DE182676C - - Google Patents

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DE182676C
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41—WEAPONS
    • F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A17/00—Safety arrangements, e.g. safeties
    • F41A17/56—Sear safeties, i.e. means for rendering ineffective an intermediate lever transmitting trigger movement to firing pin, hammer, bolt or sear
    • F41A17/58—Sear safeties, i.e. means for rendering ineffective an intermediate lever transmitting trigger movement to firing pin, hammer, bolt or sear automatically operated, i.e. operated by breech opening or closing movement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 182676 KLASSE 72c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Dezember 1905 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf wagerechte Geschützkeilverschlüsse mit Schubhebel und Zündschloß und bezweckt, Verschlüsse dieser Art mit einem Abzug für das Zündschloß zu versehen, der von dem die Visiervorrichtung des Geschützes Bedienenden bequem gehandhabt werden kann.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar ίο zeigt
Fig. ι einen Teil einer Seitenansicht des geschlossenen Verschlusses,
Fig. 2 eine der Fig. ι entsprechende Oberansicht,
Fig. 3 einen Schnitt nach 3-3 der Fig. 1, von oben gesehen,
Fig. 4 einen Schnitt nach 4-4 der Fig. 1, von oben gesehen,
Fig. 5 einen Schnitt nach 5-5 der Fig. 2, von links gesehen,
Fig. 6 einen Schnitt nach 6-6 der Fig. 2, von unten gesehen,
Fig. 7 eine der Fig. 4 entsprechende Darstellung bei anderer Stellung einzelner Teile und
Fig. 8 eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung bei geöffnetem Verschluß.
Der Verschlußkeil B kann mittels des Schubhebels C C1, der auf einem im Bodenstück A des Geschützrohres gelagerten Bolzen D lose drehbar ist, im Keilloch des Bodenstückes verschoben werden. . Der Arm C1 des Schubhebels greift zu diesem Zweck mittels eines Herzstückes c2 (Fig. 2 und 5) in eine in den Verschlußkeil eingeschnittene Schubkurvennut bl ein.
Der Verschluß besitzt ein Zündschloß, von welchem auf der Zeichnung nur der Abzugshebel E und dessen im Verschlußkeil gelagerte Welle e1 dargestellt sind. Die Achse der Welle e1 verläuft parallel zur Achse des Bolzens D. Das Zündschloß ist so eingerichtet, daß es durch Drehen des Abzugshebels E im Sinne des Pfeiles χ (Fig. 2) abgezogen wird. Eine nicht dargestellte Feder des Zündschlosses sucht den Abzugshebel E in seiner Ruhelage (Fig. 2) zu halten.
Die bisher beschriebene Anordnung ist bekannt.
Am oberen Ende des Bolzens D sitzt ein Hebel G, der eine zum Befestigen einer Abzugsschnur dienende Öse g1 besitzt.
Im Verschlußkeil B ist eine Scheibe F drehbar gelagert. Die Drehachse dieser Scheibe verläuft parallel zur Drehachse des Abzugshebeis E und fällt bei geschlossenem Verschluß mit der Achse des Bolzens D zusammen. Die Scheibe F steht unter Vermittlung eines an ihr vorgesehenen Zapfens /2, der in eine Aussparung e2 der Nabe des Abzugshebels E eingreift, mit letzterem in zwangläufiger Verbindung. Auf der Scheibe F sitzt ein prismatischer Ansatz fl, dessen Flächen/3^/4 parallel zu den am Bodenstück A des Geschützrohres vorgesehenen Führungen für den Verschlußkeil B verlaufen, wenn sich der Abzugshebel E in der Ruhelage befindet. Der Ansatz f1 ist dazu bestimmt, bei geschlossenem Verschluß die Scheibe F mit dem Bolzen D zu kuppeln. Letzterer ist zu diesem Zweck mit einer Nut d1 für den Ansatz fl versehen. Der Bolzen D ist gegenüber dem
