DE182676C - - Google Patents
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- Publication number
- DE182676C DE182676C DENDAT182676D DE182676DA DE182676C DE 182676 C DE182676 C DE 182676C DE NDAT182676 D DENDAT182676 D DE NDAT182676D DE 182676D A DE182676D A DE 182676DA DE 182676 C DE182676 C DE 182676C
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- DE
- Germany
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- lock
- trigger
- bolt
- lever
- ignition lock
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Links
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A17/00—Safety arrangements, e.g. safeties
- F41A17/56—Sear safeties, i.e. means for rendering ineffective an intermediate lever transmitting trigger movement to firing pin, hammer, bolt or sear
- F41A17/58—Sear safeties, i.e. means for rendering ineffective an intermediate lever transmitting trigger movement to firing pin, hammer, bolt or sear automatically operated, i.e. operated by breech opening or closing movement
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 182676 KLASSE 72c. GRUPPE
Die Erfindung bezieht sich auf wagerechte Geschützkeilverschlüsse mit Schubhebel und
Zündschloß und bezweckt, Verschlüsse dieser Art mit einem Abzug für das Zündschloß
zu versehen, der von dem die Visiervorrichtung des Geschützes Bedienenden bequem gehandhabt
werden kann.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar
ίο zeigt
Fig. ι einen Teil einer Seitenansicht des geschlossenen Verschlusses,
Fig. 2 eine der Fig. ι entsprechende Oberansicht,
Fig. 3 einen Schnitt nach 3-3 der Fig. 1, von oben gesehen,
Fig. 4 einen Schnitt nach 4-4 der Fig. 1, von oben gesehen,
Fig. 5 einen Schnitt nach 5-5 der Fig. 2, von links gesehen,
Fig. 6 einen Schnitt nach 6-6 der Fig. 2, von unten gesehen,
Fig. 7 eine der Fig. 4 entsprechende Darstellung bei anderer Stellung einzelner Teile
und
Fig. 8 eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung bei geöffnetem Verschluß.
Der Verschlußkeil B kann mittels des Schubhebels C C1, der auf einem im Bodenstück
A des Geschützrohres gelagerten Bolzen D lose drehbar ist, im Keilloch des
Bodenstückes verschoben werden. . Der Arm C1 des Schubhebels greift zu diesem Zweck
mittels eines Herzstückes c2 (Fig. 2 und 5) in eine in den Verschlußkeil eingeschnittene
Schubkurvennut bl ein.
Der Verschluß besitzt ein Zündschloß, von welchem auf der Zeichnung nur der Abzugshebel E und dessen im Verschlußkeil gelagerte
Welle e1 dargestellt sind. Die Achse der Welle e1 verläuft parallel zur Achse des
Bolzens D. Das Zündschloß ist so eingerichtet, daß es durch Drehen des Abzugshebels E im Sinne des Pfeiles χ (Fig. 2) abgezogen
wird. Eine nicht dargestellte Feder des Zündschlosses sucht den Abzugshebel E
in seiner Ruhelage (Fig. 2) zu halten.
Die bisher beschriebene Anordnung ist bekannt.
Am oberen Ende des Bolzens D sitzt ein Hebel G, der eine zum Befestigen einer Abzugsschnur
dienende Öse g1 besitzt.
Im Verschlußkeil B ist eine Scheibe F drehbar gelagert. Die Drehachse dieser Scheibe
verläuft parallel zur Drehachse des Abzugshebeis E und fällt bei geschlossenem Verschluß
mit der Achse des Bolzens D zusammen. Die Scheibe F steht unter Vermittlung
eines an ihr vorgesehenen Zapfens /2, der in eine Aussparung e2 der Nabe des
Abzugshebels E eingreift, mit letzterem in zwangläufiger Verbindung. Auf der Scheibe F
sitzt ein prismatischer Ansatz fl, dessen Flächen/3^/4 parallel zu den am Bodenstück A
des Geschützrohres vorgesehenen Führungen für den Verschlußkeil B verlaufen, wenn sich
der Abzugshebel E in der Ruhelage befindet. Der Ansatz f1 ist dazu bestimmt, bei geschlossenem
Verschluß die Scheibe F mit dem Bolzen D zu kuppeln. Letzterer ist zu diesem
Zweck mit einer Nut d1 für den Ansatz fl
versehen. Der Bolzen D ist gegenüber dem
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Bodenstück des Geschützrohres begrenzt drehbar. Zur Begrenzung der Drehbewegung des
Bolzens D dient eine an ihm vorgesehene Nase d'2 (s. besonders Fig. 2 und 8), die in
eine Nut α1 des Bodenstückes hineinragt. Letztere
wird durch zwei Anschlagflächen a 2 a 3
für die Nase d'2 begrenzt. Die Lage der Anschlagfläche a1 ist so gewählt, daß, wenn
die Nase d2 an ihr anliegt, die den Flächen Ζ"3/4 des Ansatzes f entsprechenden Wände
der Nut d1 parallel zu den am Bodenstück vorgesehenen Führungen für den Verschlußkeil
gerichtet sind und der Hebel G die in Fig. 2 und 8 wiedergegebene Ruhelage einnimmt.
