebstuhl. Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. März 1905 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom -
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in England vom 14. März 1904 anerkannt.
die Priorität
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Bandwebstuhl. . Die Neuerung besteht im besonderen darin, daß die in an sich bekannter Weise auf nebeneinander liegenden Führungsschienen angeordneten Bandwebschützen von vorn nach hinten und umgekehrt durch die Fächer der senkrecht angeordneten Kette bewegt werden. Die Führungsschienen lassen in der üblichen Weise zwischen ihren Enden einen Zwischenraum frei, durch welchen die Kettenfäden hindurchgehen , während die Schußfäden in ebenfalls bekannter Weise auf ihren Einschußspulen innerhalb der Schützen angeordnet sind. Infolge der Anordnung der geschlossenen Führungen sind die Spulen so angeordnet, daß sie nach Aufklappen des Oberteiles des Schiffchens herausgenommen werden können, wodurch sehr an Raum gespart wird.
In den Zeichnungen ist eine Ausführurigsform eines Webstuhles nach vorliegender Erfindung dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 eine Vorderansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht des Stuhles, Fig. 3 die Anordnung des Harnisches im Webstuhl. Fig. 4 ist ein Schnitt durch den Antrieb der Schützen.
Die Fig. 3 und 4 sind etwas vergrößert dargestellt.
Die Schützen A (Fig. i, 2 und 4) sind nebeneinander angeordnet und werden gleichzeitig in paralleler Richtung vom Stande des Webers aus von vorn nach hinten bewegt, wobei die Kettenfäden (Fig. 1 und 2) in senkrechter Richtung in üblicher Weise so geführt sind, daß sie mit jedem Schiffchen ein Fach bilden, welches die bezügliche Anzahl von Fäden enthält.
Der untere Teil jedes Schützens hat eine Öffnung zur Aufnahme der Schußspule, die in Fig. 4 punktiert angedeutet ist und sich daselbst auf ihre geflanschten Enden stützt, anstatt wie bisher auf einen Zapfen oder Bolzen gelagert zu sein. Diese Spule wird vorteilhaft durch die Seiten des Schützens in Stellung gehalten, welche z. B. aus Draht hergestellt sind. Beim Heben des beweglich eingerichteten Oberteiles des Schiffchens, welcher das Festhalten der Spule unterstützt, wird letztere frei und kann herausgehoben bezw. ausgewechselt werden.
Diese Einrichtung ist aus dem Grunde vorgesehen, weil die Schützen sehr nahe beieinander liegen und zwischen ihnen kein Raum verbleibt, um das Herausnehmen der Spule zu gestatten, wenn sich die Schützen am Stuhl befinden, da ihre Herausnahme aus dem letzteren durch die besondere Einrichtung ihrer Bewegungsmittel nicht leicht zu bewerkstelligen ist. Bei dieser Einrichtung kann die Spule einen ziemlichen Umfang haben, ohne den Schützen übermäßig zu vergrößern.
Der untere Teil des Schützens A ist beiderseits mit einer Nut A1 versehen (Fig. 4), um die Flanschen oder Ränder von Führungsleisten B1, die zur Führung des Schützen dienen, aufzunehmen (Fig. 4). An der Unterseite sind die Schützen A mit Zähnen A2 ausgestattet, die mit zu ihrer Bewegung dienenden Zahntrieben in Eingriff gebracht werden können.
Die Führungsvorrichtung des Schiffchens besteht hier aus rückwärtigen und vorderen querliegenden Führungsleisten BB1 (Fig. 3), welche parallel zueinander angeordnet sind. Die äußeren Enden dieser Leisten sind an entsprechenden Schienen C C1 eines festen Gestelles befestigt, während zwischen ihren inneren Enden der Zwischenraum B2 (Fig. 3 und 4) belassen ist, um die Fachbildung der Kettenfäden zu ermöglichen. Die genuteten Seiten A1 der Schützen gleiten zwischen den Leisten B B1 und sind genügend lang, um den Zwischenraum B2 zwischen den inneren Enden der Leiste zu überbrücken.
Die Schützen A werden unter Vermittlung zweier Wellen DD1 (Fig. 1, 2, 3 und 4) bewegt, wobei eine der· Wellen, D, unterhalb der inneren Enden der rückwärtigen Führungsleisten B und die andere Welle D1 unter den inneren Enden der anderen Gruppe von Führungsschienen gelagert ist. Diese Wellen DD1 sind beide mit Zahntrieben oder Zahnrädern D2 ausgestattet, um mit den Zähnen A2 jedes Schützens in Eingriff zu treten (Fig. 4), derart, daß bei Drehung der Wellen DD1 und ihrer Zahntriebe D2 die bezüglichen Schützen den Führungsleisten BB1 entlang abwechselnd von vorn nach rückwärts und zurück durch das Fach bewegt werden, wobei die Zahntriebe D2 der Wellen D D1 je nach Stellung der Schützen mit deren Zähnen A2 in Eingriff verbleiben.