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Bodenstück des Geschützrohres begrenzt drehbar. Zur Begrenzung der Drehbewegung des Bolzens D dient eine an ihm vorgesehene Nase d'2 (s. besonders Fig. 2 und 8), die in eine Nut α1 des Bodenstückes hineinragt. Letztere wird durch zwei Anschlagflächen a 2 a 3 für die Nase d'2 begrenzt. Die Lage der Anschlagfläche a1 ist so gewählt, daß, wenn die Nase d2 an ihr anliegt, die den Flächen Ζ"3/4 des Ansatzes f entsprechenden Wände der Nut d1 parallel zu den am Bodenstück vorgesehenen Führungen für den Verschlußkeil gerichtet sind und der Hebel G die in Fig. 2 und 8 wiedergegebene Ruhelage einnimmt. In dieser Lage wird der Hebel G durch eine Spiralfeder H (s. besonders Fig. 3) gehalten, deren eines Ende am Bolzen D und deren anderes Ende am Bodenstück A be-
. festigt ist. Die Anschlagfläche a3 ist so gelegen, daß der Bolzen D aus seiner Ruhelage um das zum Abziehen des Zündschlosses erforderliche Maß gedreht werden kann.
Durch eine Schraube J (s. besonders Fig. 5), die in eine in den Bolzen eingeschnittene Ringnut d3 eingreift, wird der Bolzen D gegen Verschiebung gesichert.
Bei geschlossenem Verschluß sind, wie sich aus vorstehendem ergibt, die Hebel EG unter Vermittlung der Scheibe F und des Bolzens D zwangläufig miteinander verbunden. Das Zündschloß kann somit infolge der beschriebenen Anordnung des Hebels G auch von dem Richtwart, der seinen Platz links vom Geschützrohr hat, in bequemer Weise abgezogen werden. Zu diesem Zweck dreht der Richtwart den Hebel G unmittelbar von Hand oder mittels einer an der Öse g1 befestigten Abzugsschnur in der Richtung des Pfeiles y (Fig. 2) so weit, bis die Nase d2 gegen die Anschlagfläche as der Nut α1 trifft. Der Drehung des Abzugshebels G und des Bolzens D folgt die Scheibe F, die ihrerseits den Abzugshebel E im Sinne des Pfeiles χ (Fig. 2) dreht. Hierbei ändert der Schubhebel C C1 seine Lage nicht, da er auf dem Bolzen D lose drehbar ist. Wenn das Zündschloß abgezogen ist, nehmen die Abzugshebel E G und die Scheibe F die aus Fig. 7 ersichtliche Stellung ein. Wird nach dem Abziehen des Zündschlosses der Hebel G freigegeben, so werden die in Frage kommenden Teile durch die Feder H und die nicht dargestellte Feder des Zündschlosses in ihre Ruhelage zurückgebracht.
Beim Öffnen des Verschlusses tritt der Ansatz f1 außer Eingriff mit der Nut dl (s. Fig. 8). Durch das Schließen des Verschlusses wird dieser Eingriff wieder hergestellt.
In welcher Weise die beschriebene Anordnung wirkt, wenn das Zündschloß mittels des Hebels E, d. h. vom Verschlußwart abgezogen wird, ergibt sich aus vorstehendem ohne weiteres.

Claims (2)

Pa tent-Ansprüche:
1. Wagerechter Geschützkeilverschluß mit Schubhebel und Zündschloß, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Bodenstück (A) des Geschützrohres ein Abzug (G) vorgesehen ist, der bei geschlossenem Verschluß unter Vermittlung des Schubhebeldrehbolzens (D) auf das Zündschloß einzuwirken vermag.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der auf dem Bodenstück des Geschützrohres angeordnete Abzug (G) am Drehbolzen (D) des Schubhebels (C C1) starr befestigt ist, und daß dieser Drehbolzen (D) bei geschlossenem Verschluß mit einem im Verschlußkeil (B) gelagerten Zwischenstück (F) gekuppelt ist, das mit einem Teile (E) des Zündschlosses in dauerndem Eingriff steht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT182676D 1905-12-19 Active DE182676C (de)

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