In dieser Lage wird der Hebel G durch eine Spiralfeder H (s. besonders Fig. 3)
gehalten, deren eines Ende am Bolzen D und deren anderes Ende am Bodenstück A be-
. festigt ist. Die Anschlagfläche a3 ist so gelegen,
daß der Bolzen D aus seiner Ruhelage um das zum Abziehen des Zündschlosses
erforderliche Maß gedreht werden kann.
Durch eine Schraube J (s. besonders Fig. 5), die in eine in den Bolzen eingeschnittene
Ringnut d3 eingreift, wird der Bolzen D gegen Verschiebung gesichert.
Bei geschlossenem Verschluß sind, wie sich aus vorstehendem ergibt, die Hebel EG unter
Vermittlung der Scheibe F und des Bolzens D zwangläufig miteinander verbunden. Das
Zündschloß kann somit infolge der beschriebenen Anordnung des Hebels G auch von
dem Richtwart, der seinen Platz links vom Geschützrohr hat, in bequemer Weise abgezogen
werden. Zu diesem Zweck dreht der Richtwart den Hebel G unmittelbar von Hand oder mittels einer an der Öse g1 befestigten
Abzugsschnur in der Richtung des Pfeiles y (Fig. 2) so weit, bis die Nase d2 gegen die
Anschlagfläche as der Nut α1 trifft. Der
Drehung des Abzugshebels G und des Bolzens D folgt die Scheibe F, die ihrerseits
den Abzugshebel E im Sinne des Pfeiles χ (Fig. 2) dreht. Hierbei ändert der Schubhebel
C C1 seine Lage nicht, da er auf dem
Bolzen D lose drehbar ist. Wenn das Zündschloß abgezogen ist, nehmen die Abzugshebel E G und die Scheibe F die aus Fig. 7
ersichtliche Stellung ein. Wird nach dem Abziehen des Zündschlosses der Hebel G freigegeben,
so werden die in Frage kommenden Teile durch die Feder H und die nicht dargestellte
Feder des Zündschlosses in ihre Ruhelage zurückgebracht.
Beim Öffnen des Verschlusses tritt der Ansatz f1 außer Eingriff mit der Nut dl
(s. Fig. 8). Durch das Schließen des Verschlusses wird dieser Eingriff wieder hergestellt.
In welcher Weise die beschriebene Anordnung wirkt, wenn das Zündschloß mittels
des Hebels E, d. h. vom Verschlußwart abgezogen wird, ergibt sich aus vorstehendem
ohne weiteres.
Claims (2)
1. Wagerechter Geschützkeilverschluß mit Schubhebel und Zündschloß, dadurch
gekennzeichnet, daß auf dem Bodenstück (A) des Geschützrohres ein Abzug (G)
vorgesehen ist, der bei geschlossenem Verschluß unter Vermittlung des Schubhebeldrehbolzens
(D) auf das Zündschloß einzuwirken vermag.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der auf dem Bodenstück des Geschützrohres angeordnete Abzug (G) am Drehbolzen
(D) des Schubhebels (C C1) starr
befestigt ist, und daß dieser Drehbolzen (D) bei geschlossenem Verschluß mit einem
im Verschlußkeil (B) gelagerten Zwischenstück (F) gekuppelt ist, das mit einem
Teile (E) des Zündschlosses in dauerndem Eingriff steht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE182676T | 1905-12-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE182676C true DE182676C (de) |
Family
ID=8894496
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT182676D Active DE182676C (de) | 1905-12-19 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE182676C (de) |
| FR (1) | FR368842A (de) |
-
0
- DE DENDAT182676D patent/DE182676C/de active Active
-
1905
- 1905-12-19 FR FR368842A patent/FR368842A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR368842A (fr) | 1906-12-15 |
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