Die zwei Wellen D D1 sind in Lagern D3 (Fig. ι und 3) gelagert, welch letztere in den Wänden des Maschinengestelles befestigt sind und werden in der dargestellten Ausführungsform unter Vermittlung der nachfolgenden Teile vor- und zurückbewegt. An jedem Ende des Webstuhles ist ein schwingender Zahnsektor E bei E1 im Gestell F drehbar verbolzt. Die Zähne dieses Sektors E stehen mit zwei Zahnrädern E2 E3 der Wellen DD1 in Eingriff derart, daß diese Wellen beim Schwingen des Sektors E entsprechend der Bewegungsrichtung des letzteren hin- und herbewegt werden. Der Sektor E selbst wird durch ein Exzenter i?4 oder durch Kurbelantrieb von einer Triebwelle G aus unter Vermittlung einer Schubstange J?5 getrieben (Fig. 2).
Die beschriebene Einrichtung ermöglicht es, daß die Schützen A dicht nebeneinander angeordnet sein können, wobei durch die Anordnung der Schützenführung und der Bewegungsmechanismen nur ein für die Fachbildung je nach der Breite des herzustellenden Gewebes genügender Zwischenraum notwendig ist.
Die Einrichtung des Harnisches besteht z. B. aus einer Anzahl dünner Metalleisten oder Bänder H, deren jedes mit einer Anzahl von Öffnungen, entsprechend der Anzahl der Schützen, ausgestattet ist. Diese Leisten sind in dem Zwischenraum B2 zwischen den Schützenzahntriebeh D2, wie aus Fig. 3 deutlich hervorgeht, angeordnet.
Die Kettenfäden t (Fig. 1 und 2), welche auf eine beliebige Anzahl von Kettenbäutnen H3 gewunden sind, werden durch ein Blatt H 4 nach aufwärts (Fig. 2) und dann durch die Öffnungen der Bänder H parallel zueinander geführt, um das Fach zu bilden. Beim Weben von einfachen Bändern sind alle Metallbänder H abwechselnd mit Schwingrahmen verbunden, welche zueinander in entgegengesetzter Richtung bewegt werden. Für gemusterte Bänder oder Gewebe kann natürlich anstatt der beschriebenen Fachbildungsvorrichtung eine Jacquardvorrichtung verwendet werden.
Die Kämme K zum Anschlagen der eingetragenen Schüsse sind durch Arme K1 mit einer Leiste K2 (Fig. 1) starr verbunden, so daß sie gleichzeitig bevvegt werden. Die Leiste K2 ist in Führungsblöcken Ka geführt, welche mit Hebeln L verbunden sind. Diese sind auf einer Schiene L1 gelagert, die einen Teil des Gestelles bildet. Durch Bewegung der Hebel L werden die Kämme gehoben und gesenkt, und zwar durch folgende Einrichtung: An einem Ende des Stuhles sind zwei durch Daumen bewegte Schlitten MM1 angeordnet (Fig. 1), die beide in einem festen Gestellteil M1 gleiten. Der obere Schlitten M ist durch eine Zugstange Ki mit der Leiste K2 und der untere Schlitten M1 durch einen Lenker L2 und eine Zugstange L3 mit den Hebeln L verbunden. Die zur Bewegung der Schlitten MAi1 dienenden Daumen sitzen auf einer senkrechten Welle JV, die zwischen dem Rahmen M1 in geeigneten Lagern gelagert und mit der Antriebswelle G durch' eine Vorlegewelle O und ein Kegelgetriebe gekuppelt ist.
Das Kegelrad O4 der Welle G ist zweimal so groß als das Kegelrad Os der Vorlegewelle, so daß während einer Umdrehung der Triebwelle G die Daumenwelle JV zwei Umdrehungen erhält. Wie aus den Zeichnungen ersichtlich ist, wird der Schlitten M durch zwei Daumen JV1 JV2 bewegt, die gegen die Rollen M2 M3 des Schlittens M wirken.
Die Bewegung des Schlittens M1 erfolgt
in ähnlicher Weise durch zwei Daumen Ns iV4, die zwischen den Rollen M* Mh des Schlittens M1 wirken. Die Daumen N1 N2 N3 2V4 sind alle auf der Welle N befestigt und vermitteln die Bewegung der Schlitten MM1 zwangläufig in beiden Richtungen.
Die fertigen Bänder P (Fig. ι und 2) gelangen zwischen Stifte Q.1 einer Leiste Q., und diese Stifte sind so angeordnet, daß sie die Bänder verdrehen. In Verbindung mit diesen Stiften können Anschläge oder Führungen verwendet werden, oder die Stifte selbst können gerieft sein, um das Gewebe in richtiger Stellung zu halten. Nachdem das Gewebe die Stifte Q1 verläßt, wird es über eine gerauhte Rolle R und über eine Rolle S auf den Bandwickler T aufgewickelt. Die Rolle R ist in Armen eines Gestellteiles Y gelagert und wird unter Vermittlung besonderer Vorgelegeräder mit entsprechend veränderlicher Drehung angetrieben; die Drehung des Wicklers selbst erfolgt durch die Drehung der Rolle R in sonst bekannter Weise.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bandwebstuhl, dadurch gekennzeichnet, daß die Schützen durch die senkrecht angeordnete Kette von vorn nach hinten bewegt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT182284D Active DE182284C (de)

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